Intel hat die lange erwarteten Ivy-Bridge-Prozessoren angekündigt: mit 22 nm-Technologie und 3D-Transistoren sollen sie mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch bringen.
Intel Ivy Bridge Prozessor
Die Brücke ist jetzt nicht mehr aus Sand, sondern aus Efeu – tatsächlich bietet Intels neueste Generation “Ivy Bridge” (die dritte) an Core-Prozessoren einen Schritt nach vorne. Intel konnte den nächsten Technologieschritt mit der Veröffentlichung neuer Prozessoren zusammenlegen – bisher waren diese beiden Schritte immer in einem über dem anderen Jahr erfolgt.
Der Anwender hat davon vor allem in den mittleren bis oberen Klassen etwas – als erstes kommen Core i5 und Core i7 neu. Alle haben jetzt vier Kerne, die mit Hyperthreading (nur i7) dann bis zu acht Dinge gleichzeitig erledigen können. Neu ist die Grafikeinheit HD4000, die laut Intel doppelt so schnell ans Werk geht wie der Vorgänger in den 2nd-Generation-Prozessoren.
Stereotype machen uns die Welt einfacher und so sagt man beispielsweise, Frauen seien entscheidungsunfähig. Auch beliebt ist das Vorurteil, technische Berufe würden fast ausschließlich von Männern ausgeübt. Doch wie erklärt sich dann der jüngst vorgestellte Slider von Intel? Wer konnte da keine Entscheidung zwischen Laptop und Tablet fällen? War eine Frau für das Design verantwortlich oder können sich Männer auch nicht entscheiden?!
Der ominöse Letexo-Slider gibt leider nicht viel preis. Er wurde im Rahmen des Intel Developer Forums in Beijing vorgestellt, ist jedoch verschwiegen wie ein Mann und attraktiv wie eine Frau. Im Video erkennt man, dass der Letexo sowohl mit einer integrierten Tastatur aufwarten kann, als auch mit einem Touchscreen. Statt aber das Display aufzuklappen, schiebt man es nach hinten wie einen Slider. Der “Asus Eee Slider” begeisterte mit diesem Konzept bereits, lief jedoch noch unter Android. Die hier vorgestellte Ultrabook-Konzeptstudie soll dagegen Windows 8 beherbergen und wird entsprechend mehr Dampf bringen (müssen).
So arbeitet man wahlweise mit einem leistungsstarken Windows 8 Tablet oder einem zeitgemäßen Ultrabook-Laptop. Und dank des Touchscreens genießt man jederzeit das Beste aus beiden Welten. Wenn jetzt noch die Akkulaufzeit stimmt, dann… Allerdings bleibt der große Touchscreen bei diesem Ansatz ungeschützt und schreit förmlich nach einer Schutzhülle – entgegen eines herkömmlichen Laptops.
Nicht weniger als eine Revolution hat Intel für das kommende Jahr angekündigt. Die neuen Prozessoren, die bei Intel unter dem Codenamen «Ivy Bridge» laufen, sollen nicht nur deutlich flotter sein. Dank ihrer 22-nm-Bauweise dürfte der Energiebedarf auch deutlich nach unten gehen. Intel spricht von einer Ersparnis von bis 30 %, zumindest bei den Desktop-Rechnern – zur Notebook-Linie der neuen CPUs ist noch nichts bekannt und das ist wohl auch der Grund, warum sich die Auslieferung an die Hersteller etwas verzögert.
AMD hat nicht erst seit gestern ein Problem. Gegenüber den iCore-Prozessoren von Intel sieht man vergleichsweise schlecht aus. Einzig der AMD Phenom II X6 1100T, der sechs Kerne hat, die mit 3,3 GHz getaktet sind (plus Turbomodus) kann in den üblichen Benchmarkrankings einigermaßen mithalten. Aber auch der verliert gegen die Kraftpakete von Intel, deren i7 Core Sechskerner nicht zu schlagen sind. Interessant sind die AMDs allerdings was den Preis angeht, denn den X6 bekommt man schon für unter 200 EUR. Im Herbst will AMD den nächsten Schritt machen und die FX-Reihe auf den Markt bringen.
MeeGo? Da war doch mal was? Genau, das mittlerweile von Nokia mehr oder weniger beerdigte Linux-Deriverat für Smartphones, Tablets und Netbooks lebt tatsächlich noch, weil Intel sich weiter dahinter klemmt. Nun kann man sich die Frage stellen, ob die Welt auf ein weiteres Betriebssystem gewartet hat und die Antwort lautet vermutlich: “Nicht wirklich.” Auf der anderen Seite: Konkurrenz belebt das Geschäft und anschauen kann man es sich ja mal. Das wird demnächst wieder möglich sein, denn Asus hat ein Netbook mit MeeGo vorgestellt.
“Wer kein MacBook haben möchte, der kauft sich einen Sony”. Diese Aussage eines hier aus Gründen der Diskretion namenlos bleibenden Mitarbeiters eines großen PC-Herstellers mit wenigen Buchstaben, kann man durchaus unterschreiben.
In Sachen Design versuchte Sony zumindest immer einen etwas anderen Weg zu gehen, die Technik war und ist solide. Erstaunlicherweise ist die neue S-Serie von Sony in der Optik aber eher zurückhaltend, man könnte auch sagen: langweilig. Die geschwungenen Linien sind weg, es regiert ein einfaches, reduziertes Design, ohne große Überraschungen. Die stecken dann wenigstens unter der Haube.
Die Frage, ob Netbooks noch eine Zukunft haben werden, lässt sich mit “Jein” beantworten. Im Moment sind Tablets noch nicht ganz so weit, dass man sie wirklich für den Produktiveinsatz nutzen könnte. Für eine schnelle Mail sind sie brauchbar, wer längere Texte schreibt oder auf bestimmte Programme angewiesen ist, ist beim Tablet noch nicht gut aufgehoben.
Netbooks haben den Vorteil einer festen Tastatur, und in Sachen Akku-Laufzeit sind sie auch nicht schlechter. Mittlerweile gibt es sie auch zu bezahlbaren Preisen mit einer schnellen CPU.
Als Apple von Motorola-CPUs zu Intel gewechselt ist, sorgte das in der Community für leichtes Stirnrunzeln. Aber immerhin kam man so dann auch in den Genuss von Dual- und Quadcore-Prozessoren, bei denen Intel im Moment einfach mit Abstand das beste Material hat. Doch die zur Zeit wachsen zwei verschiedene Systeme zusammen, und da stoßen die x86er Prozessoren an ihre Grenzen.
Da Smartphones und Tablets den klassischen PC jede Menge Marktanteile abnehmen, man dort aber auf ARM CPUs setzt, macht es Sinn, zumindest im Laptop-Sektor den Hersteller zu wechseln. » weiterlesen
Intel hat ein mittelgroßes Problem mit den Tablets und Smartphones: Während ARM, Nvidia und Qualcomm ihre Prozessoren wie geschnitten Brot verkaufen, hatte Intel bisher nichts vergleichbares im Angebot. Die Atom-Reihe läuft zwar gut in Netbooks, aber in Tablets wird sie wegen ihres dann doch erhöhten Strombedarfs nur selten eingebaut. Der neue Atom Z670 soll das nun richten, zumindest was Tablets angeht. » weiterlesen
Warum sich manche Firmen mit anderen Marken zwecks Vermarktung zusammenschließen, ist manchmal ein Rätsel. Wer braucht ein “Prada”-Handy, das technisch nicht mal sonderlich gut ist? Im Falle von Asus und Lamborghini macht der Einsatz der Marke wenigstens halbwegs Sinn: Der Sportwagenhersteller steht für eigenwillige und sehr schnelle Fahrzeuge, der neue Rechner von Asus hat einen flotten Prozessor und ein Design, dass sich am Lamborghini Murcielago LP640 orientiert. Das ist nicht unbedingt jedermanns Geschmack. » weiterlesen
Gerade wurde eine neue Generation der "Chromebooks" vorgestellt – Laptops mit Googles Chrome OS. Das Besondere: Sie setzen ganz aufs Internet, alles befindet sich in der Cloud. Aber wie bewährt sich das im Alltag? Davon handelt der folgende Gastbeitrag von Martin Thielecke. » weiterlesen
Braucht man für ein Touch-gesteuertes Device wie dem iPhone Gaming-Zubehör? Nein, eigentlich nicht. Aber kann man andererseits zu einem günstigen Mini-Arcade-Kasten mit Joystick und Button-Action wirklich nein sagen? » weiterlesen