Den Sinn oder Unsinn von Röhrenverstärkern in Zeiten von digitalen Vor- und Endstufen mag man gerne in Frage stellen, nicht in Frage stelle ich aber den Aha-Effekt, den ein Röhrenverstärker auslöst, wenn man zum ersten Mal das sanfte Glimmen der Röhre sieht. Es macht einfach mordsmässig was her!
Samsungs Marketing-Menschen mögen ähnliche Gedankengänge in den Sinn gekommen sein, als man ein Heimkinosystem ersann, dessen Kernelement ein Röhrenvorverstärker ist. Röhrenverstärker spielen ihre klanglichen Vorzüge durch ein beeindruckend «warmes» Klangbild aus und so werden zum Beispiel Gitarren wirklich unnachahmlich wiedergegeben. Womit wir aber wieder beim Thema Sinn oder Unsinn wären: Ich bin mir nicht sicher, ob diese besondere Fähigkeit der Röhrenverstärker bei der Wiedergabe der Geräuschkulisse des nächsten Action-Blockbusters wirklich zum Tragen kommt.
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Ramos ist ein ganz besonderer Wecker. Schon über einen Monat vor Ablauf der Frist haben Unterstützer auf der Plattform Kickstarter USD 100’000 gespendet und damit das Ziel bereits erreicht. Was ist so toll am Ramos, dass Menschen USD 350 plus Versand dafür auszugeben bereit sind?
Ramos wendet sich an die Zielgruppe der Menschen, die kein Wecker der Welt wirklich zum Aufstehen bewegen kann. Dabei gibt es ja schon die kuriosestenKreationen, die das bewirken sollen. Aber alle kann man in der Regel mit relativ geringem Aufwand ausschalten, um sich danach wieder hinzulegen und zu verschlafen.
Der Ramos Röhrenwecker dagegen wird nicht am Gerät selbst entschärft. Das muss man an einem gerahmten Zahlenfeld erledigen, das man sich am besten gleich ins Bad hängt. Denn wer schon vor dem Waschbecken steht, wankt wohl kaum wieder ins Schlafzimmer, um sich wieder hinzulegen.
Es hilft auch nicht, den Stecker zu ziehen, denn der Ramos besitzt eine Reservebatterie, die diverse Stunden läuft. Der folgende Clip des Entwicklers Paul Sammut vergleicht den Ramos mit anderen Weckern und hebt – natürlich – die Vorteile hervor.
Wer erinnert sich noch an die allerersten Digitaluhren, die noch nicht mit LCD-, sondern mit roten LEDs die Zeit anzeigten? Die konnte sich damals kaum jemand leisten. Ein Nachbau ist nun für knapp EUR 13 zu haben und wurde von uns getestet.
Wem LEDs als Anzeige noch immer zu modern erscheinen, dem kann jetzt geholfen werden. Der Vorläufer der LEDs? Nixie-Röhren. Mancher erinnert sich vielleicht noch an die Fahrkartenautomaten, die mit diesen orange glühenden Anzeigen ausgestattet waren.
Man könnte vermuten, diese Anzeigetechnologie sei zu klobig, um in einer Armbanduhr verstaut zu werden… David Forbes aus Tucson, Arizona sah das anders und konstruierte eine Nixie-Röhren-Armbanduhr!
Beim Miniwatt S1 Röhren-Vollverstärker ist der Name Programm. Nur 2 x 2,5 Watt an 8 Ohm liefert der minimalistische Verstärker, doch die Audiophilen sind äußerst angetan. Nicht nur in Amerika, bei Tone Audio und The Audiophiliac lobt man den Miniwatt Röhrenverstärker, sondern auch in Deutschland beim Hifiblog. Ein bisschen merkwürdig finde ich nur, dass diese Lobeshymne der einzige Eintrag des Blogs ist.
Der chinesische HiFi-Hersteller Shanling stellt seinen neuen Röhren-CD-Player, den CD-T300 vor. Das UFO-ähnliche Gerät gibts in limitierter Auflage – und es kostet rund 12.000 Dollar.
Der Shanling CD-T3000: Aus einer andern Welt Mehr Bilder
Für Hifi-Laien gleicht das Gerät eher einem Spielzeug-UFO als einem Musikplayer – und so manch einer wundert sich darüber, dass noch vor kurzem die gute, alte schwarze Schallplatte als das äusserste der Gefühle galt, inzwischen aber auch Höchstbeträge für Digitalabspielgeräte gezahlt werden. Auch der Preis des chinesischen Players scheint nämlich eindeutig aus einer andern Welt zu stammen:
Röhrenverstärker sind im High-End-HiFi-Bereich immer noch gefragt. Die Firma McIntosh, die seit Jahrzehnten im High-End aktiv ist, hat allerdings mit Apple überhaupt nichts zu tun. Und ist auch kein Röhrenfanatiker.
Eindeutig für Geeks: Blockschaltbild und grün glühende Röhren… (Bild: W.D.Roth)
Ob Steve Jobs den Namen seines Nicht-PCs von den McIntosh-Verstärkern hat? Man weiß es nicht, aber McIntosh ist ja ein durchaus geläufiger schottischer Name. Erst Mac war eine neue Schreibweise, vermutlich inspiriert durch den häufigen Big-Mac-Verzehr von Woz und Jobs. Wahrscheinlicher ist jedoch die Herkunft vom Apfel.
The Owl 360 ist eine nach hinten gerichtete Kamera, die an der Sattelstange des Fahrrads befestigt wird. Der dazugehörige LCD-Monitor am Lenker zeigt dem Fahrer an, was sich hinter ihm abspielt, ohne dass er ständig den Kopf drehen muss. » weiterlesen
Der Jabra Clipper von GN Netcom macht fast alles richtig. Guter Klang und robuster Aufbau wissen zu überzeugen. Lediglich der Verzicht auf eine extra Hörertaste ist unglücklich. » weiterlesen