Thema: Terahertz

 

Alle 2 Artikel zum Thema Terahertz auf neuerdings.com:

Kohlenstoff–Nanoröhrchen bis 220 GHz:
Nanotechnik für Gigahertz

Mikrowellen- und Terahertz-Technik sind bislang sehr schwer zu handhaben. Doch nun wurden gedruckte Schaltungen aus Nano-Kohlenstoffröhrchen in Kunststoff entwickelt, die entscheidende Vorteile bringen sollen.

Ein Kohlenstoff-Nanoröhrchen ist ein aufgerolltes Graphen-Blatt von nur wenigen Nanometern Dicke, das entspricht einem Durchmesser von einem Tausendstel eines menschlichen Haares.

Bekannt sind diese Kohlenstoff-Nanoröhrchen bisher für ihre (je nach Bauweise) bemerkenswerte mechanische Belastbarkeit. Nun zeigen sie jedoch auch sehr ungewöhnliche elektrische Eigenschaften im Höchstfrequenzbereich:

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High-Speed Heterojunction Bipolar-Transistor:
Macht nackig!

450 GHz??? Das ist das Tausendfache der im UHF-TV-Bereich üblichen Funkfrequenzen. Nun gibt es einen Transistor, der solche Frequenzen erzeugen kann.

245 GHz Transit- und 450 GHz Grenzfrequenz bietet ein von Imec in Belgien entwickelter heterojunction bipolarer Transistor (HBT) aus SiGe:C-Material, vulgo: Silizium-Germanium-Karbid.

Gedacht ist dieser Transistor zunächst für Autoradar-Systeme, doch später sollen auch Terahertz-Scanner, bekannt geworden als Flughafen-Nacktscanner, hiermit betrieben werden. (Wobei die besseren Nacktscanner ähnlich CAT-Scans beim Arzt auch heute noch mit gesundheitlich kritischerer Röntgenstrahlung arbeiten!)

Zum Vergleich: Langwelle benutzt 150 kHz, Kurzwelle 15 MHz, UKW 100 MHz, WLAN 2400 MHz, und die höchsten heute tatsächlich gebräuchlichen Funkanwendungen 20 GHz.

Bei 450 GHz ist man im Bereich der Terahertzstrahlung, die bereits ins Infrarote übergeht – auf technischem Weg, mit einem Sender, liessen sich solche Frequenzen bislang nicht erzeugen.

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