Alle 8 Artikel zum Thema Lomographie auf neuerdings:
Mit einer simplen Vorrichtung und einer Smartphone-App soll jeder aus einem klassischen 35-mm-Negativfilm digitale Bilder erstellen können. Das ist jedenfalls die Idee des Smartphone Film Scanners, den das Wiener Unternehmen Lomographische AG derzeit auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter anpreist.

Lomography Smartphone Film Scanner
Wie bei so vielen, teilt sich auch bei mir das fotografische Leben in den analogen und den digitalen Part. Alles, was seit meiner ersten Digitalkamera entstanden ist, habe ich auf meinem Computer. Alles davor findet sich in einer großen Holzkiste. An sich wäre es schön, die alten Bilder einzuscannen, aber der Aufwand ist einfach zu groß. Und extra dafür einen speziellen Negativscanner anschaffen, der es eventuell erleichtert?
An dieser Stelle möchte das Wiener Unternehmen Lomographische AG mit ihrem Smartphone Film Scanner eingreifen. Er ist preisgünstig und soll dabei leicht zu bedienen sein. Als eigentlicher Scanner hält dafür ein Smartphone her. Die passende App hat die Aufgabe, aus der Vorlage ein ordentliches Ergebnis zu liefern. Wer die Lomographische AG schon kennt, wird allerdings wissen: Hier geht es weniger um hohe Qualität.
Lomography Smartphone Film Scanner
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Bei der neuen Belair X 6-12 der Lomographischen Gesellschaft handelt es sich mal nicht um eine Plastik-Spielzeugkamera, sondern um eine analoge Balgenkamera für 120er Rollfilm mit Wechselobjektiven und Blendenautomatik, deren ISO-Einstellungen von 50 bis 1.600 reicht.
Wer mit der
Lomo LC-A zurechtkommt, wird auch die Belair X 6-12 beherrschen. Genau wie bei der Ur-Lomo fokussiert man auch bei der Belair, indem man eine von vier Schärfezonen auswählt. Das ist praktisch für Schnappschüsse aus der Hüfte, weil man nicht groß rumfummeln muss und die Schärfezonen einstellen kann, ohne durch den Sucher zu sehen. Allerdings beträgt die kürzeste Verschlusszeit der Belair 1/125, was nicht gerade übermäßig schnappschusstauglich ist.
Dafür ermöglicht die Belair X 6-12 aber Fotos in drei unterschiedlichen Formaten: das klassische 6×9, das quadratische 6×6 und ein 6×12 Panoramaformat. Die erweiterten ISO-Einstellungen reichen von 50 bis 1.600, die Automatik belichtet im Bereich von EV 4 bis EV 15. Ein Hot-Shoe Blitzanschluss und ein Bulb-Modus für Langzeit- und Mehrfachbelichtungen runden die Möglichkeiten der Kamera ab.
Lomo Belair X 6-12 Analogkamera
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Bei Photojojo gibt es die Minimox: eine Kamera für den Schlüsselbund, die Doppelbelichtungen mit 3,2 Megapixel ermöglicht.

Photojojo Minimox Doppelbelichtungskamera
Wer kein iPhone oder ein anderes Smartphone besitzt, um seine Schnappschüsse via App künstlich auf Spielzeugkamera zu trimmen, der kann sich die Doppelbelichtungskamera Minimox von Photojojo an den Schlüsselbund hängen.
Die Fotos, die man mit der Minimox schiessen kann, sind sicher nichts für pixelzählende Schärfefanatiker. Aber die vignettierten und farblich gut gesättigten Bilder mit dem gewissen Flair von Plastikkameras haben schon einen eigenen Reiz und könnten zum Beispiel Freunde der Lomographie durchaus ansprechen.
Photojojo Doppelbelichtungskamera: Spielzeug-Digicam als Schlüsselanhänger
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Die Kamera mit dem merkwürdigen Namen NeinGrenze 5000T ist eine digitale Schnappschusskamera mit einer Auflösung von 5 Megapixeln und einem eingebauten Tilt-Shift-Objektiv.

NeinGrenze 5000T Tilt-Shift-Kamera
Gibt man den Suchbegriff Tilt-Shift auf Flickr ein, erhält man über 123.000 Ergebnisse. Zu analogen Zeiten konnte man den Miniatureffekt nur mit teueren Spezialobjektiven oder Fachkameras erzeugen, heutzutage besitzen die meisten Foto-Apps einen Filter, um den Effekt nachträglich zu erzeugen.
Die NeinGrenze 5000T macht solche Nachbearbeitung für Tilt-Shift-Fans überflüssig. Sie ist eine kleine Schnappschusskamera mit einem eingebauten echten Tilt-Shift-Objektiv, das den gewünschten Effekt ohne digitale Filter erzeugt. Die sind natürlich auch mit dabei, allerdings eher, um andere Effekt zu erzeugen wie Vignettierung, lebhafte Farben oder Sepia.
Natürlich kann das Fixfokus-Objektiv, das Motive von 1,5 Meter bis unendlich scharf abbildet, nicht mit einem professionellen Canon Tilt-Shift Objektiv (Affiliate-Link) mithalten, aber für Schnappschüsse reicht es wohl allemal.
NeinGrenze 5000T: Tilt-Shift ist das neue Lomo
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Necono ist eine Kamera ohne Monitor (der wird im Laufe des Jahres separat angeboten werden), designt von der schwedischen Keramikkünstlerin Lisa Larson. Das linke Katzenauge verbirgt die Linse, und dank Magnetfüßen und Intervall-Modus kann man die Necono irgendwo platzieren und selbsttätig jede Sekunde ein Foto schießen lassen.

Necono Katzenkamera
Neco heißt Katze auf japanisch. Und genauso sieht die Necono Katzenkamera auch aus, die mit magnetischen Füßen überall haftet und jeden dazu bringen soll, hineinzulächeln, ohne dass ein künstliche Lächelaufforderung wie «Spaghetti» oder «Ameisenscheiße» nötig ist.
Kein Blick durch den Monitor – es gibt keinen. Man soll versuchen, die Welt mit den Augen der Katze zu sehen, die man in der Hand hält und aus der Hüfte zu schießen. Unbemerkt, unverkrampft, unvoreingenommen. Wieder mal ein fortgeführter Lomo-Ansatz, noch radikaler allerdings als bei der Digital Harinezumi II, die wir schon einmal getestet haben.
So muss man, um die Bilder oder Filme zu betrachten, die Kamera an einen Monitor oder Fernseher mit Komponent-Video anschließen. Erst dann kann man extra Einstellungen vornehmen, wie die Wahl zwischen Fotos mit höherer Auflösung von 2048 × 1536 Pixeln und niedriger von nur 1024 × 768 Pixeln. Filme werden im .avi-Format mit 640 x 480 Pixeln aufgenommen.
Man sieht: Hier steht nicht die beste Bildqualität im Vordergrund, sondern das Ungewöhnliche, Individuelle. Schließlich handelt es sich bei der Necono Katzenkamera laut Hersteller weniger um eine Kamera als eher um ein Haustier.
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Die Digital Harinezumi 2++ ist das aktuelle Modell einer kleinen Digitalkamera, die so etwas sein will wie eine digitale Lomo. Wir haben sie ausgiebig getestet.

Digital Harinezumi 2 - mit Igel
Bei der Digital Harinezumi 2++ (Affiliate-Link) muss man immer auf Überraschungen gefasst sein. Die erste ist das Aussehen. Man merkt ihr an, dass sie nicht mit normalen Digicams konkurrieren will, sondern stolz auf ihr Anderssein ist.
Angefangen von der Form, die an einen analogen Pocketfilm erinnert bis hin zum kleinen Igel über dem Objektiv. Die Lomo LC-A hat da ein weißes Männchen.
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Vicon Revue basiert auf Microsofts SenseCam und ist eine Kamera, die – an einer Kordel um den Hals getragen – den Tag des Trägers dokumentiert, indem sie regelmäßig automatisch Fotos schießt.

Vicon Revue (Bild Vicon)
Microsoft hat die
SenseCam entwickelt, um Alzheimer-Patienten zu helfen, sich an ihren vergangenen Tag zu erinnern. Die englische Firma
Vicon will diese Kamera jetzt als Vicon Revue auf den Markt bringen, um aus Webloggern Lifelogger zu machen. Die Kamera macht nicht nur Fotos zu fest eingestellten Intervallen, sondern ist auch mit Beschleunigungs-, Licht- und Infrarot-Sensoren ausgerüstet.
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Mit der Yashica EZ F521 kann man keine vollautomatisch schönen Fotos schiessen. Aber das ist Absicht.

Yashica EZ F521 - Lomographie jetzt auch digital? (Bild: Yashica)
In Zeiten, in denen jede Kamera Bilder schießt, die an Perfektion kaum zu überbieten sind, sind perfekte Bilder auch irgendwie langweilig. Körnung, Vignettierungen, verzerrte Farben – all das kann man nur per Photoshop einbasteln. Oder man greift zu einer Lomo-Kamera, zum Beispiel der wieder sehr beliebten
Holga (Affiliate-Link) samt ihrer Plastiklinse. Die Yashica EZ F521 scheint so eine Art digitale Holga zu sein:
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