Alle 85 Artikel zum Thema Netzwerk auf neuerdings.com:
Der paranoide Bordcomputer aus “2001 - A Space Odyssey”, kriegt einen Bruder von Harddisk-Hersteller LaCie: 5big hat allerdings wohl weniger Panik und mehr Speicher.
LaCie 5big sieht HAL9000 recht ähnlich.
Das LaCie-Netzwerk-Datencenter 5big soll kleinen Netzwerkgruppen mit grossem Datenhunger auf die Sprünge helfen: Fünf ATA-Harddisk passen in den Festplattenverwalter, der mit einer Gigabit-Ethernetleitung angeschlossen werden und bis zu 7.5 Terabyte Daten aufnehmen kann. Damit ist 5big ähnlich mächtig wie HAL9000 in Kubricks Film gewirkt haben soll - der Supercomputer mit eigenem Seelenleben. Das hat 5big zwar (hoffentlich) nicht, dafür ein paar andere Eigenschaften:
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Fon, Die “Internet-Teilet-Gemeinde” aus Spanien mit ihren WiFi-Routern, die das private Netz andern Fon-Teilnehmern zugänglich macht, wächst um einen komfortablen neuen Router namens Liberator.
Der neue Fon-Router Liberator (Bild Fon)
Der neue Router bietet neben den bisherigen Fon-Features - allen voran das zweiteilen des Internet-Anschlusses, so dass andere Teilnehmer der Fon-Community aus aller Welt auf Reisen auf andern Fon-Spots kostenlos Internet-Zugriff kriegen - einen ganzen Haufen Zusatznutzen für den Besitzer. Die ersten 1000 Geräte stehen ab sofort für knapp 40 Euro zum Verkauf, bleiben aber Entwicklern vorbehalten:
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Die Slingbox ist ein Streaming-Server, der das hauseigene Fernsehsignal auf die Reise in das große weite Web schickt. Damit können Anwender von überall das Programm zuhause anschauen - und aufnehmen lassen.
Die Slingbox Pro serviert im Internet das heimische TV-Programm, sogar von HD-Quellen
Wer ab und zu in Gadgetblogs oder -Zeitschriften anderer Länder stöbert, dem begegnete vielleicht schon ein Gerät, das zwar vielversprechend klang, aber hierzulande bisher nicht erhältlich war: die Slingbox. Dabei handelt es sich um einen “Streaming-Server”, also ein Gerät, dass ein Fernsehsignal umwandelt und per Internet zur Verfügung stellt. So können Sie sich unterwegs mit einem Client-Programm, das auf einem Notebook, PDA oder Handy läuft, in ihr heimisches TV-Programm einklinken. Damit ist die Funktionalität jedoch nicht erschöpft: das Gerät kann auch - ferngesteuert via Internet-Verbindung - Sendungen aufzeichnen oder aufgezeichnete abspielen. Also gibt es keinen Grund, die wichtige Geschäftsreise oder den Urlaub zu verschieben, weil ein wichtiges Fußballspiel ansteht.
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Mit dem Media Sharing Kabel von Kensington soll der Datenaustausch zwischen zwei Rechnern wie von selbst geschehen.
Das Media Sharing Kabel erlaubt die direkte Verbindung zwischen zwei Rechnern
Wenn man Daten zwischen zwei Rechner austauschen muss, hat man ein Problem. Entweder, man baut zu Hause ein Netzwerk auf, und schiebt alles zwischen den Rechnern hin und her, oder man nutzt eine der vielen Speichermöglichkeiten, wie DVDs, USB-Sticks etc. Der Hersteller Kensington hat ein Kabel entwickelt, mit dem das leichter gehen soll:
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Das Bookmarkprogramm O-Marks sorgt dafür, dass man seine Foxmarks Lesezeichen auf das iPhone beamen kann.
O-Marks ordnet das Bookmarkchaos
1. Auf dem Server von Foxmarks unter my.foxmarks.com einloggen. Dann den Ordner anklicken, den man auf seinem iPhone haben möchte.
2. In der Leiste oben auf “Share” klicken. Es geht ein Fenster auf, wo man bei “Share this Folder” einen Haken machen muss. Weiter unten taucht dann im Feld “RSS feed” eine URL auf, die man komplett kopieren bzw. aufschreiben sollte. Wichtig ist der hier nicht zu sehende zehnstellige Key.
3. iPhone starten und O-Marks aufrufen. Dort ist die Synchronisation auf “Delicious” vor eingestellt, was geändert werden muss.
4. Dafür unten rechts auf “i” klicken, in die Kategorien gehen. Dort kann “Foxmarks” einstellen.
5. Dort den zehnstelligen RSS Key eingeben, den man eben bei Foxmarks bekommen hat. Das war es schon.
Kleiner Nachteil - die Bookmarks lassen sich nicht in die abgespeckte Safari Version des iPhones integrieren. Dafür wird Safari mit einem Klick auf den Link geöffnet. O-Marks wird vor allen den Usern gefallen, die mit Windows und dem iPhone arbeiten. Bisher hatten die keine Chance, ihre Bookmarks vernünftig zu synchronisieren. Das ist jetzt vorbei.
Die Applikation ist in der Handhabung etwas sperrig, aber das wird sich in weiteren Versionen vermutlich ändern. Dafür ist O-Marks auch umsonst.
Zu bekommen ist O-Marks im App-Store. Etwas mehr Infos über die Entwicklung der Applikation und ein FAQ bekommt man auf der Entwicklungsseite von O-Marks
Dropbox verspricht das leidige Problem mit dem Backups zu beenden. Die Lösung ist ebenso so einfach wie genial. Und kostenlos.
Dropbox erleichert regelmäßige Backups
Man muss nur einmal vier Dinge tun - die Software runterladen, installieren, sich anmelden und die zu sichernden Ordner in den Dropbox Ordner verschieben. Das wars. Jede Datei, die man im Dropbox Ordner speichert, verändert oder sichert, wird automatisch per SSL auf einen Server im Netz gesichert. Wenn man seine wichtigen Ordner einfach in die Dropbox verschiebt und ab sofort dort automatisch sichert, kann also nichts mehr passieren. Man hat einerseits ein dauerhaftes aktuelles Backup, andererseits kann man auf diese Daten auch dann zugreifen, wenn man nicht am eigenen Rechner sitzt. Es ist auch möglich, das die Daten von mehreren Usern genutzt werden können.
Die Speicherung von Daten im Netz ist natürlich immer eine etwas heikle Sache. Man muss der Firma glauben, wenn sie versichert, dass man auf Grund der Verschlüsselung durch das Passwort des Users nicht heimlich in den Ordner schauen kann und auch böswillig veranlagte Menschen keinen Zugriff auf die Daten bekommen können. Wirklich sensitive Daten sollte aber vielleicht doch lieber auf einem verschlüsselten USB-Stick sichern.
Dropbox kostet nichts und bietet 2 GB Online-Speicher. Das sollte für die wichtigsten Daten reichen. Der Anbieter plant aber in den nächsten Wochen einen Premium-Service einzurichten, der über 50 GB Speicher verfügt. Das kostet dann allerdings 99 Dollar im Jahr. Die Software ist für Mac, PC und Linux erhältlich.
Dropbox
In der Reihe Sony VAIO erscheint ein Bilderrahmen, der Fotos und RSS-Feeds anzeigen und Musik aus dem Internet spielen kann.
Sony Vaio VGF-CP1: Zurückhaltendes Design und freundliche Funktionalität
Offiziell wird so ein Produkt als “Bilderrahmen” für den Schreibtisch beworben. Betrachtet aber die technischen Funktionen, ist es eigentlich eine kleine Multimediastation, die Musik spielen, Nachrichten anzeigen und und im allgemeinen gut aussehen kann. Was sie nicht kann, ist telefonieren. Aber wird sind uns ziemlich sicher, dass Sony daran auch noch arbeitet. Doch auch ohne Telefon sind die technischen Daten des Rahmens überzeugend.
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Mit dem Devolo dLan Ethernet huschen die Daten mit bis zu 85Mbit/s durchs Haus - ganz einfach über die Steckdosen des Stromnetzwerks. Ein Starterkit ist ab sofort auf netzwertig.com zu gewinnen.
[Edit: Die Verlosung ist abgeschlossen, der Gewinner und die nächsten Spielrunden sind auf der Übersichtsseite zu finden.]
evolo HomePlug dLan Starterkit
Unser Schwesterblog netzwertig.com ist das zweite der Blogwerk-Blogs, das sich ab sofort im neuen Design präsentiert - und das wollen wir mit der vierten von insgesamt 13 Verlosungen mit Preisen im Wert von insgesamt mehr als 2700 Euro entsprechend feiern.
Das Devolo dLan-Starterkit erlaubt den Einsatz von Ethernet-over Powerline im eigenen Haus. Diese Technologie hat sich zwar nicht (wie einst von den Energiewerken erhofft) zur flächendeckenden Internet-Versorgung durchgesetzt, sie eignet sich aber hervorragend für die einfache und blitzschnelle Vernetzung in bestehenden Bauten, seien es nun einzelne Wohnungen oder ganze Häuser.
Das neue Modell des dLan-Systems erlaubt massiv höhere Datengeschwindigkeiten als die Standard-version und kann so auch für das Streaming von Video über das Ethernet eingesetzt werden:
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Der Schweizer Webdienst Wuala öffnet seine Server - und die Euren: Das Verteilte-Online-Speicher-System geht heute in die öffentliche Betaversion.
Seit ich Wuala im letzten Herbst hier im Silicon Valley erstmals gesehen habe, haben die Jungunternehmer rund um Dominik Grolimund vieles verbessert und Zusatzdienste eingebaut. Ab heute soll der bisherige Alpha-Dienst der jungen Abgänger der Eidgenössischen technischen Hochschule in die öffentliche Beta-Phase übergehen. Allerdings ist jetzt am frühen Morgen auch auf dem Sneak-Preview für Blogger und Presseleute erst eine Meldung zu sehen, wonach der Server umgebaut wird - bis zur grossen Party heute abend wirds aber wohl laufen. Wuala ist nicht einfach ein weiterer online-Storagedienst, sondern ein ausgeklügeltes und paradoxes System, das sozusagen umgekehrt-proportianal skaliert:
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Der Chaos Computer Club schickt mit dem Freedom Stick einen kinderleicht anzuwendenden Schlüssel gegen systematische Internetzensur ins Rennen. Für Olympiade-Berichterstatter ein wertvolles Tool.
Another hole in the wall: Der Freedom Stick vom CCC
Der handliche 2GB-Stick beherbergt dabei ein von selbst startendes Programm, welches die Internetverbindung über Tor- bzw. Proxyserver schickt und somit einen Zugang zum “normalen” Internet auch aus dem chinesischen Olympiapressezentrum möglich macht.
Die dabei eingesetzte Software ist der TorBrowser, welcher auch hier in der CCC-Fassung des Freedom Sticks heruntergeladen werden kann. Besonders technisch unbedarfte Journalisten werden dabei von der Einfachheit des Programms begeistert sein, die Einrichtung gelingt selbst Techniklaien.
Das Chinesewall-Projekt des CCC