Thema: Linux

 

Alle 46 Artikel zum Thema Linux auf neuerdings:

Keepod Unite:
Betriebssystem to go für ausrangierte PCs

Wie verschafft man 5 Milliarden Menschen den Zugang zu einem PC? Die Organisation Keepod Unite will das mit alter Hardware und einem neuen Linux-Stick lösen: Nimm dir einen ausrangierten PC und bring dein modernes Betriebssystem einfach selbst mit.

Keepod Unite: Betriebssystem to go

Keepod Unite: Betriebssystem to go

Tag für Tag werden zigtausende alte PCs weggeschmissen – viele davon landen zur Resteverwertung in Afrika, nützen den Menschen vor Ort aber nichts. Deswegen die Idee der Initiative Keepod Unite: Die Menschen dort mit einem USB-Stick ausstatten, auf dem ein lauffähiges Betriebssystem installiert ist.

Man steckt diesen einfach in einen X86-PC mit USB-Schnittstelle. Hardware? Fast egal. Hauptsache, das Ding läuft noch. Für ein erstes Projekt in einem Slum in Kenya wirbt die Initiative nun um Fördergelder auf Indiegogo. Interessierte können sich einen solchen Keepod auch für sich selbst besorgen.

Keepod Unite - Betriebssystem zum Mitnehmen
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CuBox-i:
Mini-PC mit Android und Linux zum Schnäppchenpreis

Der CuBox-i Mini-PC ist gegenüber seinem Vorgänger leistungsfähiger geworden und zugleich erheblich im Preis gesunken. Hersteller SolidRun setzt dazu auf einen neuen Chipsatz. Nutzer können den winzigen Würfel mit Linux oder Android betreiben und beispielsweise als Mediacenter einsetzen.

CuBox-i mit Größenvergleich

CuBox-i mit Größenvergleich

Mit nur 5 cm Kantenlänge passt der CuBox-i problemlos in eine Hand. Und doch steckt in dem kleinen Gehäuse ein PC, der mit Linux oder Android läuft. Gegenüber dem Vorgänger CuBox haben die Macher vor allem an der Leistungs- und der Preisschraube gedreht – glücklicherweise in unterschiedliche Richtungen. Im Innern arbeitet ein auf bis zu 1,2 GHz getakteter Freescale i.MX6. An Anschlüssen und Kommunikationsmöglichkeiten stehen u.a. HDMI, S/PDIF, Infrarot, eSATA, USB und Wi-Fi zur Verfügung. Er ließe sich beispielsweise als Präsentationsrechner, Mediacenter oder in manchen Fällen auch als Desktop-Ersatz einsetzen.

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Spiri:
Quadrocopter für autonome, programmierbare und intelligente Flüge

Noch eine Hightech-Spielzeugdrohne? Es wird langsam langweilig! Ach, was! Spiri möchte zeigen, dass in einem kleinen Flieger weit mehr stecken kann als nur simpler Spaß für große und kleine Hobbypiloten. Dank offener Plattform und einiger cleverer Ansätze soll hier eine große, kreative Community rund um ein Stück Hardware entstehen.

Diese Drohne fliegt von allein. (Foto: Patrick Edwards-Daugherty)

Diese Drohne fliegt von allein. (Foto: Patrick Edwards-Daugherty)

Im Gegensatz zu anderen Drohnen ist Spiri eher eine individualisierbare und flexible Plattform. Die Basis ist auch hier ein fliegender Roboter, der über GPS, mehrere Kameras, vier Rotoren, Wi-Fi, Bluetooth, 4 GB Flashspeicher, einen USB-Port und einen 1 GHz Dual-Core-Prozessor verfügt. Als Betriebssystem kommt eine Variante von Ubuntu Linux zum Einsatz, das zusätzlich Gebrauch von der Open-Source-Software ROS (Robot Operation System) macht. Eine Hülle aus verstärkter Kohlefaser soll potentielle Abstürze abfedern, sodass im besten Fall Einzelteile nicht beschädigt werden. Wie bei anderen Quadrocoptern soll man später Komponenten nachbestellen und Spiri so auch verbessern können.

Spiri
Tüftler bei der Arbeit. (Foto: Patrick Edwards-Daugherty)Diese Drohne fliegt von allein. (Foto: Patrick Edwards-Daugherty)Die Drohne (Foto: Patrick Edwards-Daugherty)Das Innenleben. (Foto: Patrick Edwards-Daugherty)
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Ubuntu als Erstsystem:
Erfahrungen einer Fast-Umsteigerin

Ubuntu ist nicht wie andere Linuxdistributionen. Durch die Popularität und umstrittene Entscheidungen von Sponsor Canonical wird das System von vielen Linuxanhängern verschmäht. Dafür ist es beliebt bei vielen, die sich das erste Mal an Linux trauen. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

tux

Linux Maskottchen “Tux”

Canonical-Chef Mark Shuttleworth musste im März viel Kritik nur für seinen geäußerten Wunsch einstecken, er wolle Ubuntu auf die Höhe kommerzieller Mainstream-Systeme bringen. Schon das zeigt, dass man sich nicht unbedingt Freunde in der Linux-Gemeinde macht, wenn man Ubuntu verwendet. Wer allerdings von Mac oder Windows in die Linux-Welt wechseln will, für den bietet das System einen einfachen Einstieg.

Nachdem Ubuntu auch auf Tablets und Smartphones verfügbar wird, habe ich mich an das Abenteuer gewagt und das System im Selbsttest ohne Vorkenntnisse zur produktiven Arbeit eingesetzt.

Eindrücke von der Unity-Oberfläche unter Ubuntu
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ubuntu windowsubuntulogotuxBildschirmfoto vom 2013-06-09 07-21-21
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IndieGO!:
Retro- und Indie-Konsole mit Linux

Noch eine Spielkonsole, die im Internet dank Schwarmfinanzierung geboren werden soll? Ja, aber IndieGO! möchte mit einem vielversprechenden Konzept Retro- und Indie Games-Fans begeistern. Und das ausnahmsweise mal nicht für 99 Dollar, wie wir es von den Android-basierten Konsolen der letzten Monate kennen.

Viele Bilder gibt es von der Konsole noch nicht.OUYA und GameStick zeigen, dass Spielkonsolen heutzutage über Crowdfunding finanziert werden können. Das kann auch schief gehen, wie eSfere und OTON verdeutlichen. Was aus der kürzlich vorgestellten Konsole IndieGO! wird? Das sehen wir gewiss in den nächsten Monaten. So oder so sind die Schöpfer der Konsole motiviert, das Gerät im Mai 2013 in den Handel zu bringen – unabhängig davon, ob sie die 700.000 Euro bei dem Crowdfunding-Portal Indiegogo zusammen bekommen oder nicht. Wer schon jetzt Geld vorschießt, sorgt aber womöglich dafür, dass IndieGO! eine bessere Ausstattung erhält, der finale Verkaufspreis sinkt oder man sich rechtzeitig ein Exemplar sichert. Ob dies ausreichende Argumente sind? Das muss jeder für sich entscheiden. In jedem Fall gibt es ab 349 Euro die Chance, an einem Betatest mit der eigenen Konsole teilzunehmen. In dieser Preisregion soll sich das finale Produkt bewegen, eine genaue Summe nennen die Verantwortlichen nicht, darunter Pascal Papara vom Open Invention Network.

IndieGO!
Viele Bilder gibt es von der Konsole noch nicht. (Foto: Indigogo)indiego_2igo3indiego_p_box
20130210110222-IndieGO_colorsEine frühe Version der geplanten Benutzeroberfläche. (Foto: Pascal Papara)
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WiMe NanoWatch:
99-Dollar-Touchscreen-Handy im Nanoformat

Die WiMe NanoWatch sieht aus wie eine Smartwatch, ist aber eigentlich ein superkompaktes Handy auf Linux-Basis und soll gerade einmal 99 US-Dollar kosten.

Die NanoWatch ist ein eigenständiges Handy.

Die NanoWatch ist ein eigenständiges Handy.

Über mangelnde Vielfalt bei Handys kann sich wohl niemand beschweren und man hat fast den Eindruck, dass die Hersteller immer experimentierfreudiger werden. Die einen loten mit “Phablets” die Grenze zwischen Phone und Tablet aus und bringen gar ein Telefon zum Telefon heraus, weil das eigentliche Telefon inzwischen zu unhandlich zum Telefonieren geworden ist. Am anderen Ende der Skala drängeln sich derweil die Smartwatches um einen Platz am Handgelenk. Während viele dieser schlauen Uhren lediglich als Außenstelle eine Smartphones fungieren, ist die WiMe NanoWatch selbst ein Handy im Miniformat, ähnlich der neulich hier gezeigten Neptune Pine.

WiMe NanoWatch
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Das Smartphone als PC-Ersatz – ein Kommentar

Immer mehr Gigahertz-Power schlummert in aktuellen Smartphones. Damit diese auch voll ausgenutzt wird, bietet Canonical sein Ubuntu für Android-Smartphones an. Ist das die Zukunft oder ein großer Irrtum?

Ubuntu auf einem Android-Smartphone (Bild: Canonical)

Ubuntu auf einem Android-Smartphone (Bild: Canonical)

Mittlerweile sind die Grenzen beim Begriff “Smartphone” fließend. Die einfachste Definition eines Smartphones dürfte wohl über Apps laufen: Wenn Du Apps installieren kannst, ist es ein Smartphone. Oder muss ein Smartphone mindestens eine 4-Zoll-Diagonale besitzen? Der Focus zum Beispiel rettet sich mit dem deutschen Begriff des “Computer-Telefons” aus der Affäre. Ein sehr uneleganter Name, für etwas das bald genau dazu in der Lage sein könnte: Canonical arbeitet nämlich an einer Ubuntu-Version für Android-Telefone. » weiterlesen

Make·Play·Live Spark Tablet:
Offenes Linux-Tablet

Das Spark Tablet hat den Funken einer Chance etwas ganz ganz Grosses zu werden. Leider verspricht das Linux Tablet mehr als man erhält.


Spark Tablet - Offenes Linux-Tablet mit fehlendem Feintuning {Aseigo;http://aseigo.blogspot.com/}

Spark Tablet - Offenes Linux-Tablet mit fehlendem Feintuning (Quelle: Aseigo)

Wenn man ein ungelöstes Problem elegant lösen will, dann sucht man nach einer «zündenden Idee». Beim «Spark Tablet» könnte dies zur Namensgebung geführt haben. Oder es war das «Fünkchen» Hoffnung, dass Linux sich doch endlich mal durchsetzt, denn das «Spark Tablet» wird mit KDE Plasma Active UI und dem Linux-Derivat «Mer» verkauft. » weiterlesen

SolidRun CuBox:
Der kleinste PC der Welt?

Ein vollwertiger Computer mit einem Gehäuse, das eine Kantenlänge von 5,5 cm nicht überschreitet – das rekordverdächtige System läuft mit Linux und kostet unter hundert Euro.

Solidrun CuBox {SolidRun;http://www.solid-run.com/images/CuBox/product%20brief.pdf}

Solidrun CuBox (Quelle: SolidRun)

Streng genommen ist die CuBox gar kein Computer, sondern eine Android AV & Media-Center-Development-Platform. Sie basiert auf dem Marvell 88AP510-System-on-a-Chip, der einen ARMv7-Prozessor enthält und mit 800 MHz getaktet ist. Die CuBox läuft mit Android 2.2, kann aber auch mit einem Linux Betriebssystem operieren.

Auf dieser Basis lassen sich verschiedene Oberflächen platzieren, wie zum Beispiel das XBMC Mediacenter. Um den Anspruch eines Mediacenters zu unterstützen, ist in dem Würfel eine 3D-Grafikelektronik enthalten. Laut SolidRun gibt die CuBox fast alle derzeit üblichen Mediaformate wieder, bis hin zum 1080p-HD-Format H.264 – ruckelfrei, verspricht der Hersteller.

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Asus EeePC R011PX:
Ein neuer Versuch mit Linux-Netbooks

Asus begann die EeePC-Serie mit einem Linux OS um den Preis niedrig zu halten. Nun soll ein weiteres billig Netbook antreten, das Asus EeePC R011PX, doch die Ersparnis lohnt sich eher nicht.


Ein Linux Netbook mit Windows-Taste?

Ein Linux Netbook mit Windows-Taste?

Linux-Nutzer sind rar. Sicherlich nicht so selten wie noch ein paar Jahre zuvor, doch die Hürden fallen nur langsam. Die größten Probleme sind immer noch der Treiberunterstützung zuzuschreiben: Manche Geräte funktionieren unter Linux nur schlecht oder gar nicht. Das liegt zu großen Teilen daran, dass jeder Hersteller sich verpflichten muss seine Treiber unter der offenen GPL-Lizenz anzubieten und somit sein Know-How jedem zugänglich zu machen. Trotz dieser Hindernisse entwickelt sich Linux prächtig. Asus versucht sich erneut am Pinguin mit dem EeePC R011PX. » weiterlesen