Thema: Smartphone

 

Alle 381 Artikel zum Thema Smartphone auf neuerdings:

FairPhone:
Warum das fairer gehandelte Smartphone uns künftig in Entscheidungsnot bringen wird

Die Initiatoren des FairPhones haben die Spezifikationen ihres fair(er) gehandelten Smartphones vorgestellt. Ganz bis zu Spitze reichen die Werte nicht, doch was die Niederländer vorstellen, ist gehobene Mittelklasse für ein gutes Gewissen zum erwartet günstigen Preis. Wird es uns zum Umdenken bringen?

Das FairPhone ist ein chic designtes Android-Phone zu einem fairen Preis. Alle Bilder: FairPhone

Das FairPhone ist ein chic designtes Android-Phone zu einem fairen Preis. Alle Bilder: FairPhone

Geht es um die Produktion eines Smartphones und die Gewinnung der Rohstoffe dafür, halten wir am liebsten Augen und Ohren zu. Nicht schön das alles, aber was können wir als einzelner schon daran ändern? Dass wir doch etwas tun können und es gar nicht einmal teuer sein muss, beweist derzeit der Niederländer Bas van Abel mit seinem kleinen Team von Mitstreitern. Wie im April angekündigt wollen Abel und seine Mannschaft noch in diesem Jahr das FairPhone veröffentlichen.

Das Telefon wäre fairer gehandelt als die Modelle der Konkurrenz von Apple bis Samsung und soll nur 325 Euro kosten. Dass es auch technisch in den meisten Bereichen mithalten kann, beweisen die Spezifikationen und Designs, die FairPhone nun veröffentlicht hat. Das Projekt wird uns in Entscheidungsnot bringen: Wir haben bald die Möglichkeit, ein fairer gehandeltes Telefon zu einem vernünftigen Preis zu kaufen. Werden wir bereit sein, dafür einige Nachteile in Kauf zu nehmen?

FairPhone - fair gehandeltes Telefon
FairPhone-Initiator Bas van AbelFairPhone1FairPhone2Das FairPhone ist ein chic designtes Android-Phone zu einem fairen Preis. Alle Bilder: FairPhone
FairPhoneLogoKongo

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Snapzoom Fernglasadapter:
Smartphone + Fernglas = Telefoto

Snapzoom beruht auf der ganz simplen Idee, dass man doch sein Smartphone an ein bestehendes Fernglas halten könnte, um damit Telefotos zu schießen. Allerdings ist es nicht ganz leicht, beide Geräte in optimaler Position zu halten und damit zu fotografieren. Der Snapzoom Fernglasadapter soll das einfacher machen.

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Snapzoom Smartphone-Adapter (Quelle: Snapzoom)

Dan Chung, ein Fotojournalist des Guardian, hat es vorgemacht: Er hat die Olympischen Spiele 2012 in London mit einem iPhone 4S und eine Canon-Fernglas fotografiert. Seine Fotos kann man auf seinem Blog bewundern. Wenn man allerdings, davon inspiriert, selbst versucht, ein Fernglas als Tele-Vorsatz zu verwenden, merkt man schnell, wie schwierig das ist. Der Snapzoom-Fernglasadapter soll jetzt beliebige Smartphones und Ferngläser zu einer handhabbaren Telefoto-Einheit verbinden.

Snapzoom
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Smart-Thermometer und Tweet-Tracking:
So verändern neue Technologien die Gesundheitsforschung

Auch wenn es den Anschein hat, dass Smartphones und Tablets nur als Kommunikations- und Unterhaltungstool eingesetzt werden, gibt es auch noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Sogar die Medizin kann davon profitieren. Zwei Ideen könnten dabei helfen, Krankheiten vorherzusagen und Epidemien frühzeitig zu erkennen.

Smart-Thermometer (7)

Das Smart-Thermometer von Kinsa wird mit dem Smartphone verbunden

Mit dem Smartphone haben wir nicht nur ein Telefon in der Tasche, sondern einen kleinen Computer mit Internetzugang. Unser Smartphone ermöglicht es uns, dass wir uns anderen mitteilen und Daten übermitteln können. Zwei Konzepte wollen dies nun dazu nutzen, um Krankheiten, beispielsweise Grippewellen,  und ihre Ausbreitung lokalisieren zu können.

Kinsa Smart-Thermometer und App
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Smart-Thermometer (5)Smart-Thermometer (6)Smart-Thermometer (7)
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Netatmo im Test:
Prima Klima zu Hause?

Die Netatmo Wetterstation ist ein Set aus Innen- und Außensensor plus kostenloser App. Die Sensoren zeigen nicht nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit an, sondern messen auch andere Werte wie den CO2-Gehalt und die Lautstärke. Wir haben Netatmo ausprobiert.

Netatmo Wetterstation (Bilder: Frank Müller)

Netatmo Wetterstation (Bilder: Frank Müller)

Das Netatmo-Set besteht aus zwei schlichten Alu-Zylindern. Der kleinere wird mit den vier beiliegenden AAA-Batterien bestückt und kommt nach draußen auf den Balkon oder die Terrasse. Man sollte einen Platz finden, der vor direkter Sonne und Niederschlag geschützt ist, damit die Messungen nicht verfälscht werden.

Mit einer Schraube in der Wand oder dem mitgelieferten Klettband kann man ihn schnell und sicher befestigen, bei mir hängt der Sensor hinter einer an die Wand gestellten Biergarnitur als Wetterschutz.

Der größere Innensensor kann mit vier AA-Batterien ausgestattet oder in die Steckdose gesteckt werden. Ein USB-Netzadapter mit Kabel liegt bei. Auch hier sollte man darauf achten, dass der Sensor keiner direkten Sonne ausgesetzt ist. Sonst kommt es schon mal zu Höchstwerten wie 57 Grad Celsius, über die man dann in der Wochenzusammenfassung staunen kann.

Netatmo im Test
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Was fehlt:
Warum gibt es bei Smartphones keinen Hardware-Konfigurator?

Wer sich ein Laptop kauft, kann sich nicht nur zwischen verschiedenen Display-Größen entscheiden, sondern auch beim RAM, dem Massenspeicher, der Auflösung, dem Prozessor… Bei Smartphones gibt es das hingegen nicht. Warum eigentlich?

Friss oder stirb: Das aktuelle iPhone gibt es in zwei Farben und drei Speichervarianten. Das war's.

Friss oder stirb: Das aktuelle iPhone gibt es in zwei Farben und drei Speichervarianten. Das war's.

Einer der Erfolgsfaktoren des iPhones ist wahrscheinlich die Schlichtheit und Einfachheit des Angebots. Wer sich für ein iPhone interessiert, bekommt exakt ein aktuelles Modell in zwei Farben und drei verschiedenen Speichervarianten angeboten. Wer nicht so viel für sein iPhone ausgeben will, kann sich zwischen den beiden Vorgängern unterscheiden, die es in zwei Farben und in jeweils einer einzigen Konfiguration gibt.

Und, ja: Das ist durchaus eine bewährte und gangbare Strategie. Apple hält die Varianten klein und kann seine Bauteile dadurch in riesigen Mengen einkaufen und muss die Fertigungsstraßen nicht laufend umstellen. So mancher Interessent ist vielleicht sogar eher erleichtert, dass man sich nicht tagelang durch Vergleichstabellen für technische Daten wühlen muss. Was aber ist mit solchen Kunden, die sehr genau wissen, was sie brauchen und was sie nicht brauchen?

Bunte Smartphone-Welt
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Die-Samsung-Galaxy-Familie
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Smartphone-Displays:
Das sinnlose Streben nach Größe

Auf dem Mobile World Congress hat der irre Wettkampf vorläufig seinen Höhepunkt gefunden. Mit Smartphones jenseits der 6 Zoll Größe bewegen wir uns mit großen Schritten auf Tablets zu. Die Hersteller scheinen dies als besonderen Fortschritt zu sehen, doch treffen sie damit den Kundengeschmack? Ich behaupte, die meisten Kunden wollen gar keine übergroßen Smartphones.

Das Fonepad am Ohr - gewöhnungsbedürftig

Das Fonepad am Ohr - gewöhnungsbedürftig

Als ich mein erstes Handy bekam, herrschte noch das allgemeine Verständnis, dass Handys dann besser wären, wenn sie klein sind. Kaum kam ein kleineres Modell auf den Markt, stürzten sich alle genau darauf. Mit den ersten Smartphones und der Bedienung über das Display, änderte sich diese Einstellung schnell und man lernte ein großes Display durchaus zu schätzen. Verständlicherweise mussten Touchscreen-Displays eine gewisse Mindestgröße haben, damit man auf ihnen vernünftig tippen konnte, und je nach Nutzer variierte diese Größe auch. Aber langsam bewegen wir uns auf etwas zu, das nicht im Sinne der Kunden ist – nicht im Sinne der Kunden sein kann.

Smartphones in Übergröße
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LGOptimusVuHuaweiAscendMate2GalaxyGrandfonepad spot

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Sharetapes:
Die Verbindung zwischen Playlists und Mixtapes

Sharetapes sind physikalische Karten mit einem NFC-Chip und einem QR-Code, die aussehen wie zweidimensionale Musiccassetten. Und genau wie diese bestehen sie aus selbst zusammengestellten Playlists, die meist als Geschenk für andere Menschen gedacht sind.

Sharetapes - virtuelle Mixtapes {Sharetapes;http://sharetapes.com}

Sharetapes - virtuelle Mixtapes (Quelle: Sharetapes)

Jeder, der schon einmal ein richtiges Mixtape zusammengestellt hat, weiß, wie viel Sorgfalt und Liebe man in die Auswahl und Reihenfolge der Songs investieren kann. Vielleicht ein Grund dafür, dass analoge und gegenständliche Mixtapes wertvoller erscheinen als schnell zusammengeklickte Playlists, die man ruckzuck wieder ändern kann. Sharetapes schafft eine Verbindung zwischen diesen beiden Welten.

Dabei handelt es sich nicht um viel mehr als eine nett gestaltete Karte mit integriertem NFC-Chip und QR-Code sowie einem alphanumerischen Code auf der einen Seite. Die andere Seite ist so bedruckt, dass die Sharetape-Karte beim flüchtigen Hinsehen den Eindruck einer Musiccassette erweckt.

Das Sharetape ist dabei eigentlich nur ein nett gestalteter Mittler zwischen Playlists auf YouTube, 8Tracks und Spotify.

Sharetapes - virtuelle Mixtapes
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Sharetapes - virtuelle Mixtapes

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Doro PhoneEasy 740 im Kurztest:
Androide für Senioren

Senioren-Handys bieten meist nur ein Minimum an Funktionen. Doch nicht jeder “Silver Ager” ist senil – inzwischen kennen auch Senioren das Internet und wollen es im Handy nutzen. Das Android-Smartphone 740 von Doro will diese Kundschaft zufriedenstellen. Gelingt das?

Startbildschirm des Doro 740 (Bild: W.D.Roth)

Startbildschirm des Doro 740 (Bild: W.D.Roth)

Beim Auspacken ergab sich zunächst eine Enttäuschung: Das Doro PhoneEasy 740 war mir eigentlich als erstes Doro-Telefon angekündigt worden, das auch jüngere Kunden anspricht, die beispielsweise hörbehindert sind und deshalb auf die Hörgerätekompatibilität der Seniorentelefone Wert legen, aber ansonsten – gerade, weil sie dann ja die Internet-Funktionen vermehrt nutzen wollen – volle Smartphone-Funktionalität haben möchten.

Für diese dürfte das Doro 740 eine Enttäuschung sein: Auch wenn es ein Android-Smartphone ist, können keine Apps von Google Play oder direkt von Entwicklern geladen werden – auch .apk-Dateien werden nicht erkannt -, sondern nur die, welche Doro im Rahmen der “Doro Experience” vorgesehen hat. Dazu gehören momentan unter anderem die Bild-Zeitung und der Fahrplan der Deutschen Bahn, aber beispielsweise nicht die Amazon-Kindle-E-Book-Lese-App.

Sehbehinderte dürften dagegen mit dem Doro 740 zufrieden sein, und ebenso die Zielgruppe Senioren.

Doro PhoneEasy 740
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Phone Easy 740
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Polytron Prototyp:
Der vermeintliche Traum vom transparenten Smartphone rückt näher

Polytron hat den Prototypen eines transparenten Smartphone-Gehäuses vorgestellt. Es könnte schon Ende des Jahres auf den Markt kommen, löst aber auch das Problem nicht, dass es nach wie vor nicht genügend durchsichtige Komponenten auf dem Markt gibt.

Das ist schon einmal der Anfang: Transparentes Smartphone-Gehäuse von Polytron. Bild: cfp.cn

Das ist schon einmal der Anfang: Transparentes Smartphone-Gehäuse von Polytron. Bild: cfp.cn

Immerhin soll es funktionieren. Polytron hat den Prototypen eines transparenten Smartphones vorgestellt. Schon auf dem Bild erkennt man allerdings unschwer, dass “transparent” sich nur auf das Gehäuse und das Display bezieht. Einzelne Komponenten wie die Kamera, die Speicherkarte oder eine Leiterplatte sind sichtbar. Und was ist eigentlich mit solchen nicht unwesentlichen Komponenten wie dem Prozessor und dem Akku? Weil es hier noch keine marktreifen Komponenten gibt, würde das die Freude an einem transparenten Telefon mächtig trüben.

Auf dem Weg zum transparenten Phone
TransparentesSmartphoneTransparenterSpeicherTaiwan firm unveils prototype of transparent cellphoneTransparenterAkku
SamsungFlexiblesDisplay
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Nerdromantik:
Das Smartphone für die Badewanne

Ein Smartphone für die Badewanne ist doch nur was für Nerds, oder? Sollte man meinen, und hatte man oft gemeint bei Dingen, die wenig später aus keinem Haushalt mehr wegzudenken waren. Kommt etwas Neues auf den Markt, das auf den ersten Blick absurd überflüssig wirkt, sollte man vielleicht einmal den Vernunftsmenschen in sich ignorieren und dem Nerd das Feld überlassen. Bühne frei für unsere neue lose Serie Nerdromantik.

Als Sony vergangene Woche auf der CES in Las Vegas das neue Smartphone Xperia Z vorstellte, da war sich die versammelte Presse ausnahmsweise einmal einig: gutes Ding! Starker Akku, chices Design, wasserfest, Frontkamera mit HD-Videoaufnahme, 3D-Surroundsound, schneller Quadcore-Prozessor. Ein Leser wies uns dann in einem Kommentar auf das eigentliche Alleinstellungsmerkmal hin:

Geiles Teil. Vor ALLEM Wasserfest. Ich warte schon ewig darauf, ein Smartphone mit in die Wanne nehmen zu können. Ehrlich! Ewig dieses “Vorsichtig auf den Rand und immer ein Handtuch für Notfälle”. So kann man endlich mal in der Wanne zocken oder facebooken…

Der Vernunftsmensch in mir schrie: “Wer bitte braucht denn sowas?! Nimm dir halt ein gutes Buch mit in die Badewanne oder lern endlich mal abzuschalten. 20 Minuten ohne Netz und Elektronik, ist das denn zu viel verlangt?” Der Nerd in mir ließ mich nachts lange nicht schlafen. Was für ein geiles Feature!
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