Thema: Kuriosa

 

Alle 725 Artikel zum Thema Kuriosa auf neuerdings.com:

Das
Handflächen-Handy

FingerdisplaySchon Steve Jobs hat bei seiner letzten Keynote-Speech gesagt, dass die menschliche Hand zur Steuerung eines Handys wohl am geeignetsten sei (wenn auch in einem etwas anderen Kontext). Sunman Kwon, ein Industriedesign-Student aus Südkorea dürfte wohl ähnlicher Meinung sein. Sein Handykonzept mit dem wohlklingenden Namen “Finger touching” hat nämlich einen der renommierten Preise des International Forum Design (iF) gewonnen. Das “Finger touching” wird um das Handgelenk getragen und projiziert ein normales Handy-Keypad auf die Handfläche. Dabei repräsentiert je ein Gelenk eine Taste. Einerseits finde ich seine Idee noch cool aber andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass sie in dieser Form umgesetzt werden wird. Schliesslich wollen Handynutzer Fotos und Filme anschauen können und auf einer Hand sieht das nun mal nicht so toll aus. Aber sind wir ehrlich – welches Konzept wird schon 1:1 umgesetzt?

[via Tech Digest]

Drivemocion:
Andern mal die Meinung sagen

drivemocionWer regelmässig “RTL Punkt 12″ oder “Kabel 1 – Die Reportage” schaut, wird wissen, dass auf den Autobahnen Krieg herrscht. Da wird gedrängelt, links und rechts überholt und und und … Dank der britischen Firma AU-MY und deren Produkt “Drivemocion” kann man nun den nachfolgenden Lenkern mal so richtig die Meinung sagen. Drivemocion besteht aus einem Controller und einem runden Anzeigemodul, welche beide mittels Saugnapf an der Front- bzw. Heckscheibe befestigt werden können.

Per Knopfdruck kann man nun bis zu fünf verschiedene Emoticons bzw. Wörter anzeigen lassen ( :-), :-(, Thanks, Back Off und Idiot) und sich so bei den anderen Automobilisten bedanken oder beklagen. Da die Kommunikation zwischen Controller und Anzeige drahtlos geschieht und die Geräte mit Batterien betrieben werden, ist das Drivemocion relativ einfach im Auto zu installieren. Je nach Modell (von zwei Emoticons bis zu allen fünf Anzeigeoptionen) kostet das Drivemocion zwischen £18 und £30. Inwiefern sich das Drivemocion aber mit den jeweiligen Strassenverkehrsgesetzen verträgt, kann ich nicht beurteilen, und auch AU-MY nimmt dazu nicht wirklich Stellung. Cool finde ich die Idee jedoch allemal.

Drivemocion

[via macek.ch]

Das aufrollbare Display von Polymer Vision

Telecom Italia will zusammen mit Polymer Vision ein Gerät auf den Markt bringen, welches statt über einen normalen Bildschirm, über ein aufrollbares Display mit einer Diagonale von 5 Zoll und 16 Graustufen. verfügt. Content erhält das Cellular-Book genannte Gerät via SIM-Karte oder etwas exakter: via UMTS oder EDGE. Damit soll es möglich sein, E-Mails, Zeitungen, News, Karten (zum Beispiel abhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort) und und und auf dem aufrollbaren Display anzuschauen. Ferner kann man sich natürlich auch Podcasts und MP3s reinziehen. Damit all die Daten auch gespeichert werden können, sollen die Dinger über mindestens 4GB internen Speicher verfügen. Dieser soll jedoch bei späteren Modell sogar noch grösser sein und in Zukunft sollen sogar Farbbildschirme sowie Bildschirme für bewegtes Bild (also: Film) möglich sein. Telecom Italia und Polymer Vision wollen das Gerät am 3GSM World Congress Mitte März vorstellen und das Cellular-Book noch dieses Jahr auf den Markt bringen.

Polymer Vision

Weiterführende Links:
TIM and Polymer Vision announce the Cellular-Book

[via CrunchGear]

Intelligenzsteigerndes Glas Bier

Eine Bier-Idee aus Asien

Ein “Glas-Puzzle” in Form einer “Moass” – oder was immer die Flüssigmenge ist, die man im asiatischen Raum generell so ausschenkt: Dieses “Gehirn-Traings”-Gerät kostet knapp 23 Dollar und wird weltweit versandt. Der Hersteller verspricht, es sei geeignet, sowohl die linke wie die rechte Gerhinhälfte aktiv zu halten (nicht allerdings die Leber).

Der gleiche Webshop hat auch ein Cheeseburger-Puzzle und ein Glas voller Erdnüsse im Angebot, die wohl ebenso das räumliche Denken anregen sollen.

der Anbieter hält fest, er habe noch keine Nachricht davon, das diese Herausforderung für die Grauen Zellen bald in Anstellungsgesprächen bei Google, Microsoft oder Apple eingesetzt werde.

Und ich persönlich habe meine Zweifel, ob diese Bier-Idee je den Kultstatus des Rubik-Würfels erreichen wird – es ist zu einfach. Ich weiss jedenfalls schon, wo das runde weisse Teil hingehört.

iTunes nicht Vista-kompatibel (oder umgekehrt?)

iTunes läuft unter Vista nicht sauber, sagt Apple

appleWarnung aus dem Hause Jobs: Das Update ihres PC auf Microsoft Windows kann ihren iPod beschädigen.

Freu mich schon auf die Schlacht in den Kommentaren mit all den wertvollen Hinweisen wie “Apple kaufen und ruhiger schlafen”. Apple hat bekanntgegeben, dass iTunes 7.02 nicht mit Vista kompatibel ist. Apple rät dazu, auf die nächste iTunes-version zu warten. Anleitung auf Deutsch nach der Pause.

Unter anderem kann es vorkommen, dass Songs auf dem iPod nicht richtig abgespielt werden; viel schlimmer aber: iPods, auf denen die “Disk-Anwendung” (sorry, kenne die Deutsche Bezeichnung nicht) ausgeschaltet ist, können sich nach einem Update am PC so aufhängen, dass weder ein Update noch ein Restore der Software auf dem Player möglich ist.

Die Krönung aber besteht darin, dass das eigentlich ordentliche Verfahren zum “Abhängen” von USB-Geräten vom Rechner über die Schaltfläche “Geräte sicher entfernen” in Vista den iPod beschädigen könne, wie Apple behauptet – er sollte nur über die Option “iPod auswerfen” (?!) direkt in iTunes abgekoppelt werden.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob Vista die USB-Standards verletzt – oder Apple mit dem iPod sich nicht dran gehalten hat…

Details zur Art der Beschädigung sind in dem Artikel nicht zu finden. Überhaupt ist er auf der deutschen Apple-Seit nicht auffindbar – eine Suche nach “Vista” ergibt hier lediglich Treffer für spanische und italienische Artikel.

Ich versuch mich nach der Pause in einer Übersetzung.

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Überleben dank Kurbel

“Life Gear” KurbelradioTaschenlampeAlarmKompassHandycharger

lifegear-small

Ich lebe auf dem Vulkan, habe ich mir sagen lassen – respektive mitten in höchst bedrohtem Erdbebengebiet. Höchste Zeit, Notvorräte anzulegen. Zum Glück kennen die Amerikaner hier sehr viel mehr private Anbieter, die aus dem Sicherheitsbedürfnis und der Unzuverlässigkeit der Bundesbehörden Kapital zu schlagen wissen.

Dieses 6-in 1 – Gerät zum Beispiel ist formschön, handlich und nur grade 33 Dollar teuer. Es vereint Taschenlampe und -Radio mit einem Kompass, einer Alarmsirene, Notfall-Blitzlicht und einem Anschluss, über den mit dem Handkurbel-Dynamo auch externe Geräte wie Handies aufgeladen werden können.

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PC-Pumpenhaus mit Schauglas

Thermaltake Aquabay M1 – Kühlmittel-Tank und Pumpenkontrolle

Wir haben ja seinerzeit noch an Mopeds rumgeschraubt und möglichst viele km/h jenseits der legalen 30 rausgeholt – aber heute heissen die Schrauber Geeks, sie frisieren keine Puch Maxi, sondern modden ihre Alienware-Box und reden über Mips statt Bier.

Statt italienische Rennsatz-Händler sind jetzt Elektronik-Grosshändler, Modding-Buden und Firmen wie Thermaltake hoch im Kurs.

Zum Beispiel mit dieser schmucken Kühlmittel-Ausgleichstank- und Bewegungs-Kontroll-Blende im Industriedesign, die an normalen Tower-Gehäusen zwei 5,25 Zoll Slots belegt und jederzeit mit einem Blick die Beruhigung verschafft, dass der total overclockte Prozessor noch voll die Kälte kriegt.

Das Teil lässt sich laut Hersteller in praktisch jeden mit Flüssigkühlung ausgestatteten PC einbauen – zwei freie 5,25-Zoll Front-Slots vorausgesetzt, heisst das natürlich. Es ist in diversen Modding-Shops in Europa für meistens ?33.90 erhältlich.

Ich warte noch ein bisschen. Erstens hat mein Wassergekühlter Vaio keine freien Slots. àltere Semester wie mich könnte aber vor allem eine Dreingabe wie ein Kühlmittelresistenter Tropen-Zwerggoldfisch im Tank erfreuen. der Muss aber wohl zuerst noch gezüchtet werden.

Nike Hatphone – warme Ohren und heisser Sound?

Nike HatphoneDas Prinzip der Hatphones von Nike ist schnell erklärt: die in der Mütze eingebauten Mini-Lautsprecher/Kopfhörer (wann wird ein Kopfhörer zum Lautsprecher?) können an einen iPod nano angeschlossen werden. Diesen kann man wiederum in einem kleinen Fach innerhalb der Mütze verstauen (was wahnsinnig bequem sein muss) und durch den Stoff hindurch bedienen (was wahnsinnig cool ausschauen muss). Da alle Kabel innerhalb der Mütze geführt werden, sind Kabelsalat und mit dem Kabel am Reissverschluss hängen bleiben etc. kein Problem mehr. Die Hatphones gibts in drei verschiedenen Ausführungen welche zwischen ?40 und ?45 kosten. So wahnsinnig toll finde ich den Gedanken, mit einem nano in der Mütze joggen zu gehen, irgendwie nicht (und das liegt nicht daran, dass ich joggen doof finde). Ferner fände ich in die Mütze integrierte Buttons sinnvoller, was jedoch die Verbindung via DockConnector notwendig machen würde, womit die Mütze wohl noch unbequemer würde. Am besten lässt mans wohl einfach ganz sein …

Weiterführende Links:
Nike Hatphone

[via CrunchGear]

Visomate – via USB zur ergonomischen Sitzhaltung

VisomateWenn man am Computer YouTube-Videos anschaut arbeitet, ist die Versuchung ja meist gross, sich locker auf einem Arm aufzustützen und aus 10cm Entfernung in den Bildschirm zu starren (also bei mir siehts effektiv immer wie auf dem Bild unten rechts aus). Spätestens wenn man dann am nächsten Morgen im Schulter-bereich total verspannt ist, merkt man, dass solch eine Sitzhaltung kaum gesund sein kann. Doch zum Glück gibt es innovative Firmen wie Brando, welche es sich zum Ziel gemacht haben, unsere Leben zu verbessern. Seit neuem hat meine Lieblingsfirma nämlich den Visomate im Angebot. Dieses Gerät wird auf dem Bildschirm befestigt und misst fortlaufend die Distanz zwischen Gerät und User. Sobald der Mindestabstand von 35cm unterschritten wird leuchtet ein rotes Lämpchen auf und ein Ton ertönt. Wenn der User wieder anständig dasitzt, wechselt das Lämpchen von rot auf blau. Wie eigentlich immer bei Brando, benötigt man ausser einem USB Port (und einer Affinität für etwas geekige Gadgets) nichts. Wem der Rücken ein ernstes Anliegen ist, kann den Visomate für umgerechnet ?20 direkt bei Brando kaufen.

Visomate Erklärung

Weiterführende Links:
Visomate

[via CrunchGear]

PC World verabschiedet sich von der Floppy Disk

FloppyDer britische Computerhändler PC World (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Magazin) verab-schiedet sich endgültig von den Floppy Disks und wird, sobald die Lagerbestände ausverkauft sind, keine Disketten mehr im Sortiment führen.

Hallo?!? Wer kauft denn heute noch Disketten? 1.44MB Kapazität sind doch irgendwie nicht so der Hammer und USB Sticks (nota bene mit Kapazitäten im Gigabyte-Bereich) kriegt man zum Teil doch schon als Werbegeschenke… Wie siehts bei euch aus? Habt ihr euch (wie ich) schon lange von der Floppy getrennt oder schwört ihr immer noch auf die kleinen Plastikdinger?

[via BBC]

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