MP3-Abgabe in der Schweiz Wer wieviel verdient
Die MP3-Abgabe in der Schweiz ist nun seit zwei Wochen in Kraft (wir haben bereits darüber berichtet und auch schon zum Kampf aufgerufen) und dank David Bauer von 78s.ch wird nun klar, wer eigentlich wieviel von der Abgabe abkriegt. Die CHF81.- , welche auf einen 160GB iPod Classic fällig werden, werden wie folgt verteilt:
| Verwaltungsaufwand SUISA |
17.- |
| Ausland |
26.- |
| Grossverleger in der Schweiz |
25.- |
| Urheber/Künstler in der Schweiz |
13.- |
| TOTAL |
81.- |
Oder grafisch ausgedrückt:
Unterm Strich bleiben den Urhebern und Künstlern in der Schweiz also bloss 1/6 der Gebühr – lustigerweise weniger, als für die SUISA selbst übrigbleibt, eine Organisation, bei welcher der Durchschnittslohn 111′000.- beträgt. Irgendetwas ist faul im Staate Helvetien…
Übrigens: nach dem konspirativen Brainstorming letzte Woche wird es bald schon wieder etwas von unserer Aktion MP3 – SUISAfrei! zu hören und lesen geben – stay tuned!





















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Wie errechnet sich diese Zahl? ;)
ganz einfach: jahresbericht downloaden, lohnsumme suchen und durch die Anzahl der Mitarbeiter teilen, welche auch im Jahresbericht aufgeführt werden
Eigentlich sinds noch 7.6 % weniger, da man noch die MWSt abziehen muss. Die geht an den Staat. Also bleiben für die armen Künstler noch knapp 14.9 %.
Wie sieht diese Rechnung in Zahlen aus?
http://tages-anzeiger.ch/…d/666854.html#666865
ca. 20 Mio CHF Personlaufwand
ca. 200 Mitarbeiter
http://tages-anzeiger.ch/…tergrund/666854.html
Du verwechselst Personalaufwand mit Entlöhnung.
nun ja, mit ist schon klar, dass in den 20 Mio die AHV- und Pensionskassenbeiträge drin sind.
Vermutlich hat die SUISA alle Putzfrauen “ausgelagert” und beschäftigt nur noch Juristen :-)
War ja klar, dass unsere Politiker gestern kein Wort über die Erhöhung der MP3-Player verloren haben.
Für die SP wäre dies wohl ein Schlag in die eigene Wahlgemeinschaft, da sich viele Kulturschaffende bei Ihnen befinden.
Vor den Wahlen finden jedes Jahr Heuchlereien statt, welche danach (wenn man gewählt wird) nicht eingehalten werden.
Für die SP äusserte sich Nationalrätin Leutenegger wie folgt: