Auslaufmodell Verfolgungsjagd
In den USA testen Cops ein System zur Markierung von Fluchtfahrzeugen mit einem Projektil, das mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet ist.

Das Ende der kinoreifen Verfolgungsjagden auf Amerikas Strassen, die jährlich einige hundert Menschenleben kosten, scheint greifbar. Falls es sich beim “Starchaser Pursuit Management System” nicht um einen aufwändigen Internet-Scherz handelt. Das System, bei mehreren städtischen Polizeiorganisationen bereits im Test, markiert flüchtige Fahrzeuge mit einem GPS-Empfänger, der den Behörden die bequeme Ortung des Fluchtwagens auf einem Stadtplan erlaubt.
Die Markierung erfolgt mit einer Art Luftdruck-Kanone, die einen faustgrossen GPS-Empfänger mit eingebautem Sender aus dem Kühlergrill des Streifenwagens auf ein vor dem Fahrzeug befindliches Auto abschiessen kann. Der Beschuss ist dabei angeblich weitgehend gefahrenlos und setzt eine gewisse Nähe des Fluchtfahrzeugs voraus.
Das abgefeuerte Hightech-Projektil bleibt am markierten Fahrzeug ganz einfach kleben – es ist mit einem extrem starken Klebstoff versehen (schliesslich sollen gestohlene Luxuskarossen wiederbeschafft und nicht durchlöchert werden…)
Ob der Klebstoff allerdings so stark ist, dass er die Flüchtlinge davon abhalten kann, um die nächste Ecke zu brausen, den Fremdkörper vom eigenen Fahrzeug zu lösen und einem ahnungslosen Truckfahrer auf der anderen Strassenseite unterzujubeln, darüber schweigt sich das Instruktionsvideo auf der Starchaser-Webseite aus.
Das System könnte bereits anfangs nächsten Jahres in Los Angeles im einsatz sein. jetzt fürchten nicht nur Dutzende von TV-Heli-Crews, sondern der grösste Teil der Angelinos um ihre geliebten Hochgeschwindigkeits-Autoverfolgungsjagden.
[Via Wired]






















Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
Foursquare
Flickr-Profil





