Microsofts Nano-Zunes

Peter Sennhauser, 3. Oktober 2007 20:40 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Windows-Hersteller Microsoft verschlankt den Zune-Musikplayer und lanciert in den USA gleich zwei weitere Modelle. Beide weisen statt einer Harddisk einen Flash-Speicher auf - und liegen preislich exakt auf dem Niveau des Apple iPod Nano.

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Eine vier- und eine acht Gigabyte-Version des Zune sollen das bisherige Verlustgeschäft für Microsoft mit den Mediaplayern rausreissen.

Die neuen Flash-Player beherrschen wie ihr etwas klobigerer Vorgänger, der von 30 auf 80 Gigabyte aufgebohrt und in einer abgespeckten, dünneren Version auf den Markt kommt, Musik, Video, aber auch Radioempfang und Wifi-Funk.

Der Clou: Die neuen Zunes synchronisieren sich automatisch mit dem PC, sobald sie im Empfangsbereich des WLans sind. Weitere Neuerungen:

  • In der neuen Version lassen sich nicht mehr nur Musik, sondern auch andere Inhalte (wie Fotos und Videos) direkt per Wlan-Funk von Gerät zu Gerät weiterreichen.
  • Zudem hat die Musik aus dem “Zune-Marketplace” kein Verfalldatum mehr und kann mit drei Freunden ausgetauscht werden - aber eine vierte Weiterreichung wird blockiert.
  • Das runde “Zunepad” als Eingabeschnittstelle ist neu berührungsempfindlich und damit eine ziemlich eindeutige Kopie von Apples Clickwheel.
  • Der 80Gigabyte Harddisk-Zune kann direkt auf Windows-Mediacenter aufgenommene Fernseh-Inhalte übernehmen und sie auf seinem grossen Display abspielen.

das alte 30Gigabyte-Modell des Zune bleibt im Handel, wird aber statt der 249 Dollar des neuen 80GB-Modells nur noch 199 Dollar kosten (respektive einen weit tiefer liegenden Strassenpreis erreichen). Es lässt sich vollumfänglich auf die neuen Software-Funktionen der neuen Produktpalette updaten.

Die Flashplayer sind die logische wirtschaftliche Fortsetzung des Zune-Abenteuers für Microsoft, das bisher von den Analysten als Flop gewertet wurde: Der Harddisk-Player hat zwar rund 10 Prozent Marktanteil einheimsen können, das sind aber für den gesamten amerikanischen Multimedia-Playermarkt grade Mal 3 Prozent. das Verhältnis zwischen iPod- und Zune-verkäufen liegt bei 25:1.

Die neuen Nano-Zunes mit Kapazitäten von 4 und 8 Gigabyte sind auch preislich eine Kampansage an Apple: mit 149 und 199 Dollar liegen sie mit den iPod Nanos exakt auf Augenhöhe.

Microsoft hat die Zune-Linie bisher nicht nach Europa gebracht. Angesichts des derzeitigen Dollar-Kurses wäre der Verkaufsstart der Flash-Zunes im November in den USA ein guter Anlass, den Sprung nach Europa zu wagen: Bei einer direkten Umrechnung des Preises jedenfalls müssten sich mindestens die Absatz-Zahlen sehen lassen können…

[via Bloggingstocks]

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  1. University Update - Apple iPod - Microsofts Nano-Zunes
    (4. Oktober 2007 10:43)

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