Internet2:
DAS ist Highspeed
Das Internet der zweiten Generation steht Forschern vor allem in den USA jetzt schon zur Verfügung. Seine Kapazität wurde grade auf 100Gbit/s oder 10Gbit/s für einen einzelnen PC erhöht.
“Schlürf”! – etwa solange dauert die Übermittlung eines Spielfilms in DVD-Qualität über die Infrastruktur von Internet2, einem US-Konsortium, das mit der nächsten Generation von logischem und physischem Netzwerk die Anforderungen der Wissenschaft an das Netz garantieren will. Sorry – kein Filesharing für Videopiraten, vorerst…
10Gbit pro Sekunde können die Teilnehmer des Projekts der rund 200 angeschlossenen amerikanischen Universitäten für einen einzigen Rechner reservieren; die volle Kapazität des Glasfaser-Netzwerks ist grade auf 100Gbit/s ausgebaut worden. Das geschah mit farbigem Licht:
Indem sie die Laser-Impulse im Netzwerk nicht mehr nur mit einer, sondern mit zehn verschiedenen Wellenlängen (farbigem Licht) verschicken, können die Betreiber auf einen Schlag die zehnfache Datenmenge durch die Leitungen schicken.
Der Ausbau ist im August fertiggestellt worden, und jetzt hat das Konsortium, das grade seine Jahrestagung in San Diego abhält, die Möglichkeit für Wissenschafter freigeschaltet, sich ein 10Gbit-Stück der Kapazität für bestimmte Zeitspannen zu reservieren.
Das Netzwerk wird als Parallelnetz zum normalen Internet von Level 3 Communications Inc betrieben.
Für den kommenden Frühling wird ein gesteigerter Bedarf an solchen Hochgeschwindigkeitsverbindungen erwartet, weil dann der grosse Large Hadron Collider, der neue Teilchenbeschleuniger am CERN in Genf, in Betrieb genommen wird.






















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