Ein Airbag für Wii-Remote

Wenn es so richtig heiß her geht beim Spielen, dann fliegen schon mal die Fetzen. Wenn man mit dem Joystick so richtig hart zugange ist, gehen schlechtere Modelle auch mal zu Bruch. Ärgerlich, aber nicht gefährlich.

wii-gummi

Mit Reißleine und Überzieher: Die nun doppelt gesicherte Wii-Fernbedienung (Bild: Screenshot)

Mit der Fernbedienung der Spielkonsole Nintendo Wii fuchtelt man aber schon bei bestimmungsgemäßer Nutzung wild in der Gegend herum oder wirft sie – wenn man Ballspiele simuliert – kräftig in Richtung Ziel.

Dann vor lauter Illusion, tatsächlich einen Ball zu werfen, die Fernbedienung am Ende der Wurfbewegung loszulassen, ist ein verständlicher Reflex. Die Folgen sind jedoch etliche zertrümmerte Wii-Fernbedienungen und ernsthafte Verletzungen von Mitspielern durch tieffliegende Wii-Controller.

Zunächst spendierte Nintendo dem Wii-Controller noch eine Sicherheitsleine. Nun flogen die losgelassenen Fernbedienungen keinem Mitspieler mehr in die Augen. Dafür nahmen die Verletzungen bei den Spielern selbst zu.

Infolgedessen gbt es nun Überzieher aus Silikon, so wie sie beispielsweise für Ipods und andere Gadgets schon länger üblich sind. Ab Mitte des Monats wird die Wii mit diesen serienmäßig ausgeliefert, wer bereits eine Wii hat, kann seine Schutzhülle hier kostenlos nachbestellen.

Ein Freibrief, dem Mitspieler die Wii-Remote in der Hitze des Gefechts ins Gesicht zu schleudern oder gar in den Mund zu rammen, ist jedoch auch der zusätzliche “Airbag” nicht.

Für den Wii Nunchuck sind noch keine derartigen Schutzhüllen angekündigt.

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2 Kommentare

  1. scheini
    schrieb am 5. Oktober 2007 um 01:08 Uhr (#)

    Ist ja super ein “Nachrüstset”. Leider nur für Bestellungen aus Deutschland gültig! :-( schade,schade. Ich hoffe dies ändert sich noch

  2. Schreibt hier auf dem Blog Wolf Dieter Roth
    schrieb am 5. Oktober 2007 um 07:59 Uhr (#)

    Naja, ich würde einfach manuell Schweiz oder Österreich z.B. bei Plz und Ort eintragen…ich denke nicht, daß die Aktion auf D beschränkt ist, nur das Formular.

    Webentwickeler schränken sehr gerne Eingaben ein – z.B. wird meine Buchstaben-Telefonnummer gerne abgelehnt, aber auf einer Telefonnummer bestanden, unter der ich tagsüber erreichbar bin, oder von meiner Hausnummer das “a” nicht akzeptiert – ohne “a” landet aber alles beim Nachbarn.

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