Alle 10 Artikel zum Thema Systemkamera auf neuerdings:
In einem russischen Prospekt taucht die Abbildung einer Systemkamera von Polaroid auf. Laut Beschreibung wären Android 4.0 und WLAN mit an Bord. Es wäre ein Quantensprung für den Pionier der Sofortbildkameras, der nach seiner Wiederauferstehung im Jahr 2009 eigentlich den alten Prinzipien treu blieb und maßgeblich sehr einfache Plastikkameras vorstellte.

So sieht die angebliche Systemkamera von Polaroid mit Android als Betriebssystem aus.
Bei meinem Besuch auf der Kölner Photokina in diesem Jahr sah ich von Polaroid vor allem große Plastikbomber. Es gab auch ein paar Actioncams zu bestaunen, aber alles in allem liege der Fokus nach wie vor auf dem Thema Sofortbild, versicherte mir Polaroid-Präsident Scott Hardy. Die Nachfrage nach Sofortbildern sei nach wie vor enorm. Und sein Tenor: Sollen sich die anderen doch mit ihren Megapixeln und Lichtempfindlichkeiten gegenseitig überbieten, wir haben unser Steckenpferd gefunden. Siehe dazu auch den Artikel “Polaroid: Die Marke aus der Asche” von neuerdings-Kollegin Gabriele Remmers. » weiterlesen
Mit der Nikon 1 Serie versucht sich der namhafte Kamerhersteller seit einem Jahr im boomenden Markt der Spiegellosen Systemkameras und hat mit dem neuen Modell Nikon 1 V2 zumindest äußerlich einen radikalen Wandel vollzogen: mehr Spiegelreflex, weniger Kompakte. Bei der Technik hingegen ging man kleinere Schritte.

Nikon 1 V2
Man kann sich vorstellen, in welcher Zwickmühle ein Hersteller wie Nikon stecken muss, der schließlich gutes Geld mit seinen Spiegelreflexkameras verdient, die längst nicht nur von solchen Leuten gekauft werden, die diese Geräte wirklich brauchen oder benutzen können. Spiegellose Systemkameras sind da für manchen eine interessante Alternative, weil sie mehr Flexibilität als Kompaktkameras versprechen und oftmals zugleich leichter zu bedienen und zu transportieren sind als die Profigeräte. Nikon will hier mitmischen, aber zugleich den Verkauf seiner teureren Modelle nicht gefährden.
Die Nikon 1 kam vielleicht auch deshalb im Kompaktgewand daher. Das aber hat man bei der jetzt vorgestellten Nikon 1 V2 komplett geändert. Nun hat die Kamera beispielsweise einen deutlich ausgeformten Handgriff, um sie bequemer halten zu können. Allerdings sollte die äußere Form nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich im Gehäuse weniger getan hat.
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Die Gerüchteküche hat in den letzten Monaten immer mal wieder vor sich hin gebrodelt, seit heute ist es offiziell: Auch Canon steigt in das Segment der spiegellosen Systemkameras ein. Rund einen Monat vor der IFA und fast zwei Monate vor der Photokina kündigt Canon heute die EOS M mit zwei Objektiven und einem Adapterring an.

Innen wie außen ist die Canon EOS M sehr konventionell geraten. (Bild: Canon)
Das Design der EOS M darf man als enttäuschend konventionell bezeichnen – in den Spekulationen im Netz wurde auch eine Studie im Retro-Look herumgereicht, wie
wir berichtet haben. So mutig ist Canon mit seiner Neuvorstellung nicht: Es wird auch hier auf den bewährten, unaufgeregten Stil des Hauses gesetzt, mit dem Canon in den meisten Kamera-Kategorien zu den Marktführern zählt. In wie weit es gelingen wird, den Vorsprung der anderen Anbieter im Bereich der spiegellosen Systemkameras aufzuholen, wird sich zeigen.
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Im ersten Teil beeindruckten die gute Griffigkeit und das vertraute Äußere der Olympus Pen E-P3. Nun geht es an die Sensorqualität. Kann die spiegellose Systemkamera überzeugen?
Menüstruktur

Olympus Pen E-P3 - (Bild: kaz)
Für einen Aufsteiger aus der Kompaktkameraklasse wirkt das Olympus-Menü sehr verwirrend. Es gibt viel einzustellen und manchmal verzweigt sich das Menü auf drei Unterebenen. Wer sich jedoch mit Systemkameras auskennt, wird hier alles an Ort und Stelle vorfinden. Anspruchsvollere Fotografen werden sich über die Punkte “RAW-Format” und “Rauschfilter” freuen. Sollte man mit den Ergebnissen nicht zufrieden sein, kann man jederzeit Hand anlegen. Der Entrauschungsfilter arbeitet jedoch sehr gut und sollte nur in sehr ungünstigen Situationen deaktiviert werden, um Details zu erhalten.
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Einer der letzten traditionellen Kamerahersteller, Olympus, begleitet seit vielen Jahrzehnten die Fotografie. Kann die spiegellose Systemkamera Pen E-P3 das ehrwürdige Erbe antreten? Das soll der zweiteilige Test beantworten.

Olympus Pen E-P3 - Schlanke Erscheinung in Champagner (Bild: kaz)
Als kleiner Steppke drückte mir mein Vater eine Olympus OM-2 in die Hand: einen schweren, schwarzen Koloss von Kamera, der mich fast zu Boden drückte. Vollmetallgehäuse, echte Glaslinsen und eine gedämpfte Spiegelmechanik – eben all die Dinge, die einen 12-Jährigen überhaupt nicht beeindrucken. Damals sah ich nur den ungeheuren Preis für eine Filmentwicklung und die Fotoabzüge. Mehr als 30 Jahre später erlebt meine Kamera ein Revival, denn die Olympus Pen E-P3 nimmt die Fährte wieder auf und fühlt sich nahezu ebenbürtig an, nur etwas kleiner, viel leichter und so viel billiger beim Schießen von Fotos.
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Während der erste Teil erklärt hat, wie sich die spiegellosen Systemkameras entwickelt haben und was sie besonders macht, werfen wir in diesem Teil einen Blick auf den aktuellen Markt. Die Auswahl ist groß und die Preisunterschiede sind enorm.

Panasonic Lumix G (Bild: Panasonic)
Wir werden hier bei neuerdings.com in der nächsten Zeit die eine oder andere Spiegellose unter die Lupe nehmen und eine kleine Auswahl für euch testen. Diese Kamerakategorie erfreut sich deshalb solcher Popularität, weil man ähnlich flexibel agieren kann wie bei einer klassischen Spiegelreflexkamera: Es gibt Wechselobjektive und anderes Zubehör. Dabei sind die Geräte aber kompakter und leichter als die “Großen”, was gerade Neueinsteiger locken kann, denn da spielen Systemtreue und Kompatibilität keine Rolle. Wer sich dagegen schon für ein Spiegelreflex-System entschieden hat, wird wohl nur in Ausnahmefällen alles austauschen, um auf ein anderes System umzusteigen.
Im ersten Teil hatte ich gezeigt, dass spiegellose Systemkameras gar nicht so neu sind, wie man glauben könnte. Ihr findet dort auch einige Hintergründe zur technischen Entwicklung und was diese Kameraklasse im Vergleich zu anderen besonders macht.
Überblick über spiegellose Systemkameras
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Spiegellose Systemkameras sind derzeit in aller Munde, nicht nur unter Foto-Enthusiasten. Wir beleuchten den besonderen Charme dieser Kameraklasse und warum sie erst jetzt so richtig durchstartet. Dazu machen wir im ersten Teil einen kleinen Ausflug in die Geschichte der digitalen Kameras.

Eine der ersten ohne Spiegel - Olympus E-P1 (Foto: Olympus)
Der Begriff Systemkamera bezeichnete ursprünglich Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiv – eben ein
System aus Kamerabody, Objektiv und sonstigem Zubehör. Seit es Gehäuse mit und auch ohne Spiegel gibt, meint der Begriff Systemkamera korrekterweise beide Varianten. Es wird dabei zunehmend populär, “Systemkamera” nur für die spiegellosen Geräte zu verwenden.
Historische Einordnung
Die analoge Fotografie wurde vor rund 175 Jahren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden. Der Startschuss für den Siegeszug der digitalen Fotografie ist Kodaks Vorstellung der ersten Digitalkamera 1975. So richtig setzte sich die neue Technik viel später durch: Mitte der 90er ging es in Deutschland zuerst mit Geräten los, deren Leistungsfähigkeit heute selbst von Billighandys übertroffen wird. Dafür war die neue Technik erst einmal teuer, denn im Jahr 2000 kostete eine Digitalkamera mit 3 Megapixeln umgerechnet etwa 1.000 Euro.
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Schon länger rumort es, dass auch Canon mit einer kompakten Systemkamera auf den Markt kommen wird. Der Designer David Riesenberg hat die Spannung nun nicht mehr ausgehalten und kurzerhand seine Vision dieser neuen Modellreihe entworfen.

Eher als Fantasie denn als Vision sieht der Designer selbst seine «AE-D». (Bild: David Riesenberg)
Bislang ist Canon mit seinen Spiegelreflexkameras der «EOS»-Reihe und den kompakten Kameras «PowerShot» und «Digital Ixus» auf dem Markt vertreten, hat aber nichts in der noch jungen Klasse der kompakten Systemkameras vorzuweisen. Diese sind auf der einen Seite wesentlich kleiner und leichter als eine Spiegelreflex. Auf der anderen Seite lassen sich aber ihre Objektive austauschen. Im Innern der Kamera kommt dabei kein Spiegel zum Einsatz, um das Bild aus dem Objektiv in einen Sucher zu lenken. Deshalb werden sie auch als «spiegellose» Systemkameras bezeichnet.
Der israelische Produktdesigner David Riesenberg zeigt nun, wie Canons Vertreter in dieser Klasse aussehen könnte. Und seine Entwürfe finde zumindest ich persönlich grossartig. Aber man muss natürlich Retrodesign mögen, denn Riesenberg orientiert sich am klassischen Design der Canon-Kameras AE und AE-P. Seinen Entwurf nennt er «AE-D» und schlägt mit dem neuen Buchstaben die Brücke in die digitale Kamerawelt.
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Olympus hatte einst einen guten Ruf als einer der ersten Anbieter vollautomatischer System-Spiegelreflexkameras, dem OM-System. Mit der E-M5 möchte der Hersteller da nun wieder anknüpfen.

Mit einer OM-D liegen einem Mann die Frauen zu Füßen... (Bild: Olympus)
Das Olympus-OM-System mit Spiegelreflexkameras für 35-mm-Film, Wechselobjektive und weiteren zwischen den Modellen austauschbaren Systemkomponenten startete 1972 mit der OM-1 und endete 2002 mit der OM-4Ti. Diese Kameras überzeugten mit ausgefeilten Systemblitzgeräten inklusive Makroblitzen, guten Objektiven und vielen anderen Systemkomponenten; Autofokus war allerdings noch nicht zu haben.
OM-Kameras mit höheren Nummern gehörten nicht zum eigentlichen OM-System, bei ihnen waren nur einige Komponenten austauschbar. IS-Spiegelreflexkameras des Herstellers hatten dagegen nicht wechselbare, fest angebaute Optiken. Die Objektive des OM-Systems können mit einem Adapter auch am E-System und an den neuen Micro-Four-Thirds-PEN-Kameras verwendet werden, aber ohne Automatikbetrieb.
Die neue Olympus E-M5, ansich eine Micro-Four-Thirds-Kamera, wie die letzten spiegellosen Systemkameras aus dem Hause Olympus, bekam nun kurzerhand – wie als Gerücht schon vor einigen Tagen aufgetaucht – die zweite Typenbezeichnung OM-D verpasst. Damit versucht Olympus an die OM-Legende anzuknüpfen:
Micro Four Thirds will nun ernsthaft werden: Olympus OM-D (Bilder: Olympus)
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Die Nikon 1 J1 und Nikon 1 V1 sollen die bisherigen Systemkameras in den Schatten stellen, ohne die Bildqualität zu vernachlässigen.

Nikon J1 - (Bild: Nikon)
Soeben hat Nikon die Gerüchte um neue Systemkameras bestätigt. Die Nikon 1-Serie erhält mit den Modellen Nikon V1 und Nikon J1 ihre ersten Vertreter, die mit ein paar technischen Superlativen aufwarten könnnen. So ist das Modell V1 «unter den auf dem Markt erhältlichen Digitalkameras mit Wechselobjektiv und integriertem elektronischem Sucher die kleinste und leichteste Kamera der Welt», während die J1 «mit Wechselobjektiv und mehr als 1 Zoll grossem Bildsensor die kleinste Kamera der Welt» darstellen. Ziemlich beeindruckend.
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