iPhone:
Unboxing (Auspacken)
Da ist es also nun, das schicke neue iPhone, noch sicher verpackt in der versiegelten AT&T-Tüte. Aber nicht mehr lange.

Bei den Gadgets von Apple ist das Auspacken ja oft der grösste Spass, so viel Mühe gibt man sich in Cupertino mit der Verpackung. Das iPhone kann da allerdings nicht mehr ganz mit den ersten iPod-Generationen mithalten, sondern ist recht pragmatisch in einer erstaunlich kompakten schwarzen Schachtel verpackt.

Nach dem Aufmachen ist das erste, was man sieht, gleich schon mal das iPhone selbst.
Ja, jetzt darf man es endlich anfassen. Zum ersten Mal!

Erster Eindruck: Erstaunlich flach, liegt gut in der Hand. Nicht so glitschig wie manche anderen Smartphones, die einem immer fast aus der Hand rutschen. Es ist etwas schwerer, als es vielleicht aussieht.
Unter dem Telefon in der Schachtel ist das Zubehör zu finden. Mitgeliefert werden ein kleines Netzteil, ein Dock, ein USB-Kabel und eine Spezialversion der bekannten iPod-Kopfhörer. Eine kleine Verdickung ermöglicht es, per Fingerdruck das iPhone zu steuern, beispielsweise einen Anruf entgegenzunehmen. Ausserdem befindet sich in dem Knubbel auch ein Mikrofon, so dass der Kopfhörer auch als Freisprecheinrichtung dient.

Die Bedienunganleitung heisst nicht banal “Owner’s Manual” oder so, sondern “Finger Tips”.

Klar, mit dem Finger soll man das Gerät ja auch bedienen. Es wird empfohlen, das iPhone gleich mal als erstes an den PC oder Mac anzuhängen. Klar, machen wir doch.

Der Mac erkennt das Gerät sofort und startet iTunes, und zwar die neue Version 7.3, die ich in weiser Voraussicht schon am Morgen installiert habe (auch wenn sie angeblich noch so ihre Bugs hat). Gleich geht auch schon die Installationsroutine los:

Ich bin schon Kunde bei AT&T, darum geht es für mich besonders schnell. Nach Eingabe der Telefonnummer und Postleitzahl identifiziert mich das System erfolgreich. Der Kreditcheck im Laden war natürlich wieder mal völlig überflüssig. Das versuchte ich dort dem Verkäufer auch klar zu machen, aber der hatte wohl nicht wie ich das Trainingsmanual gelesen. Selbiges gab es nämlich schon gestern auf dem Internet zum Download.
Aber wie dem auch sei, als nächsten Schritt wählt man sich einen Datenplan aus. Das Pricing ist eigentlich ziemlich attraktiv für bestehende Kunden: Für nur $20 im Monat zusätzlich kriegt man unlimitierten Datenverkehr und 200 SMS. Gegenüber meinem alten PDA-Datenplan spare ich damit sogar $20. Prima, das fängt ja gut an.

Und dann dauert’s erstmal. Die angeblich drei Minuten Wartezeit wurden bei mir schnell zu 7 Minuten. Aber kein Wunder, dass die Server heute überlastet sind. Am Schluss kriegte ich gar die allseits beliebte Fehlermeldung “Could not complete iTunes Store request”. Aber funktioniert hat’s dann trotzdem:

Und endlich kommt der berühmte Welcome-Screen, den wir schon so oft in der Werbung gesehen haben.
So, und jetzt testen wir erstmal. In ein paar Stunden gibt’s erste Eindrücke.



























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