Thema: Konzept

 

Alle 58 Artikel zum Thema Konzept auf neuerdings.com:

Joe Doucet OneSense Kopfhörer-Konzept:
Ich bin ganz Ohr

Joe Doucets Designstudie OneSense ist ein Kopfhörer wie aus einem Marvel Comic. Im April ist er auf der Ausstellung "Meet my Project" in Mailand zu besichtigen, auf der sich noch viele weitere interessante, schöne oder auch kuriose Designideen entdecken lassen.

Joe Doucet OneSense {pd Meet my Project;http://www.meetmyproject.com/press/}
Joe Doucet OneSense (Quelle: pd Meet my Project)
Kopfhörer sind heute meist klein und auf den ersten Blick nicht zu entdecken, so dass ihr Träger häufiger gezwungen ist, sie aus den Ohren zu nehmen, um Konversation zu betreiben. Dabei möchte man doch in der Regel seine Ruhe haben, wenn man Kopfhörer aufsetzt oder ins Ohr steckt. Man will störende Geräusche ausblenden, sich in Musik oder Hörbuch vertiefen. OneSense ist ein Kopfhörer-Designkonzept, das diese Absicht schon rein optisch unterstreicht.

Punkt 1 ist die Signalfarbe Rot, in der Tierwelt eine Warnfarbe. So bietet zum Beispiel die Rotbauchunke Fressfeinden gezielt ihre rot gefärbte Unterseite, um damit zu signalisieren: ungenießbar, giftig. Das Stacheldesign ist ein zweiter Hinweis darauf, dass der Träger grantig reagiert, wenn er gezwungen ist, One Sense abzunehmen. Darüber hinaus muss man erst einmal Köperkontakt zu ihm aufnehmen, denn der Name ist bei OneSense Programm: Die Kopfhörer dienen dazu, sich ganz auf den einen Sinn, das Hören, zu konzentrieren und blockieren die Sicht.

Alle Teilnehmer der Ausstellung "Meet my Project"
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Twittertape Machine:
Twitter-Ticker im viktorianischen Steampunk-Design

Der britische Tüftler Adam Vaughan hat einen «Twitter-Ticker» gebaut, der an einen Börsenticker von 1869 erinnert – komplett mit Messingzahnrädern und Glashaube. Die «Twittertape Machine» druckt die eigenen Tweets und Erwähnungen auf einem schmalen Streifen aus Thermopapier aus.

Twittertape Machine {Twittertape Machine;http://www.twittertape.co.uk/}
Twittertape Machine (Quelle: Twittertape Machine)
Die neueste Hardware, das aktuelle Betriebssystem und die letzte Version aller Programme auf Rechner und Smartphone: Darunter machen wir es heutzutage nicht. Aber dem viktorianischen Steampunk-Charme einer Twittertape Machine kann sich dann doch niemand entziehen. Mit ihren sichtbaren Zahrädern aus Messing, ihrem Holzpodest und der schützenden Glasglocke wirkt die Twittertape Machine wie eine Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts.

Dabei handelt es sich um einen hochaktuellen Prototyp, der von Adam Vaughan in stundenlanger Kleinarbeit zusammengesetzt wurde. Im Sockel steckt ein mit Arduino vergleichbarer Mikroprozessor mit selbst programmiertem Code. Die Messingteile wiederum stammen aus einer alten Uhr, die Adam Vaughan Stück für Stück mit einem kleinen Schleifgerät in Form gebracht hat.

Alle 30 Sekunden prüft die Twittertape Machine per Ethernet, ob es auf Twitter passende neue Tweets gibt und druckt sie dann auf einen dünnen Streifen Thermopapier aus. Das folgende Bewegtbild zeigt, wie ein Tweet analogisiert wird.

Twittertape Machine: Twitter-Ticker mit viktorianischem Charme
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Saarländer Uni führt kabellose Bremsen ein:
Ein Drahtesel ohne Draht-Bremsen

Wie sicher sind 99.999999999997 %, wenn es um eine drahtlose Handbremse am Fahrrad geht?


Hermanns drahtlos Bremse - Bevor die Bremsen versagen, gewinnt man im Lotto {Alpha Gallileo;http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=113602&CultureCode=de}
Hermanns drahtlos Bremse - Bevor die Bremsen versagen, gewinnt man im Lotto (Quelle: Alpha Gallileo / CC)
Nicht nur Politiker können sich der Vertrauensfrage stellen, auch Wissenschaftler. In diesem Falle lautet sie: Vertraue ich Deiner drahtlosen Handbremse am Fahrrad? Einer Bremse ganz ohne Kabel, nur mit Funk? Einer Bremse, die mit einer Sicherheit von 99.999999999997 % funktioniert?

Professor Holger Hermanns, Leiter der Gruppe «Dependable Systems and Software» an der Universität des Saarlandes experimentiert mit drahtlosen Bremsen, welche dereinst beispielsweise im europäischen Zugverkehr zum Einsatz kommen könnten. Da Tests mit Zügen und Flugzeugen jedoch zu teuer und gefährlich wären, muss in der frühen Entwicklungsphase ein Strassenrad herhalten.

Ein derzeit noch riesiger Aufbau an Lenker und Gabel soll die Funksignale zum Bremsen verarbeiten. Je nachdem wie stark die Bremshebel gezogen werden, bremst auch das System – ganz wie man es von einer herkömmlichen Bremse gewohnt ist. Das irritierende ist jedoch, das Eingeständnis Hermanns: » weiterlesen

Jonas Pfeils grosser Wurf:
Sphärische Panoramaaufnahmen mit der Throwable Panoramic Ball Camera

Mit der «Panoramic Ball Camera» bleibt man nicht nur immer am Ball, sondern schiesst nebenbei auch noch sphärische Panorama-Aufnahmen.


Panoramic Ball Camera - Ein Wurf, 36 Kameraauslöser und ein Panoramafoto {Jonas Pfeil;http://jonaspfeil.de/ballcamera}
Panoramic Ball Camera - Ein Wurf, 36 Kameraauslöser und ein Panoramafoto (Quelle: Jonas Pfeil)
Wer den Anschluss nicht verlieren will, muss am Ball bleiben; das gilt auch in der Fotografie. Kameras sind ja mittlerweile überall: In U-Bahnen, an öffentlichen Plätzen, in Smartphones, in Laptops und in Stofftieren. Warum also nicht auch in Bällen? Und wenn wir schon dabei sind: Warum nicht gleich mehrere Kameras in einem Ball unterbringen? Wissenschaftler der TU Berlin haben genau dies getan. Sie haben 36 Kameras, die mit je 2 MP auflösen, in einem Ball untergebracht und weil die grüne Kugel nicht einfache Fotos, sondern sphärische (!) Panoramaaufnahmen schiesst, haben sie ihre Entwicklung «Panoramic Ball Camera» getauft.

Die Ballkamera ist mit High-Tech vollgestopft: Unter anderem erkennt ein Beschleunigungssensor den Scheitelpunkt der Flugbahn und löst am höchsten Punkt alle 36 Kameras gleichzeitig aus. » weiterlesen

Faltboot Boat One:
Ein Origami-Paddelboot

Mit «Boat One» klappt man sein Boot im Nu zusammen und verstaut es platzsparend als flaches Brett im Kofferraum.


Boat 1 - Platz für eine Person und ein wenig Ausrüstung,{foldboat.info;http://www.foldboat.info/?portfolio=boat-one-prototype}
Boat 1 - Platz für eine Person und ein wenig Ausrüstung,(Quelle: foldboat.info)
Wer mal «schnell» auf dem Fluss nebenan paddeln will, braucht länger für die nötigen Vorbereitungen als man im ersten Moment denken würde. Und selbst wenn der Anhänger endlich am Auto hängt, muss man mit der ganzen Bagage auch noch heil am Flussufer ankommen. Immerhin, wer ein richtiges Boot besitzt, erspart sich das mühsame Aufpumpen des Schlauchboots – welches man dafür bequem im Kofferraum transportieren kann. Mit dem Faltboot «Boat One» ist man sowohl flexibel ohne Anhänger, als auch schnell ohne Pumpe auf dem Wasser.

«Boat One», Origami-Paddelboot
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Yanko Slingshot Camera (Konzept):
Bitte nicht freundlich!

Das Konzept der Zwille-ähnlichen «Slingshot Camera» mag für kurze Dauer erheitern, zu mehr als einem Spielzeug taugt es am Ende jedoch nicht.


Yanko Slingshot Camera {Yanko Website;http://www.yankodesign.com/2011/09/26/candid-camera-with-a-sling/}
Yanko Slingshot Camera (Quelle: Yanko Website)
Es ist doch kaum auszuhalten: Von all den Hochglanz-Fotos grinsen uns diese lachenden, superglücklichen Gesichter an, als wollten sie sagen: “Mir geht’s soooo viel besser als Euch”. Um für Abwechslung zu sorgen haben sich zwei Designer ans Werk gemacht und die «Slingshot Camera» konzipiert, zu deutsch die Steinschleuder-Kamera. Noch ist es ein Konzept, doch dank Community-geförderter Spenden läßt sich ja jedes Produkt verwirklichen.

Praktisch zu einem Stab zusammengeklappt kann man das bedrohliche Werkzeug wie ein Butterfly-Messer transportieren, um im entscheidenden Moment ganz überraschend die Kamera zu zücken. Hat man die beiden Arme ausgeklappt, zielt man auf die zu fotografierende Person und zieht das Gummiband nach hinten…

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Konzept Il Tiro Espressorevolver:
Einen Schuss Espresso bitte

Il Tiro ist das Konzept eines Espresso-Revolvers, der es ermöglicht, das beliebte Heißgetränk direkt am am Tisch zuzubereiten und mit einer Grandezza zu kredenzen, die dem kleinen Schwarzen angemessen ist.

Die beste Art einen Espresso zuzubereiten ist für viele Genießer eine Glaubensfrage. Worauf muss man nicht alles achten: Wassertemperatur, Druck, Dauer der Extraktion, Mahlgrad des Kaffees. Und immer wieder werden neue mobile Maschinen zur Zubereitung entwickelt, die mal mit Luftdruck arbeiten, mal mit Gaspatronen, mal mit Akku und sogar mit schierer Muskelkraft

Il Tiro Espressorevolver
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Nokia 3D-Smartphone-Patent:
Mehr 3D denn je

Nokia reicht ein Patent für ein interaktives 3D-Klappdisplay ein.

Nimmt man Symbian genauer unter die Lupe, sieht man ihm nicht unbedingt an, wie innovativ das Unternehmen dahinter wirklich ist. Dabei blickt Nokia auf eine Fülle von frischen Ideen zurück, zum Beispiel das Klapphandy E70 oder das neue USB-To-Go. Ein Patentantrag sorgt nun für neue Publicity, was unserem Dornröschen ganz gut tut: Entwickelt wurde ein 3D-Display, das dem Betrachter folgt.

So soll ein aufklappbares Smartphone zwei Displays beinhalten, es stellt eine Art Kreuzung aus Nintendo 3DS und dem vor einer Woche bekannt gewordenen Sony S2 Tablet dar: Das obere Display zeigt ein 3D-Bild, das untere ist ein “normales” 2D-Display. » weiterlesen

Schultze Works Triple Flip Smartphone:
Zwei-Klappen-Gesellschaft

Das Triple Flip von Schultze Works bringt frischen Wind ins Smartphone Design.

“Träumer” ist ein Superhit von Supertramp und so erscheint auch die Vision von Schultze Works, ein Traum, der vielleicht nicht ganz zu Ende geträumt wurde – oder doch ein ausgeschlafenes Kerlchen, dieses Triple Flip?

Dave Schultze zeigt eine sehr interessante Designstudie, die durchaus Anhänger finden könnte. Es handelt sich um ein aufklappbares Smartphone mit Windows 7 Betriebssystem, das in Standby-Position einen Teil des Displays anzeigt, auf dem Anruferkennung oder SMS-Eingang dargestellt werden. Durch Drücken der Verriegelungstaste springen die beiden Klappen auf und geben nicht nur das gesamte Display frei, sondern auch die innenliegenden Tasten, sowie Mikrofon und Lautsprecher.

Schultze Design Triple Flip
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GM EN-V:
Der Neid fährt auf einer Achse

In Shanghai auf der Weltausstellung hat GM die EN-V-Pods gezeigt. Die Zweipersonenfahrzeuge basieren auf dem Segway und verzückten an der CES.

Ich will immer noch einen Segway, aber ich sehe sein Problem – vor allem in Europa mit den engen Innenstädten: Das Fahrzeug ist auf dem Gehsteig ein fahrender Prellbock und auf der Strasse Mangels Knautschzone ein Sarg.

Daran ändert sich auch nichts, wenn man eine Karosserie darum herum baut, das Fahrzeug mit zwei Sitzplätzen, Steuerung, Sensoren und Vernetzung ausstattet – aber in einer neuen Innenstadt, die auf solche Pods ausgerichtet ist, wären sie das perfekte Forstbewegungsmittel.

Das denken sich jedenfalls die Ingenieure von der Konzeptabteilung bei GM. Ich dachte nicht daran, als ich die Fahrzeuge auf der Plaza der CES gesehen habe. Ich dachte “Cooooool!”.

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