Alle 7 Artikel zum Thema Kopierschutz auf neuerdings.com:
Lange war der Apple iTunes Music Store eine Inzuchtveranstaltung: Die gekaufte Musik lief nur auf Apple iPods. Für alles andere war Getrickse notwendig. Nun steht iMTS auch Nicht-Apple-Käufern offen. Wie funktioniert das?
Apple führte für den iPod das neue MPEG4 AAC ein, doppelt so effektiv wie MP3. Das Schöne daran: Bei 128 kB/s ist bereits HiFi-Qualität geboten, vergleichbar 256 kB/s bei MP3. Das Blöde: Außer Apple-MP3-Spielern kann kein Gerät dieses Format abspielen!
Ja, MPEG4 AAC, das können inzwischen noch ein paar andere Geräte abspielen. Aber nicht das Apple “Fair DRM”. Die meisten MP3-Spieler können dagegen eben nur genau das abspielen: MP3s.
Die bekommt man inzwischen endlich auch zum käuflichen Download, nachdem jahrelang wohl eine ganze Branche davon lebte, daß ihre Kunden alle “Verbrecher” waren – oder alte CDs rippten aus der Zeit, als Audio-CDs noch dem Red Book entsprachen und nicht mit Kopier- und Abhörschutz präpariert waren.
Doch ist der MP3-Download beim Billig-Markt mit der schweinischen Werbung Schrott:
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Der Media-Markt bietet noch bis Ende der Woche 300 CDs für 5 € und 300 Einzel-Tracks für 50 Cent als hochqualitative MP3s zum Download. Taugt das was? Wenn man seeeehr viel Zeit und Geduld hat, na dann vielleicht…
Beim “saubilligen” Laden gibt es auch Musik-Downloads. Ok, die gab es schon länger, aber bislang nur als WMA-Dateien mit DRM – und wer will schon sowas? Das läuft weder im MP3-Autoradio noch auf dem iPod – und wer will gekaufte Musik schon auf dem PC hören?
Doch nun gibt es angesichts des 30-jährigen Jubiläums – damals wurde in München der erste Media-Markt eröffnet – auf einmal MP3s ohne DRM, allerdings mit Wasserzeichen, doch dazu später – zum halben Preis wie die Musik bei iTunes: 50 Cent pro Track, 5 € pro komplettes Album. Taugt das was?
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Die “Marlin-Community” will eine Open-Source Lösung für restriktives Digital Right Management (DRM) entwickeln. Open Source? DRM? Verträgt sich das?
Wohl eher nicht. Was so harmlos klingt, könnte aber bestehende DRM-Ansätze auf eine neue Ebene holen. Das zumindest ist die Hoffnung des Marlin-Konsortiums, dem namhafte Hersteller wir Philips, Samsung, Panasonic und Sony, sowie Intertrust, Patentinhaber diverser Kopierschutztechnologien, angehören.
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Engelmann bietet jetzt eine Software, mit der sich per DRM kopiergeschützte Musik in neutrale Formate wandeln lässt. Das verhindert nach dem Aus vieler Musikanbieter im Netz, dass die Lieblingssongs als unspielbare Dateileichen auf der Festplatte verrotten.
Engelmann FreeTunes 2.0 beseitigt den Kopierschutz durch Neuaufnahme (Bild: Engelmann)
Normalerweise kann man mit etwas Aufwand und sogar mit Bordmitteln (dem Windows-Mediaplayer) jeden kopiergeschützten Song in MP3 umwandeln. Dazu brennt man erst aus den WMA- bzw. AAC-Dateien eine Audio-CD und rippt diese dann wiederum ins “freie” MP3-Format zurück. Engelmann FreeTunes 2.0 befreit den Song ebenfalls von der Last der Lizenz, allerdings etwas anders: er nimmt die Songs einfach erneut analog auf.
Denn der konventionelle Umweg über CD ist bei kompletten Musiksammlungen mit mehreren tausend Titeln sehr mühselig (vom Materialaufwand ganz zu schweigen, wenn man nicht gerade eine virtuelle CD-Software für den Zwischenschritt einsetzt).
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Eigentlich ging es darum, das HDMI-Upscaling eines aktuellen DVD-Players zu testen. Doch dann fraß dieser sich nach der halben DVD fest: An der Layer-Grenze ging dank Kopierschutz gar nichts mehr.

Der Testkandidat DVD-Player Pioneer DV400V kann alles außer ostdeutsch (Bild: Pioneer)
Mit dem neuerdings.com-Referenzgerät Sharp LC-52 XL 2E war es interessant, einmal die Upscaling-Funktion des Pioneer DVD-Players DV400V auszuprobieren: Bringt es wirklich etwas, schon vom Player auf 1080p in HDMI umzusetzen, statt ein normales PAL-Komponentensignal (YUV) einzuspeisen und den Fernseher das Bild hochrechnen zu lassen? 
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Napster schlägt Amazon und iTunes: Der Filesharing-Pionier, der zwischenzeitlich zum Musikverleih mutierte, bietet ab sofort sechs Millionen Songs im kopierschutzfreien MP3-Format für 1$ das Stück.

iTunes um vier Millionen, Amazon um eine Million geschlagen: Das verspricht Napster jedenfalls derzeit mit seinem MP3-Musik-Kauf-Angebot. Sechs Millionen Titel sollen mit 256Kbit codiert als kopierschutzfreie MP3-Dateien zu haben sein. Und zwar ohne Aufpreis wie bei iTunes. Vorerst allerdings nur für Amerikaner.
Um die Songs zu kaufen, musste man bisher eine Mitgliedschaft bei Napster innehaben, das in erster Linie als Flatrate-Musikverleiher operierte. Jetzt soll sich das ändern:
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Spielehersteller Electronic Arts (EA) bringt den kollektiven Blutdruck der Gamer-Szene in ungeahnte Höhen: Die lang erwarteten Spiele “Spore” und “Mass Effect” kommen mit extrem harschem Kopierschutz.
Spore: Will Wrights neustes Spiel, eine Kreuzung von Sims und Creatures, wird seit Jahren erwartet.
Eigentlich kennt man den Mechanismus schon von Valve, dem Spielevertreiber, der unter anderem den Ego-Shooter Counter Strike Source anbietet: Um zu spielen, muss man sich mit einer Netzwerk-ID auf einem Server anmelden.
EA will etwas ähnliches mit den fieberhaft erwarteten Standalone-Games “Spore” von Sims-Schöpfer Will Wright und “Mass Effect” einführen:
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