Thema: Kurioses

 

Alle 132 Artikel zum Thema Kurioses auf neuerdings.com:

The Hornster:
Diese Fahrradhupe übertönt sogar Düsenjäger

Als Radfahrer im großstädtischen Verkehr ist man einigen Gefahren ausgesetzt. The Hornster ist der Versuch, mit 178 dB die nötige Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer zu erlangen.

The Hornster {pd ETA;http://www.eta.co.uk/2012/05/03/hornster-world%25E2%2580%2599s-loudest-bicycle-bell-noisier-concorde}
The Hornster (Quelle: pd ETA)
In meiner Kindheit waren sogenannte Sturmklingeln (offiziell als Radlaufglocken bezeichnet) sehr beliebt, wenn auch verboten. The Hornster toppt nicht nur diese und jede andere Fahrradklingel, sondern auch Lkw-Hupen und sogar den offiziellen Guiness-Lautstärke-Rekord (139 dB) von Manowar.

Damit dürfte The Hornster kaum die Zulassung für deutsche Straßen erhalten, wenn man sie nicht gerichtlich erkämpft, wie es 1985 ein Radfahrer für seine Sturmklingel tat.

Denn in Deutschland ist laut StVZO §64a eine helltönende Glocke vorgeschrieben und: "Andere Einrichtungen für Schallzeichen dürfen an diesen Fahrzeugen nicht angebracht sein". In England hingegen kann man sich mit The Hornster anscheinend auf die Straße wagen, wie das folgende Video zeigt.

The Hornster: Pressluft-Horn mit Fahrrad
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Do-It-Yourself Elektromobil:
Chinesischer Bauer bastelt Elektroauto

Ein chinesischer Bauer erfüllt sich einen Traum und baut ein ungewöhnliches Elektromobil.

Böse Zungen behaupten, wenn die Chinesen etwas gut könnten, dann kopieren. Ein wenig deckt sich das auch mit persönlichen Erfahrungen: Auf der Messe ACHEMA soll es tatsächlich vorgekommen sein, dass ein deutscher Konzern die eigenen Prospekte an einem anderen Stand vorgefunden hat. Nur das Logo war mit dem Namen des Konkurrenzunternehmens überklebt.

Doch das ist nur ein Aspekt. Wie einfallsreich, kreativ und begabt Chinesen tatsächlich sein können, beweist ein Bauer aus China. Er baute sich sein eigenes Elektromobil zusammen. Der Einsitzer fährt nicht unbedingt leise und auch nicht besonders schnell – doch mit einer Reichweite von angeblich 140 km kommt man schon ein wenig herum. » weiterlesen

Ewee PT2Go:
Der preisgünstige Segway-Konkurrent

Der PT2Go will die preiswerte Variante zum Segway sein, ohne dass man dabei auf Spaß und Beweglichkeit verzichten soll. Er punktet gegenüber dem Vorbild außerdem mit seinen kompakteren Abmaßen. Aber es gibt auch Nachteile.

Der Mensch sei per se faul, behauptet der Volksmund. Wenn ich mir überlege, wie schwer es heute Morgen war aufzustehen, könnte ich dem eventuell zustimmen. Auch der Trend zu E-Bikes könnte ein Hinweis darauf sein. Wer es exklusiver mag, kauft sich den “Personentransporter” Segway. Doch leider bewegen sich diese Ein-Personen-Fahrzeuge im oberen vierstelligen Preisbereich. Der neue Ewee PT2Go verspricht nicht nur einen Spottpreis ab 1.200 Euro, sondern auch eine viel geringere Stellfläche als der Segway.

Im folgenden Video könnt ihr den PT2Go im Einsatz sehen.

Ewee PT2GO
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Camera Culture Research Project am MIT:
Die Kamera, die um die Ecke blickt

Die einfallsreichen Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) können um Ecken schauen. Durch das „Echo” eines Laserstrahls werden Gegenstände hinter einer Mauer sichtbar.


Wenn man „jemanden um die Ecke bringt”, heißt das im Normalfall nichts Gutes für die Person. Woran liegt das? Weil hinter der Ecke etwa eine Falle lauert? Eine zweite Person mit einem Knüppel gar? Was auch immer sich hinter der Ecke versteckt: Mit der am Massachusetts Institute of Technology entwickelten Kamera im Rahmen des „Camera Culture Research Project” kann man praktisch um Ecken blicken!

Das Prinzip dahinter ähnelt dem Sonar, bekannt aus der Schiffahrt: In diesem Fall wird ein Laserstrahl für Bruchteile einer Sekunde auf eine Wand geschossen. Um genau zu sein sind es 50 Femtosekunden, das sind 15 Nullen hinter dem Komma. Die Strahlen werden reflektiert, treffen auf Hindernisse hinter der Ecke und prallen irgendwann so ab, dass sie wieder zurück zum Laser gelangen. Dort steht ein Sensor, der die Strahlen in Bilder umwandelt, in je zwei Picosekunden ein Bild (eine zwei mit zwölf Nullen vor dem Komma). Die Zeitdifferenz zwischen dem Verschießen des Laserstrahls und dem Auftreffen auf dem Sensor reicht, damit man eine ungefähre Ahnung erhält, was sich hinter der Wand abspielt. Um sich ein umfassenderes Bild von den Objekten hinter der Ecke machen zu können, wechselt der Laser zwischen 60 Positionen und kann dadurch Räumlichkeiten annähernd abbilden.

Das folgende Video zeigt euch dieses Funktionsprinzip:

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PowerFelt:
Verwandelt Wärme in Elektrizität

Nur durch Wärme einen MP3-Player aufladen? Angeblich ist das bald möglich mit «Power Felt» der Wake Forest University.


Wake Forest Uni - Durch Nanoröhren Wärme in Strom umwandeln {Wake Forest Uni;http://news.wfu.edu/2012/02/22/power-felt-gives-a-charge/}
Wake Forest Uni - Durch Nanoröhren Wärme in Strom umwandeln (Quelle: Wake Forest Uni)
Neben all den Windrädern, Geothermie-Anlagen und Solarfarmen vergisst man ganz, dass jeder zuhause ständig Energie «verschwendet»: Abwärme. Sei es beim Kochen, beim Lüften der Wohnung oder beim Tragen eines T-Shirts. Wie? T-Shirt-Tragen ist Energieverschwendung? Wenn der Prototyp des thermoelektrischen Stoffes «Power Felt» bald massentauglich wird schon! » weiterlesen

Oxford Nanopore DNA-Sequenzer:
USB-Stick rein, DNA-Code raus

Mit dem Oxford Nanopore Technologies DNA-Sequencer, einem Gadget von der Grösse eines USB-Sticks, kann sich bald jeder seine DNA ansehen.


Oxford Nanopore Tech. MinION - Der DNA auf der Spur {Nanopore Oxford Tech.;ttp://www.nanoporetech.com/news/press-releases/view/39}
Oxford Nanopore Tech. MinION - Der DNA auf der Spur (Quelle: Nanopore Oxford Tech.)
Wissenschaftler untersuchen seit Jahrzehnten den genetischen Code des Menschen. Seit Mendel seine berühmten Erbsenexperimente durchführte, weiss die Menschheit, dass bestimmte Eigenschaften nicht nach der Geburt erlernt, sondern dem Menschen «in die Wiege gelegt» werden. Damit, und etwas Hintergrundwissen zur Biologie, begann das Streben nach Unsterblichkeit. Angeblich haben wir den entsprechenden Teil der DNA ausfindig gemacht, der für die Selbstzerstörung der Zellen zuständig ist. Was man jetzt noch braucht, ist die eigene DNA um die «tödlichen Stellen» zu markieren. Oxford Nanopore Technologies bietet für USD 900 einen entsprechenden Sequencer an, den «MinION». » weiterlesen

Pflänzchen-Lesezeichen und Kabelbinder:
neuerdings hat sein eigenes Lesezeichen

neuerdings.com ist sicherlich nicht unbekannt, aber wir haben, ohne es zu wissen einen inoffiziellen «Fan-Shop».


Auch neuerdings.com hat mal klein angefangen und wir blicken mittlerweile auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, in der wir es nicht nur immer wieder in die deutschen Blogcharts geschafft haben, sondern uns auch zu einer festen Grösse in der deutschsprachigen Technikszene entwickelten. Wer uns häufig besucht hat bestimmt ein Bookmark auf unsere Seite gesetzt. Aber wie wäre es mal mit einem Lesezeichen? Für ein echtes Buch? Ob wir Pate für dieses Lesezeichen standen oder ob die Idee aus einem anderen Anlass entstand, wir wissen es nicht. Tatsächlich aber verkauft ein Online-Händler unser grünes Pflänzchen als Lesezeichen.

suck UK Lesezeichen und Kabelbinder
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iFeng 4S:
Das bläst dich glatt um!

Die Verballhornung eines Produktnames kann zu lustigen Konsequenzen führen. Das iFeng 4S ist ein solches Beispiel, das nicht unschuldig an dieser Irreführung ist.


Wie kontrovers Strategie und Produkte Apples auch sein mögen, Steve Jobs und sein Team schafften es, den Markt gehörig umzukrempeln und etablierten Firmen das Fürchten zu lehren. Alle fürchten sich vor dem grossen angebissenen Apfel – bis auf die Chinesen, denn in China gilt nach wie vor ein sehr laxes Markenrecht. Nicht ganz so plump wie viele andere, stellen sich die Jungs von Taobao.com an: Das iFeng 4S schrammt nahe an der Markenrechtsverletzung vorbei, wie nahe wird aber nur Kennern der chinesischen Sprache klar: » weiterlesen

Sanwa DWA065WL LED-Ladekabel:
Strom bitte in diese Richtung

Ein Smartphone aufladen kann jeder, mit dem Sanwa DWA065WL wird der Strom sichtbar ins Telefon gepumpt.


Sanwa DWA065WL {Sanwa;http://direct.sanwa.co.jp/ItemPage/DWA065WL}
Sanwa DWA065WL (Quelle: Sanwa)
Ist es nicht toll? Endlich gibt es einen Standard für Handyladegeräte, den fast alle verbauen – nicht wahr, Apple?. Der microUSB verrichtet treu seinen Dienst, egal wo man sich aufhält, ein passendes Ladegerät findet sich bei Bekannten eigentlich immer. Nur ist der Mensch bekanntlich bestrebt sich abzuheben und einzigartig zu sein; Soziologen-Sprech: «Der Mensch strebt nach Distinktionsgewinn». «Uni» ja, aber bitte nur, wenn es danach mit «kat» weitergeht. Unseren Smartphones geht es genauso und deshalb dürstet es sie nach einem Sanwa DWA065WL USB-LED-Ladekabel. » weiterlesen

Jump from Paper:
Taschen wie aus einem Comic

Die taiwanische Firma Jump from Paper produziert Taschen, die aussehen, als seien sie gerade einem Comic entsprungen. Man muss schon mehrmals hinsehen und das ganz genau, um zu verstehen, wie diese optische Täuschung funktioniert.

Jump from Paper Tasche Travelbag {Jump from Paper;http://jumpfrompaper.com/}
Jump from Paper Tasche Travelbag (Quelle: Jump from Paper)

Die Idee zu den Jump from Paper-Taschen sei Ihnen beim Plausch gekommen, schreiben die beiden Gründerinnen, die Designerinnen Chay Su und Rika Lin. Man habe zusammengesessen und seine Traum-Handtaschen aufgezeichnet, und auf einmal sei die Idee dagewesen: Wäre es nicht fantastisch, diese zweidimensional gezeichneten Taschen im echten Leben tragen zu können?

Drei Kategorien der zweidimensional wirkenden Taschen gibt es, Charmer, Explorer und Roamer. Wie die Einteilung zustande kommt, ist mir persönlich nicht ganz klar. Roamer-Taschen scheinen die grössten und teuersten zu sein, aber in den beiden anderen Kategorien gibt es sowohl unterschiedliche Preise als auch Grössen. Aber auffällig sind sie alle.

Jump from Paper: Taschen wie aus einem Comic
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