Thema: Twitter

 

Alle 18 Artikel zum Thema Twitter auf neuerdings.com:

iOS-Apps Teletweet und Drafts:
Twittern für Nostalgiker und Pragmatiker

Wir starten heute ein Experiment und stellen zwei sehr gegensätzliche iOS-Apps vor. Drafts ist auf Effizienz ausgelegt und vielseitig verwendbar, Teletweet ist alles andere als praktisch, spricht aber designorientierte Nostalgiker an. Beide Apps lassen sich zum Twittern verwenden.

Natürlich gibt es die originale Twitter-App und starke Konkurrenten wie den beliebten Tweetbot (Affiliate-Link). Aber die beiden Apps Drafts und Teletweet wollen gar keine Konkurrenz zu diesen Apps sein. Sie setzen dagegen ganz andere Schwerpunkte. Dass man mit ihnen twittern kann, ist dabei nur ein Teil ihrer Funktionalität – und nicht einmal unbedingt der wichtigste.

Drafts: Zettelkasten für Entwürfe

Der Name Drafts (Affiliate-Link) deutet schon an, dass es nur zum Teil um Texte für Twitter geht. Vielmehr soll Drafts als App für alle Entwürfe dienen. Ist man zufrieden mit dem Geschriebenen, kann man es twittern, mailen, als SMS versenden oder in die Zwischenablage kopieren.

Der Wort- und Zeichenzähler sorgt dafür, dass man die 140-Zeichen-Grenze nicht sprengt, und man kann schon auf Vorrat Geistreiches anlegen. Die integrierte Suchfunktion macht Drafts zum idealen Zettelkasten und zur vielseitigen Ideensammlung, wie der folgende Clip (auf Englisch) zeigt.

iOS Apps Teletweet und Drafts
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (7 Bilder)
» weiterlesen

Twittertape Machine:
Twitter-Ticker im viktorianischen Steampunk-Design

Der britische Tüftler Adam Vaughan hat einen «Twitter-Ticker» gebaut, der an einen Börsenticker von 1869 erinnert – komplett mit Messingzahnrädern und Glashaube. Die «Twittertape Machine» druckt die eigenen Tweets und Erwähnungen auf einem schmalen Streifen aus Thermopapier aus.

Twittertape Machine {Twittertape Machine;http://www.twittertape.co.uk/}
Twittertape Machine (Quelle: Twittertape Machine)
Die neueste Hardware, das aktuelle Betriebssystem und die letzte Version aller Programme auf Rechner und Smartphone: Darunter machen wir es heutzutage nicht. Aber dem viktorianischen Steampunk-Charme einer Twittertape Machine kann sich dann doch niemand entziehen. Mit ihren sichtbaren Zahrädern aus Messing, ihrem Holzpodest und der schützenden Glasglocke wirkt die Twittertape Machine wie eine Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts.

Dabei handelt es sich um einen hochaktuellen Prototyp, der von Adam Vaughan in stundenlanger Kleinarbeit zusammengesetzt wurde. Im Sockel steckt ein mit Arduino vergleichbarer Mikroprozessor mit selbst programmiertem Code. Die Messingteile wiederum stammen aus einer alten Uhr, die Adam Vaughan Stück für Stück mit einem kleinen Schleifgerät in Form gebracht hat.

Alle 30 Sekunden prüft die Twittertape Machine per Ethernet, ob es auf Twitter passende neue Tweets gibt und druckt sie dann auf einen dünnen Streifen Thermopapier aus. Das folgende Bewegtbild zeigt, wie ein Tweet analogisiert wird.

Twittertape Machine: Twitter-Ticker mit viktorianischem Charme
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (5 Bilder)
» weiterlesen

Feedair:
LED-Ticker versammelt persönliche Feeds

Feedair ist ein LED-Ticker, der Informationen aus verschiedenen Quellen per WiFi empfängt und in Laufschrift auf seinem Display darstellt. Welche Infos und Nachrichten Feedair anzeigt, kann über eine App für iOS oder Android definiert werden.

Feedair LED-Ticker {Feedair;http://feedair.com}
Feedair LED-Ticker (Quelle: Feedair)

Sollte nicht eigentlich das Smartphone – ob nun mit Android, iOS oder anderem Betriebssystem – das Gerät sein, auf dem alle Informationen und Nachrichten zusammenlaufen? Laut Feedair nicht. Das sprechblasenförmige LED-Laufband sei die neue Art, in Verbindung zu bleiben, glauben die Entwickler.

Wenn das Gerät im März auf den Markt kommt, spricht es zwar nur englisch, dafür wird es aber in den Farben pink, blau, schwarz und weiss erhältlich sein. Im folgenden Video von der CES 2012 kann man es schon einmal in Aktion sehen.

» weiterlesen

Steve Ballmers CES-Keynote:
Im Abgang nur noch heisse Luft

Steve Ballmers Keynote an der CES liess so manchen Zuschauer etwas ratlos zurück: wie kann ein so wichtiger Branchenplayer so wenig zu sagen haben?

Bye, Bye, Ballmer - Microsoft wird nicht mehr auf die CES kommen{pd Microsoft;http://www.microsoft.com/Presspass/events/ces/imagegallery.aspx}
Bye, Bye, Ballmer - Microsoft wird nicht mehr auf die CES kommen(Quelle: pd Microsoft)

Spektakulär hätte sie werden können, die letzte CES-Keynote Steve Ballmers. Ballmer hätte beispielsweise Nokia-Chef Elop als Gast begrüssen und diesen das Lumia 900 präsentieren lassen können; Elop hätte diese Gelegenheit nutzen können, um zu beteuern, wie wichtig Windows Phone 7 für Nokia sei. Ballmer hätte Elops öffentlichem Liebesschwur erwidern können, auch Microsoft schätze die Zusammenarbeit mit Nokia, sehr sogar – eine Kunstpause hatte die Zuschauer erschaudern lassen: Wird Ballmer gleich die Übernahme des Smartphone-Geschäfts der Finnen bekannt geben? Ballmer hätte dann verlauten lassen, dass Skype endlich für Windows Phone 7 erhältlich sei, nota bene vorerst nur für Nokia-Geräte. Das entsprechende Update, so hätte Ballmer seine Ausführungen abschließen können, stehe ab sofort zum Download bereit. Anhaltender Applaus wäre ihm sicher gewesen.

Stattdessen wird Ballmer sich wohl noch eine Weile daran erinnern, dass er keine 30 Sekunden Schlussapplaus für eine Keynote bekam, die konkrete Ankündigungstermine ebenso vermissen liess wie überraschende und scharfsinnige Ausführungen zu den Entwicklungen der Branche in den kommenden Monaten.

» weiterlesen

Creepy Software:
Wo ist der Partner?

Creepy ist ein kleines Programm, mit dessen Hilfe man Personen geolokalisieren kann, auch wenn die sich dessen nicht bewusst sind.

Die deutsche Wochenzeitung Die Zeit hat die Tage ein interessantes Projekt gezeigt. Der Politiker Malte Spitz von den Grünen hatte seine Geo- und Verbindungsdaten von der Telekom erfolgreich eingeklagt. Diese Daten, aus der Vorratsdatenspeicherung, zeigen ein erstaunlich exaktes Bewegungsprofil. Teilweise kann man minutiös nachverfolgen, wo sich der Politiker wann aufgehalten hat. Und dies über einen langen Zeitraum. Nicht ganz so aktuell, aber durchaus ebenso genau kann man sich mit Hilfe eines Programms das Bewegungsprofil eines beliebigen Twitter oder Flickr User anschauen.

» weiterlesen

Tweet Rings:
Starke Sprüche am Finger

Tweet Rings ist eine Seite, unter der sich Ringe bestellen lassen, die durch die Gravur eines Lieblings-Tweets oder eines beliebigen Textes bis 140 Zeichen personalisiert werden.

Ein clevere Geschäftsidee: Den Lieblings-Tweet in einen Ring graviert immer am Finger tragen. Bei Tweet Rings ist der Name Programm. Auf der Webseite kann man einen Twitter-Namen angeben und dessen Tweets dann in Ruhe durchforsten. Auf die eine Seite kommt der Text, auf der anderen Seite werden automatisch @twittername, Datum und Uhrzeit eingefügt.

Ist man damit zufrieden, kann man den Ring in Stahl (89 Euro), Silber (99 Euro) oder Titan (109) Euro bestellen.

Wer kein Twitter-Konto besitzt, kann auch etwas anderes auf die beiden Seiten gravieren lassen. Allerdings besteht immer die gleiche Beschränkung pro Ringseite wie bei Twitter: höchstens 140 Zeichen. Die verwendete Schrift ist die von allen Rechnersystemen bekannt Courier, aber für Typoliebhaber hat der Hersteller von Tweet Rings – das niederländische Unternehmen Alphabet.com – auch schon etwas in petto.

Tweet Rings
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (4 Bilder)

» weiterlesen

Meine Gadgets 2010:
Touchscreen-Gitarre, Katzentwitter,
Doppeltablet und Jailbreak

Der Rückblick auf das verstrichene Jahr in Form der gadgetliste: Heute Kai Zantkes Top-Geräte des Jahres 2010.

Recht früh zum Jahresbeginn schlugen einige Herzen höher, als die Misa Digital Guitar angekündigt wurde, eine Gitarre, die sich nie wieder verstimmt und auch nie gestimmt werden muss – da sie digital arbeitet. Der mittlerweile zum Alltag gewordene Touchscreen reagiert anstelle schwingender Saiten auf den Musiker, und ein Linux-OS verwandelt die Bewegung in Töne, was wir später über den MIDI-Out an einem beliebigen Gerät anpassen können. Guitar Hero für Könner.

Die Idee wurde wohlwollend aufgenommen, ist seitdem aber immer noch nur als Preorder ab 849 US Dollar erhältlich, sie heißt jetzt Kitara.

Genauso verwunderlich, aber weniger praktisch, klang die Ankündigung Sonys, ein Twitter-Gerät zu veröffentlichen. Abgesehen davon, dass ein Kistchen zum ausschließlichen Twittern nur einen geringen Nutzen bringt, überraschte der Name den späteren Käufer: Sony Cat@Log. Denn nicht etwa wir zwitschern unseren unbedarften Mitmenschen wann wir gefrühstückt haben oder wie die Verkehrssituation im Schneegestöber aussieht, sondern die Katze. Unterstützt wird sie von einem GPS-Gerät und vielen Automatismen, die ihrer Besitzerin immer den Aufenthaltsort vermitteln, logischerweise über Twitter. So wird nicht nur das nächtliche Tächtelmächtel mit Karlo von nebenan, sondern auch der Ausflug ins Katzenklo zu einer öffentlichen Angelegenheit: Die eingebaute Webcam verfügt über eine Katzen-Smile-Face-Erkennung und Bewegungsensoren erfassen den Fortgang des “Dates”.

Auch aus dieser Vision ist bisher kein Regalprodukt geworden, immerhin ein gutes Beispiel für den Einsatz toller Technik für unnütze Zwecke.

Eine persönliche Freude bereitete mir der Test des entourage eDGe, welcher durch seine Kombination aus 10 Zoll Touchscreen- und 9,7 Zoll e-Ink-Display ungeahnte Möglichkeiten versprach und Begehrlichkeiten weckte. Zwei Displays versprechen mehr Arbeitsfläche, einen schnellen Zugriff aufs Internet ohne das Buch zu verlassen oder aufgrund von e-Ink eine längere Laufzeit.

Im Test bot sich jedoch ein zwiespältiges Bild; zwar erfüllt der entourage eDGe alle Versprechungen, die er auf dem Papier macht, doch verschiedene Unzulänglichkeiten behindern den schnellen Studenten in seiner Vorlesung oder den eiligen Schreiber bei seinen Notizen. Denn die Arbeitsgeschwindigkeit des eDGe ist recht hoch und flüssig, doch die Software und der langsam reagierende e-ink-Screen vermiesen einem den Spass. Prinzipiell alles Dinge, die mit einem Softwareupdate behoben werden können. Wer sich darüber im Klaren ist und trotzdem zuschlägt, erhält ein recht praktisches Produkt für vielfältige Zwecke.

Immerhin ist das ein Gadget, das gekauft und begutachtet werden kann und durch das Acer Iconia und den Kakai The Kno Gesellschaft erhält.

Alles Gute kommt zum Schluss, und den Knüller lies Google vor kurzem mit dem CR-48 vom Band laufen: Ein Notebook mit eingebautem Jailbreak. Sicherlich hätte der Begriff “Cloudbook” besser gepasst, doch der ist leider schon für ein anderes Gerät vergeben, denn ähnlich wie Jolicloud geht Chrome OS voll aufs Internet. Cloudbasiertes Computing, bei dem alle Dateien und Programme auf einem Google-Server mit jedem anderen Chrome OS des gleichen Besitzers abgeglichen werden. Dazu stecken im Google CR-48 neben einem 12,1 Zoll Display, einer Fullsize Tastatur, auch UMTS, WLAN und mehr als acht Stunden Akkulaufzeit – wenn ich mich recht erinnere, sprach man sogar von mehr. Als Clou schenkte Google der Community einen Jailbreak-Schalter an der Hinterseite, der dem Nutzer Zugriff auf alle Dateien und Einstellungen im System erlaubt – solange man Chrome OS darauf belässt, denn jedes andere OS sei auch installierbar. Letztlich soll es vor allem Werbung für Chrome OS machen – und das ist gelungen.

Leider war ich nicht unter den glücklichen Anwesenden, die ein kostenloses Google CR-48 in die Hand gedrückt bekamen, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Hoffen wir auf das neue Jahr!

Gefällt mir-Stempel:
Lob zu jeder Gelegenheit

Steffen Persiel bietet einen Stempel an, mit dem man Schriftstücke, Artikel, Zeugnisse und alles andere mit einem Lob versehen kann.

Im Internet kann man inzwischen an jeder Ecke und auf fast jeder Seite sein Gefallen bekunden, indem man auf einen «Finde ich klasse», «I Like»- oder «Favoriten»-Knopf drückt – so dass viele sich das auch für die «Offline»-Welt wünschen. Steffen Persiel glaubt, diese Marktlücke mit seinem «Gefällt mir»-Stempel füllen zu können, damit jeder immer und überall seine Meinung bekunden kann – «unter der Eins im Mathetest, auf dem von Oma zugeschobenen Zehner oder im Reisekatalog neben dem Florida-Trip.»

Der in Deutschland produzierte Stempel mit klassischem Holzgriff und lasergearbeiteter Stempelplatte sorgt für ein gestochen scharfes Stempelbild, verspricht der Anbieter.

» weiterlesen

Brando Little Mailbox:
Sie haben Post

Brandos Little Mailbox ist ein USB-Gadget in Form einer – Überraschung – Mailbox, die sich meldet, wenn neue Nachrichten im eMail-Postfach, auf Facebook oder Twitter angekommen sind.

Kostenlos — gibt es sie nicht, diese Textanzeige, aber während unserer Sommeraktion kriegen Sie drei Erscheinungen für eiskalte 34.90 Euro / 49 Franken. Nur bis Ende August! Online buchen, eingeben und bezahlen. — Textanzeige

Gut, man braucht sie nicht wirklich, die kleine Mailbox von Brando. Aber falls man wirklich einen USB-Steckplatz in Sichtweite hat, den man unbedingt blockieren möchte, weil einen der Anblick der nackten Schnittstelle stört, dann ist die Little Mailbox genau das Richtige.

Sie sieht ja auch ganz niedlich aus, genau wie eine klassische amerikanische Mailbox im Miniformat. Und wenn man als Betriebssystem Windows 7, Vista oder XP verwendet, kann sie sogar noch mehr als nur niedlich ausssehen.

Little Mailbox zeigt empfangene Nachrichten an
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)

» weiterlesen

Amazon Kindle:
Jetzt mit Gratisweb
und Twitter-Funktion

Amazon hat die Software auf dem Lesegerät Kindle aufdatiert und gibt damit auch in Europa den Internetzugriff frei. Und eine Direkt-Twitter-Funktion.

Es ging, aber richtig Spass gemacht hat es nie: Das Internet war auf Amazons Kindle in den USA schon immer nutzbar – als “experimentell” bezeichnete Amazon den Web-Zugang, aber auf dem E-Ink-Display lassen sich auch Google-Maps brauchbar darstellen.

Der Clou an der Geschichte war natürlich, dass der Kindle ohne Datenfunk-Abo verkauft wird und der Internet-Zugriff demnach für den Nutzer kostenlos ist.

» weiterlesen

  • Neuerdings auf Twitter

  • Über neuerdings.com

    Die tägliche Dosis Technik. Wir melden nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets, sondern testen sie aus Anwendersicht.

  • Autoren