Olympus E-M5:
Das OM-System von Olympus ist wieder da
Olympus hatte einst einen guten Ruf als einer der ersten Anbieter vollautomatischer System-Spiegelreflexkameras, dem OM-System. Mit der E-M5 möchte der Hersteller da nun wieder anknüpfen.
Das Olympus-OM-System mit Spiegelreflexkameras für 35-mm-Film, Wechselobjektive und weiteren zwischen den Modellen austauschbaren Systemkomponenten startete 1972 mit der OM-1 und endete 2002 mit der OM-4Ti. Diese Kameras überzeugten mit ausgefeilten Systemblitzgeräten inklusive Makroblitzen, guten Objektiven und vielen anderen Systemkomponenten; Autofokus war allerdings noch nicht zu haben.OM-Kameras mit höheren Nummern gehörten nicht zum eigentlichen OM-System, bei ihnen waren nur einige Komponenten austauschbar. IS-Spiegelreflexkameras des Herstellers hatten dagegen nicht wechselbare, fest angebaute Optiken. Die Objektive des OM-Systems können mit einem Adapter auch am E-System und an den neuen Micro-Four-Thirds-PEN-Kameras verwendet werden, aber ohne Automatikbetrieb.
Die neue Olympus E-M5, ansich eine Micro-Four-Thirds-Kamera, wie die letzten spiegellosen Systemkameras aus dem Hause Olympus, bekam nun kurzerhand – wie als Gerücht schon vor einigen Tagen aufgetaucht – die zweite Typenbezeichnung OM-D verpasst. Damit versucht Olympus an die OM-Legende anzuknüpfen:
















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