Alle 3 Artikel zum Thema Systemkamera auf neuerdings.com:
Schon länger rumort es, dass auch Canon mit einer kompakten Systemkamera auf den Markt kommen wird. Der Designer David Riesenberg hat die Spannung nun nicht mehr ausgehalten und kurzerhand seine Vision dieser neuen Modellreihe entworfen.
Bislang ist Canon mit seinen Spiegelreflexkameras der «EOS»-Reihe und den kompakten Kameras «PowerShot» und «Digital Ixus» auf dem Markt vertreten, hat aber nichts in der noch jungen Klasse der kompakten Systemkameras vorzuweisen. Diese sind auf der einen Seite wesentlich kleiner und leichter als eine Spiegelreflex. Auf der anderen Seite lassen sich aber ihre Objektive austauschen. Im Innern der Kamera kommt dabei kein Spiegel zum Einsatz, um das Bild aus dem Objektiv in einen Sucher zu lenken. Deshalb werden sie auch als «spiegellose» Systemkameras bezeichnet.
Der israelische Produktdesigner David Riesenberg zeigt nun, wie Canons Vertreter in dieser Klasse aussehen könnte. Und seine Entwürfe finde zumindest ich persönlich grossartig. Aber man muss natürlich Retrodesign mögen, denn Riesenberg orientiert sich am klassischen Design der Canon-Kameras AE und AE-P. Seinen Entwurf nennt er «AE-D» und schlägt mit dem neuen Buchstaben die Brücke in die digitale Kamerawelt.
Designstudie Canon AE-D
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Olympus hatte einst einen guten Ruf als einer der ersten Anbieter vollautomatischer System-Spiegelreflexkameras, dem OM-System. Mit der E-M5 möchte der Hersteller da nun wieder anknüpfen.
Das Olympus-OM-System mit Spiegelreflexkameras für 35-mm-Film, Wechselobjektive und weiteren zwischen den Modellen austauschbaren Systemkomponenten startete 1972 mit der OM-1 und endete 2002 mit der OM-4Ti. Diese Kameras überzeugten mit ausgefeilten Systemblitzgeräten inklusive Makroblitzen, guten Objektiven und vielen anderen Systemkomponenten; Autofokus war allerdings noch nicht zu haben.
OM-Kameras mit höheren Nummern gehörten nicht zum eigentlichen OM-System, bei ihnen waren nur einige Komponenten austauschbar. IS-Spiegelreflexkameras des Herstellers hatten dagegen nicht wechselbare, fest angebaute Optiken. Die Objektive des OM-Systems können mit einem Adapter auch am E-System und an den neuen Micro-Four-Thirds-PEN-Kameras verwendet werden, aber ohne Automatikbetrieb.
Die neue Olympus E-M5, ansich eine Micro-Four-Thirds-Kamera, wie die letzten spiegellosen Systemkameras aus dem Hause Olympus, bekam nun kurzerhand – wie als Gerücht schon vor einigen Tagen aufgetaucht – die zweite Typenbezeichnung OM-D verpasst. Damit versucht Olympus an die OM-Legende anzuknüpfen:
Micro Four Thirds will nun ernsthaft werden: Olympus OM-D (Bilder: Olympus)
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Die Nikon 1 J1 und Nikon 1 V1 sollen die bisherigen Systemkameras in den Schatten stellen, ohne die Bildqualität zu vernachlässigen.
Soeben hat Nikon die Gerüchte um neue Systemkameras bestätigt. Die Nikon 1-Serie erhält mit den Modellen Nikon V1 und Nikon J1 ihre ersten Vertreter, die mit ein paar technischen Superlativen aufwarten könnnen. So ist das Modell V1 «unter den auf dem Markt erhältlichen Digitalkameras mit Wechselobjektiv und integriertem elektronischem Sucher die kleinste und leichteste Kamera der Welt», während die J1 «mit Wechselobjektiv und mehr als 1 Zoll grossem Bildsensor die kleinste Kamera der Welt» darstellen. Ziemlich beeindruckend.
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