Verkaufsstart Mac OS X 10.5 Amerikaner wieder mal begeisterungsfähiger
Nach dem offenbar etwas lauwarmen Leopard-Verkaufsstart in Europa waren ein paar Stunden später die Amerikaner dran: Pünktlich um 18 Uhr Ortszeit ging auch in Cambridge (bei Boston) der Apple Store auf, um das neue Mac-Betriebssystem zu verkaufen.
Und die Apple-Jünger waren in Scharen gekommen. Quer durch die Cambridgeside-Galleria-Mall standen die Gläubigen in einer gut 400m langen Schlange. Schätzungsweise hatten sich etwa gut 1000 Kaufwillige versammelt, was sicher durch die Tatsache gefördert wurde, dass es neben dem Betriebssystem auch noch kostenlose T-Shirts gab.
So gross war die Begeisterung, dass die Mall-Security zur Bändigung der Massen ausrücken musste, und zwar stilecht auf Segways. Jedem sein Gadget, so ist’s recht.
Nach langem Warten war es dann um genau 18:00 soweit: Unter grossem Jubel (primär der zahlreichen Apple-Angestellten, weniger der Käufer) ging die Ladentüre auf, und der Filialleiter begrüsste höchstpersönlich die ersten Leopard-Käufer.
Kurz darauf erste Siegesmeldungen erfolgreicher Käufer:
Ob auch wirklich alle Wartenden brav das OS-Upgrade gekauft haben oder nur auf die T-Shirts aus waren, liess sich nicht eindeutig feststellen.
Das alles wurde von Apple-Mitarbeitern fleissig gefilmt und fotografiert. Man braucht ja was für den Geschäftsbericht.
Angesichts all der Begeisterung um den historischen Launch-Event traute ich mich gar nicht zu sagen, dass ich mein Leopard-Upgrade ganz regulär schon am Morgen per Post gekriegt hatte und die Software schon seit gut sechs Stunden auf meinen Mac lief. Das hätte bestimmt nur die Stimmung verdorben.




















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Aha. Der Unterschied zwischen der Schweiz und den USA ist also, dass dort drüben wenigstens die Angestellten jubeln. Liegt sicher am Incentivierungssystem.
Ein regelmässiger Blokwerk-Kommentator mit drei Buchstaben schrieb mir per IM sogar schon am Donnerstag (!) um 13.35 Uhr: “Leopard läuft.” Anders als bei Harry Potter kommt’s den Zustelldiensten wohl auf einen Tag weniger nicht an.