Alle 2 Artikel zum Thema The Leap auf neuerdings:
Ein dezentes Armband namens Myo will möglich machen, was wir vor bald zehn Jahren im Film “Minority Report” gesehen haben: Computer und andere Geräte einfach mit Hand- und Fingergesten steuern. Man kann es ab sofort vorbestellen.

Anhand der Muskelbewegungen im Arm soll das Myo-Armband 20 Gesten erkennen können.
Die Gestensteuerung im Film “Minority Report” von 2002 hat die Fantasie vieler Computer-Enthusiasten angeregt. Und wäre es nicht tatsächlich eine einfache und natürliche Art, mit Computern umzugehen? Der neueste Kandidat, der uns dieses futuristische Nutzungserlebnis bringen will, ist das “Myo”-Armband. Es will per Bewegungssensor und Elektroden erkennen, was der Nutzer gerade mit seinem Arm, seiner Hand und den einzelnen Fingern macht. 20 Gesten soll das Armband in der ersten Generation erkennen können und noch dieses Jahr für gerade einmal 149 US-Dollar (umgerechnet etwa 115 Euro) auf den Markt kommen.
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Ein unscheinbares, grau-schwarzes Kästchen von der Größe einer Kaugummipackung soll die Art und Weise revolutionieren, wie wir mit unseren Computer agieren: “The Leap” nennt es sich, wird per USB angeschlossen und schon kann man seinen Rechner per Fingergesten bedienen. Hinter der Erfindung steckt ein Mathegenie.
Was das amerikanische Unternehmen Leap Motion in einem jetzt hochgeladenen Video zeigt (siehe unten), wirkt wie pure Science Fiction, soll aber schon im Dezember 2012 auf dem Markt kommen und ist ab sofort vorbestellbar: Mit dem Kästchen “The Leap” bedient man einen Mac oder PC per Hand- und Fingergesten. Es ist dabei um ein Vielfaches präziser als Kinect.
Der Kopf hinter “The Leap” ist David Holz, den die Financial Times in ihrem Bericht als ein Mathegenie bezeichnet. Und tatsächlich basieren die besonderen Fähigkeiten des neuen Geräts offenbar vor allem auf Algorithmen und weniger auf revolutionärer Hardware. Chris Nuttall, Redakteur der Financial Times, hatte eine Vorabdemo von “The Leap” bekommen und war von dessen Möglichkeiten verblüfft. Insofern ist das Werbevideo wahrscheinlich gestellt, aber es könnte dem sehr nahe kommen, was im Dezember veröffentlicht wird.
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