Thema: Möbel

 

Alle 51 Artikel zum Thema Möbel auf neuerdings:

Roombots:
Zauberwürfel bringen euch den Esstisch ans Bett

Geht es nach Forschern der polytechnischen Hochschule in Lausanne, dann bestehen die Möbel der Zukunft aus beweglichen Würfeln, die sich zu einem beliebigen Möbelstück anordnen lassen – oder vorhandene Möbel spazieren tragen. Kaum zu glauben, aber es funktioniert schon jetzt.

Roombots in Aktion. Alle Bilder: EPFL

Roombots in Aktion. Alle Bilder: EPFL

Stellt euch vor, eines Abends kommen überraschend ein paar Freunde zu Besuch, aber ihr habt nicht für jeden eine Sitzgelegenheit vorrätig. Kein Problem: Dann funktioniert ihr einen Tisch oder das Regel eben kurzerhand zum Stuhl um.

Möglich ist das, wenn eure Möbel aus Roombots bestehen, bewegliche Würfel aus Hartplastik, die mit flexiblen Motoren und der nötigen Steuerungstechnik die Form eines gewünschten Möbelstücks annehmen können. Und das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die die smarten Würfel mitbringen.

Roombots - das Möbelstück von morgen
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Peter Kraft Growing Lampshades:
Einmalige Lampen durch Designer Zufall

Peter Kraft ist ein Product Designer, der nicht zwanghaft jeden Aspekt des fertigen Produkts kontrolliert und gerade deshalb zu interessanten Ergebnissen gelangt. Seine Growing Lampshades sind Lampen, die von Hitze, sich ausdehnender Luft und dem Zufall geformt werden.

Growing Lampshades {pd Peter Kraft;http://peterkraft.info/work/growing-lampshades--expanding-light-bulbs/}

Growing Lampshades (Quelle: pd Peter Kraft)

Die Growing Lampshades, also die wachsenden Lampenschirme, sind Halogen-Leuchtmittel, deren endgültige Form erst nach dem ersten Einschalten entsteht. Designer Peter Kraft entwickelte die Leuchten während eines Auslandssemesters an der ‘Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem’.

Seine Growing Lampshades waren schon auf der ‘Mailänder Möbelmesse 2012′ in der Ausstellung ‘Design Bonanza’ in ‘Ventura Lambrate’ zu sehen, ebenso auf der ersten ‚Santorini Biennale of Arts 2012′. Tatsächlich ähnelt das erste Einschalten einer Lichtinstallation, und auch die fertigen, ausgewachsenen Lampenschirme haben etwas Künstlerisches.

Das Video zeigt, wie die Growing Lampshades nach dem ersten Einschalten in ihre endgültige Form wachsen.

Growing LampshadesGrowing LampshadesGrowing LampshadesGrowing Lampshades
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Growing Lampshades

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Gamers Paradise:
Der optimale Schreibtisch (nicht nur) für Spieler?

Mit “Gamers Paradise” will ein kleines kanadisches Team den perfekten Schreibtisch für Spieler entworfen haben. Käufer erhalten hier keineswegs ein verspieltes Möbelstück, sondern einen Tisch mit naheliegenden, sinnvollen Funktionen.

Der Multifunktionstisch für Spieler. (Foto: Kickstarter.com)

Der Multifunktionstisch für Spieler. (Foto: Kickstarter.com)

Es ist schon seltsam, wieso es nicht längst überall für den Heimgebrauch Schreibtische gibt, in denen Standard-Anschlüsse für heutige Computer fest integriert sind. Das dachte sich vermutlich auch der Kanadier David Wrobel, der daraufhin den Gamers Paradise entwarf. Herausgekommen ist ein Schreibtisch, der von Haus aus sieben USB-2.0-Ports, zwei HDMI-1.4b-Anschlüsse und Verbindungen für Mikrofon, Lautsprecher und Kopfhörer (jeweils 3,5 mm) besitzt. Die dafür nötigen Kabel wurden direkt im Inneren verlegt, sodass lästiges Herumhängen dieser im besten Fall der Vergangenheit angehört. Auf Knopfdruck ist es auch möglich, zwischen Headset bzw. Kopfhörer und Lautsprechern zu wechseln, ein Schalter befindet sich auf der Vorderseite des Tisches.

Gamers Paradise
Der Multifunktionstisch für Spieler. (Foto: Kickstarter.com)gamers-paradise-4gamers-paradise-3gamers-paradise-2
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Jay Watson “Linger a little longer”:
Körperwärme gestaltet Tisch und Bank

Der britische Designer Jay Watson verkauft Möbel, die mit einem wärmeempfindlichen Anstrich versehen sind, der sich durch die Körperwärme der Benutzer und die Hitze von Kaffeetassen und Tellern verändert.

Jay Watson "Linger A Little Longer" Tisch und Bänke

Jay Watson "Linger A Little Longer" Tisch und Bänke

Die Möbelfamilie mit dem Namen "Linger a little longer" (also "Bleib ein bisschen länger") ist handgearbeitet und in einem schlichten Design gehalten. Das Besondere aber ist ihr Anstrich: Die schwarze Farbe, mit der Tisch und Bänke überzogen sind, reagiert auf Wärme – sie wird durchsichtig und gibt den Blick auf das Material frei, das sie sonst verbirgt. Im Fall der "Linger a little longer"-Möbel ist das massive europäische Eiche.

Jay Watson Tisch und Bank
Jay Watson "Linger A Little Longer" Tisch und BänkeJay Watson "Linger A Little Longer" Tisch und BänkeJay Watson "Linger A Little Longer" Tisch und BänkeJay Watson "Linger A Little Longer" Tisch und Bänke
Jay Watson "Linger A Little Longer" Tisch und Bänke
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Michael Bambino Tambour Table:
Aufgeräumter Arbeitsplatz

Designer Michael Bambino hat einen Tisch entworfen, dem man nicht gleich ansieht, was in ihm steckt. Durch ein raffiniertes System lässt sich die Tischplatte über Eck verschieben und gibt USB-Hubs, Stromanschlüsse sowie Platz für Ladegeräte und Kabel frei.

Michael Bambino Tambour Table {Michael Bambino;http://michaelbambinodesign.com/Tambour-Table}

Michael Bambino Tambour Table (Quelle: Michael Bambino)

Eine schlichte helle Tischplatte und vier Beine – auf den ersten Blick sieht der Tambour Table von Designer Michael Bambino wie ein ganz gewöhnlicher Tisch aus. Nicht einmal eine Schublade scheint er zu besitzen.

Aber der erste Eindruck täuscht. Die Tischplatte ist an der hinteren Seite so eingeschnitten, dass sie lamellenförmig abklappt, wenn man die Platte um ihre Mittelachse dreht.

Dadurch werden an allen Ecken des Tambour Table praktische Fächer enthüllt, in denen sich Maus, Tastatur, Unterlagen, Kabel und Netzstecker unterbringen und verstecken lassen. Der folgende Clip verdeutlicht das Prinzip besser, als ich kann.

Michael Bambino Tambour Table
Michael Bambino Tambour TableMichael Bambino Tambour TableMichael Bambino Tambour TableMichael Bambino Tambour Table
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Igor Gitelstain Otarky Chair:
Der Schaukelstuhl als Privatkraftwerk

Designer Igor Gitelstain hat als Abschlussprojekt am israelischen Shenka College einen Schaukelstuhl konzipiert, der beim sanften Schaukeln Energie produziert, die zum Beispiel genutzt werden kann, um eine Leselampe im Kopfteil mit Energie zu versorgen.

Otarky Chair {Igor Gitelstain;http://igorgitelstain.me/Otarky-Rocking-Chair}

Otarky Chair (Quelle: Igor Gitelstain)

Ein Schaukelstuhl als Kraftwerk? Warum nicht? Energieversorger und andere Konzerne bieten Privatleuten schon jetzt Mini-Kraftwerke für den Keller, deren Energie ins Netz eingespeist werden kann.

Und in nachhaltigen Discos ertanzen die Besucher einen großen Teil der benötigten Energie, indem ihre Bewegung auf der Tanzfläche in Strom umgewandelt wird.

Das Konzept eines Schaukelstuhls, der Energie erzeugt, ist da nur der nächste logische Schritt auf dem Weg in die Zukunft der Energieerzeugung. Zumal der Otarky Chair sich mit seinem Design auch ohne Zusatznutzen der Energieerezeugung in jedem modern eingerichteten Wohnzimmer gut machen würde.

Der folgende Clip zeigt ein kleines Otarky Chair-Ballett und erläutert die Funktionsweise.

Igor Gitelstain Otarky Chair
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Hello Sailor Lightweights:
Deckenlampen mit Bodenhaftung

Hello Sailor heißt die Firma des jungen dänischen Designers Jonas Lönborg. Und Lightweights sind Stahlguss-Elemente, die simplen Deckenlampen neues Leben verleihen sollen. Lightweights existieren zwar momentan nur als Konzept, sollen aber verwirklicht werden.

Lightweight

Lightweight

Die Anschlüsse für Deckenlampen befinden sich ja meist in der Mitte der des Raums und nur selten dort, wo man sie auch braucht. In der Regel muss man also noch einen Haken über dem Tisch anbringen, an dem die Lampe hängen soll. Die Lüsterklemmen-Verbindung zum Deckenanschluss versteckt man dann unter einer herkömmlichen Baumarkt-Abdeckung.

Das Lightweights-Konzept des dänischen Designers Jonas Lönborg kommt dagegen ohne Strom in der Decke aus, die Deckenlampe bezieht ihre Energie bei dieser Befestigung aus der Wandsteckdose.

Hello Sailor Lightweights
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CSL Sound Sofa:
Das Sofa, zu dem man tanzen kann

Das Sound Sofa von CSL ist mal ein wirklich großes Accessoire für iPhone und iPod. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Soundanlage in Form eines Sofas – komplett mit Lautsprechern und Dockingstation.

CSL Sound Sofa {CSL;http://www.csl-sofas.co.uk/soundsofa}

CSL Sound Sofa (Quelle: CSL)

Der britische Sofa-Spezialist CSL bewirbt sein Sound Sofa mit der Unterzeile, die ich für die Überschrift adaptiert habe: "The sofa you can dance to". Man könnte auch sagen, es handelt sich dabei um eine Soundanlage, die Besitzer im doppelten Wortsinn sucht.

Das Cord-Design der Cosmos-Reihe von CSL, zu der das Sound Sofa gehört, ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber die Idee einer Sitzgruppe mit eingebauter Anlage ist nicht so schlecht. Das Sound Sofa verfügt über einen Anschluss für iPhone und iPod, der die Geräte mit der 2.1-Anlage verbindet und sie beim Abspielen auch gleich auflädt. Der folgende kurze Werbeclip präsentiert die Vorteile des Sound Sofas in zehn Sekunden.

CSL Sound Sofa: Das Sofa, zu dem man tanzen kann.
CSL Sound SofaCSL Sound SofaCSL Sound SofaCSL Sound Sofa
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Rodrigo Alonso N+ew Hocker:
Sitzmöbel aus Elektroschrott

Wohin mit den ganzen technischen Überresten der letzten Jahre? Mit den beigefarbenen Tastaturen und veralteten Hauptplatinen? Den kabelgebundenen, unergonomischen Mäusen? Der chilenische Künstler Rodrigo Alonso zeigt mit seinen N+ew Hockerunikaten, wo es langgeht.

Rodrigo Alonso N+ew Hocker {Rodrigo Alonso;http://ralonso.com/?portfolio=new}

Rodrigo Alonso N+ew Hocker (Quelle: Rodrigo Alonso)

No More Electronic Waste lautet das Motto, oder kurz: N+ew! Das ist der Name einer Installation des Künstlers Rodrigo Alonso, die aus ungewöhnlichen Sitzmöbeln besteht. Auslöser war laut Rodrigo die traurige Tatsache, dass es in seinem Heimatland Chile sehr schwierig bis unmöglich ist, Elektroschrott zu recyceln. Einzig die Firma
Recycla, von der auch der Künstler sein Material erhalten hat, widmet sich dieser wichtigen Aufgabe.

Beim Betrachten der N+ew Hocker dürfte in vielen Geeks der Wunsch aufkommen, ihren sich auftürmenden Elektroschrott nicht zu entsorgen, sondern in Form zu bringen. Und zwar in die die Form einzigartiger Hocker.

Besitzen statt entsorgen lautet das Motto. Rodrigo Alonso hat Tastaturen, Kabel, CDs, Platinen, Taschenrechner und weitere elektronische Gerätschaften, die lange über ihr Ablaufdatum hinaus waren, zu einer Reihe faszinierender Sitzmöbel umgestaltet. Einzige Zutat ausser den elektronischen Bauteilen: Kunstharz.

Rodrigo Alonso N+ew Hocker: Sitzmöbel aus Elektroschrott
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Rodrigo Alonso N+ew HockerRodrigo Alonso N+ew HockerRodrigo Alonso N+ew Hocker

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Rainer Spehl Laptop Case:
Edle Holzhülle für Klapprechner

Der Möbel-, Innenausstattung- und Messe-Designer Rainer Spehl aus Berlin hat schon für Nike, Dior und Gucci gearbeitet. Luxuriös und hochpreisig ist auch das Laptop Case, das er unter eigenem Namen anbietet.

Rainer Spehl Laptop Case

Rainer Spehl Laptop Case

Der Rahmen besteht aus solider Eiche, die Vorder- und Rückseiten sind aus furnierten Eichenplatten gearbeitet. Innen ist das Laptop Case von Rainer Spehl mit Rindsleder ausgekleidet. So wird sichergestellt, dass der Rechner sanft in die Holzhülle gleitet, ohne Gefahr zu laufen, einen Kratzer abzubekommen.

Als Material für die Scharniere des schmalen Deckels hat der Designer Kupfer gewählt, starke Neodym-Magnete sorgen dafür, dass der Deckel geschlossen bleibt. Das Video (nach dem Klick) gibt einen schönen Eindruck vom aufwendigen Herstellungsprozess.

Rainer Spehl Laptop Case: Edle Holzhülle für Klapprechner
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