Alle 6 Artikel zum Thema recycling auf neuerdings:
Trash Amps ist ein Unternehmen von zwei Freunden – beide Ingenieure – die irgendwann auf die Idee kamen, recycelte Getränkedosen als Gehäuse für selbstgebaute Lautsprecher mit Verstärker zu benutzen. Dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo startet jetzt die Produktion der zweiten Generation der Trashamps Dosenlautsprecher.
Ein mobiler Lautsprecher im Getränkedosen-Look bietet einige Vorteile: Trash Amps Dosenlautsprecher passen in den Becherhalter im Auto, sehen auf den ersten Blick nicht nach Gadget aus und verstärken sowohl MP3-Player als auch E-Gitarren. Die
erste Generation der Dosenlautsprecher von Trash Amps war dementsprechend auch rasch ausverkauft, jetzt haben sich die beiden Freunde Adam Wegener und Ron Sloat über eine erfolgreiche Indiegogo-Kampagne das Kapital zur Produktion der zweiten Generation Trashamps besorgt.
16.000 US-Dollar brauchten sie, etwas über 17.000 US-Dollar sind zusammengekommen. Das ist zwar knapp, aber die Produktion dürfte trotzdem auf solideren Füßen stehen als manche andere Crowdfunding-Kampagne, die zwar durch überwältigende Einnahmen beeindrucken konnte, dann aber nicht in der Lage war, rechtzeitig zu liefern. Ron und Adam haben schließlich schon mit der ersten Generation Trash Amps bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen. Der folgende Film, in dem die beiden Ingenieure Ihre Trashamps der zweiten Generation vorstellen, überzeugte die Indiegogo-Unterstützer.
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Amazing Mono ist der Name eines Zweimann-Unternehmens in Hamburg, das Koffer und Lautsprecher der Siebziger- und Achtzigerjahre mit neuen Schaltnetzteilen und Akkus kombiniert, um daraus akustische Unikate zu fertigen.
And now to something completely different… Nein, das nicht, doch man muss für interessante Klangobjekte nicht unbedingt nach Berlin reisen, wie Amazing Mono beweist. Dabei ist die Bezeichnung eigentlich nicht ganz korrekt, schließlich gibt es auch Stereokoffer im Programm. Doch der Name ist genauso recycelt wie die meisten Einzelteile, aus denen die Klangkoffer von Amazing Mono entstehen. Eine schöne Idee, die ich in Deutschland bisher noch nicht gesehen habe.
Stammleser dieses Blogs werden schon die Lautsprecherkoffer von Case of Bass und Mr. Simo kennen, aber diese werden jeweil in den USA gefertigt. Amazing Mono kommen aus Hamburg, da ist die Kommunikation doch etwas einfacher.
Die beiden Freunde Omo und Flo kamen auf einer Frankreichreise auf die Idee, als sie vor Ort mal wieder eine kleine schicke Soundanlage fehlte. Warum also nicht selbst das bauen, was man vermisste. An handwerklichen Fähigkeiten sollte es nicht scheitern.Der eine hatte Erfahrung als Bühnenbildner, Clubbesitzer und Handwerker für alle Fälle; der andere als Tischler und Tontechniker.
Wie viele Audio-Enthusiasten fanden die beiden, dass die Lautsprecher der der Siebziger- und Achtzigerjahre heutigen Exemplaren vielfach überlegen waren. Also sollte ein Amazing Mono nur so viel moderne Technik wie nötig enthalten. Akkus und Schaltnetzteile etwa. Vor dem Start fehlte nur noch der passende Name.
Amazing Mono: handgearbeitete Boom-Unikate aus Hamburg
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Der Londoner Designer Paul Cocksedge formt bei einer Live-Performance aus alten Vinyl-Schallplatten Schalltrichter, die als stromlose Verstärker dienen und den Sound von Smartphones verstärken sollen.
Tiefsinnige Kunstaktion oder einfach Recycling mit Köpfchen? Der Londoner Designer Paul Cocksedge verwandelt alte Schallplatten, die bei den meisten ja doch nur im Schrank verstauben, in stromlose Verstärker für Smartphones.
Das sieht zwar gut aus, der auditive Nutzwert hält sich jedoch in Grenzen. Der Klang wird wohl lauter und voller, erfüllt aber keine Hifi-Erwartungen, sondern erinnert doch ein wenig an ein Grammophon. Trotzdem: besser als gar nichts – wie der folgende Clip zeigt.
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Feuerwear verarbeitet Feuerwehrschläuche, die jahrelang im Einsatz malträtiert wurden, in Handarbeit zu Umhängetaschen, Handtaschen, Schultertaschen, Gürteln oder Brieftaschen. Wir haben die Laptoptasche Scott 17 getestet.

Abenteuer, Umweltbewusstsein, Individualität und Handwerkskunst. Das soll alles in eine Tasche passen? Feuerwear bekommt das Kunststück hin. Die Schultertaschen, aber auch Handtaschen, Gürtel oder Brieftaschen, bestehen allesamt aus Materialien, die «durch Schlamm und Geröll gezogen» worden sind, «Feuer und Hitze getrotzt» und «viele tausend Kubikmeter Wasser transportiert» haben: aus Feuerwehr-Druckwasserschläuchen. Dazu kommen als Grundstoffe noch recycelte PVC-Plane (ähnlich LKW-Plane) und Autosicherheitsgurt.
Das klingt doch schon mal abenteuerlich. Aber wie macht sich eine Tasche, die in ihrem alten Leben als Feuerwehrschlauch mehr Druck aushalten musste, als ein Juniortexter vor der Präsentation, im modernen Büroarbeits-Alltag?
Feuerwear Scott 17 Laptoptasche im Test: Feuerprobe bestanden
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Der Weltraum mag eine unendliche Weite sein – die Schicht gleich über der Erdatmosphäre ist es nicht: Eine Grafik der ESA zeigt, wieviel Schrott uns schon um die Ohren fliegt.

Wir leben in einer Müllwolke... Klick für Vollansicht (Keystone / ESA)
Erst seit rund einem halben jahrhundert fliegen wir Menschen hinaus ins Weltall – und schon säumen Müllberge die Ausfallstrassen.
Im Orbit um die Erde treiben tausende von Objekten: Alte Satelliten, Müll, Raketenstufen (nehme ichmal an) – und das alles zusätzlich zur Dichte der operativen Satelliten:
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Auch Tastaturen müssen früher oder später in Rente gehen. Danach folgt meistens die Verschrottung. Dass es auch anders geht, beweist uns Taru Norberg mit ihrer Kollektion “QWERTY River”.

Abfall ist nicht nutzlos – auch mit vermeintlichem Schrott lassen sich noch viele schicke (und auch geekige) Dinge kreieren. Dies beweist uns Taru Norberg von der Firma Secco aus Jyväskylä, Finnland. Das Rezept der Designerin ist bestechend simpel: Man nehme alte Tasten von Computer-Keyboards, Kassen oder sonstigen Geräten mit Tastaturen und verwerte sie in Form von Magneten, Schlüssel- der Handyanhängern.
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