Alle 52 Artikel zum Thema Zahl der Woche auf neuerdings.com:
Microsoft hat sich in Excel 2007 wohl den Rechenfehler des Jahres geleistet. Oder aber in Redmond ist man zu grosszügigen Rundungen übergegangen. Die simple Multiplikation 850 mal 77.1 (das ist die, die wir alle täglich brauchen, für, nun, für, ähm…) ergibt in der Tabellenkalkulation nämlich 100’000.
Gut geschätzt, liebe Microsoft, aber leider falsch. Das korrekte Ergebnis wäre 65535.
Laut Microsoft “arbeitet man an dem Problem”. Erstmals aufgetaucht ist die Meldung übrigens in der Excel-Newsgroup.
15%
Eine bei gut tausend Amerikanern durchgeführte Studie hat etwas ans Tageslicht gebracht, was zwar nicht wirklich erstaunlich, deswegen aber dennoch nicht weniger erschreckend ist. Rund 15% der Befragten gaben nämlich an, dass sie es bloss einen Tag oder weniger ohne Internet aushalten würden. Insgesamt hätten bloss 45% aller Befragten kein Problem damit, länger als einige Tage keinen Zugang zum Internet zu haben. Nettes Detail: jede/r Fünfte hat wegen den Streifzügen durchs Internet weniger Zeit für Sex. Na ja – ich verbringe zwar auch viel (zu viel?) Zeit im Internet, aber ich weiss trotzdem noch, Prioritäten zu setzen.
[via Geeksugar ]
90’000’000
In unregelmässigen Abständen tauchen UMPCs in den Medien auf und werden uns als DIE Geräte der Zukunft angepriesen (ich habe übrigens erst einen UMPC “im Feldeinsatz” gesehen und das war in einer S-Bahn in Hannover – während der CeBIT …). Wie nun aber ABIresearch prognostiziert, werden sogenannte Mobile Internet Devices (MID), also Geräte à la Nokia N800 oder auch Multimedia-Smartphones wie das iPhone, die wahren Gewinner sein. In den nächsten fünf Jahren sollen nämlich über 90 Millionen dieser MIDs über die Ladentische gehen – bei den UMPCs rechnet ABIresearch “bloss” mit knapp 5 Millionen Stück. Ich bin ja mal gespannt …
Mobile Internet Devices and UMPCs
83%
Wie die grösste Tageszeitung der USA, USA Today, meldet, sind mehr als 80% aller versandten E-Mails Spam. In absoluten Zahlen ausgedrückt sind das zwischen 60 und 150 Milliarden Nachrichten – täglich. Dies ist, wie soll ich sagen … ziemlich viel! Was ich jedoch nicht ganz nachvollziehen kann, ist, wieso Spam immer noch so “erfolgreich” ist. Gibt es tatsächlich Leute, welche der Nigeria Connection ihr Geld überweisen oder für ne Stange Geld ein Penis-Vergrösserungsmittel kaufen wollen? Also bitte …
Spam is now 83% of all e-mail
[via Geeksugar]
425’000
Das ist die Zahl der Woche, die uns am Sonntag angesichts der iPhone-Hackereien doch glatt unters Eis geraten ist und die wir deshalb hier nachliefern. 425’000 Wii-Konsolen hat Nintendo im Juni allein in den USA verkauft, das sind 11 Prozent mehr als im Vormonat.
Das dürfte den Videospielhersteller freuen, aber mindestens so sehr wird man sich im Haus Nintendo darüber amüsieren, das Microsofts XBox 360 und Sonys Playstation 3 trotz Preissenkungen nicht einmal zusammengenommen an die Verkaufszahlen der Wii herankamen. Microsoft schob laut Marktforscher NPD Group rund 170’000 ihrer XBox über die Ladentheken, und Sony 159’000 Stück der PS3 – was immerhin einen riesigen Sprung nach vorne um 59 Prozent gegenüber dem Vormonat ausmacht, wie NPD meldet.
[via The Register]
25%
Traurige Neuigkeiten aus Mountain View: bloss 50% aller Leute, die unseren Lieblings-Browser runterladen, probieren ihn auch einmal aus und von diesen 50% benutzt danach bloss die Hälfte Firefox regelmässig. Deshalb hat das Mozilla-Team nun einen 12-Punkte-Plan entwickelt, dank welchem die User-Bindung erhöht werden soll. Diese Zahlen finde ich um so schockierender, als dass jeder von uns sicherlich schon mehrere Male den Feuerfuchs runtergeladen hat und die Situation deshalb wohl noch schlimmer ist. Für die schlechte Nutzungsrate dürfte es wohl mehrere Gründe geben. Hauptsächlich sind aber wohl Geek-Freunde “schuld”, welche ihren Kollegen sagen, sie sollen mal Firefox runterladen, weil der so viel besser sei. Nachdem diese den Rat befolgt haben, geht Firefox schnell vergessen und der Internet Explorer wird wie bis anhin genutzt. Schade, schade, schade…
» Mozilla Wiki: Retention
[via Notepad]
2 Millionen Betroffene
Etwa 2 Millionen Blogs “erreiche” man als “Werbender” mit der Kommentar-Spam-Software “Blog-Blaster” angeblich, wenn man alles richtig macht. Ebensoviele Blogger sollen laut Herstellerangaben zugestimmt haben, dass sie diese Art von Spam auch haben wollen. Unter den Betroffenen befinden sich nicht nur die hiesigen A-Blogger, sondern auch unzählige Privatblogs. Von denen vermutlich niemand zugestimmt hat. Wohl dem, der einen effizienten Kommentar-Spam-Filter laufen lässt.
Wir alle haben Kommentarspam zugestimmt, sagt Sebastian Foss
3’000’000’000
Ich weiss, der Obsthändler aus Cupertino ist immer wieder in der Kategorie “Die Zahl der Woche” zu Gast, aber auch dieses Mal finde ich die Präsenz gerechtfertigt. Apple hat nämlich bis Ende Juli 2007 drei Milliarden Songs via iTunes Music Store verkauft. Diese Zahl ist an sich erstaunlich, was mich aber aus den Socken haut, ist die Tatsache, dass Steve Jobs erst an der MacWorld Keynote im letzten Januar gesagt hat, dass Apple via iTunes 2 Milliarden Songs verkauft habe. Sprich, für die ersten beiden Milliarden benötigte Apple knapp vier Jahre (den iTunes Store gibt es seit Frühling 2003), während die nächste Milliarde in bloss einem halben Jahr verbucht werden konnte. Das nenne ich Wachstum.
» iTunes Store Tops Three Billion Songs
60 Minuten pro Tag
Wie eine (von Blackberry bzw. RIM in Auftrag gegebene) Studie ergeben hat, sparen Blackberry-User pro Jahr circa 250 Stunden an Arbeitszeit ein, wenn sie eines dieser bei Businesskaspars so beliebten Smartphones verwenden (die Zahl müsste bei anderen Smartphones mit Push-Mail auch stimmen, aber eben, RIM hat die Studie in Auftrag gegeben). Gemäss der Studie erledigen Blackberry-Besitzer pro Jahr 2’500 (dringende) E-Mails und 1’200 Anrufe, während sie gerade unterwegs sind, was dann irgendwie 250 Stunden entspricht. Rechnet man dies auf einen Arbeitstag hinunter (bei 48 Arbeitswochen und 5-Tage-Woche), kommt man auf gut 60 Minuten eingesparter Zeit pro Tag. Auch wenn ich die ganze Berechnung nicht ganz nachvollziehen kann (2’500 Mails und 1’200 Telefonate = 250 Stunden?), könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Fünkchen Wahrheit dabei ist. Wer oft mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist, kann Warte- und Reisezeiten mit einem Smartphone sicherlich produktiv nutzen. Andererseits hält einem ein dauernd piepsender Blackberry auch von anderer produktiver Arbeit ab.
[via Tech Digest]
40 Gigabit pro Sekunde
oder anders ausgedrückt: 5 Gigabyte pro Sekunde (übrigens: normale Festplatten können pro Sekunde zwischen 50MB und 60MB aufzeichnen). Die 75-jährige Sigbritt Löthberg aus Karlstad (Schweden) dürfte mit ihren 40 Gbps wohl mit deutlichem Abstand die schnellste Internetleitung der Welt haben. Ihr Sohn Peter, welcher inzwischen für Cisco arbeitet, hat die Leitung sozusagen zu Demozwecken verlegt, um zu zeigen, dass billige Glasfaserleitungen auch in den eigenen vier Wänden Realität sein können. Wie Löthberg der schwedischen Zeitung “The Local” sagte, sei übrigens der schwierigste Teil der ganzen Übung gewesen, Windows auf dem PC seiner Mutter zu installieren …
The Local: Sigbritt, 75, has world’s fastest broadband