Kompliziertes etwas vereinfacht mit der Switchbase

Peter Hogenkamp, 10. März 2006 23:24 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Telefonieren wird immer komplizierter, seit alle Anbieter versuchen, sich gegenseitig Minuten abzujagen, auch konzernintern. T-Com bietet einen Service “Switch & Profit” an, per Flyer in der S-Bahn zur Messe beworben, mit dem man auf dem Handy eingehende Anrufe aufs Festnetz umleiten kann, wenn man zuhaus ist. Dafür bekommt man 2,59 Cent pro Anrufminute auf der Festznetzrechnung gutgeschrieben, also einen eher geringen Teil der Kosten des Anrufers.

Dass man sich allerdings jedes Mal einloggt, wenn man nach Hause kommt, und wieder ausloggt, sobald man das Haus verlässt, hält trotz dieses verlockenden Angebots auch die T-Com für unwahrscheinlich. Also bietet sie die vermutlich subventionierte “Switch Base” an, auf die man zuhaus sein Handy legt, was den Dienst automatisch aktiviert. Diese gibt es auch noch in zwei Varianten, für 11,99 ? für analoge und für 18,99 ? für schnurlose Telefone - was auf Anhieb nicht ganz einzusehen ist, denn die Switch Base sollte doch dem Netz etwas melden, nicht dem Telefon.

Es gibt doch dieses gut abgehangene Bonmot: “Der Computer hilft uns, Probleme zu lösen, die wir ohne ihn gar nicht hätten.” Wenn die T-Com auf der Website schreibt: “Switch Base. Einfacher geht´s nicht”, muss ich daran denken.

Wollte das Ding am gigantischen Telekom-Stand mit Dutzenden von Mikroständen anschauen und mal fragen, wie es genau funktioniert, hab es aber nicht gefunden. Und die Hoffnung, dass da jemand Auskunft geben konnte über etwas, was nicht genau seinem Thema entspricht, erschien ausssichtslos.

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Wolf Dieter Roth

    schrieb am 20. September 2007 um 21:36 Uhr (#)

    Ich fand das System gut, da ich auf meinem D1-Handy zuhause keinen Empfang habe.

    Leider wird man innerhalb weniger Wochen aus dem Syste gelöscht, wenn nicht ausreichend Anrufe an die umgeleitete Mobilfunknummer eingehen. T-Mobile will nur aktive Kunden umleiten, keine “Karteileichen”. Grund: Man könnte ja die Nummer auflassen und dann bekäme der neue Besitzer seine Anrufe nicht. (Als ob sich das Problem nicht lösen ließe) Alles andere - täglich switchen o.ä. - hilft nicht. D.h., wenn es drauf ankommt, ist die Umleitung weg und muß mühselig neu programmiert werden.

    Nach dem 3. Rauswurf habe ichs dann aufgegeben. So hat das keine Chance.


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