Alle 41 Artikel zum Thema RIM auf neuerdings:
Wohl dem, der gleich zwei Betriebssysteme hat? Blackberry macht es ähnlich wie Nokia und will neue Einsteiger-Smartphones für Schwellenmärkte herausbringen. Die sollen nicht mit der neuen Hoffnung Blackberry 10 vorinstalliert sein, sondern mit dem Vorgänger Blackberry 7. Eine elegante Lösung, mit der man Nokia einige Kunden abspenstig machen könnte.

Altsystem für Schwellenmärkte: Blackberry 7
Das neue Blackberry 10, bei uns gerade im Dauertest, schlägt sich in der Praxis eigentlich gut. Ein intuitives Bedienkonzept mit der Schaltzentrale Blackberry Hub und dem gut gelösten Multitasking Active Frames – BB10 ist eins der derzeit modernsten mobilen Betriebssysteme auf dem Markt. Der Smartphone-Pionier hat ein Jahr lang seine ganze Hoffnung auf die neue Lösung gesetzt. Von daher überrascht die Ankündigung des deutschen CEOs Torsten Heins, weitere Geräte mit dem alten System Blackberry 7 herauszubringen.
Heins hat hier Schwellenmärkte im Blick, wie er dem kanadischen TV-Sender CBC in einem Interview mitteilte. Hier solle zunächst ein neues Gerät mit dem alten System und wahrscheinlich einem physischen Keyboard auf den Markt kommen. Geräte mit BB10 und BB7 sollen auf diesen Märkten gleichzeitig angeboten werden. Blackberry ist nach wie vor Marktführer in einigen Schwellenländern wie Indonesien und Nigeria. Besonders hier sind Blackberrys als mobile Schaltzentrale seit Jahren begehert, weil weite Teile der Bevölkerung über kein Festnetz-Internet oder einen PC verfügt. Die Entscheidung wirkt nicht dumm und birgt doch ein kleines Risiko.
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Nach einem Jahr des Wartens und ohne nennenswerte Neugeräte steht RIMs Comeback vor der Tür. Blackberry 10 startet kommende Woche und wird durchaus mit Spannung erwartet. Was werden wir kommende Woche sehen und wird es reichen, um die angeschlagene Marke zu retten?

Das Medieninteresse ist da, und die Häme scheint man sich (noch) größtenteils zu sparen: Blackberry 10 steht vor dem Start. Kommende Woche Mittwoch will der kanadische Smartphone-Pionier RIM das neue System, die Marschrichtung für die Zukunft und auch die ersten Neugeräte präsentieren. Was werden wir dann sehen, was wird anders sein und wird RIM noch eine Zukunft haben? Wir haben die Informationen der vergangenen Tage zusammengetragen.
Blackberry 10 vor dem Start
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Nicht einmal mehr jedes zehnte verkaufte Smartphone stammt heute aus dem Hause des einstigen Marktführers RIM. Die gesamte Hoffnung des Unternehmens liegt auf dem neuen System Blackberry 10. Nachdem bislang wenig darüber bekannt war, lud uns RIM zu einem ersten Überblick ein. Ein Hoffnungsträger, der in der Tat die Wende herbeiführen kann.

Blackberry 10: Alles soll im Fluss sein
“Vor fünf Jahren waren wir ungefähr dort, wo Apple heute steht”, sagt Carsten Titt, PR-Manager von RIM Deutschland selbstkritisch. “Jetzt haben die Vorzeichen sich verkehrt.” Weil es so nicht weitergehen konnte, die Marktanteile des Smartphone-Pioniers in diesem Zeitraum von über 50 auf unter zehn Prozent sanken, ist sein Unternehmen derzeit im Umbruch und muss sich praktisch neu erfinden. Eine magische Plattform namens Blackberry 10 soll alle früheren Entwicklungen beerben und den leck geschlagenen Kahn wieder flott machen. Mit einem Augenzwinkern schickt Titt seinen selbstkritischen Worten gleich eine Kampfansage hinterher: “In ein paar Jahren wird es wieder anders herum sein.”
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Der Markt für mobile Betriebssysteme scheint abgesteckt: Android ist Marktführer, an Apples iOS kommt kein Entwickler vorbei, Microsoft tut alles dafür, um Windows Phone als dritte Kraft zu etablieren. Ist da noch Platz für andere? Ja, wenn sie etwas Neues bieten. Die bald startenden drei Systeme Blackberry 10, Firefox OS und Jolla/Sailfish wollen genau das. Wir stellen sie euch vor und loten ihre Chancen aus.
Blackberry 10

Was macht jemand, der mit dem Rücken zur Wand steht und ein Bataillon seiner Feinde mit gezücktem Schwert auf sich zu stürmen sieht? Wenn er Thorsten Heins heißt und Chef des Blackberry-Herstellers RIM ist, dann greift er zu einer List. Schon in absehbarer Zeit, so Heins, würden die neuen Blackberrys Laptops und PCs überflüssig machen. Blackberry-Besitzer hätten ihren Computer bereits in der Hosentasche, sagte er der “New York Times” und präzisierte gegenüber The Verge, dass er den Wandel auch in Unternehmen schon in zwei bis drei Jahren erwarte. Und damit hat er die Front verschoben. “Feind” der anderen Smartphone-Hersteller ist eine andere Wirtschaftsbranche, RIM nun ein Mitstreiter im Kampf gegen die PC-Hersteller. Clevere Taktik von Heins – aber ist das Szenario auch realististisch?
Blackberry 10, Sailfish und Firefox OS
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Der kanadische Hersteller RIM steckt in einer Krise. Die ist teilweise selbstverschuldet, denn wer seinem neuesten Spross eine exotische Displayauflösung verpasst, manövriert sich selbst ins Aus.

Blackberrys Vorzug: eine echte Tastatur (Bild: kaz)
Manchmal fasst Murphys Law die Lage am Besten zusammen: „Alles was schief gehen kann, geht schief”. So ähnlich dürfte man sich zur Zeit auch bei RIM fühlen, denn von außen scheint es, als laufe nichts wie geplant.
Die Unglücksserie begann mit einem Versagen der E-Mail-Server im Oktober 2011. Der Hauptserver fiel damals für drei Tage aus und durch einen Fehler versagte auch die Backup-Lösung, mehrere Millionen Kunden standen tagelang ohne E-Mailverkehr am BlackBerry da. Kurz nachdem RIM angab, alles laufe wieder fehlerfrei, geschah das Unglück ein zweites Mal.
Bald darauf mussten die Kanadier zugeben, dass sich das überteuerte BlackBerry Playbook schlecht verkauft, gerade mal 500.000 Stück verließen die Lager und man musste einen dreistelligen Millionenbetrag abschreiben – Apple war zu diesem Zeitpunkt schon mit 11 Millionen iPads am Markt. » weiterlesen
Das BlackBerry Music Gateway verbindet das Smartphone per Bluetooth mit der Stereoanlage. Klanglich bleibt es auf hohem Niveau – wie die restliche, billigere Konkurrenz.

BlackBerry Music Gateway (Bild: kaz)
Um einem Gerät den Hauch von Exklusivität zu verschaffen, gibt es viele Möglichkeiten: Verpackung, Design oder auch Preis. BlackBerrys differenzieren sich durch alle drei Qualitäten, den hohen Preis rechtfertigt man meist durch die verschärften Tests, die einen BlackBerry enorm widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse machen sollen. Doch beim BlackBerry Music Gateway schießt RIM meiner Meinung nach über das Ziel hinaus: 60 Euro verlangen die Kanadier für ein Bluetooth-Headset ohne Akku – ist das gerechtfertigt?
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Um der Konkurrenz im unteren Preissegment die Stirn zu bieten, tauscht Research in Motion (RIM) alle teuren Komponenten im BlackBerry Curve 9360 aus – und kastriert sein Multimedia-Gerät zu einer reinen Textmaschine. Was im BlackBerry Curve 9320 dann noch übrig bleibt, zeigen wir euch hier.

RIM BB Curve 9320 (Bild: RIM)
Nachdem RIM mit der
BlackBerry 10 Dev Alpha gerade einen Ausblick auf die Zukunft der Plattform gegeben hat, hält der BlackBerry-Hersteller nicht inne. Immerhin muss die Zeit bis zum voraussichtlichen Start im Oktober (gerüchteweise schon im August) überbrückt werden. Dass man in der RIM-Zentrale in Kanada nicht in Totenstarre verfällt, merkt man an der kürzlichen Kooperation mit dem Navigationsspezialisten TomTom. Aber auch technisch gibt es etwas Neues und zwar für die Sparfüchse: einen BlackBerry für den kleinen Geldbeutel oder war’s die kleine Hosentasche?
Aus der Sicht eines 4-Zoll-Smartphone-Nutzers ist das, was hier vorgestellt wird, lächerlich klein. Doch ein BlackBerry ist nur bedingt zum Surfen im Internet geeignet, weshalb ein winziges Display den Kohl auch nicht mehr fett macht.
Ein kleines Ratespiel mit technischen Daten gefällig? Okay, hier die Hinweise: » weiterlesen
RIM-CHef Thorsten Heins präsentierte auf der BlackBerry World das neue BlackBerry 10 Dev Alpha und ein völlig neues Bedienkonzept.

RIM BlackBerry 10 Dev Alpha - (Bild: RIM)
Alles blickt gebannt auf die hochgehaltene Hand: Ein iPhone-ähnlicher schwarzer Block mit breitem Rahmen und ohne jegliche Tasten. Keine QWERTZ-Tastatur. Kein Menüknopf. Kein Homebutton. Ist das wirklich ein RIM BlackBerry Device? Ja, denn niemand geringeres als Thorsten Heins, CEO des BlackBerry-Herstellers Research in Motion, hält dieses Smartphone empor. Es ist das erste bekannte BlackBerry-Smartphone mit dem neuen OS BlackBerry 10. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Doch der CEO wiegelt gleich ab: Es handle sich nicht um ein Endkundengerät, viele Funktionen fehlten noch. Bei diesem Alpha-Smartphone handle es sich lediglich um ein Entwickler-Smartphone für Programmierer und Partner.
Letzten Gerüchten zufolge wird der Marktstart im Oktober dieses Jahres sein, vielleicht sogar im August. Die Fans dürfen gespannt auf die Preisgestaltung und die restliche Ausstattung sein. Was bisher vom offiziellen BlackBerry Blog zu lesen ist, klingt vielversprechend: » weiterlesen
Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen, den BlackBerry Curve 9380 zu testen. Jedoch hakte es an manchen Stellen. Mit dem BlackBerry Bold 9790 beweist Hersteller RIM dagegen, dass es auch anders geht – und man etwas mehr Geld in die Hand nehmen muss, wenn man einen ordentlichen BlackBerry will.

BlackBerry Bold 9790- Tastatur (Bild: kaz)
Der
BlackBerry Bold 9790 ist klein, passt locker in eine Hemdtasche und überlebt auch einen Sturz aus dieser. Trotz Verwendung von Plastik fühlt sich dieses Smartphone nicht im Geringsten billig an: Solide Verarbeitung, gute Spaltmaße und ein angenehmer Griff zeichnen es aus. Der BlackBerry Bold 9790 richtet sich eindeutig an Menschen, die mehr Schreiben als Lesen. Ein 2,45-Zoll-Display stellt für heutige Verhältnisse nur ein Guckloch zur Welt dar, aber ganz gewiss keine komfortable Möglichkeit, im Internet zu surfen. Einen schnellen Datentarif vorausgesetzt, merkt man dank des 1-GHz-Prozessors keine Verzögerung und die 768 MB RAM erlauben auch mehrere geöffnete Tabs im Browser.
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Der BlackBerry Curve 9380 zeigte sich im ersten Teil unseres Tests recht vielversprechend, doch bei den inneren Werten fehlt es ihm dann doch an Überzeugungskraft.

BB Curve 9380 (Bild: kaz)
BlackBerrys umgibt eine ganz eigene Aura. Einerseits wirken sie konservativer, andererseits vielversprechend robust – “Understatement” eben. Doch wie so oft kommt es auch auf die inneren Werte an.
Kamera-Dings
Nachdem fast jedes Tele- und Smartphone eine Kamera beinhaltet, sollte man meinen, einen gewissen Grundstandard erwarten zu können. Der Curve gibt mit seinen 5 Megapixel jedoch nicht viel her: stark begrenzter Schärfebereich, klar zu erkennender Schärfefilter, wenig Details, Rauschen, überbetonte Rotwerte. Einzig der Weißabgleich überzeugt mich, doch im Vergleich zum Preis von rund 300 Euro (399 Euro sind die unverbindliche Preisempfehlung) ist das am falschen Ende gespart. Selbst das ZTE Skate für nur 200 Euro liefert eine deutlich bessere Detailqualität. Bei Sonnenschein und entsprechendem Motiv kann man jedoch durchaus ein paar gute Schnappschüsse erreichen, die sich auch für Ausdrucke eignen.
RIM BlackBerry Curve 9380 im Test
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Wer sich einen BlackBerry kauft, erhält eine langweilige E-Mail-Maschine mit Tastatur? Nicht mit dem kleinen Touch-Modell BlackBerry Curve 9380.

BlackBerry Curve 9380 - Der zweite Touch-only nach meinem Liebllling, dem Torch 9860 (Bild: kaz)
Der Inbegriff des E-Mail-Clients war lange Zeit ein BlackBerry: ausdauernd, handlich und mit vollwertiger Tastatur. So begann die Erfolgsgeschichte des Herstellers Research In Motion (RIM). Mittlerweile ist der Liebling zum Verstoßenen geworden: Das Unternehmen aus Kanada beschwert sich gar, dass die Medien nur noch Negativ-Schlagzeilen schreiben, dabei gehe es dem Konzern gut. Zuletzt hob man das Gerücht aus, RIM verlasse den Privatkunden-Markt und werde nur noch Geschäftskunden adressieren –
ein falscher Schluss aus einem Interview, der jedoch die Runde machte. Tatsächlich bleibt RIM weiterhin im wichtigen Endkundenbereich.
Aber wer sich ein Smartphone kauft, überprüft vorher nicht die Aktienkurse, sondern das Aussehen und die Software drumherum, und das werden wir uns jetzt anhand des BlackBerry Curve 9380 zu Gemüte führen.
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Wie entsteht ein Smartphone eigentlich? Bei einer RIM-Werksbesichtigung in Bochum wurde das den Besuchern anhand des Blackberry Bold 9790 vorgestellt.

BlackBerry in Bochum - Entwicklung eines Smartphones (Bild: kaz)
RIM hatte der Presse die Gelegenheit gegeben, hinter die Kulissen des Werkes in Bochum zu blicken.
Siehe dazu auch den ersten Teil meines Berichts. Ein Programmteil des Tages beschäftigte sich mit der Entwicklung von Smartphones. In einer Powerpoint-Präsentation zeigt man uns den Ablauf von der Konzeption bis zur Produktion eines BlackBerrys. Der Vortrag war insbesondere deshalb so interessant, weil die Vorgehensweise sicherlich als stellvertretend in der Branche gelten kann.
Smartphone Entwicklungsprozess
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Eine Werksbesichtigung beim Blackberry-Macher RIM in Bochum zeigte einen Blick hinter die Kulissen, sozusagen hinter die Gehäuseschale von Smartphones. Sie zeigte aber auch, wie böse die Blackberrys behandelt werden, damit sie beim Kunden viele Jahre überstehen.

RIM in Bochum - Hier gehts zu den Laboren (Bild: kaz)
Wie viele Handyhersteller können sich schon ein “Designed in Germany” auf die Produktkartons schreiben? Bei einem weiß ich es ab heute ganz genau: Research in Motion. Denn RIM lud am heutigen 28. März 2012 nach Bochum in jene Ideenschmiede, in der fünf BlackBerry-Modelle entwickelt wurden: BlackBerry Bold 9700, Bold 9780, Bold 9790, Pearl 3G und Curve 9380. Aber was heißt “entwickelt” genau und was gab es in Bochum denn zu sehen?
Werksbesichtigung bei RIM
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Nokia streicht weitere Stellen. RIM dagegen verliert Martkanteile. Damals stellte RIM die Nokianer aus Bochum ein. Wäre das jetzt wieder eine Option?

RIM und Nokia sind enger verbandelt, als man denken könnte (Bild: kaz)
Treffen sich ein Finne und ein Kanadier. Sagt der Kanadier: “Du, wir haben schon wieder Prozente verloren.” Entgegnet der Finne: “…und wir entlassen gerade ein paar einfallsreiche Mitarbeiter. Wollt ihr die nicht?!”
Nicht unbedingt lustig, aber wahr. Denn so ähnlich hat es sich bereits in der Vergangenheit abgespielt, als Nokia das Werk in Bochum schloss. RIM war damals schnell genug, die klugen Köpfe aufzufangen und konnte sich einige der ehemaligen Nokia-Mitarbeiter für die eigene Entwicklung sichern. Das Ergebnis sind mehrere Smartphones, deren Entwicklung in Bochum stattfand. Diese Blackberry-Modelle dürfen stolz das Label “Designed in Germany” tragen. Nun könnte kurz vor dem Wochenende schon wieder ein “Mitarbeiterwechsel” stattfinden. » weiterlesen
Das BlackBerry Playbook lässt sich durch das neue Mini Keyboard wie ein Netbook nutzen. Der Hersteller schwärmt von einer »ultraportablen computing solution«. Aber ist das gerechtfertigt?

Blackberry Mini Keyboard - Das Playbook mutiert zum Netbook (Bild: RIM)
Laptop, Netbook, Playbook? Die Evolution der mobilen Rechner schreitet schnell voran und Tablets scheinen die neuen Lieblinge der Kunden oder zumindest viel versprechend zu sein. Kaum ein Hersteller, der nicht mit irgendeinem Tablet wirbt. Auch der BlackBerry-Macher RIM hatte sich in diese unsicheren Gewässer begeben und prompt Schiffbruch erlitten: Das Playbook verkaufte sich im ersten Jahr nur schleppend, für das dritte Quartal 2011 liegen die Zahlen vor:
Nur 150’000 Stück haben demnach einen Käufer gefunden. Doch seit dem Update auf OS 2.0 sieht die Lage besser aus: Endlich kann das Playbook auch ohne BlackBerry-Anbindung E-Mails, Kalender und Kontakte verwalten.
Für weiteren Schub könnte die neue Tastatur sorgen, die RIM für momentan USD 120 über den kanadischen Shop vertreibt. Sie verbindet sich über einen 128 Bit AES-verschlüsselten Kanal mit dem Playbook und bietet eine Tastatur plus Touchpad für leichteres Arbeiten. » weiterlesen
Mit dem Update auf Playbook OS 2.0 zeigt RIM erstmalig, dass mehr in dem kleinen Tablet steckt und es der Konkurrenz durchaus die Stirn bieten kann.

BB Playbook OS2.0 - Endlich ganz normale Emailkonten ohne BIS oder BES (Bild: kaz)
Das langersehnte Update des Blackberry Playbooks auf OS 2.0 wurde Ende Februar offiziell freigegeben. Ungeduldige luden sich vorab die Entwickler-Beta-Version herunter, doch die neuen Apps waren wohlweislich entfernt worden. Mit Version 2.0 schliesst RIM endlich zur Konkurrenz auf und kann auch dem Marktführer Apple die Stirn bieten. Bis dato konnte Felix Schwenzels (Zeit Online) treffende Überschrift «Wie ein Ferrari mit leerem Tank» nichts entgegnet werden. Ich teilte die Ansicht, das Playbook verfüge über erstklassige Hardware, jedoch kaum brauchbare Software. Das ändert sich nun. RIM hat Entwickler mobilisiert und ins neueste Update alles reingepackt, was sich die bisher wenigen Käufer gewünscht hatten.
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Dem Blackberry Playbook soll neues Zubehör zu neuem Glanz verhelfen – dabei hat es Apps nötiger als Dockingstation und Tastatur.

Blackberry Playbook - Neues Zubehör erweitert den Ensatzzweck, wichtiger wären aber Apps (Quelle: Macberry)
Das Blackberry Playbook war und ist für RIM ein Desaster: Schwache Absatzzahlen und fehlende Software-Auswahl vermiessen den Spass. Dabei handelt es sich beim Playbook (PB) eigentlich um ein wirklich schönes Stück Hardware. Flache Bauweise, klares und helles Display, intuitive Bedienung und ein Betriebssystem, das schnell und ressourcenschonend arbeitet. Trotz eines
Einkern-Prozessoren Dual-Core-Prozessors mit «nur» 1 GHz Rechenleistung aber potenter Grafikeinheit (PowerVR SGX540), zeichnet das Playbook ein FullHD-Video auf, während ein weiteres FullHD-Video im Hintergrund abgespielt wird, sehr beeindruckend. Nur was nützt all die tolle Leistung, wenn die entsprechende Software zum Arbeiten fehlt?! RIM will das natürlich ändern, doch Resultate lassen auf sich warten. Immerhin gibt es zwei neue Zubehörteile: Eine Dockingstation und eine Bluetooth-Tastatur.
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RIM lud uns zur BlackBerry DevCon nach Amsterdam ein. Die rege Teilnahme zeugte vom ungebrochenen Interesse am BlackBerry OS, das in letzter Zeit Marktanteile verliert.

RIM BlackBerry DevCon in Amsterdam (Bild: kaz)
Am 07.02. und 08.02. 2012 trafen sich mehr als 2’000 Entwickler auf der BlackBerry DevCon in Amsterdam, der allerersten Entwicklermesse der Kanadier in Europa. Schon zwei Wochen vor Beginn der Konferenz, waren alle Plätze vergeben. Ob es am kostenlosen Playbook Tablet lag, das jeder Programmierer erhielt, am ungebrochenen Vertrauen in den Erfolg der Firma oder dem Interesse an BlackBerrys App World, sei dahingestellt. Eins steht fest, wen immer man an der DevCon ansprach, man traf auf einen Begeisterten.
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Der erste Teil schilderte meine persönliche Erfahrung hinsichtlich Robustheit und Praxistauglichkeit eines RIM Blackberry Torch 9860 – eindeutiges Fazit: Das RIM Smartphone ist hart im Nehmen. Doch wie sieht es mit der Software aus?

Blackberry Torch 9860 (Quelle: RIM)
Zusammengesunken sitzt er auf seinem Stuhl, den Kopf tief gesenkt, der Atem tief und gleichmässig. Schläft er? Ah, da – die Finger huschen flink über den Bildschirm und umklammern die Lifeline ins Internet. Das muss ein Blackberry-User sein. Es ist interessant, denn nur BB-Besitzer zeigen dieses typische Verhalten: Sie können sich tatsächlich nur schwer vom Display des Gerätes trennen. Grund dafür ist unter anderem der BBM, der Blackberry Messenger. Eine Chat-Software, die nur auf Blackberrys läuft und wie Skype oder ICQ Nachrichten, Bilder und Audiofiles in Echtzeit tauschen lässt. Verwunderlich daran jedoch, dass gerade diese Software zum Einsatz kommt. Liegt es daran dass Skype unter BB OS 7 nicht läuft? Oder daran, dass man nur durch einen EUR 10 teuren Drittanbieter Skype einbinden kann? Ich weiss es nicht.
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Der Blackberry Torch 9860 der Kanadier RIM kommt ganz ohne Tastatur aus. Nun muss er sich im Praxistest beweisen – die Taufe hat er schon hinter sich.

Blackberry Torch 9860 (Bild: kaz)
Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Deutschlands kennt die Marke mit dem Buchstaben-Zwilling. Ihre Anhänger kleiden sich in schwarze Jacken, schwarze Hosen und halten regelmässig geheime Treffen ab, wo sie grosse Dinge beschliessen. Ständig auf der Flucht steigen sie hektisch in Flugzeuge, stürzen aus Taxis und stürmen in Aufzüge. Es sind die Macher der Nation, die Manager und Entscheidungsträger, die auf ein Blackberry vertrauen, aber nur in Deutschland. Um auch hierzulande das Image der Blackberry-Marke zu verändern, bietet Research in Motion die Torch-Reihe an: Blackberrys mit einem riesigen Bildschirm und versteckter Tastatur. Der Torch 9860 verzichtet gar gänzlich auf Tasten und versucht sich als Multimedia-Smartphone zu etablieren. Kann ein Blackberry in Deutschland als trendig gelten? Wir werden es herausfinden.
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