N95 im Test – Teil 4:
Das Fazit
Nokias Multimedia-Superhandy N95 erweist sich im Test als Multitalent mit einigen Schwächen. Als Business-Gerät taugt es kaum.
Der erste Teil unseres Tests befasste sich mit Äusserlichkeiten und technischen Daten. Die Hardware-Ausstattung des N95 kann sich sehen lassen: HSDPA, UMTS, WLAN, 5-Megapixel-Kamera, GPS und und und… Abstriche muss man “bloss” bei der Akkulaufzeit machen: auch bei Anwendung aller Stromspartricks bleibt das Display spätestens nach drei Tagen dunkel.
Im zweiten Durchgang prüften wir die Multimedia- und vor allem die Kamerafunktionen. Die 5-Megapixel-Kamera machte mir riesigen Spass. Sie liefert vor allem im Freien respektable Resultate (der fotoaffinere Peter Sennhauser wendete sich allerdings entsetzt von den geschossenen Fotos ab).
Im dritten Teil haben wir uns die installierten Applikationen und vor allem die Internet-Funktionalität angeschaut. Via UMTS oder HSDPA im Internet zu surfen, macht auf jeden Fall wahnsinnig viel Spass, kann aber auch schnell einmal ins Geld gehen. Abhilfe würde eigentlich WLAN schaffen, doch ausgerechnet das verlangt ein extrem starkes Funksignal, um sich ins WLAN einzuklinken.
Und nun? Würde ich das N95 weiterempfehlen? Ja und Nein. Die Kamera und das Gerät als Ganzes machen viel Spass, und die Vielfalt an Internetzugängen (HSDPA, UMTS, EDGE & WLAN) kann sich sehen lassen. Perfekt ist das Teil dann doch aber nicht. Kamera und WLAN hin oder her – ein Handy will ich nicht jeden zweiten Abend ans Ladegerät hängen müssen, um den kommenden Tag ohne Furcht vor einem Blackout zu überstehen. Zudem enttäuscht die WLAN-Funktionalität (in meiner Wohnung mit Holzwänden konnte ich mich nur in unmittelbarer Nähe zum Router ins WLAN einklinken), und die Satellitennavigation mit GPS versagte komplett (ich kriegte auch nach längerem Warten kein GPS-Signal).
Das grosse Display des N95 ist ein Luxus, an den man sich schnell gewöhnt. Ich bin richtiggehend erschrocken, als ich wieder auf mein Nokia 6233 zurückwechseln musste. Ein weiterer Pluspunkt ist die Sprachqualität bei Telefonaten. Was die Verarbeitung betrifft, kann man sagen, dass das Handy an sich trotz Kunststoffgehäuse ziemlich stabil wirkt. Dem Slider gebe ich allerdings keine zwei Jahre Lebensdauer – aber dieses Problem ist von Nokia bereits erkannt worden. Die Software läuft einigermassen stabil – ein paar Abstürze können mit der regen Test-Tätigkeit entschuldigt werden.
Alles in allem würde ich das Nokia N95 also allen empfehlen, die viel Wert auf den Fun- und Lifestyle-Faktor legen und dafür bereit sind, einige Abstriche zu machen. Business-Anwendern müsste ich aber Trotz HSDPA und Co. vom N95 abraten und stattdessen ein “klassisches” Business-Handy mit weniger Firlefanz ans Herz legen.


































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Ähem? Da kann jemand ganz offensichtlich kein Deutsch… Oder ein ganz raffinierter Spammer/Betrüger hat vergessen, seinen Link/die Mailadresse zu platzieren.
Habe jetzt auch schon seit einem halben Jahr das N95. Akkulaufzeit-Problem; genau meiner Meinung, nicht so doll. Beim GPS muss ich allerdings widersprechen. Wenns nicht gerade zu stark bewölkt ist beim ersten einschalten des GPS, dann braucht es, beim Fahren max. 2 min bis es die Satelliten gefunden hat. Auch funktioniert das ganze dann auch noch wenn es richtig heftig regnet und stellenweise sogar bei kurzen Tunneln (200-300m). Meine Handy-Halterung steht fast im rechten Winkel zum Amarturenbrett meines Autos und ich habe auch noch eine Verbindung wenn ich das Handy zugeklappt lasse.
Alles in allem bin ich bis jetzt sehr zufrieden mit dem Teil. Mal schauen, was kommende Firmwareupdates bringen.