Motorola Razr i im Dauertest:
Auf Augenhöhe mit doppelt so teuren Konkurrenten
Nach drei Monaten Dauertest mit dem Motorola Razr i zeigt sich: Smartphones mit Intel-Prozessoren sind möglich, das Gerät schlägt sich sogar auf Augenhöhe mit deutlich teurerer Konkurrenz. Die Kamera bietet ebenso viel Licht wie Schatten und das Update auf Android 4.1 scheint dem Gerät nicht sonderlich gut bekommen zu sein. Alles in allem aber muss die Konkurrenz erst einmal zwei Dinge nachmachen: Diese enorme Akkulaufzeit und den Kamera-Schnellstart.
Was muss ein Spitzen-Smartphone können? Je nachem, wen man fragt, bekommt man auf diese Frage heute höchst unterschiedliche Antworten. Ein Techniker wird Vergleiche anstellen und Details wie Quadcore, ppi und Full-HD-Display nennen. Für die Nutzer zählen in erster Linie weiche Faktoren: Lässt sich das Gerät flüssig bedienen, komme ich schnell an die wichtigsten Anwendungen und an die Kamera, und reicht der Akku wenigstens von Zuhause bis ins Büro?
Gerade, wenn es um diese Faktoren geht, kommt das Motorola Razr i erstaunlich gut weg. Die erste Expedition des US-Herstellers mit einem Intel-Prozessor in die Smartphone-Welt ist geglückt. Das inzwischen sogar recht preisgünstige Razr i schlägt teurere Geräte in vielen Disziplinen und zum Teil auch im Gesamteindruck. Einige Macken hat Motorolas Geheimtipp allerdings auch.
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