Thema: Handheldkonsole

 

Alle 6 Artikel zum Thema Handheldkonsole auf neuerdings:

Nvidia Project Shield:
Leistungsfähige Handheld-Konsole für Android- und Windows-Spiele

Während sicherlich viele Technikfreunde mit der Vorstellung des Tegra 4-Chipsatzes für mobile Geräte gerechnet haben, überraschte Nvidia auf der eigenen Pressekonferenz vor dem Start der Entertainment-Veranstaltung CES 2013 mit der Präsentation einer eigenen Handheld-Spielkonsole. “Project Shield” möchte mit einer enormen Leistungsfähigkeit und aktuellen PC-Spielen auf kleinstem Raum punkten.

So wird die neue Spielkonsole aussehen. (Foto: Nvidia)

So wird die neue Spielkonsole aussehen. (Foto: Nvidia)

Zur Sicherheit nannte Nvidia auf der CES 2013-Pressekonferenz noch keine Preise für Project Shield. Vermutlich wird die tragbare Spielkonsole zum Start kein Schnäppchen. Die Verantwortlichen setzen auf den neuen Tegra 4-Chip, der über vier Rechenkerne (Cortex A15) sowie 72 GPU-Cores verfügt und mindestens doppelt so schnell wie der Vorgänger-Chipsatz sein soll. Nvidia selbst bezeichnet die neue Prozessor-Generation als die schnellste derzeit am Markt verfügbare. Es ist recht wahrscheinlich, dass man technisch auch die PlayStation Vita mit ihrem 4-Core ARM Cortex A9 und der PowerVR SG543MP4+-Grafikeinheit übertrumpfen kann – zumindest in der Theorie. Wer mehr wissen will, findet hier einen Artikel zu Tegra 4 vom Kollegen Jürgen Vielmeier.

Project Shield
Erinnert an ein Xbox 360-Gamepad. (Foto: NVIDIA)nvidia_project_shield-top-closed_v2nvidia_project_shield-open-right_v2So wird die neue Spielkonsole aussehen. (Foto: NVIDIA)
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MG:
Android-basierte Handheld-Konsole für Kids

Benötigt man eigentlich eine tragbare Spielkonsole mit Android-Betriebssystem, die im Grunde nichts anderes als ein Smartphone ohne Telefonierfunktion ist? Die Frage haben sich die Verantwortlichen des US-Unternehmens PlayMG vermutlich nicht gestellt. Und so erscheint das MG bereits am 4. November in den Staaten.

Familienfreundliche Handheldkonsole mit Android. (Foto: PlayMG)Zu einem zugegeben reizvollen Preis von 169 US-Dollar (umgerechnet zirka 128 Euro) wird die Handheld-Maschine verkauft. Geboten wird hierfür ein Gerät, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein reguläres Smartphone aussieht. Auffällig sind die Abrundungen und die farbige Rückseite – das erinnert dezent an das erfolglose Nokia N-Gage QD. Verbaut wird ein 4 Zoll großer, kapazitiver Touchscreen, der durch Gorilla Glass geschützt wird und über eine Auflösung von 480 x 800 Bildpunkten verfügt. In dem Gehäuse stecken ein mit 1 GHz getakteter Singlecore-Prozessor von ARM (Cortex-A5), 1 GB RAM und standardmäßig 4 GB Flash-Speicher. Dieser lässt sich mittels microSD-Kartenslot um bis zu 64 GB erweitern.

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mg_device3mg_device2Familienfreundliche Handheldkonsole mit Android. (Foto: PlayMG)
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3DS XL:
Nintendos große 3D-Handheldkonsole im Test

Rund anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung der Handheldkonsole 3DS schiebt Nintendo eine deutlich größere Variante nach. Der 3DS XL ist wirklich „Extra Large“. Aber ist er auch eine Bereicherung für Spieler?

Erstaunlich groß ist der 3DS XL. (Foto: Sven Wernicke)So unscheinbar die Verpackung des 3DS XL, so groß die Überraschung. Ungewöhnlich schwer ist er, was wohl an den unzähligen Handbüchern mit Sicherheitshinweisen liegen dürfte. Denn nötiges Zubehör liegt dem Konsolen-Update nicht bei.

Ein Ladekabel oder gar die Ladestation vom Vorgänger? Auf die verzichtete Nintendo, ein kleiner Schriftzug auf dem Cover weist unauffällig darauf hin. Wer also das 200 Euro teure Gerät erwirbt und ein Netzteil vergisst, wird nach den ersten Stunden mit dem XL wieder zu einem Elektromarkt pilgern dürfen. Nintendo selbst gibt sogar offen an, dass man auf das Netzteil unter anderem aus Kostengründen verzichtete und davon ausgeht, viele „Umsteiger“ anzusprechen. Wer einen DS(i) oder den ersten 3DS besitzt, kann deren Netzteile verwenden. Und wer nicht – der zahlt zwischen 15 und 25 Euro drauf. Das ist wirklich ärgerlich und unverständlich, kostet der XL doch schon deutlich mehr als die normale Version des 3DS.

3DS XL
Perspektive. (Foto: Sven Wernicke)Nahaufnahme. (Foto: Sven Wernicke)An den Menüs hat sich nichts geändert. (Foto: Sven Wernicke)In Nahaufnahme. (Foto: Sven Wernicke)
Ein Größenvergleich mit dem alten 3DS. (Foto: Sven Wernicke)Erstaunlich groß ist der XL. (Foto: Sven Wernicke)
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Droid X360:
Chinesischer PlayStation-Vita-Klon mit Android 4.0

Sie sieht aus wie die PlayStation Vita, bietet im Grunde die gleichen Elemente, ist aber deutlich vielseitiger und hat ein riesiges Spieleangebot parat. Die neue Handheldkonsole Droid X360 des chinesischen Herstellers Shenzhen Xunlong ist (natürlich) mal wieder ein frecher Klon – aber dank Android-Betriebssystem auch ein interessanter.

Auf den ersten Blick scheint es eine Vita zu sein. (Foto: shanzhaiben.com)

Auf den ersten Blick scheint es eine Vita zu sein. (Foto: shanzhaiben.com)

Mit der Handhelskonsole Droid X360 kopiert Shenzhen Xunlong sichtlich Sonys PlayStation Vita. Auf den ersten Blick kann man kaum Unterschiede erkennen. Auch hier wird ein fünf Zoll großer, kapazitiver Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten verbaut. Genauso erhalten Spieler zwei Analogsticks, ein Steuerkreuz, vier Buttons und zwei Schultertasten. Weitere Knöpfe, zum Beispiel für „Start“ oder „Select“ befinden sich bei der Kopie an ähnlicher Stelle wie bei der Vita. Die Differenzen finden sich im Gehäuse.

Droid X360
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Nintendo 3DS XL:
Größere Handheld-Konsole kommt. Verzweiflungstat?

In den frühen Morgenstunden hielt Nintendo zum wiederholten Male einen Nintendo Direct-Live-Stream ab, in dem über Neuigkeiten aus eigenem Hause gesprochen wurde. Zwar hofften Spieler auf einen endgültigen Preis und Verkaufsstart-Termin der Wii U, doch angekündigt wurde etwas anderes: ein Update des Nintendo 3DS.

3DS XL im Größenvergleich. (Foto: Nintendo)Wie schon der Vorgänger DSi erhält Nintendos 3D-Handheld-Konsole eine größere Version. Der 3DS XL besitzt für Europa noch keinen Preis und Releasetermin, doch man kann wohl mit 200 Euro und einem Erscheinen Ende August rechnen. Zumindest in den USA soll es am 19. August 2012 soweit sein.

Eigentlich nur größer

Und was ist nun besser? Nicht viel, denn der Name macht es bereits deutlich: Der 3DS wird größer. Der Touchscreen wächst von 3,02 Zoll auf 4,18 Zoll, das 3D-Display soll mit seinen 4,88 Zoll rund 90 Prozent mehr Bildfläche erhalten als sein Vorgänger. Das Gewicht steigt zugleich von 235 Gramm auf 336 Gramm. Immerhin verbaut Nintendo einen leistungsfähigeren Akku, der laut offiziellen Angaben jetzt zwischen 3,5 und 6,5 Stunden hält (3DS: 3 bis 5 Stunden). Ebenfalls erhält die XL-Variante eine 4 GB große Speicherkarte (vorher: 2 GB). Zwangsläufig haben sich die Abmaße verändert, jetzt misst die tragbare Konsole 15,6 x 9,3 x 2,2 cm (zuvor: 13,4 x 7,4 x 2,1 cm). Frech: Nintendo legt weder ein Netzteil noch ein Ladekabel bei, das muss separat erworben werden.

Nintendo 3DS XL
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NeoGeo X:
Retro-Konsole kommt zum Luxuspreis

Im Januar 2012 war es noch ein Gerücht, nun gibt es zwei Monate die offizielle Ankündigung: SNK Playmore beziehungsweise der US-Distributor Tommo bringen im 2. Quartal 2012 die Retro-Handheldkonsole NeoGeo X in den Handel. Fast unglaublich ist dabei vor allem eines: der Preis.


So sieht das NeoGeo X aus. (Foto: Blaze)Die nun offiziell angekündigte Handheldkonsole NeoGeo X ist sozusagen ein mobiles Comeback der NeoGeo-Spielkonsole, die in den 1990er Jahren versuchte, Spielhallenatmosphäre in die heimischen vier Wände zu bringen. Aber sie wird kein Schnäppchen: Stolze GBP 500 (rund EUR 600) soll die NeoGeo X in Grossbritannien kosten, wenn sie dort vom Unternehmen Blaze in den Handel gebracht wird. Genaue Angaben möchte SNK Playmore für den Rest der Welt noch nicht machen. So oder so klingt der Preis unverschämt, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass uns hier keinesfalls modernste Technik erwartet. Bekannt ist soweit, dass ein 3,5-Zoll-LCD verbaut wird, ebenfalls gibt es einen SD-Kartenslot, einen Videoausgang, Stereolautsprecher und eine Kopfhörerbuchse.

NeoGeo X: Retro-Konsole zum Monsterpreis
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