Thema: iTunes

 

Alle 30 Artikel zum Thema iTunes auf neuerdings.com:

Apple iPod:
Ärger um die Lizenzgebühren

Steve Jobs im Krankenhaus, iTunes vor der Schließung und iPods vor dem Rausschmiss bei Händlern. Was stimmt?

Nun, Steve Jobs geht es bestens, nur der Apple-Aktie ging es gar nicht gut, nachdem das in einem Börsenforum und bei CNN “I-Report” gepostete Gerücht um einen Herzanfall Jobs lanciert worden war. Der anonyme Poster hat sicher seinen Schnitt damit gemacht billige Apple-Aktien einzukaufen oder mit Derivaten auf fallende Kurse zu setzen und abzuzocken.

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Apple Keynote “Let’s Rock”:
Das iPod-Rocken lässt etwas nach

Steve Jobs stellte in San Francisco die neuste Generation iPods vor. Wir waren fast live dabei – bei der Liveübertragung in London – und konnten die Geräte auch schon anfassen.


Auffällig war, dass der neu aufgelegte iPod Classic nur wenige Bemerkungen wert war: Er ist dünner als vorher und hat nun 120 GB statt vorher 80 GB.

Obwohl der Classic bei einigen langjährigen iPod-Fans, die 16 oder 32 GB als eine Beleidigung ihrer Musiksammlung empfinden, immer noch beliebt ist, scheint Apple in dieses Modell nicht mehr viel zu investieren.

Für das lukrative AppStore-Business braucht es eben die iPhone/iPod-touch-Linie.

iPod Nano


Als nächstes wurde der neue iPod nano gezeigt. Vermutlich ist der letzte nano mit dem Breitbildformat weniger gut angekommen als die beiden Vorgänger, denn die vierte Auflage kehrt zum Hochformat zurück.

Durch das vom iPhone und vom iPod touch bekannte «Accelerometer» (Bewegungssensor) versucht der nano, das beste aus beiden Welten zu verbinden, indem man das Bild auch ins Querformat kippen kann. Den einzigen Szenenapplaus erntete Jobs mit der Demonstration des Features «Shake to Shuffle»: Schütteln des iPod schaltet ihn in den Zufallswiedergabe-Modus um. Ein netter Scherz.

Auf dem Bildschirm wirkte der nano auf mich nicht sehr ansprechend, in der Hand dagegen durchaus. Er ist noch dünner geworden, das gewölbte Glas ist wirklich schick, das Display strahlt hell und klar. Er kommt in sage und schreibe neun verschiedenen Farben, was für mich kein Killerkriterium ist (auch der iPod mit den auslaufenden Farben nicht) – aber man weiss ja, dass nicht wenige Frauen das anders sehen… Preise für den iPod nano (laut hier abgegebener Preisliste, die Preise im Onlinestore weichen komischerweise um 10 Euro ab): Deutschland: 8 GB 149 Euro, 16 GB 199 Euro. Schweiz: 8 GB CHF 229, 16 GB 299.

iPod Touch


Auch mein Anfasserlebnis blieb eher unspektakulär. «Doooch, der ist aber wirklich viel dünner, guck mal genau hin», wurde ich von einem netten Apple-Mitarbeiter zur Begeisterung gemahnt. Na gut.
Preise für den iPod touch: Deutschland: 8 GB 219 Euro, 16 GB 279 Euro, 32 GB 379 Euro. Schweiz: 8 GB CHF 339, 16 GB CHF 439, 32 GB CHF 579. Günstiger als bisher, aber immer noch teuer. Natürlich treiben in der Schweiz die SUISA-Gebühren nach wie vor die Preise in die Höhe.

Im Grundrauschen: Zwei neue Ohrhörer-Sets, ein billigeres mit Skip-Tasten und Lautstärkeregler, das trotzdem nicht beiliegt, sondern 29 Dollar kostet, und ein teureres, angeblich gutes für 79 Dollar. Das heisst im Umkehrschluss, dass die mitgelieferten Ohrhörer bis auf weiteres so schlecht bleiben werden, wie sie immer waren. – Der Upgrade der Firmware von iPhone und iPod touch für bisherige Benutzer. Mit der Version für den iPod touch (8.99 EUR / CHF 11 von 1.x auf 2.1, gratis von 2.0) ist man rechtzeitig fertig geworden; die Version für das iPhone dagegen soll erst am Freitag folgen, was vermutlich nicht beabsichtigt war.

Fazit
Das horrende Innovationstempo, das Apple in den letzten Jahren an den Tag gelegt hat, lässt sich ganz offenbar nicht halten – der letzte wirklich grosse Coup war die iPhone-Ankündigung im Januar 2007, seitdem sieht man vor allem Derivate (wie die Ausweitung der vom iPhone bekannten Features nach unten) und Evolutionen. Zwar befeuern die Medien den Hype unvermindert, aber das Spektakel «eine letzte Sache noch:» bleibt aus.

Der neue iPod nano ist sehr schön und wird sich sicher gut verkaufen. Der iPod toch ist auch toll, aber er war es auch vorher schon, und für Besitzer des letzten Modells scheint es nicht wirklich zwingend, sich die neue Generation zu leisten. Die heute am meisten herausgestellte Musikempfehlungs-Funktion «Genius» ist bei anderen Diensten wie last.fm längst Standard.

Umso wichtiger ist für Apple der sehr erfolgreiche Start des AppStore (100 Millionen Downloads in 60 Tagen, wobei die meisten gratis sein dürften), was sich an der klaren Fokussierung auf die AppStore-fähigen Geräte auch zeigt.

GimmeSomeTune und Desktop Lyrics:
Mitsingen einfach gemacht

GimmeSomeTune und Desktop Lyrics helfen da, wo das Gedächtnis nachlässt.

Wer viel Musik hört, der wird auch vielleicht beim Mitsingen manchmal an die Grenzen dessen stoßen, was man an Textinhalt versteht. Wenn man es genau wissen will, muss man im Normalfall erstmal nach den entsprechenden Lyrics suchen- oder lässt ein Programm wie GimmeSomeTune eben jenes erledigen. Entdeckt habe ich für eben jenen Zweck jetzt eine Kombination aus zwei Mac-Programmen: Eines heißt GimmeSomeTune, das andere Desktop Lyrics.

GimmeSomeTune sieht auf den ersten Zweck schlicht aus, offenbart aber nach kurzer Zeit eine sehr gute Funktionalität. Hauptsinn des Menüleistenprogramms: Den Songtext zum gerade laufenden Tracks zu laden. Dabei landet er nicht nur im Programm selbst, sondern speist die Informationen werden auch direkt in iTunes ein: » weiterlesen

Salling Media Sync:
Handys mit iTunes verbinden

Mit Salling Media Sync kann man auch Handys, die nicht von Apple kommen mit iTunes synchronisieren.

iTunes ist immer noch klarer Marktführer in Sachen digitalen Musikeinkauf und daher auf vielen Macs und PCs zu finden. Doch nicht jeder, der iTunes nutzt, hat auch ein iPhone, mit dem man seine Musik bequem synchronisieren kann. Diese Funktion behält Apple natürlich seinen Geräten vor. Abhilfe will jetzt die Software Salling Media Sync schaffen, die zumindest einige Handys mit der iTunes Bibliothek synchronisiert:

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Google China:
Kostenlose Musik für Alle

DRM oder nicht DRM, Abo oder Einzelkauf, legal oder illegal. In China stellen sich diese Fragen nicht, denn die Piraterie ist hier gerade im Musiksektor übermächtig. Begeben wir uns also in die Grauzone.

Während in westlichen Gefilden die Grundsatzdiskussionen über den “richtigen” Vertrieb von Musik noch in vollem Gange sind, hat Google China im Reich der Mitte einen anderen Weg eingeschlagen. Alle verfügbaren Titel von top100.cn lassen sich kostenlos und DRM-frei auf den eigenen Rechner laden, und das völlig legal.

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iPhone 3G:
Software 2.0.2 erhältlich

Das iPhone kriegt ein Upgrade nach dem anderen – die neuste Softwareversion trägt die Nummer 2.0.2 und soll das 3G-Signal stabilisieren. Angeblich auch auf iPods.

Ein Kommentator auf Engagdet will nach der Meldung, die neue Softwareversion für das iPhone 3G stehe bereit, wissen, wo er das Changelog finden könne, andere teilen ihm mit, dass Apple sowas nicht kenne, “weil, Apple ist perfekt und deshalb gibts auch keine Bugs, und das hier ist ein, ähm, einfach so wunderbarer Software-Flicken.”

Ein paar Minuten nach der ersten Meldung über das iPhone-Update schreit dann einer in den Kommentaren: “Jawohl! Mehr Balken!”:

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Tunecore:
Platten-Label für Jedermann

Viele Musiker würden in Ermangelung eines Plattenvertrags gerne ihre Musik über iTunes und andere Plattformen vertreiben. Tunecore macht das nun möglich, und zwar zu einem mehr als fairen Preis.

tunecore

Der Traum, die eigene Musik unabhängig von bindenden Verträgen und Dritten zu verkaufen, war bisher eine schwer zu erfüllende Sache. Tunecore macht es nun für Jedermann möglich. Dabei wird der Track nicht nur bei 11 iTunes Stores weltweit eingestellt, sondern auch bei namhaften Services wie Napster, Rhapsody und anderen. Wer nun überlegt, seine Songs auf diesem Wege zugänglich zu machen, sollte aber auch an einen kleinen Nachteil denken:

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Napster:
6 Millionen DRM-freie Songs

Napster schlägt Amazon und iTunes: Der Filesharing-Pionier, der zwischenzeitlich zum Musikverleih mutierte, bietet ab sofort sechs Millionen Songs im kopierschutzfreien MP3-Format für 1$ das Stück.

Napster bringt MP3 für alle

iTunes um vier Millionen, Amazon um eine Million geschlagen: Das verspricht Napster jedenfalls derzeit mit seinem MP3-Musik-Kauf-Angebot. Sechs Millionen Titel sollen mit 256Kbit codiert als kopierschutzfreie MP3-Dateien zu haben sein. Und zwar ohne Aufpreis wie bei iTunes. Vorerst allerdings nur für Amerikaner.

Um die Songs zu kaufen, musste man bisher eine Mitgliedschaft bei Napster innehaben, das in erster Linie als Flatrate-Musikverleiher operierte. Jetzt soll sich das ändern:

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Apple-Update auf Windows:
Die Safari-Charade geht weiter

Apple übertüncht den eigenen Fehlgriff im Update-Programm für Windows mit einem Update fürs Update – das eine neue Software-Kategorie einführt: Die “halb optionale Update-Neu-Software”. Vielen Dank.

Apples Update für Windows - neuste Version: Safari ist verschwunden.Apples Update auf Windows - Abänderung 1
Safari: Zuerst aus dem “Update”-Fenster verbannt (l.), dann mit einem eigens zu ladenden Update frech wieder eingeführt.

“Microsoft-Methoden” haben wir selbst Apples Idee genannt, den Windows-Benutzern von iTunes im Update nebenbei noch den Browser Safari zu verpassen. Inzwischen hat sich Cuppertino in dieser neuen Stillosigkeit selber übertroffen:

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Adobe Media Player:
Noch ein i-Joos-tube

Flash-Hersteller Adobe hat einen eigenen Mediaplayer herausgegeben. Die Software gibts für Windows und Mac OSX. In die Oberfläche integriert ist ein Katalog an Inhalten von TV-Sendern und Vlogs. Hintergrund ist der einstieg ins Online-Videogeschäft.

Adobe Mediaplayer
Adobe Media Player – “Your Geek News”

Der Adobe-Media Player sieht aus wie eine Kreuzung von Joost, YouTube, Microsoft Mediaplayer und iTunes Videoshop:

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