Alle 25 Artikel zum Thema Spielkonsole auf neuerdings:
Sind die Spieler mittlerweile zu verwöhnt oder liegt es an der allgemeinen Sättigung? Die neu vorgestellte Xbox One kann viele nicht so recht begeistern. Dabei ist doch der Ansatz gar nicht verkehrt? Ein Multimedia-Alleskönner fürs Wohnzimmer – alles in einer Kiste vereint?! Wieso bleibt die Vorfreude trotzdem aus?

Die neue Xbox One macht Kinect zur Pflicht für alle. (Foto: Microsoft)
Wer am gestrigen Abend im Livestream die Vorstellung der Xbox One verfolgt und vor allem bei Twitter unter dem Schlagwort #XboxReveal geschaut hat, konnte sich schnell ein Bild von der neuen Multimediaschaltzentrale Microsofts machen. Wie schon bei der Ankündigung der PlayStation 4 war es der Unmut der Coregamer, der sich rasend schnell verbreitete.
Zugegeben, ein wenig steckte der mich auch an. Das sollte also wirklich die dritte Xbox sein? Ein Monstrum, das wie ein riesiger CD-Wechsler aus den 1990er Jahren aussieht? Und wozu dieses „One“? Schon die Bezeichnung klang nach einem Rückschritt. Als die Moderatoren noch ständig über die vielen TV-Optionen sprachen und ein paar Mal der Sprachsteuerungsbefehl „Xbox Go Home“ fiel, war die Ernüchterung perfekt. Der teils abwertende, vorwiegend sarkastische Humor war die logische Folge.
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Xbox One heißt die nächste Generation von Microsofts Spielkonsole. Das und vieles mehr wurde heute auf einem Event bekannt gegeben. Dabei soll die neue Xbox nicht nur Spieler ansprechen, sondern das gesamte Entertainment-Erlebnis im Wohnzimmer revolutionieren – bis hin zu interaktivem Fernsehen.

Die neue Xbox One ist optisch unspektakulär – und das mit voller Absicht.
Ende Februar hatte Sony eine Vorschau auf die PS4 gegeben – ohne dabei die Konsole selbst zu zeigen. Die Enthüllung des Hardware-Designs wird gerade dieser Tage in einem kurzen Teaservideo angepriesen. Microsoft dagegen ging heute gleich in die Vollen. Einzige Wermutstropfen: Der Verkaufspreis blieb ein Geheimnis und der Starttermin ist bislang nur “Ende des Jahres”, aber ansonsten sind die Eckdaten der Xbox One klar. Microsoft will seine Spielkonsole dabei noch mehr als bisher zur Entertainmentzentrale machen. Und dafür fahren sie nach eigener Darstellung Dinge auf, die “tatsächlich Raketentechnologie” seien.
Xbox One: Event und Pressefotos
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Ouya, GameStick und viele andere Hersteller buhlen um die Gunst der Gelegenheitsspieler. Android-basierte Spielkonsolen zum Niedrigpreis – ist das der Trend der Zukunft? Das Unternehmen BlueStacks ist davon überzeugt und stellte GamePop vor: eine Spielekiste, für die Gamer im besten Fall nicht einmal etwas bezahlen sollen. Wie geht das?

So sieht GamePop aus. (Foto: BlueStacks)
BlueStacks, bekannt durch die Android-Emulatoren für Heimrechner, möchte nun mit einer eigenen Konsole der Ouya und ähnlichen Konzepten Paroli bieten. Der Clou: Für den Spielewürfel mit Controller und HDMI-Kabel sollen „Käufer“ vorerst nichts ausgeben. Möglich macht dies eine simple Idee: Für 6,99 US-Dollar pro Monat (zirka 5,35 Euro) schließt man ein Abonnement ab, durch das Nutzer nicht nur Zugriff auf über 500 Spiele erhalten, sondern ebenfalls den Kaufpreis der Hardware refinanzieren.
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Die ersten Exemplare der Ouya-Spielkonsole treffen bei den Unterstützern des extrem erfolgreichen Kickstarter-Projekts ein, aber die Testergebnisse sind eher ernüchternd. Bis zum offiziellen Marktstart im Juni bleibt offenbar noch einiges zu tun.

Offizielles Promofoto zur Kickstarter-Kampagne der Ouya.
Das Erfolgsrezept der Ouya: eine minimalistische Spielkonsole für gerade einmal 99 US-Dollar, die auf das stark wachsende Ökosystem Android setzt und gar nicht erst versucht, die eierlegende Wollmichsau des Home Entertainments zu sein. Als Sven im Juli 2012 das erste Mal über die Ouya geschrieben hatte, gab es noch keinen Veröffentlichungstermin und wenige Daten. Aber die dann bald folgende Kickstarter-Kampagne hat mehrere Rekorde des Crowdfunding-Portals gebrochen. Sage und schreibe 8,5 Millionen US-Dollar kamen zusammen. Da stellt sich nicht nur Sven in seinem zweiten Beitrag die Frage: Was nun, Ouya?
Die gute Nachricht: Die Macher des Projekts sind mit dem Ansturm zurechtgekommen. Die Ouya erscheint wirklich. Die nicht ganz so gute Nachricht für die Kickstarter-Unterstützer: Diese frühe Version der Ouya ist wohl eher als öffentliche Beta anzusehen. Das legen jedenfalls die ersten Testberichte nahe.
Android-Konsole Ouya (10 Fotos)
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Heutzutage hat man nicht mehr viel Platz im Wohnzimmer. Neben aktuellen Spielkonsolen, Receivern, Mediaplayern und natürlich dem riesigen HDTV fehlt es an Raum für die guten, alten Retro-Konsolen wie NES, SNES oder Megadrive. Die Lösung hat der Hersteller Hyperkin parat. Sie nennt sich RetroN und geht bald in die vierte Runde.

Der RetroN 3 bekommt jetzt einen Nachfolger. (Foto: Hyperkin)
Hinter dem Namen RetroN verbirgt sich ein Gerät, das mehrere alte Spielkonsolen in einem Gehäuse vereint. Das seit gut zwei Jahren erhältlich
RetroN 3 ermöglicht es, mit einer kleinen Plastikkiste originale NES-, SNES- und Megadrive- Module zu verwenden, also Games aus alten 8- und 16-Bit-Tagen. Der jetzt angekündigte RetroN 4 fügt eine weitere Plattform hinzu, nämlich den Gameboy Advance. Somit gibt’s einen vierten Modulslot für das Verwenden der Spiele für die mittlerweile über zehn Jahre alten Handheld-Konsole.
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Die Gerüchte überschlugen sich die letzten Wochen, jetzt haben sie ein Ende. Die PlayStation 4 kommt, bereits Ende des Jahres. Zumindest in die Staaten. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Details über die erwartete Spielkonsole, die jetzt nur noch PS4 heißt.
Es geht weg vom doch speziellen Cell-Prozessor der PlayStation 3, hin zur programmierfreundlichen x86-Architektur. Die PS4 erhält einen 8-Kern-Prozessor von AMD, der bisher noch nicht näher beschrieben wurde. Er erhält Unterstützung von einer AMD Radeon-GPU mit 18 Computing Units, die bis zu 1,85 TFLOPS erzielen können. Inwieweit diese Zahl zum Beispiel mit der erst kürzlich vorgestellten Nvidia-Grafikkarte GeForce GTX Titan mit 4,5 TFLOPS verglichen werden kann? Unklar.
Sowieso hielt sich Sony bei der nächtlichen und zweistündigen PS4-Präsentation mit Feinheiten zurück. Nicht einmal die Konsole selbst wurde der Öffentlichkeit gezeigt, vermutlich existiert noch kein finales Design dieser. Verraten wurde dagegen offiziell, dass ein 6-fach-Blu-ray-Laufwerk integriert wird, genauso gibt es übliche Anschlüsse wie GBit-Ethernet, WLAN, USB (3.0), Bluetooth 2.1, Analog-AV, SPDIF und HDMI-Ausgang. Ob und inwieweit die PS4 3D-Ausgabe (wahrscheinlich) und 4K oder Ultra-HD unterstützt? Keine konkreten Aussagen seitens Sony.
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Noch eine Spielkonsole, die im Internet dank Schwarmfinanzierung geboren werden soll? Ja, aber IndieGO! möchte mit einem vielversprechenden Konzept Retro- und Indie Games-Fans begeistern. Und das ausnahmsweise mal nicht für 99 Dollar, wie wir es von den Android-basierten Konsolen der letzten Monate kennen.
OUYA und GameStick zeigen, dass Spielkonsolen heutzutage über Crowdfunding finanziert werden können. Das kann auch schief gehen, wie eSfere und OTON verdeutlichen. Was aus der kürzlich vorgestellten Konsole IndieGO! wird? Das sehen wir gewiss in den nächsten Monaten. So oder so sind die Schöpfer der Konsole motiviert, das Gerät im Mai 2013 in den Handel zu bringen – unabhängig davon, ob sie die 700.000 Euro bei dem Crowdfunding-Portal Indiegogo zusammen bekommen oder nicht. Wer schon jetzt Geld vorschießt, sorgt aber womöglich dafür, dass IndieGO! eine bessere Ausstattung erhält, der finale Verkaufspreis sinkt oder man sich rechtzeitig ein Exemplar sichert. Ob dies ausreichende Argumente sind? Das muss jeder für sich entscheiden. In jedem Fall gibt es ab 349 Euro die Chance, an einem Betatest mit der eigenen Konsole teilzunehmen. In dieser Preisregion soll sich das finale Produkt bewegen, eine genaue Summe nennen die Verantwortlichen nicht, darunter Pascal Papara vom Open Invention Network.
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Man nehme einen HDMI-Stick, Android und Bluetooth-Controller – fertig ist eine superportable Spielkonsole. Für diese Idee werben die Macher auf Kickstarter um Unterstützer, um ihren “GameStick” produzieren zu können. Und in diesem Fall wirkt das alles sogar glaubwürdig.

Ein kleiner, unscheinbarer HDMI-Stick... (Foto: Super M Ltd / PlayJam)
Laut offiziellen Aussagen ist GameStick „
die portabelste TV Spielkonsole der Welt“. Hinter dieser Aussage verbirgt sich allerdings keine Sensation (mehr). Zum einen erhalten Käufer einen typischen Blutooth-Controller mit zwei Analogsticks und einigen Buttons. Die eigentliche Konsole ist nicht mehr als ein HDMI-Stick, den man in einen aktuellen Fernseher steckt. Zum Einsatz kommt – ähnlich wie bei
OUYA und eigentlich auch allen aktuell erhältlichen HDMI-Sticks – Googles mobiles Betriebssystem Android. Vorinstalliert ist Android 4.1 in einer modifizierten Version, ins kleine Gehäuse verbauen die Macher einen Amlogic 8726-MX-Prozessor, 1 GB DDR3 RAM, 8 GB Flash-Speicher, Wi-Fi (802.11 b/g/n) und Blueooth 4.0 (LE).
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Es hat den Anschein, als sei es heutzutage nicht mehr mit einem multimillionenschweren Aufwand verbunden, eine Spielkonsole zu entwerfen und zu produzieren. Nachdem es die Android-basierte Ouya bereits vor einigen Monaten erfolgreich bei Kickstarter vormachte, möchten nun die Verantwortlichen von eSfere ebenfalls Gamer für eine Spielkonsole auf Basis des mobilen Google-Betriebssystems begeistern.

Bodenstaubsauger? Nein, eine neue Konsole.
Die eSfere soll ebenso wie die Ouya über eine Crowdfunding-Plattform finanziert werden. 390.000 US-Dollar sollen bei Indiegogo zusammen kommen, aktueller Stand auf der
Projektseite zur eSfere: unter 1.000 US-Dollar. Dabei kann man sich das Gerät im Vorfeld für 99 US-Dollar (zirka 80 Euro) zuzüglich 15 US-Dollar Versand nach Europa sichern. Auch klingen die technischen Daten sehr gut – ähnlich denen von Ouya. So sollen ein Tegra-3-Prozessor, 2 GB RAM, 16 GB Flash-Speicher, zwei USB-Ports, Bluetooth, Wi-Fi 802.11 b/g/n, Ethernet und ein HDMI-Ausgang (1.080p) verbaut werden. Das Design erinnert an einen halbierten Ball, sieht aber durchaus schick aus – auch weil mehrere Farbvariationen vorgesehen sind.
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Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft veröffentlichte Nintendo die Wii U. Der Nachfolger der weltweit erfolgreichen Wii möchte in vielerlei Hinsicht beeindrucken – zum Beispiel durch den neuen Tablet-Controller. Alles toll? Nicht ganz, denn es gibt einiges zu bemängeln.
Es liegt bekanntlich in der Natur der Menschen, zu nörgeln, zu meckern, zu jammern. Bei der Wii U fällt das Kritisieren nicht schwer, denn nicht in allen Bereichen hat Nintendo ein überzeugendes Produkt erschaffen. Fünf Argumente, die gegen die Spielekiste sprechen.
1. Der Preis und die Modelle
Nintendo bietet seit dem 30. November 2012 die Wii U in zwei Varianten an: Zum einen gibt’s das Basic-Paket für 299 Euro, das die weiße Konsole mit 8GB Speicher, Tablet-Pad und HDMI-Kabel enthält. Kein Spiel liegt dem Lieferumfang bei, von den 8GB Speicher bleiben reell nur 3GB – den Rest benötigt schon alleine das Betriebssystem. Kein Wunder, dass dieses Bundle noch nicht ausverkauft ist, obwohl wir hier über eine neue Konsole reden. Zusätzlich benötigt man aber definitiv noch ein Game sowie am besten eine Speicherkarte. Preisvorteil? Pustekuchen!
Deutlich reizvoller ist daher das Premium-Pack, das zwar 50 Euro mehr kostet, dafür aber die Minispielesammlung Nintendo Land, eine Sensorbar (für Wii-Spiele), Ladestation für das Pad, Ständer für die Konsole und 32GB Flash-Speicher bietet. Alternativ gibt’s diese Konsolen-Fassung auch als Bundle mit dem Spiel ZombieU und dem Classic Controller Pro . Dann werden regulär aber noch einmal 50 Euro mehr fällig – also knapp 400 Euro. In jedem Fall erscheint der Preis ungewöhnlich hoch, vor allem für Wii-Umsteiger. Apropos…
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Eine vollwertige Spielkonsole für 99 US-Dollar? Gab es so etwas nicht schon einmal? Richtig: Die Android-basierte Ouya erscheint, wenn alles klappt, im April 2013 für besagten Winzigpreis. Auch das Unternehmen EnGeniux hat ein entfernt ähnliches Gerät zum ähnlichen Preis in Planung, allerdings mit seltsamen Innovationen: quasi unendlich viele Spiele und ein integrierter Beamer. Wie soll das denn gehen?

Konzeptgrafik oder realer Prototyp? Unklar. (Foto: otonx.com)
Trotz zahlreicher Informationen auf der
Webseite des Herstellers gibt das “Oton” getaufte Gerät Rätsel auf. Denn laut eigenen Angaben soll die Spielkonsole in der Lage sein, innerhalb nur weniger Minuten ein beliebiges Spiel zu erstellen. Möglich mache dies künstliche Intelligenz, die sich auf gewisse Weise weiterentwickelt und die Bedürfnisse der Spieler berücksichtigt. Genauer soll die Software fähig sein, jedes Genre abzudecken. Möchte man einen Shooter, ein Rennspiel oder ein klassisches 2D-Game – Oton erschafft auf Knopfdruck ein Spiel nach Vorgaben. Zusätzlich kann man fertige Resultate mit Freunden teilen oder gar gemeinsam Spiele entwerfen.
Unklar ist, ob hier die Rede von einer Art Gamemaker ist oder was sich genauer dahinter verbirgt. Es sollen aber immer neue Spiele entstehen, also Spaß bis zum Ende des Lebens? Des eigenen oder des der Konsole?
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Gaming am großen Fernseher, ganz ohne Spielkonsole und teures Zubehör? Namhafte Unterhaltungsgeräte-Hersteller scheinen sicher zu sein, dass dies im Interesse der (potentiellen) Käufer ist. So offensichtlich auch LG, denn das Unternehmen präsentiert auf der IFA 2012 den Spieledienst LG Game World.

LG Game World - Spielen auf dem HDTV. (Foto: LG)
Bereits im September soll LG Game World offiziell als ergänzender Bestandteil der Smart-TV-Funktionen hauseigener “Cinema 3D” TV-Geräte weltweit starten. Der Service soll unkompliziertes, einfaches und bequemes Spielen direkt am HDTV bieten. LG verspricht eine intuitive, übersichtliche, einfache Bedienung. So navigiert man sich durch typische Kategorien, stöbert in den Charts oder schaut, was gerade neu eingetroffen ist. Geplant sind kostenlose und kostenpflichtige Spieleangebote.
Obwohl LG noch nicht genauer ins Detail geht, scheint sich die Benutzeroberfläche sehr an den iOS App Store und Androids Google Play Store zu orientieren. Sicher nicht zufällig deutet ein erstes Bild von LG Game World auf typische Mobile Gaming-Blockbuster wie “Cut the Rope” oder “Plants vs. Zombies” hin. Aber auch der Shooter “Shadowgun” kann wohl gespielt werden, der Titel richtet sich eigentlich mehr an ein erwachsenes Publikum. In erster Linie möchte man aber Familien und die sagenumwobenen Casual-Gamer ansprechen.
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Längst existieren Konzepte, mit denen aus Android-Geräten Spielkonsolen werden. Die prominenteren Produkte der letzten Zeit dürften die Spielkonsole Ouya oder das 3D-Tablet Wikipad sein. In eine ähnliche Richtung schielt auch der Zubehörhersteller snakebyte mit dem Tablet snakebyte eins.
Das zuletzt auf der Spielemesse gamescom in Köln vorgestellte snakebyte eins ist in erster Linie ein Tablet-Computer, der über ein 7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel verfügt. Weiterhin verbaut das Unternehmen einen Cortex-A9-Dualcore-Prozessor mit 1,6 GHz, eine MALI-400 Grafikeinheit, 1 GB RAM, 16 GB Flash-Speicher, einen microSD-Kartenslot (maximal 32 GB), einen USB-Anschluss (Host & OTG), einen HDMI-Ausgang (HDMI 1.4) und Bluetooth 4.0 (2x). Zur Spielkonsole wird die Touchscreen-Maschine durch die Dockingstation “eins: dock”, mit der man das Tablet mit dem HDTV verbindet sowie die “Hauptzentrale” auflädt. Eine Bildausgabe bis maximal 1.080p wird versprochen. Hinzu gesellen sich der obligatorische Gaming-Controller “eins:con” sowie eine Fernbedienung “eins:mote”.
Android-Gaming: Ouya und WikiPad im Bild
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Ausgesprochen klingt ihr Name nach großer Begeisterung. Und die Schöpfer der Android-Spielkonsole Ouya haben auch allen Grund zur Freude, denn ihre mittels Crowdfunding finanzierte Idee war erfolgreich – sehr sogar. Jetzt stellt sich vor allem die Frage, ob die Macher diesem Hype gewachsen sind und ob sie sich nicht am Ende verkalkuliert haben.
Als wir Ouya das erste Mal Anfang Juli vorstellten, war das Kickstarter-Projekt noch nicht einmal am Start. Kurze Zeit später begann die Schwarmfinanzierung und innerhalb von weniger als zwei Tagen wurden die anvisierten 950.000 US-Dollar geknackt. Am Ende sind es jetzt sagenhafte 8,5 Millionen Dollar geworden. Mit diesem Erfolg hatte das Unternehmen hinter der Ouya-Konsole sicherlich nicht gerechnet. Weit über 50.000 Konsolen können mit dem Geld produziert werden, eine Auslieferung ist für den März 2013 vorgesehen.
Vorhandene Technik spart Entwicklungskosten
In Anbetracht der Tatsache, welche Unsummen Sony, Microsoft oder Nintendo für Forschung und Entwicklung künftiger Spielkonsolen investieren, sind die 8,5 Millionen Dollar vermutlich eine Winzigkeit. Andererseits setzt Ouya auf bereits vorhandene Technologien. Verbaut wird schließlich hauptsächlich Smartphone-Hardware, beispielsweise Nvidias Tegra 3-Quadcore-Prozessor. Auch das Betriebssystem ist keineswegs eine kostspielige Eigenentwicklung, verwendet der kleine Gamingwürfel doch Googles Android in Version 4.0, das eine individuelle Benutzeroberfläche und Gaming-relevante Funktionen erhalten wird. Für Software-Entwickler ist es somit leicht(er), eigene Spiele für Ouya anzupassen.
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Rund anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung der Handheldkonsole 3DS schiebt Nintendo eine deutlich größere Variante nach. Der 3DS XL ist wirklich „Extra Large“. Aber ist er auch eine Bereicherung für Spieler?
So unscheinbar die Verpackung des 3DS XL, so groß die Überraschung. Ungewöhnlich schwer ist er, was wohl an den unzähligen Handbüchern mit Sicherheitshinweisen liegen dürfte. Denn nötiges Zubehör liegt dem Konsolen-Update nicht bei.
Ein Ladekabel oder gar die Ladestation vom Vorgänger? Auf die verzichtete Nintendo, ein kleiner Schriftzug auf dem Cover weist unauffällig darauf hin. Wer also das 200 Euro teure Gerät erwirbt und ein Netzteil vergisst, wird nach den ersten Stunden mit dem XL wieder zu einem Elektromarkt pilgern dürfen. Nintendo selbst gibt sogar offen an, dass man auf das Netzteil unter anderem aus Kostengründen verzichtete und davon ausgeht, viele „Umsteiger“ anzusprechen. Wer einen DS(i) oder den ersten 3DS besitzt, kann deren Netzteile verwenden. Und wer nicht – der zahlt zwischen 15 und 25 Euro drauf. Das ist wirklich ärgerlich und unverständlich, kostet der XL doch schon deutlich mehr als die normale Version des 3DS.
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Eine Spielkonsole, die auf Googles mobilem Betriebssystem Android basiert? Warum nicht? Das dachten sich wohl einige Branchenveteranen, die sich für ein solches Gerät mit dem Namen Ouya zusammenschlossen.
Bisher ist die Spielkonsole Ouya eigentlich kaum mehr als ein Gerücht, doch es gibt bereits einige Details, die durchaus Interesse wecken. An der Konsole werkeln derzeit bekannte Persönlichkeiten unter anderem aus der Unterhaltungsindustrie. Der ehemalige Xbox-Chef Ed Fries, die IGN-Mitbegründerin Julie Uhrman, Amol Sarva von Peek, Peter Pharm von Color und der an Amazons Kindle beteiligte Muffi Ghadiali steuern ihr Wissen bei. Das Design stammt wiederum von Yves Behar, der mit seinem Projekt „One Laptop Per Child“ vor geraumer Zeit für Aufsehen sorgte. Sie alle haben die Vision, Ouya für 99 Dollar in den Handel zu bringen. » weiterlesen
Im Januar 2012 war es noch ein Gerücht, nun gibt es zwei Monate die offizielle Ankündigung: SNK Playmore beziehungsweise der US-Distributor Tommo bringen im 2. Quartal 2012 die Retro-Handheldkonsole NeoGeo X in den Handel. Fast unglaublich ist dabei vor allem eines: der Preis.
Die nun offiziell angekündigte Handheldkonsole NeoGeo X ist sozusagen ein mobiles Comeback der NeoGeo-Spielkonsole, die in den 1990er Jahren versuchte, Spielhallenatmosphäre in die heimischen vier Wände zu bringen. Aber sie wird kein Schnäppchen: Stolze GBP 500 (rund EUR 600) soll die NeoGeo X in Grossbritannien kosten, wenn sie dort vom Unternehmen Blaze in den Handel gebracht wird. Genaue Angaben möchte SNK Playmore für den Rest der Welt noch nicht machen. So oder so klingt der Preis unverschämt, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass uns hier keinesfalls modernste Technik erwartet. Bekannt ist soweit, dass ein 3,5-Zoll-LCD verbaut wird, ebenfalls gibt es einen SD-Kartenslot, einen Videoausgang, Stereolautsprecher und eine Kopfhörerbuchse.
NeoGeo X: Retro-Konsole zum Monsterpreis
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Sony bietet mit der PSP E-1000 eine günstige Playstation Portable ohne WLAN an. Das dürfte Eltern freuen, die im Internet eine Gefahr für ihre Kids erkennen – und anspruchslose Gamer.

Ohne WLAN können nur Windows Nutzer im PSN einkaufen
Seitdem die Smartphones auf dem Vormarsch sind, wird es enger für reine Spielkonsolen. Zwar ist ihre Akkulaufzeit meist deutlich länger und der Spielspass höher, da die Level ausgeklügelter, doch diese Lücken schliessen sich zusehends. Um den Abstand zu den Smartphones zu vergrössern, versuchte Nintendo auf den 3D-Zug aufzuspringen; ein durchschlagender Erfolg war Nintendo nicht beschieden – warum sonst sollte der Preis der 3DS so deutlich gesenkt werden? Sony wählt einen anderen Weg: Statt mehr Technik, vermarktet das Unternehmen weniger davon und bietet für preisbewußte Playstation Portable-Fans die PSP E-1000 an. Wer auf WLAN verzichtet spart Geld.
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Nintendos Wii U soll den betagten Vorgänger ablösen und sogar ohne Fernseher spielbar sein – ein Tablet machts möglich.

Wii U
Der japanische Konzern Nintendo hat schon so einige Jahre auf dem Buckel und hält sich wacker gegen die grafisch fortgeschrittenere Konkurrenz. Suchte man früher nach einer familientauglichen Konsole, war Nintendo die richtige Wahl. Nintendo dominierte die Konkurrenz mit dem Gameboy, nachdem Segas GameGear ausstieg. Statt grafischem Feuerwerk überzeugte man die Kundschaft mit toller Spielmechanik und überzeugenden Stories.
Doch die Zeiten ändern sich, und so auch die Wii. In der neuesten Version steuert man HD-Spiele über ein 6,2-Zoll-Tablet mit Analog-Stick, genannt “Wii U”. » weiterlesen
Der EraThink EraPalm verbindet Spielkonsole und Netbook in einem Gehäuse.

EraThink EraPalm
Mobile Gaming ist der neueste Hit, ganz klar – und das obwohl es PSP und Gameboy schon seit Ewigkeiten gibt. Das ist das Ergebnis der Google admob Tablet-Umfrage (Seite 4). Genau in diese Kerbe schlägt der EraThink EraPalm, ein 5-Zoll Gaming UMPC.
Der EraPalm wurde auf der China Consumer Electronics Fair vorgestellt und sieht recht merkwürdig aus. Auf den ersten Blick könnte man das Gerät mit einer übergroßen Playstation-Kopie verwechseln, da links ein Steuerkreuz und rechts ein Actionpad angeordnet sind. Bei genauerem Hinsehen verrät sich die “Spielkonsole” durch das Windows Logo und die auf dem Desktop angedockten Widgets. Schaut man noch angestrengter hin, erkennt man die Tastatur unter dem Slider-Display, die dank der 5 Zoll Bilddiagonale ausreichend Freiraum für die Finger vorhält. » weiterlesen