Thema: Infrarot

 

Alle 8 Artikel zum Thema Infrarot auf neuerdings:

Electronica 2014:
The need for more speed

Wie sollen die immer höheren Datenmengen übertragen werden? Diese Frage stellte sich auch auf der Profi-Elektronikmesse Electronica 2014 in München. neuerdings.com hat ein paar interessante Exponate angesehen.

Die immer komplexeren Computer- und Elektronik-Anwendungen mit kontinuierlich steigenden Datenraten fordern ihren Tribut – ob nun immer höhere Auflösungen der Fernsehtechnik oder der Bus im Auto, der mittlerweile nebenbei auch noch Monitorbilder höchster Auflösung übertragen soll.

Die Fraunhofer-Institute zeigten mögliche zukünftige Entwicklungen im Forschungsstadium, wie einen “Wake-up-Receiver”, der mit nur 2 µA Standby-Strom eine Fernsteuerung von Geräten auf 868 MHz oder 2,4 GHz ermöglichen soll, ein Feuchtemess-System, für das eine passive Einheit in Gemäuer eingelassen und dann über Funk wie ein RFID-System ausgelesen wird, oder eine Datenübertragung mit über 10 GBit/s über ein einfaches Twisted-Pair-Telefonkabel von bis zu 15 m Länge mit weniger als einem Watt Leistungsbedarf für Sende- und Empfangseinheiten. Diese Technologie ist dann für Bussysteme im Auto ebenso geeignet wie in der Medizin oder im Broadcasting-Bereich. Vorausgesetzt, die Sache ist stabil und störstrahlungsfest.

Electronica 2014, Bilder: W.D.Roth
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Electronica 2014

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Infragram:
Infrarotkamera für Biologen und Gärtner auf Kickstarter

Infrarot-Fotografie ist vor allem für Gärtner und Biologen interessant, wenn es darum geht, die Gesundheit der Pflanzenwelt einzuschätzen. Mit dem Kickstarter-Projekt “Infragram” können beide Berufsgruppen für einen geringen Anschaffungspreis eigene Infrarot-Aufnahmen machen.

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Verschiedene Prototypen

Kombiniert man eine Infrarot-Aufnahme mit einer Aufnahme, die das sichtbare Licht darstellt, bekommt man ein Foto, auf dem die besonders aktiven Pflanzenzellen heller dargestellt werden. So kann man Wachstumsaktivität seiner Zimmerpflanzen analysieren, aber ebenfalls per Luftbild Felder und Wälder fotografieren und ihre Gesundheit bestimmen.

So funktioniert die Infrarot-Pflanzenkunde
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Braun Thermoscan 4520:
Ein Satz heiße Ohren

Der Hals kratzt, die Nase trieft und es schüttelt einen nur noch: Hat die Grippe zugeschlagen, muss man das Bett hüten? Das kann man inzwischen in wenigen Sekunden feststellen.

Braun Thermoscan 4502 in Ablageschale (Bild: W.D.Roth)

Braun Thermoscan 4502 in Ablageschale (Bild: W.D.Roth)

Es ist natürlich klar: Wer sich nicht wohl fühlt, herumhustet und herumschnieft oder alle 10 Minuten mit Jöööörg telefonieren muss, sollte ohnehin zu Hause bleiben, statt sich zur Arbeit zu schleppen und dabei den Virus fleißig weiter zu verbreiten.

Allerdings stellen sich ja auch Fragen wie “Kann ich wenigstens noch Zwieback, Tee und Hühnersuppe einkaufen gehen, oder riskiere ich, dann beim Warten an der Kasse in Schüttelfrost auszubrechen?”

Dafür gibt es Fieberthermometer. Die klassischen Analog-Modelle sind mit Quecksilber gefüllt, müssen heruntergeschüttelt werden und können dann unter den Arm geklemmt werden. Das ist gefährlich, ungenau und zukünftig verboten – wegen des Quecksilbers, das den Quecksilber-Inhalt einer Energiesparlampe um ein Vielfaches übersteigt. Aber es ist auch einfach total lästig, minutenlang auf ein Ergebnis warten zu müssen, wenn es einem ohnehin dreckig geht.

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Somikon DV-853.IR im Test (3/3):
Wie sind die Fotofähigkeiten?

Der Camcorder Somikon DV-853.IR bietet viel Leistung und interessante Features für wenig Geld. Der dritte Teil unseres Tests dreht sich um die Frage: Wie schlägt er sich in der Praxis als normaler Camcorder und als Fotoapparat?

Langzeitbelichtung (1/2 s) im Pseudo-Nachtsicht-Modus (Bild: wor)

Langzeitbelichtung (1/2 s) im Pseudo-Nachtsicht-Modus (Bild: wor)

Ein Nachtsichtgerät ist der Somikon DV-853.IR trotz Infrarot-Modi nicht. Das ist mit einem nur durchschnittlich empfindlichen Bildsensor und einer einzelnen Infrarot-LED auch gar nicht machbar: Die 1,5 Meter Reichweite in den technischen Daten sind bereits sehr optimistisch gerechnet, wie auf den Testaufnahmen zu sehen ist – es rauscht dann gewaltig. So richtig hell wird es nur im Makrobereich. Man kann also nachts im Dunkeln unter der Bettdecke filmen, wobei wir jetzt lieber nicht darüber nachdenken sollten, wozu das gut sein könnte, oder auch nächtliche Aufnahmen der Haustiere machen, wobei diese das Infrarotlicht allerdings teils durchaus wahrnehmen und zudem im Infrarot-Betrieb natürlich nur Schwarzweiß-Aufnahmen möglich sind. Außerdem lutscht die Infrarot-Beleuchtung schnell den Akku leer.

Dennoch ist es ein interessantes Feature für Freunde technischer Experimente und Spielereien – von Natur aus infrarotempfindliche Kameras sind ansonsten schwer erhältlich, weil bestimmte Textilkunststoffe im Infrarotspektrum transparent werden, um nicht zu sagen, durchsichtig, und dies im Elektronikparadies Japan für erhebliche Unruhe und damit zu einem Verschwinden infrarottauglicher normaler Consumer-Kameras führte. Der Umbau auch einfachster Kameras (Ausbau des Infrarot-Sperrfilters) kostet wiederum deutlich mehr als der komplette Somikon DV-853.IR.

Wie steht es mit den Fotofähigkeiten? Auch dies hat neuerdings.com ausführlich getestet.

Fotoaufnahmen mit dem Somikon DV-853.IR (Bilder: wor)
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Somikon DV-853.IR im Test (2/3):
Der Akku auf dem Nagelbrett

Der Camcorder Somikon DV-853.IR bietet viel Leistung und interessante Features für wenig Geld. Wie schlägt er sich in der Praxis, kann er wirklich im Dunkeln filmen? neuerdings.com hat es ausprobiert.

Camcorder Somikon DV-853.IR (Bild: wor)

Camcorder Somikon DV-853.IR (Bild: wor)

Die Ausstattung des Somikon DV-853.IR ist für seinen Preis von rund 130 Euro erstaunlich: Er bietet einen Touchscreen und zwei SDHC-Karten-Slots, sodass man auch noch weiterfilmen kann, wenn man eine Karte vollgefilmt hat, und dies bei effizienter Kompression: Eine Stunde Video im Format 1.280 x 720 Pixel belegt etwa 2 GB – manche Fotokamera, die “auch filmen” kann, belegt diesen Speicherplatz bereits nach zwei Minuten!

Mit einer 32-GB-SDHC-Karte sind so 16 Stunden Film möglich, in geringerer Auflösung logischerweise noch mehr. Da die Kamera zudem über Bewegungserkennung verfügt, ist sie auch als Überwachungskamera geeignet – wenn auch wohl nicht im Batteriebetrieb.

Neben dem mitgelieferten Lithium-Ionen-Akku, der einige Stunden Filmen durchaus schafft, können auch zwei gewöhnliche Mignon-Zellen eingesetzt werden – gut im Notfall. Allerdings ist so kein Infrarot-Filmbetrieb möglich: Die Infrarot-LED benötigt die 3,6 V aus dem Lithium-Akku, die maximal 3 V aus den Mignon-Zellen reichen nicht.

Inzwischen gibt es auch einen zweiten Akku als Zubehör zu kaufen, was sehr sinnvoll ist, um vor Ort nicht plötzlich ohne Strom dazustehen und auf die erwähnten Mignonzellen zurückgreifen zu müssen.

Camcorder und Ladegerät (Bilder: wor)
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Somikon DV-853.IR im Test (1/3):
Infrarot-tauglicher Low-Cost-Camcorder

Camcorder? Nachtsichtgerät? Überwachungskamera? Der Somikon DV-853.IR scheint für technisch interessierte Filmer recht interessant zu sein, weil er auch infrarottauglich ist. Doch ist zu seinem günstigen Preis etwas Brauchbares zu erwarten?

Somikon Camcorder DV-853.IR (Bild: wor)

Somikon Camcorder DV-853.IR (Bild: wor)

Unbekannte Marken wie Somikon bieten oftmals China-Ware zum Sonderpreis. Gewisse Einschränkungen bei der Qualität sind hier zu befürchten, allerdings gibt es ebenso gewisse Einschränkungen beim Preis: Für knapp 130 Euro dürfte sich kein Marken-Camcorder mit HD-Aufnahme auftreiben lassen, der noch dazu einige interessante Spezialfunktionen hat. Als technisch neugieriger Mensch musste ich mir daher den Somikon DV-853.IR vorknöpfen. Das Gerät hat durchaus seine Schwachstellen, ist aber tatsächlich sehr interessant.

Camcorder Somikon DV-853.IR (Bilder: wor)
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High-Speed Heterojunction Bipolar-Transistor:
Macht nackig!

450 GHz??? Das ist das Tausendfache der im UHF-TV-Bereich üblichen Funkfrequenzen. Nun gibt es einen Transistor, der solche Frequenzen erzeugen kann.

Struktur der 450-GHz-Transistors (Bild: IMEC)

Struktur der 450-GHz-Transistors (Bild: IMEC)

245 GHz Transit- und 450 GHz Grenzfrequenz bietet ein von Imec in Belgien entwickelter heterojunction bipolarer Transistor (HBT) aus SiGe:C-Material, vulgo: Silizium-Germanium-Karbid.

Gedacht ist dieser Transistor zunächst für Autoradar-Systeme, doch später sollen auch Terahertz-Scanner, bekannt geworden als Flughafen-Nacktscanner, hiermit betrieben werden. (Wobei die besseren Nacktscanner ähnlich CAT-Scans beim Arzt auch heute noch mit gesundheitlich kritischerer Röntgenstrahlung arbeiten!)

Zum Vergleich: Langwelle benutzt 150 kHz, Kurzwelle 15 MHz, UKW 100 MHz, WLAN 2400 MHz, und die höchsten heute tatsächlich gebräuchlichen Funkanwendungen 20 GHz.

Bei 450 GHz ist man im Bereich der Terahertzstrahlung, die bereits ins Infrarote übergeht – auf technischem Weg, mit einem Sender, liessen sich solche Frequenzen bislang nicht erzeugen.

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Re Remote Control iPhone:
iPhone lernt Infrarot

Das iPhone als Infrarot-Fernbedienung – das macht NewKinetix mit einem Aufsatz möglich.

New Kinetix Re (Bild: NewKinetix)

New Kinetix Re (Bild: NewKinetix)

Das Konzept ist alt, aber höchst praktikabel und super bequem: Man nehme einen PDA oder ein Smartphone, bastele eine Software dafür, die den Infrarot-Port nutzen kann – und schon hat man eine Universalfernbedienung. Selbst der Palm V konnte durch einen Aufsatz quer durchs Zimmer alles bedienen.

Mit dem Re von NewKinetix ist nun auch das iPhone in der Lage das zu tun, und da das iPhone leider keine Infrarot-Schnittstelle aufweist, wird dieser schwarze Kasten unten aufgesteckt. Schlau wie die Software ist, dreht sie den Bildschirminhalt um 180 Grad – und schon kann’s losgehen. » weiterlesen