Alle 6 Artikel zum Thema Internet der Dinge auf neuerdings:
Dank des Dienstes IFTTT können Besitzer des Fitnessarmbands Jawbone Up und der “Internet-Glühlampe” Philips Hue nun sehr viel mehr mit ihren Geräten anfangen. IFTTT nimmt Handgriffe ab und ermöglicht neue Funktionen – automatisch und kostenlos.

Jawbone Up Fitnessarmband
Während das Schlagwort “Internet der Dinge” erst einmal nur bedeutet, dass zahlreiche Geräte online gehen, bleibt die Frage: Und was hat man nun davon? Eine Antwort darauf ist der Dienst “If This Than That” (IFTTT): Er sorgt dafür, dass solche Geräte Aktionen auslösen können oder aber auf Ereignisse reagieren. Das alles klingt erst einmal theoretisch und abstrakt. Mit einigen Beispielen wird dagegen recht schnell klar, wie praktisch und sinnvoll das sein kann.
IFTTT, Jawbone Up, Philips Hue, Belkin Wemo, Withings
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Die Good Night Lamp ist ein Kickstarter-Projekt, das Menschen mit einer ganzen einfachen Idee verbinden will. Die Basis bilden Lampen in Form eines Hauses, die über das Internet miteinander in Verbindung stehen.
Familien und Freunde haben heute mehr Möglichkeiten als jemals zuvor, miteinander in Kontakt zu bleiben. Mit der Lampenfamilie Good Night Lamp soll jetzt noch eine dazukommen. Aber anders als Messenger, Telefon, SMS und andere Kontaktschnittstellen funktionieren die Gute-Nacht-Lampen wortlos und intuitiv. Man braucht keinen Anlass, um sich in Erinnerung zu bringen und kein Thema, um sich zu unterhalten. Die Good Night Lamps sind eher dazu da, einen Teil des Tagesablaufs miteinander zu teilen. Wie das funktioniert, zeigt der kurze Clip, der auf Kickstarter darum wirbt, das Projekt zu finanzieren.
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Zwei ehemalige Raumfahrtingenieure arbeiten an einem Batterieadapter, über den sich elektronische Geräte fernsteuern lassen. Einen Massenmarkt wird Tethercell wohl nicht finden, in der Nische aber bietet das eine ganze Reihe ungeahnter Möglichkeiten.

Tethercell macht eine Batterie zu einer smarten Batterie inklusive App.
Die intelligente Heimvernetzung steckt gerade noch in den Kinderschuhen. An Apps mangelt es nicht, auch Android-fähige Kühlschränke gab es auf der Technikschau CES in dieser Woche wieder einige. Die bisher größte Herausforderung allerdings: die vor Jahren gekauften Haushaltsgeräte nachträglich noch mit intelligenter Vernetzung nachzurüsten. Das Projekt Tethercell entwickelt deswegen einen Trick, um das Problem zu umgehen: eine fernsteuerbare Batterie.
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Das Kickstarter-Projekt “SmartThings” soll das eigene Leben smarter machen. Es kombiniert eine mit dem Internet verbundene Basisstation mit ansteuerbaren Sensoren, Schaltern und Geräten sowie einer Smartphone-App. Zugleich ist SmartThings als offene Plattform angelegt, an die andere mit ihren Ideen andocken können.

Der SmartHub vermittelt zwischen Internet, Sensoren, Schaltern und der App.
“Das Internet der Dinge” gehört zu den Themen, die schon so lange im Gespräch sind, dass man kaum glauben mag, dass sie es noch immer nicht in unseren Alltag geschafft haben. Aber die Idee wird immer realistischer, wie
das Kickstarter-Projekt “SmartThings” zeigt. Dessen Macher betonen dabei den praktischen Nutzen, den die Verknüpfungen von Gegenständen und Messdaten aus unserer realen Welt mit der digitalen Welt bringen kann.
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Wenn die Sonne untergeht, geht automatisch das Licht an. Wenn sich jemand in deiner Abwesenheit in dein Arbeitszimmer schleicht, bekommst du eine SMS. Solche und andere Dinge lassen sich jetzt mit dem Webdienst IFTTT und zwei “WeMo”-Geräten von Belkin umsetzen.

Belkin WeMo Switch und Motion können jetzt mit dem Webdienst IFTTT zusammenarbeiten. (Foto: Belkin)
Mit dem Webdienst
ifthisthanthat (IFTTT) kann man schon seit geraumer Zeit diverse Dinge im Web miteinander verknüpfen und automatisieren. Das Modell ist simpel: Wenn bei Dienst A etwas Bestimmtes passiert, wird eine Aktion B ausgelöst. Beispiele: Auf Facebook kennzeichnet (“tagt”) dich jemand in einem Foto, es landet automatisch in deiner Dropbox. Du kennzeichnest einen Tweet als Favorit, der Text wird in Evernote gespeichert. Ein neuer Dilbert Comic erscheint, du bekommst ihn per E-Mail zugeschickt. Alles automatisiert. Kostenlos.
Die Nutzeroberfläche von IFTTT ist dabei bewusst simpel gehalten und man muss nicht einmal ansatzweise Programmierer sein, um solche Aktionen anzulegen.
Eines aber fehlte bislang: die Verknüpfung mit der realen Welt. Wir kennen es unter dem Schlagwort “Internet der Dinge”. Hier geht es auch um “Home Automation”. Und das funktioniert jetzt.
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Sobald sich jemand deiner Haustür nähert, wird ein Foto gemacht und in deiner Dropbox gespeichert. Wenn deine Freunde bei Xbox Live online sind, schaltet sich deine Lava-Lampe ein. Solche und andere Dinge können kleine Kästchen namens «Ninja Blocks». Und dazu braucht es nicht eine Zeile Code.

Über den Dienst «Ninja Cloud» legt man fest, wann welche Aktion ausgelöst werden soll. (Quelle: Ninja Blocks)
«Das Internet der Dinge» geistert als Schlagwort schon länger herum und meint, dass immer mehr aus unserem Alltag in irgendeiner Form ins Netz der Netze eingewoben wird. Die Möglichkeiten, die sich daraus in den nächsten Jahren ergeben, sind schier unüberschaubar.
Das Kickstarter-Projekt «Ninja Blocks» merkt gerade, wie gross das Interesse daran ist: Schon lange vor Ablauf haben die Macher vier Mal mehr Geld eingesammelt, als sie mindestens gebraucht hätten. Insofern wird diese Produktidee also Wirklichkeit.
Das kann ein Ninja Block
Und so funktioniert es: Die Ninja Blocks sind handliche Kästen mit einer Kontroll-LED, die über einen Bewegungssensor und einen Temperatursensor verfügen. Mithilfe der vier Erweiterungsschächte und eines USB-Ports kann man die Fähigkeiten eines solchen Blocks noch erweitern. Dann erkennt er beispielsweise Geräusche oder misst die Luftfeuchtigkeit. Da die Ninja Blocks zudem Open Hardware sind, kann sich jeder die Baupläne herunterladen und Geräte nach eigenen Vorstellungen daraus entwickeln.
Ninja Cloud: Auslöser und Aktionen
Die Ninja Blocks sind wiederum mit dem Internetdienst «Ninja Cloud» verbunden. Hier kann man Aufgaben («Tasks») erstellen: Sie bestehen aus einem Auslöser («Trigger») und einer dann folgenden Aktion («Action«). Manchen wird das bekannt vorkommen: So funktioniert der Webdienst if this than that (ifttt) – aber der beschränkt sich auf Trigger und Actions innerhalb des Internets. Die Ninjas aber kennen keine Grenzen zwischen der virtuellen und realen Welt. Das folgende Video zeigt euch das noch einmal genauer:
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