Alle 590 Artikel zum Thema iPhone auf neuerdings.com:
Das iPhone wird bisher nur von AT&T vertrieben und läuft nur auf dem Netz dieses Operators. Da liegt die Frage natürlich nahe, wie sich das iPhone verhält, wenn man eine andere SIM-Karte reinsteckt. Wir haben das ausprobiert.
Die SIM-Karte aus dem iPhone zu entfernen, ist ausgesprochen simpel: Man steckt das Ende einer Büroklammer in das kleine Loch neben dem SIM-Slot an der Oberseite des Geräts, und schon schiebt sie sich raus. Das ist also ähnlich wie beim Treo, aber erheblich einfacher als bei den meisten anderen Telefonen.

Die mitgelieferte AT&T-SIM trägt ironischerweise ein “3G”-Logo. Ob das ein versteckter Hinweis auf eine spätere Öffnung zum schnelleren Funknetz oder nur ein Zufall ist, sei mal dahingestellt.
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Ach, fast hätten wir’s vergessen: Das iPhone ist natürlich auch ein Telefon. Und zwar eins, das mit ein paar sehr innovativen neuen Ansätzen aufwartet.
Immer wieder bin ich beim Testen neuer Mobiltelefone (und besonders Smartphones) verblüfft, wie kompliziert und umständlich man einen eigentlich einfachen Vorgang wie Telefonieren doch machen kann. Da muss man sich oft durch mehrere Menüstufen quälen, nur um eine einfache Telefonnummer zu finden. Und von Voicemail wollen wir gar nicht erst reden, das ist sowieso eine Geissel der Menschheit…
Auch hier will Apple gern Linderung verschaffen. Die eigentlichen Telefonfunktionen des iPhone sind nicht revolutionär, aber sehr geradlinig umgesetzt und komfortabel zu bedienen. Aber bei der Voicemail geht Apple wirklich ganz neue Wege. Für intensive Voicemail-User ist das iPhone möglicherweise das perfekte Gerät schlechthin.

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Es bringt keinen Mobilfunkstandard der dritten Generation, aber das iPhone ist gemacht zum Surfen im Internet – nicht via EDGE, sondern via Wlan/WiFi – und in diesen Funknetzen ist es zu Haus. Dafür ist Edge sehr wacklig und Bluetooth kaum zu gebrauchen. Googlemaps sind schmuck und hilfreich für Stätdetouristen. Als Routenplaner im Auto taugen sie kaum.

Genau so stelle ich mir das vor: Auspacken, einschalten, Aktivieren (ähhhh…) – und lostelefonieren, surfen, mailen, simsen etc.
Abgesehen von der Blösse, die sich AT&T wie schon fast erwartet gegeben und mich frühzeitig ins Bett gezwungen hat, war die Erfahrung wie erhofft. Als ich morgens aufstand, fand ich ein betriebsbereites iPhone mit Telefonnummer vor.
In diesem Testbericht geht es um die Konnektivität des Geräts, und es versteht sich, dass die USB-Anbindung auch an Windows XP reibungslos funktionierte. In iTunes tauchte das iPhone sofort auf, und auch im Explorer meldet es sich an – allerdings nur als Kamera und nicht als Massenspeicher, wie ich gehofft hatte.
WLAN: Einklinken und vergessen
Die Anbindung ans Wlan erledigte sich ebenfalls in fünf Sekunden: Das Telefon zeigt unaufgefordert eine Liste der verfügbaren Netze an. Ein Fingertipp auf mein eigenes fragt – nach dem Passwort. Keine Angaben über die Verschlüsselungstechnik, WPA-PSK TKIP oder WEP oder wie sie alle heissen und was einem viele andere Geräte auch noch abfragen – das iPhone merkt offenbar selber, woran es ist.
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[Edit: Das Bild wurde selbstredend später ab Desktop eingefügt. Die Tippfehler im Text bleiben zur Dokumentation stehen.]
Ich schreibe diese Zeilen in einem Starbucks in San Francisco. Nach ein paar Stunden habe ich mich einigermassen mit dem keyboard abgefunden – und es sich mir: Anfaenglich funkte die Worterkennung staendig in die Tippversuche und wollte aus Deutsch permanent Englisch machen. Aber zum einen lernt die Software konstant die neuen Begriffe hinzu – ich bringe meinem Iphone also grade Deutsch bei -und zum andern erkennt es an der Sprache der Webseite, dass Hilfe suf English grade nicht erwuenscht ist.
Trotzdem ist die Tipperei mit einem Zeigefinger weder bequem noch schnell. Dafuer hilft der Browser nach Kraefyen mit. Wenn er ein Formular in einer Webseite erkennt, oeffnet Safari automatisch die tastatur und laesst den Anwender sehr angenehm von Feld zu Feld huepfen.
Umlaute gibts aber trotz deutschsprachiger Webseite keine…
Fast alle halbwegs anständigen Mobiltelefone bieten heutzutage E-Mail, eine Kalenderfunktion und ein Kontaktverzeichnis, das sich mehr oder weniger gut auch mit dem PC synchronisieren lässt. Da will das iPhone natürlich nicht zurückstehen, zumal es im Preisbereich der besten Smartphones angesiedelt ist. In diesem Teil nehmen wir die eher businessbezogenen Funktionalitäten unter die Lupe.
Eins hat Apple von anfang an deutlich gesagt: Das iPhone will nicht dem Blackberry den Titel des erfolgreichsten Business-Mobiltelefons streitig machen. Dafür ist das Featureset auch falsch priorisiert. Und doch will Apple denjenigen, die das iPhone zumindest teilweise auch im beruflichen Alltag nutzen, etwas bieten.
E-Mail
Beim Synchronisieren mit einem Mac übernimmt das iPhone gleich die Kontoeinstellung vom Mac-Mailprogramm, auf Windows diejenigen aus Outlook. Das ist durchaus praktisch. Später lassen sich noch manuell weitere Konten hinzufügen. Das iPhone kann problemlos mehrere Mailkonten gleichzeitig handhaben.

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“Das iPhone ist der beste iPod, den wir je gebaut haben”, kündigte Steve Jobs im Januar vollmundig an. Ein mutiges Versprechen. Wie schlägt sich das iPhone mit seinem begrenzten Speicherplatz als Multimedia-Gerät?
4 bzw. 8GB, das ist nun nicht gerade viel Platz für umfangreiche Musiksammlungen, Videoplaylisten oder Fotoalben. Wer das iPhone als Medienplayer benutzt, kommt nicht um Selektion und Optimierung herum. Wohl dem, der sauber aufgeräumte Playlisten hat. Die Synchronisierung mit iTunes funktioniert genau gleich wie beim iPod, und mit vielerlei Parametern kann man steuern, welche Inhalte auf das Gerät kopiert werden sollen.
Wenn der Auszug aus der Mediensammlung mal rüberkopiert ist, fängt sofort der Spass an. Dank dem grosszügigen Display und dem neuen Touchscreen hat Apple der eingebauten iPod-Software eine ganz neue Oberfläche spendiert, die mehr mit iTunes als mit dem alten iPod-Interface zu tun hat.
Musik

Schönstes Feature ist sicher Coverflow, das bereits von iTunes bekannt ist. Es macht einen Höllenspass, per Fingerschnipp durch seine Musiksammlung zu scrollen. Ein Fingerdruck wählt ein Album aus, und ein weiterer den Titel. Wer es etwas konventioneller mag, dreht das iPhone in die Vertikale und kriegt die gleichen Informationen als Liste dargestellt.
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Seit der Ankündigung des iPhone hat eine Sache die Gadgetfans besonders heiss gemacht: Die faszinierende, neuartige Benutzeroberfläche, die Steve Jobs da im Januar vorführte. Und in den letzten Tagen wurde durch ausführliche Video-Demonstrationen die Vorfreude noch zusätzlich angeheizt. Kann das iPhone in der Realität halten, was der Hype verspricht? Ist es wirklich eine Revolution bezüglich Benutzerfreundlichkeit?
Als Smartphone-User ist man ja nun wirklich nicht verwöhnt: Je nach Produktfamilie muss man sich mit fummeligen Joysticks (Nokia), vorsintflutlichen Menüstrukturen (Palm), miserabel aufs Mobilgerät geschrumpften PC-Metaphern (Windows Mobile) oder überforderten Möchtegern-Betriebssystemen (Blackberry) herumschlagen. Man kann wirklich nicht sagen, dass irgendeine Smartphone-Familie uneingeschränkt gute Bedienbarkeit und problemlose Leistungsfähigkeit gleichzeitig bieten würde.
Und da kommt nun Apple und bietet gleich drei Revolutionen auf einmal: Erstens läuft auf dem iPhone ein solides, richtiges Betriebssystem, nämlich eine Minimalversion von Mac OS X. Zweitens sieht die Benutzerfläche völlig neu, freundlich und flüssig aus. Und drittens wird das Ding nicht mit seltsamen Joysticks, Rädchen oder Stiften bedient, sondern ganz einfach mit dem Finger. Kann so viel Gutes wirklich wahr werden? Um es vorwegzunehmen: Grösstenteils ja.

Bitte hier drücken: Der Homescreen zeigt alle Anwendungen auf einen Blick.
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Das iPhone ist ein wirklich schönes Gerät, das sieht man schon auf den Bildern. Doch wie fühlt es sich in Wirklichkeit an? Ein Blick auf die Hardware.
Dass Apple vermutlich der Gadgethersteller mit dem höchsten Designanspruch ist, ist bestens bekannt. Vom iMac über die MacBook-Serie und den iPod bis hin gar zu Apples Servermaschinen, immer haben die Produkte aus Cupertino einen hohen ästhetischen und funktionalen Anspruch.
Das ist natürlich auch beim iPhone nicht anders. Im Gegenteil: Apples unbescheidenes Ziel, das Mobiltelefon neu zu erfinden, stellt natürlich höchste Ansprüche ans Produktdesign. Und die kann das iPhone grösstenteils erfüllen.
Von Grösse und Gewicht her ist es vergleichbar mit gängigen Smartphones anderer Hersteller. Neben einem Nokia E61, das bereits zu den kompaktesten Smartphones gehört, wirkt es allerdings um einiges schlanker und eleganter.

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Genau das ist es, was so mancher Experte als Apples Risiko bezeichnet (und dazu gehört sogar Ex-Apple-Evangelist Guy Kawasaki): Dass AT&T das iPhone-Erlebnis vermasselt.

Ich bin, nachdem ich mein iPhone nach Hause getragen und selbstredend ausgepackt habe, zuerst mal mit einer Freundin was essen gegangen – im Bewusstsein, dass erstens Andreas den Unboxing-Artikel längst verfasst hatte und dass zweitens die Aktivierung via iTunes wahrscheinlich lange dauern würde.
Denn schon der Credit-Check, den ich im Laden mit meiner Sozialversicherungsnummer absolvieren musste, weil ich derzeit T-Mobile-Kunde bin, hatte gedauert (Ich hatte notabene meinen AT&T Vertrag erst im Januar gekündigt, weil T-Mobile eine Datenflatrate für 60 Dollar inklusive WiFi in allen Starbucks anbot, während allein die GPRS-Daten via AT&T 80 Dollar kosteten). Auch die Belastung der Kreditkarte war ungewöhnlich langsam (zumindest der Teil geht doch in der Regel schnell…)
Um 23 Uhr also installiere ich auf meiner Windose iTunes 7.3 (reibungslos) und versuche, das iPhone zu aktivieren. Ich wähle den billigsten Plan mit 450 Minuten Gespräch (nutze ich nie aus) und Daten-Flatrate – für 59$. Das hätte mir die blöde AT&T im Januar anbieten sollen, dann hätte sie mich nie als Kunden verloren.
Meine Daten gehen durch, aber die zweitletzte Stufe der Aktivierung braucht 13 (!) Anläufe, weil der iTunes-Store jedesmal einen Timeout produziert. Ok, sind ja wohl Tausende daran, Musik auf ihr neues Phone zu laden. Endlich klappts.
Aber dann kommt der Hammer.
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Da ist es also nun, das schicke neue iPhone, noch sicher verpackt in der versiegelten AT&T-Tüte. Aber nicht mehr lange.

Bei den Gadgets von Apple ist das Auspacken ja oft der grösste Spass, so viel Mühe gibt man sich in Cupertino mit der Verpackung. Das iPhone kann da allerdings nicht mehr ganz mit den ersten iPod-Generationen mithalten, sondern ist recht pragmatisch in einer erstaunlich kompakten schwarzen Schachtel verpackt.

Nach dem Aufmachen ist das erste, was man sieht, gleich schon mal das iPhone selbst.
Ja, jetzt darf man es endlich anfassen. Zum ersten Mal!
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