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Wie im ersten Teil beschrieben, bin ich ein Umsteiger vom Windows-PC auf den Mac. Was sind nun die grössten Vor- und Nachteile dieser anderen Welt?Fangen wir mit dem Positiven an. Da wäre zum Beispiel die Qualität der Hardware. Zwar werden in Macs inzwischen auch nur die mehr oder weniger gleichen Grundkomponenten verbaut wie in Windows-PCs auch, aber das Gesamtpaket kann mehr überzeugen, und das nicht nur wegen dem schönen Design. Es gibt viele gelungene Details, die die tägliche Arbeit erleichtern. Auch der Formfaktor ist angenehm. Der Kompromiss zwischen Leistung und Portabilität ist durchaus gelungen. Das 15-Zoll-MacBook Pro ist sicher kein ultraportables Subnotebook, aber weist doch noch brauchbare Dimensionen auf.
Mac OS X ist eins der modernsten Betriebssysteme überhaupt, und da es jetzt schon im vierten Release vorliegt (und bald im fünften) auch eines der ausgereiftesten und stabilsten. Man lernt als Windows-Nutzer sehr schnell die Vorteile der etwas andersartigen Benutzeroberfläche schätzen. Auch hier zeigt sich wieder die Liebe zum Detail. Schriften werden beispielsweise durchgängig mit Anti-Aliasing (Entfernung der “Pixel-Treppchen”) dargestellt, was die Lesbarkeit von Text erheblich verbessert. Das beherrscht die PC-Welt längst nicht in vergleichbarer Form.
Die mitgelieferten Applikationen decken als Teil des Gesamtpakets viele der wichtigsten Funktionalitäten ab, und damit spart man unter dem Strich gegenüber einer vergleichbar ausgerüsteten Windows-Maschine vielleicht sogar Geld, sicher aber viel Installationsaufwand. Überhaupt ist es schön, wie sorgfältig die Mac-Welt mit der Zeit der User umgeht. Wenn ich bedenke, wie viel Zeit ich schon mit Installationsprogrammen unter Windows verschwendet habe, wirkt die Drag & Drop-Installation von kompletten Applikationen auf dem Mac geradezu als Erlösung.
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Ein neuer Mac wird mit einer recht beeindruckenden Palette an vorinstallierter Software geliefert. Gerade für den Einsatz als Heimcomputer ist das ein schöner Vorteil. Gleich aus der Schachtel hat man sehr vernünftige Applikationen für praktisch alle wesentlichen Einsatzbereiche. Windows macht da vergleichsweise eine schwächere Figur, aber fairerweise muss man auch sagen, dass Microsoft immer gleich verklagt wird, wenn man dort mal ein paar Applikationen mit dem Betriebssystem bündeln will.
Legen wir also los mit einem Überblick über die Mac-Applikationswelt: Zunächst mal gibt es da das Programm Mail für, na ja, e-Mail halt, iCal für die Kalenderverwaltung und Address Book für die Kontakte. Alles recht gelungene Applikationen, die für den Hausgebrauch allemal reichen. Wer mehr Integration und Power will, muss zum Outlook-Äquivalent Entourage von Microsoft greifen (mehr dazu weiter unten).

Für die Fotoverwaltung und -bearbeitung gibt es iPhoto. Dieses Programm geht erheblich über die in Windows eingebauten Fotofunktionalitäten hinaus und ist am ehesten mit der neuen Version von Picasa vergleichbar. iPhoto hat in der Mac-Szene keinen besonders guten Ruf, weil es in den ersten Versionen arg langsam war. Das hat sich in der aktuellen Fassung stark gebessert, aber für grössere Fotosammlungen sollte man trotzdem reichlich RAM haben. Oder viel Geduld. Die Applikation enthält die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen und eine Vielzahl von Verwertungsfunktionalitäten: Schöne Slideshows, Glückwunschkarten, Kalender und Fotobücher lassen sich mit iPhoto produzieren. Interessant ist die Photocast-Funktion: Damit werden neue Fotos automatisch auf dem Web publiziert, und interessierte (Familien-)Kreise können sich per RSS abonnieren. iPhoto sieht ausserdem Plug-ins vor, so dass auch Funktionalitäten von Drittherstellern eingebunden werden können. Die Publikation von Fotos auf Diensten wie Flickr wird so elegant gelöst.
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Langsam. Unübersichtlich. Bevormundend. Überladen mit albernen Kunti-Bunti-Grafikeffekten. So ist das Mac-Betriebssystem.
Das war zumindest jahrelang mein Vorurteil. Vielleicht stimmte das alles ja sogar auch, als ich zum letzten Mal einen Mac für mehr als zwei Minuten benutzte — vor etwa 15 Jahren… Ähnliches hört man von vielen PC-Benutzern, die zumeist eins gemeinsam haben: Sie haben noch nie einen Mac der neuen Generation mit OS X ausprobiert.
OS X basiert auf der Unix-Variante OPENSTEP, die ursprünglich von Steve Jobs’ alter Firma NeXT entwickelt wurde. Das resultierende Betriebssystem “Darwin” wird allgemein als eines der modernsten und leistungsfähigsten Betriebssysteme überhaupt angesehen. Beispielsweise unterstützt es Executables, die auf mehreren Prozessorarchitekturen funktionieren, was Apple bei der kürzlichen Umstellung auf Intel-Prozessoren sehr entgegenkam. Aber nicht nur unter der Haube, sondern auch im Userinterface hat sich Mac OS dramatisch weiterentwickelt. Die “Aqua” genannte Oberfläche ist schnell und effizient zu bedienen. Grafikeffekte gibt es zwar reichlich, aber sie werden in meist sehr subtiler Art eingesetzt.
Geradezu schockierend für einen Windows-User ist, wie wenig “Babysitting” Mac OS im Vergleich zu Windows braucht. Dinge funktionieren einfach. Apple ist extrem gut darin, intelligente Annahmen über Defaults und Automatismen zu treffen. Wenn die Maschine beispielsweise WLANs in der Umgebung findet, verbindet sie sich einfach ohne weiteres mit dem bevorzugten Netz oder mit einem anderen offenen Netz — keine albernen Sprechblasen und Freigabedialoge wie bei Windows.
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Anders als etwa bei den früheren iPods ist das Auspacken eines MacBooks kein besonders kultiger Akt. Gut, die Verpackung ist deutlich netter als die üblichen braunen Boxen anderer PC-Hersteller, aber doch auch recht pragmatisch.
Das Gerät selbst ist aber einfach schön und vor allem auch gut ausgestattet. In meinem Fall handelt es sich um ein MacBook Pro, 15-Zoll-Version, mit dem neuen Intel Core 2 Duo-Prozessor, getaktet mit 2.33 GHz. Das Notebook kommt in dieser Version mit 2 GB RAM und einer 120GB-Festplatte mit 5400 rpm (optional gibt es auch andere Platten). Mit einem Kampfgewicht von 2.54 kg ist das MacBook Pro kein Leichtgewicht, aber doch ausreichend mobil.
Der 15.4-Zoll-Bildschirm stellt eine Auflösung von 1440×900 Pixeln dar. Wer mehr will, muss zur etwas grösseren 17-Zoll-Variante greifen, die 1680×1050 Pixel schafft. Als Grafikprozessor tut ein ATI Mobility Radeon X1600 Dienst, versorgt je nach Produktvariante mit 128 oder 256 MB Video-RAM. Externe Displays können per eingebauter DVI-Schnittstelle oder per VGA-Adapter angeschlossen werden und werden mit bis zu 2560×1600 Pixeln beliefert.
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Seit etwa 18 Jahren bin ich Windows- (bzw. vormals MS-DOS-)-User. Das weniger aus Begeisterung denn aus Notwendigkeit. Was gab es schon für Alternativen, wenn man ?ernsthafte? Applikationen benutzen wollte? Als richtiger Freak (der ich mal war) schreckt man auch nicht vor umfangreichen Treiberinstallationen oder dem gelegentlichen Registry-Hack zurück. Benutzerfreundlichkeit ist was für Anfänger. Dachte ich.
In letzter Zeit war ich allerdings mit Windows aber immer weniger glücklich. XP ist sicher kein schlechtes Betriebssystem, aber mit all den für vernünftige Funktionalität nötigen Zusatzprogrammen, Virenkillern und Updateautomatismen wurde die PC-Benutzung immer mehr zum Alptraum und Zeitfresser. Bei jedem Neustart konnte man sich bequem nicht einen, sondern zwei oder drei Kaffees gönnen. Irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, dass trotz der Fortschritte der letzten Jahre immer noch viel zu viel Babysitting nötig ist, wenn man seinen PC intensiv benutzt.
Was Microsoft mit Windows Vista demnächst auf den Markt bringen will, lässt auch nicht gross hoffen. Die neuen Funktionalitäten erzeugen bei mir nur einen Gähnreiz (wirklich nichts, was man nicht schon längst mit etwas kostenloser Zusatzsoftware machen kann), und die Ressourcenanforderungen sind eine ziemliche Frechheit. Wenn man schon eine neue Maschine braucht für die nächste Betriebssystemgeneration, lohnt sich da nicht vielleicht mal ein Blick über den Gartenzaun?
Schliesslich hörte man in letzter Zeit immer mehr Gutes über Apples Mac-Familie. Seit dem Unix-basierten OS X kann keiner mehr behaupten, dass die Mac-Software altersschwach ist, und die neue Gerätegeneration mit Intel-Prozessoren macht den Mac vermutlich zum universellsten Computer: Mac OS X, Windows, Linux, und das alles gleichzeitig, kein Problem. Gut, die aktuelle Werbekampagne von Apple ist stellenweise etwas albern und zementiert wieder mal die alten Vorurteile “Mac für Kreatives, PC für Arbeit”. Aber trotzdem.
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Der neue 24 Zoll Screen von BenQ verspricht ein Erlebnis der Extraklasse.
Der mit Senseye ausgerüstete LCD-Monitor hat eine Nettoanzeigefläche von 52cm x 32cm, was fast zwei A4-Seiten nebeneinander entspricht. Der FP241W verfügt insgesamt über sechs verschiedene Inputmöglichkeiten: HDMI (HDCP-fähig), DVI-D, (HDCP-fähig), VGA, S-Video, Composite-Video (Cinch) und Component-Video. Man kann also so ziemlich jedes Gerät anschliessen, wodurch es schade wäre, den FP214W bloss als Computermonitor zu benutzen. Dank der WUXGA-Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln wird Gaming, DVDs schauen und wohl sogar arbeiten zum absoluten Genuss. Den BenQ FP241W kann man übrigens sowohl im Breit- als auch im Hochformat aufstellen. Die Ports befinden sich alle an der Längsseite, womit der Screen im wahren Leben wegen den Kabeln nicht mehr so schön aussehen dürfte wie auf dem Bild oben. Aber diesen 10kg schweren Monitor hätte ich auch gerne bei mir auf dem Schreibtisch. Der BenQ FP241W kostet rund ?860 – wann er auch in unseren Breitengraden erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.
Weiterführende Links:
BenQ FP241W
[via CrunchGear & TrustedReviews]
Die optische Mäuse der NB-Linien vereinen zwei Fähigkeiten, welche es bislang eigentlich nur einzeln gab: kabellos und ohne Batterien.
So ganz kabellos geht es dann doch nicht – die Maus muss nämlich mit dem mitgelieferten Mousepad verwendet werden und dieses muss man an den USB-Port des Computers anschliessen. Was A4Tech “Magic Magnetism” nennt, dürfte einigen noch aus dem Physikunterricht bekannt sein: Induktion. Sprich: durch ein Magnetfeld wird Strom erzeugt (das ist in etwa die Kürzestzusammenfassung). Mit jeder Bewegung auf dem Mousepad wird als Strom generiert, welcher die Maus mit Saft versorgt. A4Tech hat 13 verschiedene Modelle mit drei bis sieben programmierbaren Tasten im Angebot. Mit Windows funktionieren alle Modelle, Mac OS wird nur bei einigen unterstützt. Die Induktions-Mäuse kosten zwischen ?20 und ?30.
[via Engadget]
Ambient Clock führt den User sicher durch seine Termine.
Die gelbe Ambient Clock kann mehr als nur einfach die Zeit anzeigen.
Anscheinend arbeitet sie mit dem Google Kalender zusammen und hilft so dem User seine Termine zu überblicken. Die Ambient Clock arbeitet mit verschiedenen Farben und Icons, um den User zu helfen.
Bei der jetzigen Version muss der PC noch laufen. Interessant wäre zu testen, was die Uhr machen würde, wenn sie keine Verbindung zum PC hätte…
[via shiny shiny]
Also bekanntlich ist das gratis Telefoniere via Skype, Yahoo Messenger,
iChat und was es halt sonst noch so an Programmen gibt, von Computer zu Computer gross im Kommen. Nun aber wollen immer mehr User beim IP-telefonieren “etwas in der Hand” haben und nicht mit dem Headset vor dem Rechner sitzen.
TRENDnet stellt nun das “VoIP-USB-Freisprechtelefon für Skype.
Das Tischgerät verfügt über einen Mono-Lautsprecher für Konferenzschaltungen und ein leistungsfähiges Mikrofon ist auch eingebaut. Auf dem LCD-Display wird die Anrufkennung, die Kontaktliste und die Anrufliste angezeigt.
Leider funktioniert das 60 EUR teure Gerät nur mit Windows-Computer…
[via trendnet]
Dieser kleine Computer läuft mit Linux und ist wirklich nur mit den nötigsten Features ausgestattet.
Der Linutop mag für exzessive Gamer nicht unbedingt die erste Wahl sein, jedoch dürfte er vor allem für Institutionen wie z.B. Unis oder Bibliotheken (oder Universitätsbibliotheken :-) ) eine Überlegung wert sein. Eine HD hat der Linutop nicht, dafür 512MB Flash Memory sowie 256MB RAM. Das ganze System wird mit einem AMD Geode Prozessor betrieben. Der Computer verfügt über 4 USB Ports, einen Ethernet-Anschluss sowie Audio-Buchsen. Ferner ist das Textverarbeitungsprogramm AbiWord, Firefox sowie ein PDF Reader und ein IM-Programm bereits vorinstalliert. Mit dieser Konfiguration zielt Linutop vor allem auf User ab, welche den Computer nur rasch für E-Mails / Internet oder eine spezifische Applikation benötigen. Nebst Bildungsinstitutionen und Bibliotheken nennt Linutop Hotels, Spitäler und Internet-Cafés als mögliche Einsatzorte. Wenn der Preis (noch nicht bekannt) stimmt, dürfte der Linutop für die erwähnten Benutzergruppen wirklich eine lohnende Investition sein.
Weiterführende Links:
Linutop
[via CrunchGear]