neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 24
Den größten Diskussionanlass gab in dieser Woche ohne Frage das neue Low-Cost-Notebook der schwedischen Firma Medison. Vor allem eine Frage stellte sich: Echt oder Fake?
Woche vom 23. Juli bis zum 29. Juli
Kann man für 150 Dollar ein Notebook bauen, das zwar nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik, aber dennoch ausreichend ausgestattet ist? Das Medison Celebrity ließ uns im Laufe der Zeit immer mehr daran zweifeln, ob das Angebot ernst gemeint oder doch nur ein Fake war. Weder die Website noch das Blog des Firmenchefs machten einen vertrauenserweckenden Eindruck. Mittlerweile hat Medison selbst das Angebot gemacht, dass alle, die ihren Rechner nicht innerhalb von 3 Monaten bekommen, ihr Geld zurückbekommen. Wer weiß, was die so lange mit dem Geld machen. Alles in allem wohl doch eher eine Marketing-Idee, die sich vermutlich nicht mit dem Angebot von Asus oder dem OLPC messen lassen kann.
Ein weiteres großes Thema der letzten Woche waren die lärmbekämpfenden Kopfhörer. Vier davon haben wir für euch getestet, von günstigen bis teueren Modellen war alles dabei. Fazit: Je teurer der Kopfhörer, desto besser geht er mit der Reduktion und Minimierung des Umgebungslärms um. Zu erwarten war sicherlich, dass Bose mit dem QC3 klanglich am besten abschneidet, aber bei einem Preis von rund 400 Euro kann man das wohl auch erwarten. Schlussendlich machte der Panasonic RP-HC500 das Rennen, der zwar nicht ganz mit Boses Luxusmodell mithalten, dafür aber durch einen erfrischend niedrigen Strassenpreis von rund 150 Euro überzeugen kann.
Einen Monat ist es nun her, dass das iPhone den amerikanischen Markt erreicht hat, und ebenso lang beschäftigt sich Kollege Andreas Goeldi schon mit dem Apple-Smartphone. Sein Fazit bisher: Die gute Bedienbarkeit und nützliche Details wie Fotoalbum und E-Mail-Applikation machen das iPhone zu einem durchaus tauglichen Gerät. Wer aber von Kamera, Navigation und Messaging mehr erwartet, sollte sich lieber bei der Konkurrenz umschauen. Gut möglich allerdings, dass sich auch diese Funktionen mit der Zeit mittels Firmware-Updates noch verbessern lassen. Peter Sennhauser hingegen mag nicht warten und hat seins bereits weiterverkauft.
Auch in Sachen Eingabegeräte war die Woche übrigens nicht ereignislos. Spitzenreiter war Logitech , die nicht nur eine Maus mit winzig kleinem USB-Receiver auf den Mark gebracht, sondern auch ein neues Desktopsystem vorgestellt hat. Besonders für chronisch Verkrampfte Vieltipper dürfte das Wave Keyboard endlich Erleichterung schaffen, indem es sich ergonomisch an die Hände anschmiegt. Und wer zumindest bei der Mausbenutzung die Hände frei haben möchte, der kann als Alternative ja auch auf Footime, die Fußmaus, zurückgreifen bzw. -treten.
Zu guter Letzt noch ein Gadget, das vor allem die Raucher ansprechen dürfte. In diesem Aschenbecher ist eine Waage eingebaut, die anhand des Gewichts der Asche berechnet, wie viele Tage weniger Leben man dank der Raucherei hat. Je mehr Tage man verliert, desto röter wird der Aschenbecher. Aktuell ist das nur ein Designkonzept, und vermutlich werden sich die Glimmstängel-Freunde damit sowieso nicht von ihrer Obsession abbringen lassen.












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