Alle 52 Artikel zum Thema Zahl der Woche auf neuerdings.com:
$14’400’000’000
Und wieder einmal mehr sind die Genossen aus Redmond hier in der Rubrik “Die Zahl der Woche” zu Gast. Oben stehende Zahl repräsentiert Microsofts Umsatz – nota bene im ersten Quartal 2007. Im Vergleich zum ersten Quartal 2007 2006 bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 32%! Zum Vergleich: Weltherrschaftsanstreber Google konnte in den ersten drei Monaten “nur” $3.66 Milliarden Umsatz verbuchen. Logischerweise kann man die Umsatzsteigerung bei Microsoft mit dem Launch von Vista und den damit verbundenen Folgekäufen (Office etc.) erklären, aber eindrücklich ist die Zahl dennoch. Übrigens: unterm Strich resultierte für Microsoft noch ein Reingewinn von knapp $5 Milliarden
4’126’000
Dell, der texanische Hardware-Gigant (und ich glaube, dass der Begriff “Gigant” selten so gerechtfertigt ist wie im Zusammenhang mit Dell) auf dem US-Markt im ersten Quartal 2007 so viele Computer verkauft, was einen Marktanteil von 27.9% ausmacht Wie immer ist HP dem Wunderunternehmen dicht auf den Fersen, hat aber rund 320’000 Maschinen weniger absetzen können. Die beiden Firmen kontrollieren mehr als 50% des US-Marktes und es schaut nicht so aus, als ob ihre Marktposition in Gefahr sei. Auf dem dritten Platz steht nämlich mit einem Anteil von “mageren” 7.7% der Dell-Nachahmer Gateway. Übrigens: Apple hat einen Anteil von exakt 5% bzw. 741’000 Rechnern entspricht. Zum Vergleich im ersten Quartal 2006 waren es nur 570’000…
[via AppleInsider]
100’000’000
Soviele iPods wurden weltweit seit der Vorstellung des ersten iPod-Modells im November 2001 verkauft. Der treue neuerdings-Leser wird sich noch daran erinnern können, dass wir im Februar berichtet haben, dass Apple im Jahr 2006 knapp 50 Millionen iPods abgesetzt hat. Apple hat also im Jahr 2006 (plusmins) gleich viele iPods an den Mann bringen können, wie in den vier Jahren zuvor – wie wird es wohl Ende 2007 aussehen?
Added Value:
100 Million iPods Sold
20 Millionen
Im den ersten 30 Tagen, in denen Windows Vista auf dem Markt war, hat Microsoft gemäss eigenen Angaben 20 Millionen Lizenzen verkauft. Diese Zahl umfasst sowohl OEM-Lizenzen als auch Retail-Vollversionen und -Upgrades. Damit schlägt Microsoft gleich einen eigenen Rekord: als Ende 2001 Windows XP auf den Markt kam, verkaufte der Softwareriese aus Redmond in den ersten zwei Monaten “bloss” 17 Millionen Lizenzen. Man darf jedoch auch nicht vergessen, dass heute auf dieser Welt deutlich mehr Computer herumstehen als noch im Jahr 2001. Zudem werden die OEM-Lizenzen ja nicht sofort mit einem End-Gerät ausgeliefert. HP hat also eventuell noch einige jungfräuliche Lizenzen auf Lager, welche man dann später nicht mehr zur Statistik hinzuzählen darf.
[via Fareastgizmos]
$400 Millionen
Gemäss David Yoffie, Professor an der renommierten Harvard Business School, hat Steve Jobs mit seinem iPhone-Launch “Gratiswerbung” im Gegenwert von circa $400 Millionen generiert. Bisher sei es noch nie vorgekommen, dass eine Firma mit einer Produktlancierung in den Medien eine so grosse Resonanz erhalten habe. Auch wenn ich solchen Schätzungen immer sehr skeptisch gegenüber stehe – einen Funken Wahrheit hat diese Zahl sicherlich. Da sogar mein Lieblingsblatt “Berner Zeitung” dem iPhone einen Artikel gewidmet hat, kann man schon davon ausgehen, dass Steve Jobs weltweit von ziemlich viel Gratiswerbung profitieren konnte.
[via Yahoo]
171’000’000
Beim populärsten VoIP/IM-Anbieter Skype sind nach dessen eigenen Angaben mehr als 171 Millionen User registriert. Diese sollen in den letzten dreieinhalb Jahren über 500 Millionen Mal den Skype-Client runtergeladen haben. Dies ist zwar eine respektable Zahl, jedoch sind bei mir nie wirklich mehr als 8 Millionen User online. Scheinbar laden viele Skype einfach mal runter und probieren es etwas aus, lassen es dann aber sein.
[via TechDigest]
80%
Gemäss dem Marktforschungsinstitut Gartner werden 80% aller Computerdiebstähle “intern” verübt. Sprich, der Kollege am Arbeitsplatz lässt das Notebook mitgehen wenn man bereits Feierabend gemacht hat. Was man dagegen tun kann? Laptop anketten (bringt nicht wirklich viel, zumal die meisten Schlösser einfach geknackt werden können), das Gerät so kennzeichnen, dass ein gewisser Wiedererkennungseffekt besteht (z.B. durch Sticker etc.) oder den Laptop tracen lassen (z.B. via Computrace).
34’447’500
Soviele Nintendo Wiis sollen nämlich gemäss einem Merrill Lynch Analysten bis in vier Jahren in den US-Haushalten stehen (zum Vergleich: bislang hat Nintendo weltweit knapp 17 Millionen Nintendo DS abgesetzt). Gemäss der Analyse von Yoshiyuki Kinoshita werden im Jahr 2011 angeblich drei von zehn Haushalten eine Wii besitzen und bei geschätzten 114 Millionen Haushalten (Quelle) resultiert die oben stehende Zahl. Wenn man vom eigentlichen Verkaufspreis von $250 ausgeht (de facto zahlt man zur Zeit ja eher $400), würde für Nintendo in den USA aus dem blossen Verkauf der Wiis (ohne Games etc.) ein Umsatz von $8’611’875’000 resultieren.
Auch wenn ich nicht gerade der Experte für amerikanische Demografie oder für die finanziellen Aspekte des Unterhaltungselektronik-Marktes bin, finde ich drei von zehn Haushalten schon etwas viel. Andererseits steht angeblich in jedem vierten Haushalt der USA eine Playstation 2, womit diese Prognose schon wieder realistisch scheint. So oder so – die Zahl ist ziemlich eindrücklich.
Weiterführende Links:
Nintendo Annual Report 2006
[via CrunchGear]
14
In der Videogames-Hitliste von Amazon.com befindet sich das SNES (Super Nintendo Entertainment System – wir erinnern uns vage an die 90er …) nämlich zur Zeit auf Platz 14. Zum Vergleich:
Nintendo Wii: Platz 2
XBOX 360: Platz 10
PS2: Platz 17
PS3: Platz 48!
Wie Gizmodo korrekt bemerkt, sind die PS3 zur Zeit natürlich gerade nicht so leicht erhältlich, wodurch das Resultat etwas verfälscht wird, aber lustig finde ichs trotzdem.
[via Gizmodo]
?1’165
Wie eine britische Versicherungsfirma herausgefunden hat, geht der Durchschnittsteenager am Morgen mit Kleidern und Gadgets im Wert von ?1’165 aus dem Haus. ?420 fallen dabei auf Handys und MP3-Player, wobei der durchschnittliche Teenager mindestens ein Handy besitzt (?? was sollen Teenies denn bitte mit mehreren Handys?).
[via TechDigest]