Thema: Video

 

Alle 310 Artikel zum Thema Video auf neuerdings.com:

Youtube-Videos auf den iPod o.ä. transferieren

Eine japanische Webseite transcodiert Youtube-Videos on the fly in diverse Formate.

Der Online-FLV-Converter der japanischen Website vixy.net wandelt youtube- und andere Videoquellen direkt um in diverse Formate wie Divx oder Mov. Damit können die Dateien auf mobile Player wie den iPod oder andere Player, auf Pocket-PC und Palm-Geräte transferiert werden. Der Benutzer muss lediglich die Webadresse des Videos aus Youtube oder einer Webseite mit einem eingebetteten Filmchen in FLV eingeben und das Zielformat auswählen.

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Getarnte Dusch-Funkkamera

“Sicherheitsdevice” mit hohem Erklärungsbedarf

Es sieht aus wie ein Videorekorder/ein Wecker/eine Schraube, aber es ist in Tat und Wahrheit eine Kamera: In den USA erfreuen sich getarnte Videoaufzeichnungsgeräte einer grossen Nachfrage, und sie sind auch bekannt als “Nannycams”. Üblicherweise dienen die Dinger der Überwachung/ Überführung von unehrlichen Babysittern.

Damit stellt sich die Frage, wessen Überwachung dieses Gerät dient, das der “Spycamman” für knapp 280 Dollar anbietet:

Es handelt sich um ein Duschradio mit eingebautem Spiegel – hinter dem sich allerdings eine hochauflösende Videokamera mit 2,4Ghz-Funkverbindung zu einem USB-Empfänger verbirgt, der ebenso an PC wie an Videorekorder angeschlossen werden kann.

Es gibt hier nur eine Interpretation, warum das Ding “Dusch-Spiegel Sicherheitskamera” genannt wird: Es gibt mit Sicherheit extremen Ärger, wenn die ersten jungen Damen herausfinden, was ihnen ihr freundlicher Nachbar da zu Weihnachten geschenkt hat.

Gizmodo wertet das Gadget als eine 10 auf der Perversionsskala, und Neuerdings.com macht darauf aufmerksam, dass der Einsatz solcher Geräte ohne das Wissen der Beteiligten in Europa illegal sein dürfte.

Ein 500-Dollar Projektor mit 30-Dollar-Lampe

Wer ihn nicht selber bauen will, kriegt den LCD-Projektor von Lumenlab mit 30-Dollar Lampe für unter 500$

blogLumenlab nimmt ab sofort Bestellungen für einen knapp 500 Dollar teuren Videoprojektor mit XGA-Auflösung, eingebautem TV-Tuner und – das ist der Clou – extrem langlebiger und zugleich spottbilliger HID-Lampe entgegen. Und ja, das Unternehmen in den USA liefert weltweit. Und wers noch billiger haben will, kann bei der gleichen Firma auch sämtliche Teile für einen Eigenbau-Projektor der Marke “Seifenkiste” beziehen. Der Reihe nach: » weiterlesen

Billiger Japaner

Handliche Videokamera aus Japan

Herkömmliche Videokameras sind erstens teuer, zweitens nicht so handlich und drittens unpraktisch zu transportieren, aber sie sind qualitativ sehr gut, was man von einer MPEG-4-Kamera nicht immer unbegint sagen kann. Aber das ist nun vobei. Denn mit dieser Kamera bietet der japanische Hersteller Aiptec erstmals eine Kamera mit einem 5 Megapixel-CMPS-Sensor zu einem Preis von weinger als 150 Euro an.

Die “KDV8900S” ist ab morgen Mittwoch in Japan erhältlich und verfügt über 32 MB Speicher, einen 5 Megapixel-CMOS-Sensor und ein 2″-Display. Im Format 640 x 480 Pixeln können im MPEG-4-Format Videos bei 30fps aufgenommen werden und auf einer SD-Karte abgespeichert werden. Die Kamera verfügt zudem über einen eingebauten MP3-Player mit Lautsprechern und Kopfhörerausgang.

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[via macadelic.de]

Fussballspiel Ihrer Wahl auf der Uhr anschauen

Erst grad schrieb ich doch von einer MP3-Uhr oder? Während man noch voll begeister von dieser Uhr ist, startet Shenzhen Adargon Digitek schon mit MP4 in die Zukunft. Jawohl, Fussball schauen, während Sie so tun, als ob Sie nur grad die Zeit von der Uhr ablesen…

Ausserdem ist die Uhr auch wasserdicht, das heisst wohl, auch beim planschen in der Badewanne müssen Sie nicht auf bewegte Bilder verzichten. Zudem ist sie stosssicher und kann neun Stunden Video wiedergeben; wie viel Speicherplatz sie hat, seit noch unbekannt. Immerhin ist klar, dass sie einen USB 2.0-Anschluß haben wird, während der Preis ebenfalls derzeit unklar ist.

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[via gizmodo]

Multi-Mediaplayer Mix-Max für Kids

Der Unterhaltungsriese Disney bringt einen eigenen Video- und Musikplayer auf den Markt. Das Gerät ist speziell auf Kids im Alter von neun bis 13 Jahren zugeschnitten und soll den Namen “Mix Max” tragen. Das neue Gerät soll kein Konkurrenzprodukt zu Apples Ipod sein, nein, sondern einfach auf eine junge Zielgruppe konzentrieren, die sich von Eltern mit Kameras, Handys und Multi-Mediaplayern beschenken lässt.

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Hybrid-Camcorder mit DVD- und Harddisk-Aufzeichnung

Hitachi Hybrid CamcorderDie ersten Hybrid-Camcorder der Welt, die sowohl auf DVD als auch auf Festplatte aufzeichnen können, gibts bei Hitachi zu sehen. Neben einem Super-Multi-DVD Laufwerk sind beide Camcorder mit einer 8-Gigabyte-Festplatte ausgestattet, so dass die maximale Aufnahmezeit auf bis zu acht Stunden steigt. Mit der Kombination zwischen Festplatte und DVD-Laufwerk können die gemachten Aufnahmen, die im 16:9-Format aufgezeichnet werden, somit gleich vor Ort auf DVD gebrannt und als Erinnerungen verteilt werden.

Mit der Schnellstartfunktion sind die Kameras zudem innerhalb von einer Sekunde aufnahmebereit, laut Hitachi die schnellste auf dem Markt erhältliche Anlaufzeit. Beim Verkaufsstart im November soll der Preis für den DZ-HS303 (3.31 Megapixel) bei 999 Euro liegen, die DZ-HS301 mit 1.3 Megapixel wird 699 Euro kosten.

Hitachi Hybrid Camcorder

HD-Camcorder Sony HDR-HC3 im Test, Teil 3:
Arbeiten mit HDV

Links zu Teil 1 und Teil 2 des Tests.

Im dritten und letzten Teil unseres Tests des Sony High-Definition-Camcorders HDR-HC3 wollen wir untersuchen, was der Stand der Technik bei der Nachbearbeitung und der Distribution von HD-Video heute ist. Wie in den vorhergehenden Teilen beschrieben, macht es einem der HDR-HC3 einfach, sehr ansehnliches Videomaterial in Hochauflösung zu produzieren. Aber was macht man später damit?

Das verwendete HDV-System ist der direkte Nachfolger des verbreiteten DV-Standards. Die Kassetten sind identisch, und dementsprechend arbeitet das neue Format auch mit einer identischen Datenrate von 25MBit/s. Da aber bei HD natürlich ein Vielfaches an Bildpunkten verarbeitet werden muss, wurde das Kompressionsverfahren geändert: HDV arbeitet mit dem bekannten MPEG 2-Standard, der auch für DVDs verwendet wird.

Der Unterschied zu DV ist hierbei recht wichtig für die Nachbearbeitung und die Qualitätserwartungen, die man an HDV stellen kann. DV verwendet eine sogenannte Intraframe-Kompression, d.h. jedes Bild wird einzeln mit dem MJPEG-Verfahren komprimiert, die Kamera schiesst sozusagen 25 volle Digitalbilder pro Sekunde. Das resultiert in relativ geringen Kompressionsverlusten, die sich grösstenteils auf eine reduzierte Farbauflösung beschränken.

HDV hingegen setzt zusätzlich auch eine temporale Kompression ein, d.h. in einer Abfolge von Einzelbildern werden nur die Differenzen von einem Bild zum anderen abgespeichert, was natürlich viel weniger Platz braucht. Wenn man sich bei einer typischen Videoaufnahme mal genau ansieht, was sich von Bild zu Bild eigentlich ändert, ist das meistens wenig. Ein paar Objekte verschieben sich leicht, einige Pixel sind leicht anders, und das war’s oft schon. Diese Tatsache macht sich die MPEG2-Kompression zunutze, um einen sehr viel höheren Kompressionsfaktor zu erreichen.

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HD-Camcorder Sony HDR-HC3 im Test, Teil 2:
Die Kamera

Im ersten Teil unseres Tests haben wir einige Grundlagen des Filmens mit High-Definition-Video beschrieben. Im zweiten Teil geht es nun um den Sony HDR-HC3 Camcorder, seine Features und seine Bedienung.

Neben einem “normalen” Consumer-Camcorder fällt der HD-Sony mit seiner kompakten Bauweise optisch kaum auf. Wären da nicht die Buchstaben “HDV”, die wohl im Moment eher Insidern was sagen, würde man kaum auf die Idee kommen, dass sich in dieser relativ unscheinbaren Verpackung ein State-of-the-Art-Camcorder verbirgt. Genau das war wohl auch das Ziel der Sony-Ingenieure, denn die bisherigen HD-Camcorder waren allesamt recht gross, kaum geeignet für den normalen Heimfilmer. Dieses kleine Wunderding liegt sehr gut in der Hand, auch wenn die Gewichtsverteilung durch die Optik etwas linkslastig ist.

Der HDR-HC3 arbeitet mit dem System HDV, dem direkten Nachfolger des bekannten DV-Systems. Das Kassettenformat ist absolut identisch, jede gängige DV-Kassette funktioniert also auch mit High-Definition. Das hat zahlreiche Vorteile, nicht zuletzt die universelle Verfügbarkeit von Kassetten in jedem Winkel der Welt. Allerdings sollte man dem HD-Gerät eine höherwertige Qualität von Kassetten gönnen, denn schon kleine Bandfehler können im neuen System sehr sichtbare Auswirkungen haben.

Als Optik hat Sony dem HDR-HC3 ein Carl Zeiss Vario-Sonnar-Objektiv mit einem optischen 10x-Zoom gegönnt. Die Linse verhält sich ähnlich wie die meisten heute üblichen Camcorder-Optiken. Ein Weitwinkel-Vorsatz ist sicher eine sinnvolle Ergänzung, auch wenn man damit im HD-Zeitalter unter Umständen einen deutlich sichtbaren Qualitätsverlust in Kauf nehmen muss. Das Besondere verbirgt sich aber hinter dem Glas: Der Sony verwendet als Bildwandler keinen der üblichen CCD-Chips, sondern einen CMOS-Sensor, wie er auch in hochwertigen Digitalkameras eingesetzt wird. Dieser Chip im 1/3-Zoll-Format bietet 2.1 Megapixel Auflösung und damit genug Kapazität für hochauflösendes Video. Sony gibt die Auflösung von Standbildern, die man mit dem HDR-HC3 auch machen kann, mit 4 Megapixeln an, aber da dürfte wohl noch etwas Interpolation zum Einsatz kommen. Wer sich für die technischen Details interessiert, findet auf der Sony-Website ein Interview mit den Produktentwicklern.

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Sind High-Definition-Camcorder reif für den Massenmarkt? Sony HDR-HC3 im Test

HDTV, das hochauflösende Fernsehen, ist im Moment das Lieblingsthema der Unterhaltungselektronik-Branche. Kein Wunder, verspricht der neue Fernsehstandard doch kräftige Absätze bei Fernsehern und Zubehörgeräten. Zwar hat auch die Fussball-WM in Europa noch nicht ganz den erhofften Durchbruch für HDTV gebracht, aber der Trend dürfte wohl unaufhaltsam sein, schliesslich sind praktisch alle neuen Flachbildfernseher HD-fähig. Und auch die gerade auf den Markt kommenden DVD-Nachfolger Blu-Ray und HD-DVD dürften ihren Anteil daran haben, den pixelreicheren Fernsehkonsum populär zu machen.

Auch für Hobbyfilmer tun sich da neue Möglichkeiten auf. Die letzten knapp zehn Jahre wurden vom Standardformat DV (Digital Video) dominiert, dem heute mit Abstand weitverbreitetsten Kassettenformat für Camcorder. DV filmt allerdings in der Standardauflösung (SD, Standard Definition) von 720×576 Bildpunkten. Damit kommt man im HDTV-Zeitalter nicht weit, denn schon der niedrigste HD-Standard bietet 1280×720 Pixel. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch HD-fähige Camcorder auf den Markt kommen würden.

Nach den ersten mehr oder minder misslungenen Pionierversuchen hat es die Industrie jetzt geschafft, brauchbare HD-Camcorder auf den Markt zu bringen, die auch für Nicht-Experten benutzbar sind. Ziemlich klar führend in Bezug auf die Breite der Modellpalette ist derzeit Sony. Wir testen darum hier in einem mehrteiligen Test Sonys Consumer-HD-Camcorder HDR-HC3, der mit seinem Preis knapp über 1000 Euro auch für Gelegenheitsfilmer erschwinglich ist. Mit seiner kompakten Bauweise ist der Sony ausserdem ein idealer Reisebegleiter.

Es soll hier aber nicht nur um dieses spezifische Gerät gehen, sondern auch generell die Frage, wie massentauglich HD heute schon ist. Denn nur mit der Verfügbarkeit von Camcordern ist es schliesslich nicht getan: Man will seine filmischen Werke schliesslich auch bearbeiten und verbreiten können, und dort tun sich im Moment noch so diverse Schwierigkeiten auf.

Zunächst ein paar Grundlagen zum HD-Format. Anders als der gute alte PAL-Standard, den wir seit der Einführung des Farbfernsehens in Europa alle geniessen, ist bei HD die Bildauflösung nicht eindeutig standardisiert. Vielmehr gibt es eine ganze Reihe möglicher Auflösungen, die von HD-Equipment verarbeitet werden. Das gibt einerseits mehr Flexibilität, kann aber andererseits auch zur Verwirrung beitragen.

Die beiden wichtigsten Normen sind 1080i und 720p. Die Zahl bezieht sich auf die Anzahl vertikaler Pixel, die Buchstaben auf i wie “interlaced” oder p wie “Progressive”. “Interlaced” ist der englische Ausdruck für das Zeilensprung-Verfahren, das auch der alte PAL-Standard benutzt: Bei jedem Bildaufbau wird nur jede zweite Bildzeile dargestellt, womit man im Resultat den Eindruck flüssigerer Bewegungen bekommt. Nachteil ist ein leichtes Flimmern bei vertikalen Kanten, weshalb der Ausdruck “Flimmerkiste” für Fernseher auch heute noch gerechtfertigt ist. “Progressive” bedeutet hingegen, dass ein ganzes Vollbild in einem Durchgang verarbeitet wird, was das Kantenflimmern reduziert, aber in der Praxis auch dazu führt, dass sich die Bildwiederholfrequenz halbiert. Resultat ist eine kino-ähnliche Ästhetik: Ein schön ruhiges Bild, das aber bei schnellen Bewegungen oder Schwenks ziemlich ruckeln kann.

Um die Verwirrung perfekt zu machen, kann jeder dieser beiden Grundstandards auch noch verschiedene horizontale Auflösungen nutzen: Bei 720p sind es 1280 oder 960 Pixel, bei 1080i 1920 oder 1440 Pixel. Der hier getestete Sony macht seine Bilder im 1080i-Standard, allerdings nur mit 1440 horizontalen Pixeln. Das sollte einen aber nicht weiter stören, da heute sowieso die allerwenigsten Bildschirme und Projektoren die maximale Auflösung von 1920×1080 Pixeln darstellen können. Ein typischer HD-LCD-Fernseher kommt heute typischerweise auf eine Auflösung von etwa 1370×768 Pixeln, deutlich weniger also, als dieser Camcorder zu produzieren in der Lage ist.

So oder so bietet der HDR-HC3 also 3.75 mal mehr Bildpunkte an als jeder “klassische” DV-Camcorder. Und das sieht man im Ergebnis mehr als deutlich. Wer schon einmal im Fachgeschäft oder an einer Messe HDTV-Geräte bewundert hat, kennt die typischen HD-Testmotive: Blumen, Bergpanoramen, Tiere, Wasserfälle und so weiter, die in atemberaubender Detailtreue wiedergegeben werden. Zwar bildet ein Consumer-Camcorder wie der HDR-HC3 seine Motive nicht ganz so präzise ab, wie man es von diesen mit superteurer Profi-Technologie produzierten Testfilmen her kennt, aber der Unterschied zum alten Videostandard ist immer noch ziemlich dramatisch: Man kann sich die Differenz etwa annährernd so gross vorstellen wie den Unterschied zwischen einer typischen Handy-Kamera und einer “richtigen” Digitalkamera.

Ein Screenshot aus einer Aufnahme mit dem Sony-Camcorder (Klicken zum Vergrössen): Jeder einzelne Ziegelstein ist klar und deutlich erkennbar.

In den beiden nächsten Teil unseres Tests nehmen wir den HDR-HC3 und seine Bedienung genauer unter die Lupe. In den folgenden Teilen gehen wir dann darauf ein, wie man HD-Aufnahmen verarbeiten und verbreiten kann.

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