Thema: Roboter

 

Alle 88 Artikel zum Thema Roboter auf neuerdings:

TinkerBots:
Roboter-Bastelsets nicht nur für Kinder

Als „lebendes Lego“ werden die TinkerBots bisweilen bezeichnet und das trifft es schon ganz gut: Aus einer Vielzahl an Bauteilen kann man sich hier seinen sich bewegenden und interaktiven Roboter zusammensetzen. Das soll Kindern spielerisch Einblicke in Technik geben, wird aber sicher zugleich so manche Eltern begeistern.

Sich bewegende, interaktive und steuerbare Roboter lassen sich mit TinkerBots bauen.

Sich bewegende, interaktive und steuerbare Roboter lassen sich mit TinkerBots bauen.

Das Berliner Startup TinkerBots wollte auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo mindestens 100.000 US-Dollar einsammeln und hat dieses Ziel innerhalb der ersten Woche bereits erreicht. Ihre Idee eines modularen Roboter-Sets kommt also offenbar gut an. Ein Grund ist vielleicht, dass sie sich zum Ziel gesetzt haben, dass auch schon fünfjährige Kinder etwas damit anfangen können. Denn Programmieren ist zwar möglich, aber nicht notwendig.

TinkerBots
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tinkerbots-05tinkerbots-06tinkerbots-07tinkerbots-08
tinkerbots-09tinkerbots-10tinkerbots-11Sich bewegende, interaktive und steuerbare Roboter lassen sich mit TinkerBots bauen.
tinkerbots-13tinkerbots-14tinkerbots-15Die Auswahl wird hier künftig noch größer.
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Künftig wird man sich auch Drohnen mit TinkerBots bauen können.
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GoPiGo:
Roboter-Kit für den Raspberry Pi

Mit GoPiGo gibt es auf Kickstarter ein neues Projekt, mit dem man mehr aus seinem Raspberry Pi machen kann: Es enthält alle notwendigen Bauteile, um den Minimal-PC in einen programmierbaren, herumfahrenden Roboter zu verwandeln.

GoPiGo – Raspberry Pi auf Rädern

GoPiGo – Raspberry Pi auf Rädern

Das Unternehmen Dexter Industries aus Arlington bei Washington hat sich nicht nur auf Roboter als Lernmaterial spezialisiert, sondern kennt sich auch bereits mit dem Thema Raspberry Pi aus: Voriges Jahr landeten sie mit dem BrickPi einen Hit auf Kickstarter. Mit ihm kann man aus einem Raspberry Pi und Lego-Mindstorms-Komponenten einen Roboter bauen. Aus dem Kickstarter-Projekt wurde inzwischen ein Produkt, das tatsächlich erhältlich ist. Jetzt kehren sie mit dem GoPiGo auf die Plattform zurück.

GoPiGo
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Schade, nur ein Werbegag:
Timo Boll schlägt Kuka-Tischtennisroboter

Ein deutscher Hersteller für Industrieroboter warb in einem spannenden Spot mit einem Mensch-Maschine-Duell: Tischtennisprofi Timo Boll sollte sich an der Platte mit einem Roboter messen. Leider wurde es nichts mit einem echten Match, die Show entpuppte sich als inszenierte Werbeaktion.

Der schnellste Tischtennisspieler gegen den schnellsten Industrieroboter. Wer gewinnt? Alle Bilder: Kuka

Der schnellste Tischtennisspieler gegen den schnellsten Industrieroboter. Wer gewinnt? Alle Bilder: Kuka

Als technikbegeisteter Mensch, der gleichzeitig aktiver Tischtennisspieler ist, hat mich das natürlich interessiert. Timo Boll, deutsche Tischtennislegende, wollte das tun, was Schachweltmeister Garri Kasparow in den 1990ern vormachte: gegen einen Roboter antreten.

Der Augsburger Hersteller für Industrieroboter, Kuka, hat uns die Idee im Vorfeld als echtes Duell verkauft: Boll würde sich in einem Match dem Roboter stellen. Würde er es schaffen, gegen die Schnelligkeit und Kraft einer Maschine anzukommen? Nun zeigt sich leider: Das Ganze war nicht mehr als eine Werbeaktion, das Spiel letztlich inszeniert, ein echtes Match hat nie stattgefunden.

Tischtennisspieler gegen Roboter
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Der schnellste Tischtennisspieler gegen den schnellsten Industrieroboter. Wer gewinnt? Alle Bilder: KukaBoll_Kuka5Boll_Kuka6
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Keecker:
Endlich! Der bessere R2D2 für die Wohnung

Pierre Lebeau frustrierte es sehr, in einem Haushalt zu leben, in dem alles verkabelt sein musste und Geräte nicht miteinander kompatibel waren. Vielleicht musste dieses „Drama“ sein, denn sonst wäre Keecker wohl nie entstanden. Die Idee des unterhaltsamen Haushaltsroboters ist schräg und genial zugleich.

Stylisch und mit vielen Möglichkeiten versehen. (Foto: Keecker)

Stylisch und mit vielen Möglichkeiten versehen. (Foto: Keecker)

Keecker ist ausnahmsweise kein Roboter, der zum Putzen des Fußbodens gedacht ist. Stattdessen befinden sich auf der Unterseite Ketten, mit denen sich die 15 Kilogramm schwere Maschine durch die Wohnung bewegt. Neben einem Akku, der mehrere Tage halten soll, steckt vor allem ein lichtstarker Projektor in dem Gehäuse. Dieser projiziert an beliebigen Orten (bewegte) Bilder an die Wände – bis zu rund 42 Zoll Größe und in einem flexiblen Winkel von bis zu 90 Grad dank der beweglichen Linse. Doch das alleine dürfte den anvisierten Preis von 4-5.000 US-Dollar nicht rechtfertigen. Was also dann?

Keecker
Unterseite des Keecker. (Foto: Keecker)Unscheinbar, aber mit Technik vollgestopft. (Foto: Keecker)Unscheinbar, aber mit Technik vollgestopft. (Foto: Keecker)Das "Gesicht". (Foto: Keecker)
Dies ist noch der Prototyp. (Foto: Keecker)Vollansicht. (Foto: Keecker)Vollansicht. (Foto: Keecker)Nahaufnahme. (Foto: Keecker)
Der Prototyp wiegt stolze 15kg! (Foto: Keecker)Stylisch und mit vielen Möglichkeiten versehen. (Foto: Keecker)Von oben. (Foto: Keecker)Von oben. (Foto: Keecker)

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Ozobot:
Kleiner Smartbot fährt vorgegebene Bahnen

Eine Kugel, der man den Weg weisen kann? Ozobot klingt fast so wie eine Sphero-Alternative, ist letztlich aber eine ganz andere Art Roboter, die perfekt zum Spielen auf Tablets und Spielbrettern geeignet zu sein scheint.

Ein smarter Mini-Bot. (Foto: Evollve Inc.)

Ein smarter Mini-Bot. (Foto: Evollve Inc.)

Erstmals auf der CES 2014 zeigte das noch unbekannte Unternehmen Evollve Inc. den Ozobot. Eigenen Aussagen zufolge ist das der kleinste smarte Roboter, der eigenständig auf Spieler reagieren kann. Was genau bedeutet das?

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Ein smarter Mini-Bot. (Foto: Evollve Inc.)Nahaufnahme. Das gute Stück ist aber nur 8cm groß. (Foto: Evollve Inc.)Auf dem iPad Mini gespielt. (Foto: Evollve Inc.)

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Cubli Roboter:
Die Würfel rollen nun von allein

Cubli ist ein Würfel aus der Schweiz und kann mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Völlig ohne Fremdeinwirkung stellt er sich selbst auf die Spitze, balanciert und rollt über den Untergrund.

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Cubli steht von allein auf

Cubli ist zunächst nur ein Forschungsobjekt und erfüllt keinen konkreten Zweck. Es ist aber sehr interessant zu sehen, wie die Wissenschaftler der ETH Zürich es durch Motoren und Gewichte geschafft haben, den Würfel quasi zum Leben zu erwecken.

Der Cubli hat 15 cm Kantenlänge und bringt im aktuellen Forschungszustand drei Fähigkeiten mit. Er kann sich selbst aufrichten, auf einer Kante oder sogar auf einer Spitze balancieren und kontrolliert fallen. Damit ist er in der Lage, über Oberflächen zu gehen. Wie genau das Ausbalancieren funktioniert, sieht man in folgendem Video:

Cubli in der Entwicklung
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Roboter übernehmen Alltagstätigkeiten:
Mensch oder Maschine, das ist hier die Frage

Wer in den USA den Kundenservice großer Organisationen anruft, bekommt den Eindruck, mit Robotern zu sprechen. Die Unterscheidung, ob sich auf der anderen Seite des Hörers ein Mensch oder eine Maschine verbirgt, wird immer kniffliger.

Symbolfoto Roboter

Foto: JohnGreenaway, flickr.com. Lizenz: CC BY-SA 2.0.

Es ist ein bedrückendes Erlebnis, mit einem Menschen zu sprechen, der nicht in der Lage ist, frei auf Aussagen und Kommentare zu reagieren, der nicht über Witze lacht und der jede Art von emotionaler Reaktion grundsätzlich vermeidet. Derartiges durfte ich jüngst im Zusammenhang mit Service-Anliegen erleben, für die ich mit den amerikanischen Hotlines von T-Mobile USA und der US-Post Kontakt aufnehmen musste.

Während beider Anrufe wurde ich jeweils einmal verbunden, sprach also insgesamt mit vier Supportmitarbeitern/innen. Zwar erhielt ich auf meine Anliegen einigermaßen kompetent Hilfe, doch etwas störte mich während der Dialoge erheblich: Die roboterhaften Antworten der Personen auf der anderen Seite des Telefonhörers. Es war offensichtlich, dass sie stur dem ihnen vorgegebenen Gesprächsfaden folgten und ganz genau darauf achteten, ja keine Komponente einzubringen, die der Konversation etwas Menschliches verleihen würde. Ein oder zwei Witze von mir wurden ignoriert, als wären sie nie aus meinem Mund gekommen. Mit Ironie biss ich ebenfalls auf Stein. Nicht einmal ein höfliches Schmunzeln konnte ich ihnen entlocken. Auch Versuche eines kurzen Smalltalks, um Wartezeit zu überbrücken, schlugen fehl. Dabei sind Amerikaner ja eigentlich Meister des ungezwungenen Geplauders. Das einzige, was mir signalisierte, dass mir dennoch zugehört wurde, war das regelmäßige Wiederholen und Zusammenfassen meiner der Lösung des Sachverhalts dienenden Schilderungen und Fragen. “So you want to change your plan effective from today instead of December 26. Is that correct, sir?”.

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MOSS Robots:
Roboter ohne Programmierkenntnisse selbst bauen und steuern

Wer möchte das nicht: Einen eigenen Roboter bauen und ihn vielleicht sogar selbst steuern. Meistens scheitert es an den fehlenden Technik- oder Programmierkenntnissen. Die Hersteller von MOSS Robots wollen diese Hürde überwinden, denn beides braucht man für die Roboter-Sets nicht.

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Magnete halten die Module zusammen

Keine Kabel, kein Coding und keine schwierige Technik – das klingt kinderleicht und soll es laut der Hersteller auch sein. Die Module der MOSS Robots haben kleine Metallmagnete aus beschichtetem Neodym an den Ecken. Hält man zwei aneinander, ziehen sich diese Ecken gegenseitig an und haften zusammen, ohne dass man zusätzliche Schrauben verwenden müsste.

So funktioniert MOSS Robots
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Unfair:
Schere-Stein-Papier-Roboter gewinnt immer

Japanische Forscher haben einen Roboter gebaut, der Menschen beim Spiel Schere-Stein-Papier immer schlägt. Seine Sensoren können menschliches Verhalten lesen und damit schon vor der eigentlichen Bewegung erkennen, welchen Zug der Mensch tätigt. Entlarvend.

Egal wie schnell: Der Janken-Roboter gewinnt immer. Bilder: Universität Tokyo

Egal wie schnell: Der Janken-Roboter gewinnt immer. Bilder: Universität Tokyo

Wer zahlt die nächste Runde? Wenn Freunde zusammen in der Kneipe sitzen, wird die Antwort manchmal mit Schere-Stein-Papier ermittelt. Ihr kennt das Spiel vielleicht noch vom Schulhof: Auf Drei zeigen beide Spieler mit einer Hand eins der drei Symbole Schere, Stein oder Papier. Der Stein schlägt die Schere, die Schere das Papier, das Papier den Stein. Totale Chancengleichheit und damit Zufall, wer gewinnt. Nicht so bei diesem Roboter.

Denn japanische Robotik-Forscher am Ishikawa Oku Laboratory an der Universität Tokyo haben den Prozessor eines Janken-Roboters so weit verbessert, dass er dazu in der Lage ist, menschliche Bewegungen innerhalb einer Millisekunde zu lesen.

Janken: Schere-Stein-Papier-Roboter
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Bo & Yana:
Programmieren lernen für Kinder – mit Robotern

Wenn aus dem eigenen Nachwuchs mal was werden soll, muss man ihn rechtzeitig fördern. Wie wäre es, Sohnemann und Töchterchen so früh wie möglich das Programmieren beizubringen? Man weiß ja nie? Mit den Robotern Bo & Yana könnte das zu einer spaßigen Angelegenheit werden – vermutlich auch für Erwachsene.

Awwww! Wie niedlich! (Foto: Play-i)

Awwww! Wie niedlich! (Foto: Play-i)

Das junge Unternehmen Play-i wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Google, Frog Design und Apple gegründet. Gemeinsam erschufen sie mit Bo und Yana zwei zuckersüße Maschinchen, die zum Spielen und Erleben programmierbarer Roboter einladen möchten. Mittels einer visuellen Programmierumgebung können Kinder am Tablet oder Smartphone interaktiv und eingebettet in Musik, Geschichten und Animation Aktionen für die Bots erstellen. Zum Einsatz kommt das sogenannte Scratch & Blockly-System. Hier ordnet man via Drag & Drop Blöcke mit Funktionen an, die zu gewünschten Verhaltensweisen von Bo und Yana führen. Dank entsprechender Bibliotheken, Tutorials und einer simplen Bedienung soll das alles für Kinder ab 5 Jahren kein Problem darstellen. Wer mehr Interesse mitbringt, kann vom Interface direkt in den Code wechseln und dort richtig programmieren. Das dürfte wohl eher für die erfahreneren Jungs und Mädels geeignet sein. Ebenfalls kann man erstellte Programme über das Internet mit anderen teilen, die Resultate von Freunden editieren oder gar gemeinsame Werke miteinander vermischen.

Die Verantwortlichen bei Play-i sind davon überzeugt, dass in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Berufen im IT-Bereich steigt. Demnach wäre es ja nicht verkehrt, den Nachwuchs auf spielerische Art das Konzept der Programmierung näher zu bringen. Aber zugleich soll – und das ist ebenfalls wichtig – die Freude an Bo und Yana im Fokus stehen.

Bo & Yana
Beide Roboter können miteinander interagieren. (Foto: Play-i)Interaktives Versteckspiel. (Foto: Play-i)Awwww! Wie niedlich! (Foto: Play-i)Zubehör für weitere Funktionen soll es geben. (Foto: Play-i)
Viele Möglichkeiten. (Foto: Play-i)Roboter können miteinander umgehen. (Foto: Play-i)Das Interface. (Foto: Play-i)Xylophon soll Bo auch spielen können. (Foto: Play-i)
Xylophon soll Bo auch spielen können. (Foto: Play-i)Als Arbeitsmaschine? Wieso nicht? (Foto: Play-i)Die Ohren sind in dem Fall wohl eher ein Gag. (Foto: Play-i)Das Interface von Yana. (Foto: Play-i)
Yana. (Foto: Play-i)Yana. (Foto: Play-i)
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