Thema: kindle2

 

Alle 4 Artikel zum Thema kindle2 auf neuerdings.com:

«Kindle2» von amazon in Europa:
Erster Bote einer neuen Generation

Den E-Book-Reader «Kindle» von amazon haben wir hier bei neuerdings.com bereits getestet. Seit kurzem funktioniert das Gerät auch in Europa – und zeigt uns, wo die Reise hingeht.

Seit zwei Wochen teste ich nun den «Kindle» von amazon. Das Gerät, genau genommen heisst es ja «Kindle2», ist nicht neu, daher ist ein Test der Hardware und Software eigentlich für uns globale Geister etwas veraltet. Peter Sennhauser hatte im März schon einen ausführlichen, dreiteiligen Testbericht abgeliefert (hier der Teil I: «Auspacken und Staunen»).

Die Europäer testen ihn natürlich trotzdem jetzt noch. Gion Mathias Cavelty von der Schweizer «Weltwoche» zum Beispiel freut sich, etwas postpubertär, dass keine Schweizer Autoren im Kindle Store sind. Dann bringt er aber doch noch einen nützlichen Serviceteil:

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Amazon Kindle:
Jetzt auch bei uns bestellbar

Das eBook-Lesegerät “Kindle” ist ab sofort auch in Deutschland (und über hundert anderen Ländern) zu bestellen – zunächst aber bei Amazon.com aus den USA (also die englische Version).

Bevor Sony & Co. in Europa den eBook-Kuchen alleine verspeisen, hat sich Amazon dazu entschlossen, nun doch den Verkauf seines Lesegeräts Kindle zu erlauben. Da diese Entscheidung mehr oder weniger zeitnah zur Buchmesse gefällt wurde, wird der Vertrieb zunächst aus den USA organisiert. Dazu gehört auch die Versorgung mit elektronischem Lesestoff – den gibt es im Kindle-Format zurzeit nur in englisch, mit Ausnahme der FAZ und des Handelsblatts. US-Mobilfunkanbieter AT&T kümmert sich auch im Ausland darum, dass die Anwender die Bücher über das Mobilfunknetz laden können. Amazon verkauft das als “…sodass Kunden nicht nach einem Wi-Fi-Hotspot suchen müssen.” (dass eine Mobilflatrate hierzulande noch nicht so weit verbreitet ist, steht auf einem anderen Blatt).

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Amazon Kindle2 im Test:
Der Vorleser

Das Ebook von Amazon, der Kindle2, ist simpel zu bedienen und beherrscht das, wofür er bestimmt ist. Allerdings ermöglicht er nicht nur das Lesen, er liest auch vor. Und zwar beeindruckend gut. Tonprobe weiter unten.

Der Kindle2 ist nicht nur schöner als sein Vorgänger, das neue Ebook-Lesegerät von Amazon hat neben dem eingebauten Datenfunk jetzt einen weiteren Trumpf gegen die Konkurrenz von Sony und Co unter der Abdeckhaube. Er kann vorlesen.

Als ich nach der Präsentation des Kindle2 von Protesten der Verleger gegen die Vorlesefunktion hörte, hielt ich das zuerst für typische Technologie-Panik. Nachdem ich den Kindle2 gehört habe, denke ich, die Verleger – wenigstens die von Hörbüchern – haben Grund zur Sorge.

Denn sie haben in den USA einen beträchtlichen Markt, weil hier viele der Autopendler die Stunden im morgendlichen Stau mit dem Anhören der nicht ganz billigen Hörbücher verbringen.

Der Kindle2 macht nun aus jedem Buch, nein, aus jedem (englischen) Text ein Hörbuch. Vielleicht nicht ganz so angenehm anzuhören wie das, was ein Schauspieler oder Radiosprecher aus einem Buch macht. Aber die Sprachausgabe des Kindle gehört dennoch zum Besten, was ich bisher an synthetischer Massenware gehört habe. Abgesehen von gelegentlichen Fehlbetonungen oder mangelnden Pausen an Satzenden liest der Kindle2 beeindruckend lebhaft und verständlich. Mal reinhören?

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Amazon Kindle2 im Test:
Auspacken und staunen

Amazon hat mit dem ersten E-Reader “Kindle” schon Aufsehen erregt – allerdings mehr wegen des Konzepts als des (hässlichen) Geräts. Der Kindle2 sieht deutlich besser aus. Wir haben einen.


Auspacken! Ich mach das für mein Leben gern, auch dann, wenn ich grade 365 Dollar für den inhalt eines Kartons rausgerückt habe. Der Kindle2 von Amazon kommt in den USA über Nacht, wenn man am Vortag vor Mittag bestellt. Ich habe heute erst nach 19.30 Uhr geduscht. Ich hätte ja sonst mit shampooniertem Haar den UPS-Pöstler verpassen können.

Zum Kindle2: Das Gerät ist deutlich kleiner, vor allem dünner, als der Vorgänger und liegt viel besser in der Hand. Das Display überzeugt genau wie alle andern E-Ink-Bildschirme – der fast schon unglaubliche Kontrast sticht ins Auge, sobald man den Kindle2 aus der geradezu Apple-mäßig gut gestalteten Verpackung hebt. Der Screen zeigt dann nämlich schon eine Anleitung an:

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