Alle 5 Artikel zum Thema Kinect auf neuerdings.com:
Ein unscheinbares, grau-schwarzes Kästchen von der Größe einer Kaugummipackung soll die Art und Weise revolutionieren, wie wir mit unseren Computer agieren: “The Leap” nennt es sich, wird per USB angeschlossen und schon kann man seinen Rechner per Fingergesten bedienen. Hinter der Erfindung steckt ein Mathegenie.
"The Leap" kann Hand und Finger auf einen Hunderstel Millimeter exakt erfassen.
Was das amerikanische Unternehmen
Leap Motion in einem jetzt hochgeladenen Video zeigt (siehe unten), wirkt wie pure Science Fiction, soll aber schon im Dezember 2012 auf dem Markt kommen und ist ab sofort vorbestellbar: Mit dem Kästchen “The Leap” bedient man einen Mac oder PC per Hand- und Fingergesten. Es ist dabei um ein Vielfaches präziser als Kinect.
Der Kopf hinter “The Leap” ist David Holz, den die Financial Times in ihrem Bericht als ein Mathegenie bezeichnet. Und tatsächlich basieren die besonderen Fähigkeiten des neuen Geräts offenbar vor allem auf Algorithmen und weniger auf revolutionärer Hardware. Chris Nuttall, Redakteur der Financial Times, hatte eine Vorabdemo von “The Leap” bekommen und war von dessen Möglichkeiten verblüfft. Insofern ist das Werbevideo wahrscheinlich gestellt, aber es könnte dem sehr nahe kommen, was im Dezember veröffentlicht wird.
The Leap
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Während die ganz Grossen der Branche an der CES 2012 kaum für Überraschungen gut waren, warteten Nischenplayer mit wirklich bemerkenswerten Gadgets auf. Herausragendes Beispiel: Hersteller von 3D-Druckern. Sie wollen der breiten Masse eine Technologie zugänglich machen, die bisher kaum bekannt ist – und enorme Sprengkraft birgt.
Naturgemäss sind es die gigantischen Stände, mit denen die Branchenriesen wie Microsoft – die Firma hat mich freundlicherweise nach Las Vegas eingeladen, um über die CES zu berichten –, Sony, LG, Samsung et cetera Aufsehen erregen an der Consumer Electronics Show. Wer abseits der grossen Massen durch die Hallen des Las Vegas Convention Center flaniert, stösst auf weitgehend unbekannte Hersteller, deren Produkte ein ungleich grösseres disruptives Potenzial haben als Tablets und 3D-Bildschirme – oder riesenhafte Messestände. Beispielsweise 3D-Systems mit dem Cube und MakerBot mit dem Replicator (letzteren konnte ich leider nicht selbst begutachten), beides kommerzielle 3D-Drucker, die verhältnismässig preiswert und leicht zu bedienen sein sollen.
Nun sind 3D-Drucker, die Objekte erstellen, indem sie unzählige feinste Schichten geschmolzenen Kunststoffs übereinanderlegen, per se nichts Neues. Neu ist aber, dass die Hersteller Kurs nehmen auf die Wohn- und Kinderzimmer dieser Welt; die neuen Geräte sehen weniger abenteuerlich aus und sind einfach in der Handhabung. » weiterlesen
Steve Ballmers Keynote an der CES liess so manchen Zuschauer etwas ratlos zurück: wie kann ein so wichtiger Branchenplayer so wenig zu sagen haben?
Bye, Bye, Ballmer - Microsoft wird nicht mehr auf die CES kommen(Quelle:
pd Microsoft)
Spektakulär hätte sie werden können, die letzte CES-Keynote Steve Ballmers. Ballmer hätte beispielsweise Nokia-Chef Elop als Gast begrüssen und diesen das Lumia 900 präsentieren lassen können; Elop hätte diese Gelegenheit nutzen können, um zu beteuern, wie wichtig Windows Phone 7 für Nokia sei. Ballmer hätte Elops öffentlichem Liebesschwur erwidern können, auch Microsoft schätze die Zusammenarbeit mit Nokia, sehr sogar – eine Kunstpause hatte die Zuschauer erschaudern lassen: Wird Ballmer gleich die Übernahme des Smartphone-Geschäfts der Finnen bekannt geben? Ballmer hätte dann verlauten lassen, dass Skype endlich für Windows Phone 7 erhältlich sei, nota bene vorerst nur für Nokia-Geräte. Das entsprechende Update, so hätte Ballmer seine Ausführungen abschließen können, stehe ab sofort zum Download bereit. Anhaltender Applaus wäre ihm sicher gewesen.
Stattdessen wird Ballmer sich wohl noch eine Weile daran erinnern, dass er keine 30 Sekunden Schlussapplaus für eine Keynote bekam, die konkrete Ankündigungstermine ebenso vermissen liess wie überraschende und scharfsinnige Ausführungen zu den Entwicklungen der Branche in den kommenden Monaten.
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Asus springt mit WAVI Xtion auf Microsofts Bewegungs-Steuerungs-Express auf. Das Bewegungs-Steuerungs- und Medienstreaming-System für den PC wird jetzt an der CeBIT gezeigt.
Asus hat mit WAVI Xtion, das in Zusammenarbeit mit PrimeSense entstanden ist, dem Hersteller, der auch an Microsofts Kinect mitgewirkt hat, das System aufgebohrt:
WAVI Xtion steht für “Wireless Audio and Video Interaction” System, also ein kabelloses Audio/Video-Interaktions-System. Es verbindet mangels Xbox-ähnlichem Asus-Gerät den PC mit einem HD-TV.
Xtion besteht denn auch nicht nur aus einem optischen Sensor, der die Bewegungen des Spielers/Benutzers erkennt und in Steuerungsbefehle auf dem Bildschirm umsetzt (und dabei dem Microsoft-System Kinect sehr, sehr ähnelt), sondern zugleich aus einem Paar kabelloser Streaming-Module, welches Ton und Bild in Wireless HDMI zu einem HD-TV überträgt: » weiterlesen
Evoluce stellt jetzt eine Steuerung vor, mit der sich Windows 7 über die Kinect-Erweiterung der Xbox per Gesten befehligen lässt.
Evoluce hat jetzt für den Kinect-Sensor der Xbox ein System vorgestellt, das auch die Steuerung von Windows 7 und darauf laufender Anwendungen über Gesten erlaubt. Hierfür muss der Kinect-Sensor mit dem PC verbunden werden, und nach Installation des Treibers kann die Windows 7-Oberfläche sofort über einfache Bewegungen gesteuert werden. Auch mehrere Personen können gleichzeitig Multitouch- und Multi-Gesture-Applikationen bedienen.
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