Alle 4 Artikel zum Thema Schreibmaschine auf neuerdings.com:
Es gibt Texteditoren mit Sound-Sets, welche die Geräusche einer mechanischen Schreibmaschine beim Tippen ausgeben. Der USB Typewriter geht noch weiter: Durch einige elektronische Bauteile verwandelt sich eine alte mechanische Schreibmaschine in eine externe USB-Tastatur
USB Typewriter (Quelle:
Etsy)
Wer schon einmal ein paar Seiten Text in eine mechanische Schreibmaschine gehämmert hat, weiss, dass sich das Tippgefühl fundamental von jenem unterschiedet, das eine moderne Chiclet-Tastatur bietet. Bei der Schreibmaschine will jede Taste noch schwungvoll über einen Zentimeter nach unten gedrückt werden, der Aufprall der Typen auf der Walze erzeugt das typische satte Klacken und sendet eine deutliche haptische Rückmeldung bis in die Fingerspitzen.
Wer dieses Gefühl liebt und in entschleunigtem Tippen einen Vorteil sieht, der hilft, die Gedanken beim Schreiben in geordnete Bahnen zu lenken, wird vom USB Typewriter fasziniert sein. Mit Hilfe einiger elektronischer Bauteile wird jede beliebige mechanische Schreibmaschinte in eine externe Tastatur für Mac, PC oder Tablet verwandelt. Sogar das iPad soll die merkwürdige Konstruktion akzeptieren.
Das Demo-Video lässt sich in Deutschland wegen der verwendeten Musik (wieder mal die GEMA-Problematik) leider nicht ohne Proxy ansehen, ich habe es für die Schweizer Leser trotzdem eingebettet.
USB Typewriter: Mechanische Schreibmaschine mit USB-Anschluss als externe Tastatur
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Ein runder Netz- und zwei runde Technik-Jahrestage bestimmen diesen August: Das WWW wurde 20, der IBM-PC 30 und die Kugelkopfschreibmaschine 50 Jahre alt. Wenn wir nicht aufpassen, sind die Tage der Maus gezählt.
Das Jubiläum vor einem halben Jahrhundert hat den Arbeitsmarkt mehr beeinflusst als die Einführung der “Blechtrottel” vor drei Dekaden. Die
Kugelkopf-Schreibmaschine Selectric ermöglichte entsprechend talentierten Schreibkräften erstmals, schneller zu tippen.
Waren mit den mechanischen Geräten maximal 50 Worte pro Minute möglich, so verdoppelte sich die Zahl mit den IBM-Maschinen fast, 90 Worte ließen die Schreibkräfte sehr viel effektiver arbeiten. 1964 wurden Geräte mit Magnetband eingeführt, IBM hält das für die Geburt des “Word Processors”. Der erste Personal Computer IBM-PC mit MS-DOS führte den Weg fort und löste in den letzten Jahren die Schreibmaschine ab.
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Das iPad kommt langsam, aber gewaltig, und es ist nicht allein: eine ganze Welle von Tablets rollt über uns herein und beschert uns Geräte, von denen wir bisher noch nicht einmal wussten, dass wir sie brauchen – und die eigentlich nicht zu gebrauchen sind – jedenfalls nicht zum ernsthaften Arbeiten. Ein Kommentar zu den aktuellen Tablet-Computern.
Irgend ein Witzbold hat einmal gesagt: Computer lösen Probleme, die wir ohne sie nicht hätten.
Und so scheinen auch die Tablets wie das iPad ihre eigenen Aufgaben selbst mitzubringen. Denn ich halte sie in der derzeit angebotenen Form für kein ernstzunehmendes Arbeitsgerät – ganz im Gegensatz zur ersten Generation der Tablet-PCs, die noch einen Stift brauchten, um anständig zu funktionieren. » weiterlesen
Kaum zu glauben, aber die Olympia Splendid II ist noch eine richtige Schreibmaschine.
Meine ersten Texte habe ich auf einer abgelegten Reiseschreibmaschine meines Vaters erstellt. Die Tasten waren so schwergängig, dass mir nach drei Seiten die Finger weh taten. Korrigiert wurden Tippfehler entweder gar nicht oder mit Tipp-Ex, jenem fürchterlich stinkendem Zeug. Danach schenkte mir mein Vater eine alte Olympia, aber schon elektrisch. 5 Kilo schwer, rasend laut, aber die Tasten reagierten schon, wenn man sie nur schief ansah. Etwas überrascht war ich eben, als ich las, dass Olympia immer noch Schreibmaschinen herstellt.
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