Thema: Robotik

 

Alle 11 Artikel zum Thema Robotik auf neuerdings.com:

Forschung:
Sehenswerte und verblüffende Roboter im Video

Roboter können inzwischen laufen, fliegen, klettern, kriechen und auf unheimliche Weise einem Menschen ähnlich sehen. Die folgenden 15 Videos zeigen trotz allem nur einen kleinen Ausschnitt dessen, woran derzeit geforscht wird.

Zweibeiner, der sich nach einem Anrempler selbst stabilisiert.
Zweibeiner, der sich nach einem Anrempler selbst stabilisiert.
Roboter werden in den nächsten Jahren vermehrt Einzug in unsere Welt und in unser alltägliches Leben halten. Bislang sind sie vor allem in Fabriken zu finden und bauen unermüdlich und präzise andere Maschinen zusammen. Was heute aber in den Forschungslaboren zu sehen ist, geht weit darüber hinaus. Roboter können uns künftig im Alltag unterstützen, Krankenpflegern helfen, gefährliche Missionen auf der Erde oder im Weltraum übernehmen und natürlich (leider) auch: für uns in den Krieg ziehen.

Die folgenden Videos geben einen Einblick in die vielen Forschungsprojekte in diesem Bereich.

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Octopus Integrating Project:
Roboter-Kraken im Anmarsch

“Octopus Integrating Project” klingt zwar wie aus einem klassischen James-Bond-Film, doch hinter dem Namen verbirgt sich ein außergewöhnliches und interessantes Projekt einiger europäischer und internationaler Institutionen: Sie wollen einen Roboter erschaffen, der einem echten Kraken nachempfunden ist.

So schnell, flexibel und geschickt wie ein Oktopus soll sich der Roboter unter Wasser fortbewegen, an dem unter anderem das Weizmann Institute of Science aus Israel, die Universität Zürich, das Italian Institute of Science und die britische University of Reading forschen. Das mechanische Meeresungeheuer soll außerdem Hindernisse selbständig erkennen und generell auf Umgebungseinflüsse reagieren. Das Team aus Roboteringenieuren, Mathematikern, Biologen und Neuro-Wissenschaftlern wird von der Scuola Superiore Sant’Anna (Italien) koordiniert.

Herausforderung “Soft Robotics”

Dass das nicht so einfach ist, liegt bei näherer Betrachtung auf der Hand. Die Arme eines solchen Oktopus werden durch winzige Motoren nachgebildet, trotzdem müssen die Bewegungen flüssig und ruhig sein. Neuartige Sensoren, weiche Baumaterialen und ein ausgeklügeltes Kontrollsystem sind hier vorgesehen. Da die Vorlage aus dem Meer nicht über Knochen verfügt, ist die Nachbildung besonders aufwändig: Die Tentakel müssen schließlich zugleich flexibel und stabil sein und sich auch noch gezielt steuern lassen.

Sichtlich machen die Arbeiten an dem Roboter-Oktopus Fortschritte, trotz der Herausforderungen, die diese “Soft Robotics” mit sich bringen. Im folgenden, unkommentierten Video sind einige Funktionen des Wesens zu erkennen. Es kann bereits laufen – im kühlen Nass, versteht sich.

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Xaxxon Oculus:
Spionage Gadget für Bastler

Darauf haben Hobby-Spione schon lange gewartet: Oculus, eine Kombination aus Chassis und Software, die jedes Netbook in einen Fahrroboter verwandelt, der sich beispielsweise per Smartphone steuern lässt.


Oculus ohne Netbook {xaxxon.com;http://www.xaxxon.com/oculus/details}
Oculus ohne Netbook (Quelle: xaxxon.com)
Der Fahrroboter Oculus besteht aus einem ABS-Chassis, in dem laut Hersteller Xaxxon die meisten 10-Zoll-Netbooks Platz finden sollen. Getriebemotoren treiben die starr ausgerichteten Vorderräder an, die Hinterräder sind omnidirektional gelagert, so kann der Oculus an Ort und Stelle wenden. Den Fahrroboter zum idealen Spionagegadget macht ein servogesteuertes Periskop. Dank diesem kann mit der Webcam des installierten Netbooks die Umgebung des Oculus abgefilmt werden.

Die Steuerungsbefehle der Clientsoftware nimmt via W-LAN eine Serversoftware entegen, die auf dem Laptop (Windows 7, Vista XP und Linux) installiert werden muss. Diese Software sendet auch die Bilder und den Ton der Webcam an die Clientsoftware, die auf Smartphones läuft oder in jedem beliebigen Browser, der um das Flash-Plugin erweitert worden ist. Besonders nett: Der Video- und Audio-Stream funktioniert auch in die andere Richtung. So kann Oculus auch Video-Botschaften überbringen – ob der Fahrroboter dergestalt einen ertappten Einbrecher oder überdrehte Kinder zur Räson bringen kann? Die Oculus-Erfinder scheinen davon überzeugt, wie untenstehendes Video zeigt: » weiterlesen

Modular Robotics Cubelets:
Roboter Construction Set mit Würfeln

Nur mit wenigen Handgriffen konstruiert man aus Cubelets komplett funktionsfähige Minimaschinen.

modrobotics Cubelets {Website modrobotics;http://www.modrobotics.com}
modrobotics Cubelets (Quelle: Website modrobotics)
Etwas zu erschaffen, was sich bewegt, reagiert oder Krach macht – wer schon mal einen Roboter selbst basteln wollte, der weiss: das ist mühevoll. Zwar gibt es von Lego und anderen Herstellern Bastelsets, doch wenn man zwei linke Hände hat oder keine Lust auf Konstruktionsorgien, vergeht einem schnell die Lust.

Die Cubelets von Modular Robotics aus Boulder, Colorado, USA, erleichtern einem die Konstruktion deutlich: aus gleichförmigen Grundelementen entstehen komplette funktionsfähige Mini-Maschinen. Da die Elemente Würfel mit ca. 45 mm Kantenlänge sind, geht das schnell und bringt je nach Kombination die unterschiedlichsten Ergebnisse. Die Würfel werden nur zusammengesteckt und halten dank starker Magnete sofort. Auch die Informationen werden über die Verbindungen weitergeleitet. Es gibt drei Sorten von Würfeln:

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Tai Chi Robot:
Auch Roboter müssen mal entspannnen..

Um Kinder etwas aufzuheitern und vom langweilig tristen Krankenhaus-Alltag abzulenken, nutzt das Uni-Klinikum Shandong einen tanzenden Roboter.


Tai Chi Robot {China Daily;http://www.chinadaily.com.cn/china/2011-10/14/content_13896843.htm}
Tai Chi Robot (Quelle: China Daily)
«Lachen ist die beste Medizin», klar, wer Spass und Freude hat, fühlt sich besser. Genau das soll ein Roboter in der Pädiatrie am Universitätskrankenhaus Shandongs den jungen Patienten bringen.

Wir alle kennen die Bilder aus Japan: elektronische Diener tragen Tabletts oder gar alte Menschen durch die Gegend. Und nun trumpft China auf: ein Roboter der Tai Chi Chuan praktiziert? Womöglich noch zur eigenen Entspannung? Das ist war eine kleine Sensation. » weiterlesen

My Keepon:
Tanz, Roboter, tanz!

Ursprünglich war der soziale Roboter Keepon entwickelt worden, um Autismus und die soziale Entwicklung von Kindern zu studieren. Unverhofft wurde der kleine Roboter zu einem Internetstar – und soll ab Oktober für jedermann zu haben sein.


My Keepon {mykeepon.com;http://mykeepon.com/}
My Keepon (Quelle: mykeepon.com)
Als Dr. Hideki Kozima und Dr. Marek Michalowski mit dem Keepon Pro das Verhalten von Kindern mit Autismus studierten, hätten sie wohl kaum gedacht, dass der Roboter, mit dem sie arbeiteten, zu einem Internetpromi werden sollte. Anfangs wurde der Keepon Pro von den Forschern benutzt, um unter Aufsicht eines Therapeuten den jungen Patienten soziale Interaktion zu erleichtern sowie die Therapiesitzungen für Analysezwecke aufzuzeichnen. Doch schon bald sollte der Keepon eine Karriere jenseits des akademischen Betriebs starten.

Die Kozima und Michalowski beschlossen nämlich, den Keepon auf Youtube zu den Beats der Indie Rock Band Spoon’s tanzen zu lassen. Das Video wurde ein beachtlicher Erfolg, bis dato wurde das Video über 2,7 Mio Mal angeschaut. Die Begeisterung der Massen brachte die beiden Robotiker auf eine Idee.
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Orbotix Sphero:
Kugelroboter als Spielzeug für Nerds und Katzen

Das Unternehmen Orbotix bringt Sphero auf den Markt: einen Roboter mit dem Aussehen einer Billardkugel und der Grösse eines Baseballs, der sich via Bluetooth mit dem Smartphone fernsteuern lässt. Ein nicht ganz billiges Nerd-Spielzeug.

Orbotix Sphero - Roboterball mit Fernsteuerung {pd Orbotix;http://www.orbotix.com/pressdocs/}
Orbotix Sphero - Roboterball mit Fernsteuerung (Quelle: pd Orbotix)

Wer braucht schon eine Kugel wie Sphero, die er über sein Android- oder iOS-Smartphone fernsteuern kann? Natürlich niemand. Trotzdem scheint es einen Markt dafür zu geben. Das Spielzeug für den Technikgebeisterten wurde auf der Messe für Unterhaltungselektronik CES 2011 erstmals vorgestellt. Seitdem warten Nerds und ihre Katzen auf das neue Spielzeug.

Wie ein simpler analoger Ball kann auch Sphero nicht viel mehr als herumrollen (und leuchten). Und doch scheint es für Mensch und Tier äusserst unterhaltsam zu sein, sich damit zu beschäftigen, wie das folgende Video zeigt.

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Heineken Bierroboter:
R2D2 als Zapfanlage

Das Autonomous Systems Lab der Abteilung für Product Design im Ingenieurswesen an der Middlesex University hat für die Kinetic Art Ausstellung einen Zapfroboter entwickelt, der Gästen selbständig die Gläser füllt.

Das wäre doch etwas für die nächste Party: Der Zapfroboter besteht aus einem 5-Liter-Fässchen Heineken, einem Mikroprozessor, einigen Sensoren und Motoren. Und er fährt selbständig herum und füllt die Gläser der Gäste, wenn sie ihm Handzeichen geben.

Einfach ein bisschen vor dem herumfahrenden Roboter herumwedeln, damit er anhält. Dann ein leeres Bierglas auf der Abstellfläche platzieren, einen Moment warten und ein frisch gezapftes Fässchenbier genießen, während der Roboter auf die Suche nach neuen durstigen Gästen macht.

Sogar auf einer Theke lässt sich der Zapfroboter einsetzen, so lange sie mindestens 50 cm breit und 1 m lang ist. Infrarotsensoren lassen ihn den Rand erkennen und verhindern, dass er herunterfällt. Der folgende Clip zeigt den Zapfroboter in Aktion.

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Robodynamics Luna:
Jetsons werden Wirklichkeit

Das US-Unternehmen Robodynamics hat angekündigt, demnächst ihren Haushaltsroboter Luna für rund 1000 US-Dollar auf den Markt zu bringen. Der Haushaltsroboter kommt mit einem eigenen App-Store und lässt sich durch zusätzliche Apps und Hardware an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Kennt jemand noch die Jetsons? Das Zukunfts-Gegenstück zur Familie Feuerstein hatte eine Roboter-Haushälterin namens Rosie, die sich um den Haushalt kümmerte. Diesen paradiesischen Zuständen scheinen wir uns langsam tatsächlich zu nähern, wenn man sieht, was Robodynamics jetzt auf den Markt bringt: den Haushaltsroboter Luna, für rund 1.000 US-Dollar nicht einmal unbezahlbar.

Der gut 152 cm große Roboter ist mit einem 8 Zoll großen Touchscreen ausgestattet, 2 Kameras 3 Mikrofonen und einer Menge Sensoren. Außerdem kann der Haushaltsroboter über weitere Schnittstellen mit zusätzlicher Hardware versehen werden, um so unterschiedliche persönliche Anforderungen erfüllen zu können.

Robodynamics Luna Haushaltsroboter
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (9 Bilder)

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Robotic Mobility Platform:
Segways rollender Teppich

Die Robotic Mobility Platform ist eine autonom bewegliche Plattform, die sich in jede Richtung verschieben kann. Die Spezial-Räder machen’s aus.

Segway RMP Robotic Mobility Platform
Die Robotic Mobility Platform von Segway. Mehr Ansichten (Bilder (cc) Phillip Torrone).

Bekannt geworden ist Segway durch den Personal Transporter, der in vielen Großstädten für Aufsehen sorgt.

Die Robotic Mobility Plattform soll nun auch in Bereiche vordringen, die nicht so prominent in der Öffentlichkeit zu sehen sind: als Lastentransporter oder Helfer bei der Lagerarbeit. Wie das Aussehen könnte, zeigt ein kleines Video:

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