Thema: Kurioses

 

Alle 138 Artikel zum Thema Kurioses auf neuerdings:

Sakrale Tonkunst:
Dinkel hat’s wieder getan

Georg Dinkel hat es wieder getan: einige Monate reichten ihm aus, um ein iPad-Dock der besonderen Art zu erschaffen. Und dabei herausgekommen ist wieder ein Stück sakraler Tonkunst für die digitalen Gerätschaften von heute.

Dinkels TonschreinAufmerksamen neuerdings-Lesern ist Georg Dinkel schon bekannt. Mitte letzten Jahres gab es hier bei neuerdings.com schon einmal etwas über seine Passion zu lesen: er baut mit einer kaum zu überbietenden Liebe zum Detail Audio-Docks für iPods und iPads aus dem Hause Apple. Das besondere an Georgs Docks sind aber weniger die technischen Details, als vielmehr das außergewöhnliche Design: Ähnlichkeiten zum Kölner Dom oder dem Straßburger Münster fallen einem sofort ins Auge, denn gotische Kirchen scheinen die Vorlage für Georgs Arbeiten zu sein.

Digitalizistisches iPad-Dock
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tonschrein_06tonschrein_05tonschrein_04Dinkels Tonschrein
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Trotify:
Für die Biker der Kokosnuss

Trotify ist ein mit Muskelkraft betriebenes Gadget, das als flacher Holzbausatz per Post ins Haus kommt. Der künftige Nutzer muss es nur noch zusammenbauen, eine Kokosnuss hinzufügen und das fertige Trotify an seinem Fahrrad befestigen.

Trotify - Hufklappern für das Fahrrad {Trotify;http://trotify.com}

Trotify - Hufklappern für das Fahrrad (Quelle: Trotify)

Nein, es ist noch nicht April, auch wenn Trotify ein wenig wie ein Aprilscherz wirkt. Die erste Frage der FAQ, "ist das echt?" wird von den Entwicklern mit einem eindeutigen "Ja" beantwortet. Alles sei fertig, die Lieferkette stehe, nur benötige man mindestens 1.000 Bestellungen, dann könne Trotify produziert und ab März 2013 versandt werden.

Das wird all diejenigen glücklich machen, die im Frühjahr gemächlich durch die Stadt radeln und ihre Umgebung mit dem täuschend echt imitierten Klang von Pferdegetrappel erfreuen wollen. Denn zu nichts anderem ist Trotify gut.

Trotify wird vor dem Lenker angebracht und setzt wie ein Rollendynamo auf die Lauffläche auf. Radelt man gemächlich durch die Stadt, lässt Trotify die Kokosnusshälften klappern wie Pferdehufe. Der zweite der beiden folgenden Clips zeigt Trotify in freier Wildbahn.

Trotify
Trotify - Hufklappern für das FahrradTrotify - Hufklappern für das FahrradTrotify - Hufklappern für das FahrradTrotify - Hufklappern für das Fahrrad
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Dominic Wilcox „No Place Like Home GPS Shoes”:
Immer der Schuhspitze nach

Mit den GPS-Schuhen des Künstlers Dominic Wilcox findet man immer nach Hause: Einfach die Hacken zusammenschlagen und LEDs in der Schuhspitze weisen den Weg.

Theres no place like home - (Bild: Wilcox)

Theres no place like home - (Bild: Wilcox)

Unsere Alltagsgegenstände werden immer intelligenter: Alles begann vielleicht mit einem kleinen Loch im oberen Rucksack, damit man den Kopfhörer des MP3-Players ausfädeln konnte. Seither verwandeln sich viele Alltagsgegenstände in hilfreiche, technische Anhängsel. Das Jawbone Up fällt da sofort ein, die vielen Smartwatch-Modelle oder auch Taschen mit integrierten Solarmodulen. Und erinnert man sich an alte James-Bond- oder Spionage-Filme, so versteckte der Agent im Absatz Peilsender, Minisäge oder auch mal ein Schuh-Telefon. Der Künstler Dominic Wilcox hingegen wollte etwas Praktisches, Wegweisendes. Und so kam er auf die Idee, ein Paar Lederschuhe mit einem GPS-Navigationssystem auszustatten. Er nennt sie die „No Place Like Home”-GPS-Schuhe. » weiterlesen

Gerücht:
Apples asymmetrische Schrauben als Hürde für Bastler – Fake?

Hersteller versuchen mit allen Tricks, Bastler vom Öffnen der Geräte abzuhalten – hat Apple mit der „asymmetrischen Schraube” eine neue Barriere erschaffen? Wohl eher nicht…

Eine asymmetrische Apple-Schraube (Quelle: Reddit)

Eine asymmetrische Apple-Schraube (Quelle: Reddit)

Dank solcher Bastelseiten wie iFixit, wissen Neugierige nicht nur, was sich im Laptop oder Smartphone versteckt, sondern auch wie man es austauscht. Ganz zum Leidwesen der Hersteller die ihre kostbare Hardware vor dem Zugriff „unautorisierter” Pfuscher schützen wollen. Dabei verfolgen sie ganz unterschiedliche Ansätze: aufgeklebte Garantiesiegel, Plastiknasen, die beim Eindrücken abbrechen oder auch ungewöhnliche Schraubenköpfe. Apple begann ab 2009 eine Pentalobe-Schraube für MacBook-Modelle einzusetzen, die ohne Spezialwerkzeug nicht lösbar war. Lange Zeit half dann nur das Einschicken des Gerätes, bis Anbieter diesen Drehertyp nachbauten. Nun geht es offenbar weiter im Kampf „Bastler gegen Hersteller”: Angeblich will Apple eine „asymmetrische Schraube” in neuen Modellen verwenden. Sie soll ein Rundgewinde und einen merkwürdigen Schraubenkopf haben – ob das stimmt? » weiterlesen

Desktop Ballista:
Belagerungsmaschine als Puzzle

Desktop Ballista ist das Modell eines altertümlichen Kriegsgerätes nach römischem Vorbild – und einer der Renner auf Kickstarter. Die Belagerungsmaschine hat schon vor dem Ende der Finanzierungsrunde das Sechsfache der benötigten Summe erreicht.

Kickstarter Desktop Ballista {Kickstarter;http://www.kickstarter.com/projects/694850905/the-desktop-ballista-shoot-toothpicks-into-the-anc}

Kickstarter Desktop Ballista (Quelle: Kickstarter)

Das Schreibtisch-Katapult (so könnte man Desktop Ballista grob übersetzen) enthält keine LEDs, Bluetooth-Module und anderen Elektronikkram, lässt sich nicht mit dem Smartphone steuern und übt trotzdem eine Faszination aus, der sich die Nerds und Geeks, die auf Kickstarter unterwegs sind, nicht entziehen können.

Über 10.000 US-Dollar (Umgerechnet rund 8.200 Euro) hat das Modell der Belagerungsmaschine schon eingesammelt, dabei wären nur 1.600 US-Dollar nötig gewesen – und die Finanzierung ist noch nicht einmal beendet. Über 200 Unterstützer wollen die Spießschleuder für den Schreibtisch, die in der Miniaturversion keine Speere verschießt, sondern Zahnstocher, wie das folgende Video zeigt.

Desktop Ballista: Belagerungsmaschine als Puzzle
Desktop BallistaDesktop BallistaDesktop BallistaKickstarter Desktop Ballista
Kickstarter Desktop Ballista

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Perfekt im Vakuum garen:
Der Temperaturtrick mit Nomiku

Sous-Vide, das Garen von Speisen im Vakuum, ist ein Kochtrend, der vielleicht nicht ganz so hip und geheimnisvoll wie die Molekularküche ist, dafür aber auch viel viel einfacher daheim nachgemacht werden kann. Mit Nomiku soll das sogar noch simpler werden.

Vakuum garen mit Nomiku.

Vakuum garen mit Nomiku.

Koch-Nerds aufgepasst! Schon einmal was von der Sous-Vide-Küche und vom Cryovacking gehört? Selbst RTL2 und Pro7 haben diesen Kochtrend schon gezeigt, auch wenn eher in der Variante “Kochen in der Geschirrspülmaschine”. Dabei werden die Speisen im Prinzip eingeschweißt und dann im Wasserbad gegart. Um den Prozess einfacher zu machen, gibt es die Erfindung Nomiku, ein Art Tauchsieder zum gezielten Temperatur-Garen.

Nomiku
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The Hornster:
Diese Fahrradhupe übertönt sogar Düsenjäger

Als Radfahrer im großstädtischen Verkehr ist man einigen Gefahren ausgesetzt. The Hornster ist der Versuch, mit 178 dB die nötige Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer zu erlangen.

The Hornster {pd ETA;http://www.eta.co.uk/2012/05/03/hornster-world%25E2%2580%2599s-loudest-bicycle-bell-noisier-concorde}

The Hornster (Quelle: pd ETA)

In meiner Kindheit waren sogenannte Sturmklingeln (offiziell als Radlaufglocken bezeichnet) sehr beliebt, wenn auch verboten. The Hornster toppt nicht nur diese und jede andere Fahrradklingel, sondern auch Lkw-Hupen und sogar den offiziellen Guiness-Lautstärke-Rekord (139 dB) von Manowar.

Damit dürfte The Hornster kaum die Zulassung für deutsche Straßen erhalten, wenn man sie nicht gerichtlich erkämpft, wie es 1985 ein Radfahrer für seine Sturmklingel tat.

Denn in Deutschland ist laut StVZO §64a eine helltönende Glocke vorgeschrieben und: "Andere Einrichtungen für Schallzeichen dürfen an diesen Fahrzeugen nicht angebracht sein". In England hingegen kann man sich mit The Hornster anscheinend auf die Straße wagen, wie das folgende Video zeigt.

The Hornster: Pressluft-Horn mit Fahrrad
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Do-It-Yourself Elektromobil:
Chinesischer Bauer bastelt Elektroauto

Ein chinesischer Bauer erfüllt sich einen Traum und baut ein ungewöhnliches Elektromobil.

chinesisches Elektromobil (Bild: via youku.com)

chinesisches Elektromobil (Bild: via youku.com)

Böse Zungen behaupten, wenn die Chinesen etwas gut könnten, dann kopieren. Ein wenig deckt sich das auch mit persönlichen Erfahrungen: Auf der Messe ACHEMA soll es tatsächlich vorgekommen sein, dass ein deutscher Konzern die eigenen Prospekte an einem anderen Stand vorgefunden hat. Nur das Logo war mit dem Namen des Konkurrenzunternehmens überklebt.

Doch das ist nur ein Aspekt. Wie einfallsreich, kreativ und begabt Chinesen tatsächlich sein können, beweist ein Bauer aus China. Er baute sich sein eigenes Elektromobil zusammen. Der Einsitzer fährt nicht unbedingt leise und auch nicht besonders schnell – doch mit einer Reichweite von angeblich 140 km kommt man schon ein wenig herum. » weiterlesen

Ewee PT2Go:
Der preisgünstige Segway-Konkurrent

Der PT2Go will die preiswerte Variante zum Segway sein, ohne dass man dabei auf Spaß und Beweglichkeit verzichten soll. Er punktet gegenüber dem Vorbild außerdem mit seinen kompakteren Abmaßen. Aber es gibt auch Nachteile.

Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)

Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)

Der Mensch sei per se faul, behauptet der Volksmund. Wenn ich mir überlege, wie schwer es heute Morgen war aufzustehen, könnte ich dem eventuell zustimmen. Auch der Trend zu E-Bikes könnte ein Hinweis darauf sein. Wer es exklusiver mag, kauft sich den “Personentransporter” Segway. Doch leider bewegen sich diese Ein-Personen-Fahrzeuge im oberen vierstelligen Preisbereich. Der neue Ewee PT2Go verspricht nicht nur einen Spottpreis ab 1.200 Euro, sondern auch eine viel geringere Stellfläche als der Segway.

Im folgenden Video könnt ihr den PT2Go im Einsatz sehen.

Ewee PT2GO
Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)
Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)
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Camera Culture Research Project am MIT:
Die Kamera, die um die Ecke blickt

Die einfallsreichen Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) können um Ecken schauen. Durch das „Echo” eines Laserstrahls werden Gegenstände hinter einer Mauer sichtbar.


Die Kamera des MIT nutzt Laserstrahlen so ähnlich wie ein Sonar in der Schifffahrt, um Gegenstände hinter einer Wand zu erfassen.

Die Kamera des MIT nutzt Laserstrahlen so ähnlich wie ein Sonar in der Schifffahrt, um Gegenstände hinter einer Wand zu erfassen.

Wenn man „jemanden um die Ecke bringt”, heißt das im Normalfall nichts Gutes für die Person. Woran liegt das? Weil hinter der Ecke etwa eine Falle lauert? Eine zweite Person mit einem Knüppel gar? Was auch immer sich hinter der Ecke versteckt: Mit der am Massachusetts Institute of Technology entwickelten Kamera im Rahmen des „Camera Culture Research Project” kann man praktisch um Ecken blicken!

Das Prinzip dahinter ähnelt dem Sonar, bekannt aus der Schiffahrt: In diesem Fall wird ein Laserstrahl für Bruchteile einer Sekunde auf eine Wand geschossen. Um genau zu sein sind es 50 Femtosekunden, das sind 15 Nullen hinter dem Komma. Die Strahlen werden reflektiert, treffen auf Hindernisse hinter der Ecke und prallen irgendwann so ab, dass sie wieder zurück zum Laser gelangen. Dort steht ein Sensor, der die Strahlen in Bilder umwandelt, in je zwei Picosekunden ein Bild (eine zwei mit zwölf Nullen vor dem Komma). Die Zeitdifferenz zwischen dem Verschießen des Laserstrahls und dem Auftreffen auf dem Sensor reicht, damit man eine ungefähre Ahnung erhält, was sich hinter der Wand abspielt. Um sich ein umfassenderes Bild von den Objekten hinter der Ecke machen zu können, wechselt der Laser zwischen 60 Positionen und kann dadurch Räumlichkeiten annähernd abbilden.

Das folgende Video zeigt euch dieses Funktionsprinzip:

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