Thema: Senioren

 

Alle 6 Artikel zum Thema Senioren auf neuerdings:

Doro PhoneEasy 740 im Kurztest:
Androide für Senioren

Senioren-Handys bieten meist nur ein Minimum an Funktionen. Doch nicht jeder “Silver Ager” ist senil – inzwischen kennen auch Senioren das Internet und wollen es im Handy nutzen. Das Android-Smartphone 740 von Doro will diese Kundschaft zufriedenstellen. Gelingt das?

Startbildschirm des Doro 740 (Bild: W.D.Roth)

Startbildschirm des Doro 740 (Bild: W.D.Roth)

Beim Auspacken ergab sich zunächst eine Enttäuschung: Das Doro PhoneEasy 740 war mir eigentlich als erstes Doro-Telefon angekündigt worden, das auch jüngere Kunden anspricht, die beispielsweise hörbehindert sind und deshalb auf die Hörgerätekompatibilität der Seniorentelefone Wert legen, aber ansonsten – gerade, weil sie dann ja die Internet-Funktionen vermehrt nutzen wollen – volle Smartphone-Funktionalität haben möchten.

Für diese dürfte das Doro 740 eine Enttäuschung sein: Auch wenn es ein Android-Smartphone ist, können keine Apps von Google Play oder direkt von Entwicklern geladen werden – auch .apk-Dateien werden nicht erkannt -, sondern nur die, welche Doro im Rahmen der “Doro Experience” vorgesehen hat. Dazu gehören momentan unter anderem die Bild-Zeitung und der Fahrplan der Deutschen Bahn, aber beispielsweise nicht die Amazon-Kindle-E-Book-Lese-App.

Sehbehinderte dürften dagegen mit dem Doro 740 zufrieden sein, und ebenso die Zielgruppe Senioren.

Doro PhoneEasy 740
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Phone Easy 740
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Emporia Elegance im Test:
Wie vertragen sich das “Senioren-Handy” und die Zielgruppe?

Die demografische Entwicklung macht nicht nur Sorgenfalten, wenn es um die Renten geht. Sie sorgt auch dafür, dass Produkte speziell für Senioren auf dem Vormarsch sind. Das ist ganz sinnvoll, denn der Markt wächst. Aber nur weil “Senior” draufsteht, muss es der Zielgruppe ja nicht unbedingt gefallen. Oder?

Wir hatten zwei Modelle von Emporia im Test, wobei ich mich etwas intensiver auf das Emporia Elegance für 59,99 Euro konzentriert habe. Eigentlich lautete der Plan, dass meine Mutter (70+) das Gerät testen würde. Sie hat sich leider sehr schnell geweigert, für eine Weile auf ihr geliebtes (und gleichermaßen verhasstes) Nokia 3710 zu verzichten. Mein taktischer Fehler war, nicht nur auf die Vorzüge und das nette Design hinzuweisen, sondern auch den Begriff “Senioren-Handy” fallen zu lassen.

Dazu kann man gleich mal anmerken: Nicht jeder aus der Zielgruppe möchte sich dieser zugehörig fühlen. Das ist sicher problematisch für das Marketing.

Opa Hoppenstedts neues Handy!
Schlaufe am emporia Elegance (Bild: gar)Emporia-Elegance-Vergleich-vorneEmporia-Elegance-untenEmporia-Elegance-Rueckseite
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Doro PhoneEasy 615 und 715 im Test:
Handys für Schwerhörige

Wer seh- oder hörbehindert ist, wird vom Augen- oder Ohrenarzt eine Seh- oder Hörhilfe verschrieben bekommen. Damit ist der Alltag wieder gut zu bewältigen, anders als vor 100 Jahren. Bei starker Behinderung – also fast oder ganz vollständiger Blindheit oder starker Schwerhörigkeit – kommt es jedoch bei der Benutzung moderner Technik zu Problemen. Spezielle Hardware wie ein “PhoneEasy”-Handy von Doro soll helfen.

Doro PhoneEasy 715 (Bild: W.D.Roth)

Doro PhoneEasy 715 (Bild: W.D.Roth)

Über die Problematik sehbehinderter Menschen beim Radiohören hatte neuerdings.com bereits berichtet und auch ein als Abhilfe entwickeltes Radiomodell getestet. Mit Telefonen ergeht es ihnen ähnlich: Die Knöpfe und Tasten moderner Telefone, so sie denn überhaupt fühlbar und nicht nur auf einem Touchscreen angezeigt sind, wechseln je nach aktuell genutzter Betriebsart ständig die Funktion. Die sogenannten “Softkeys” sind am schlimmsten, deren aktuelle Funktion jeweils darüber im Display angezeigt wird, denn genau das kann der Sehbehinderte ja nur schlecht oder gar nicht erkennen.

Das umgekehrte Problem haben Hörbehinderte. Doch sie können zwar mit Untertiteln fernsehen statt Radio zu hören, aber ums Telefon kommt man auch im Zeitalter von Fax und E-Mail nicht immer herum, also eben dem Medium, wo ihre Schwäche liegt. Und gerade in seiner schnurlosen Variante macht das Telefon hier Ärger: Es strahlt ins Hörgerät und legt dieses lahm, Brummen, Rauschen, Knattern sind die Folge.

Doro-Handys im Test (Bilder: W.D.Roth)
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Withings Blutdruckmessgerät im Test:
Wenn Oma Käthe ihren Blutdruck twittert…

Im Test hatten wir ein “Online-Blutdruckmessgerät” von Withings, das mit iOS-Geräten arbeitet. Wie schlägt sich das Gerät, wie sieht denn die Zielgruppe aus – das haben wir uns mal genauer angesehen.

Withings Blutdruckmanschette (Bild: gar)

Withings Blutdruckmanschette (Bild: gar)

Jedem, der schon mal ein beliebiges Blutdruckmessgerät in der Hand hatte, fällt wahrscheinlich sofort auf: Das Withings Online-Blutdruckmessgerät hat keinerlei LCD-Anzeige oder Bedienelemente. Es ist nur eine Oberarm-Manschette mit einem Batteriefach, aus dem ein Kabel kommt. Für sich allein genommen funktioniert dieses “Ding” nicht, es kann nur mit einem iOS-Gerät betrieben werden. Man braucht also ein iPhone, einen iPod Touch oder ein iPad, um damit den Blutdruck zu messen. Das i-Endgerät speichert die Messdaten und liefert die Bedienoberfläche, nachdem man die Withings-App darauf installiert hat. Sehr schön: Es hat auch mit meinem “vintage iPod touch”, etwa drei Jahre alt, ganz prima funktioniert. Die App findet man im iTunes Store, selbstredend kostenlos.

Withings Blutdruckmessgerät
Alternative Angebote gibt es auch... (Bild: gar)Withings App (Bild: gar)Withings Online BlutdruckmessgerätWithings App: FAQs zu Blutdruck (Bild: gar)
Withings App: Blutdruckverlauf als Grafik (Bild: gar)Blutdruckmessgeräte im Größenvergleich: Oberarm-Manschette von Withings und Handgelenk-Manschette Tensoval von Hartmann (Bild: gar)
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Swissvoice MP11:
Hässlich praktisch

Swissvoice verkauft mit dem MP11 ein Handy für die Generation 50+ mit Zusatzfunktionen wie Taschenlampe, Hörgerätekompatibilität, Direktwahltasten und über-Vibrator.

swissvoice MP11: Grosse, gut lesbare Tasten und drei Direktwahlknöpfe

swissvoice MP11: Grosse, gut lesbare Tasten und drei Direktwahlknöpfe

Nützliche Dinge müssen nicht hässlich sein. Aber auch im zehnten Jahr des 21. Jahrhunderts ist dieser banale Satz kein Garant dafür, dass seine Umkehrung zutrifft: Das MP11 von Swissvoice ist das wahrscheinlich hässlichste Mobiltelefon, das ich seit langem gesehen habe.

Dabei ist das Swissvoice MP11 (Affiliate-Link) ein Gerät mit einer Vision: Im Gadget-Bereich wird ja gerade die rasch wachsende ältere Generation gerne übersehen.

Swissvoice nimmt sich ihrer mit einem Gerät an, das so einfach und klar strukturiert ist, wie es sich manche ältere Semester von dem iPhone wünschen, das ihnen die Enkel zu Weihnachten geschenkt haben. » weiterlesen

Go Computer:
Ein Rechner für Senioren

Der Go Computer wurde extra für ältere Menschen entwickelt, die sich mit der Technik nicht gut auskennen.

Go Computer - Grosse Buchstaben für Senioren (Bild: Go Computer)

Go Computer - Grosse Buchstaben für Senioren (Bild: Go Computer)

Der “Silver Surfer” ist eine Bezeichnung von Marketingexperten, die die Generation der Netz-User über 60 bezeichnet. Die bewegen sich bisher ungern und nur selten im Netz. Das hat etwas mit der komplizierten Technik zu tun, denn eine WLAN-Verbindung aufzubauen ist keine Kleinigkeit. Dazu kommt, dass Senioren auch damit Probleme haben können, die meist doch kleinen Buchstaben auf der Tastatur zu erkennen. Ein US-Hersteller hat nun einen Rechner entwickelt, der diesem Umstand Rechnung trägt:

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