Gerade haben Samsung und Google ein neues “Chromebook” vorgestellt, also ein Laptop mit Googles Chrome OS. Das Betriebssystem setzt ganz aufs Internet und praktisch alles befindet sich in der Cloud. Aber wie bewährt sich das im Alltag? Darüber berichtet Martin Thielecke im folgenden Gastbeitrag.
Seit der ersten Ankündigung der Chromebooks am 7. Juli 2009 stand für mich fest: So ein Ding muss ich haben. Doch halt – geht das überhaupt? Nein. Denn “damals” war man noch an die Leine gekettet. Ich arbeitete lokal und hatte alle meine Daten auf der lokalen Festplatte, das Backup auf einer externen. Die Installation aller Programme nach einem Rechner-Crash dauerte unter Windows oft Tage, unter Linux mehrere Stunden.
Das ist inzwischen Vergangenheit. Ich habe alle meine Daten in die Cloud verlagert, mein Workflow ist auf die Cloud optimiert, ich arbeite in der Cloud, ich lebe sogar dort. Dank des Chromebooks.
Zwei Generationen Chromebooks von Samsung
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Im August 2012 soll der neue Audi A3 in die Autohäuser gelangen. Wir hatten im Rahmen der internationalen Pressepräsentation zum Audi A3 die Gelegenheit, das Entertainment-System und die Einbindung von iPhone und anderen Smartphones auszutesten.
Ein laues Lüftchen streift über die wenigen Grashalme am Flughafen Palma de Mallorcas. Den blauen Himmel trübt kein Wölkchen und die Sonne läuft sich langsam warm an diesem frühen Morgen. Presse und Blogger sind gleichermaßen eingeladen und eines ist ihnen gemein: der erwartungsvolle Gesichtsausdruck. Ich bin dabei, aber nicht um das Getriebe zu beurteilen, die PS auszureizen oder das gelungene Interieur zu bestaunen – das überlasse ich meinem Gesprächspartner Joaquim Oliveira, der in der Jury für “Car of the Year” weitaus mehr Erfahrung vorweisen kann. Nein, für mich ist die Elektronik dahinter interessant, da bin ich Profi und in diesem Bereich stellen die Ingolstädter ihr neues Multimedia-Paket vor, das auf den Namen “Audi connect” hört. Wenn das noch nicht Grund genug ist: Man wird uns außerdem einen Spurassistenten und ein radargestütztes Distanzsystem zeigen.
Audi A3
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Google hat drei neue Patente im Zusammenhang mit der Augmented-Reality-Brille “Project Glass” zugesprochen bekommen. Sie zeigen, wie man ihre Funktionen mit Handgesten steuern könnte und dass Google mit seiner Brille noch einiges vor hat.
Unter dem namen “Project Glass” hatte Google Anfang April 2012 seine Vision dazu vorgestellt, wie wir künftig mit dem Internet agieren. Gezeigt wurde eine Brille, die Informationen aus dem Internet ins eigene Blickfeld einspielt und sich beispielsweise mit gesprochenen Kommandos bedienen lässt. In diesem Beitrag hatten wir die Google Brille alias Project Glass vorgestellt.
Die Seite Patent Bolt berichtet darüber, dass Google drei sehr interessante Patente passend zu Project Glass eingereicht und zugesprochen bekommen hat. Sie zeigen beispielsweise, wie man die Google-Brille mit Handgesten bedienen könnte und dass wir hier vielleicht den Nachfolger der Smartphones vor der Nase haben.
Wie immer ist bei solchen Patenten nicht klar, inwiefern sie tatsächlich umgesetzt werden. Aber sie geben interessante Einblicke in das, worüber die Ingenieure nachdenken.
Neue Patente für die Google-Brille 'Project Glass'
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Mit neuer Hardware und verbessertem Betriebssystem schickt Google die Chromebooks dieses Jahr erneut ins Rennen. Wir zeigen, was man von den Cloud-Laptops erwarten kann. Die Frage an euch ist dabei: Hat diese Geräteklasse eine Chance?
Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, dass Google die Chromebooks offiziell vorgestellt hat. Die preisgünstigen Laptops mit dem Cloud-Betriebssystem Chrome OS sollten den Markt revolutionieren. Falls das passiert sein sollte, ist es an mir vorbei gegangen. Das Gesprächsthema Nummer 1 waren letztes Jahr stattdessen Tablets. Und wer Tablets ablehnt, schafft sich eher ein handelsübliches Laptop an. Und die gibt es heutzutage schließlich auch schon in einfachen Varianten für wenige hundert Euro.
Bei den Chromebooks hieß es, wir würden sowieso meistens den Browser benutzen, warum nicht ein Betriebssystem schaffen, das sozusagen der Browser ist? Alle Daten liegen dann in der Cloud und sind damit weitgehend vor Datenverlust sicher und vor allem jederzeit erreichbar. In einer Welt voller Chromebooks könnte man sich bei Bedarf einfach das Gerät eines Freundes schnappen, sich selbst einloggen und würde alles so vorfinden, wie auf dem eigenen Gerät. Auch Updates entfallen und selbst die allgegenwärtige Sicherheitsproblematik sollte nach den Worten von Google-Mitgründer Sergej Brin gelöst werden. Das folgende Video zeigt noch einmal, wie Google damals die Chromebooks erklärt hat.
Schaffen Chromebooks das große Comeback?
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Unter dem Namen “Project Glass” hat Google jetzt seine Vision einer Brille vorgestellt, die passende, hilfreiche und aktuelle Informationen aus dem Internet in unser Sichtfeld einblendet. Gesteuert wird sie per Spracheingabe. Statt Handy in der Hand also bald Augmented Reality auf der Nase?
Das Thema “Augmented Reality” steht schon lange kurz vor dem Durchbruch. Gemeint ist mit dem Begriff die Erweiterung der Informationen aus unserer Umgebung um Informationen, die beispielsweise aus dem Internet kommen. Bislang muss man dazu in vielen Fällen sein Smartphone benutzen oder soll nach den Vorstellungen mancher Entwickler gar sein Tablet vor sich her tragen… Während das in entsprechenden Werbevideos durchaus nützlich aussieht, hat es sich bei mir in den meisten Fällen als unpraktisch und umständlich herausgestellt.
Viel bessere wäre es da doch, wenn wir nicht erst ein Gerät aus der Tasche kramen und uns vor die Nase halten müssten. Wir müssten einfach zusätzlich zur Umgebung weitere Informationen ins Sichtfeld eingeblendet bekommen – wie beim “Terminator”, nur in freundlich. Bevor die Technik soweit ist, dass sie uns dies alles direkt ins Sehzentrum im Gehirn einspeist, müssen wir uns wohl mit Brillen zufrieden geben. Googles jetzt vorgestellte Vision “Projet Glass” ist eine, die zumindest auf den Fotos und im Video eine gute Figur macht:
Google Project Glass
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Wer in fremden Städte unterwegs ist, wünscht sich bisweilen einen kompetenten persönlichen Reiseführer, der geduldig alle Fragen beantwortet: Wo bekomme ich die beste Pizza der Stadt? Wie heisst dieser kolossale Turm und wann wurde er erbaut? «Augmented Reality» (AR) ist ein Stichwort, das in diesem Zusammenhang immer häufiger genannt wird.
AR ist der Versuch, die analoge Welt quasi mit einer digitalen Schicht zu überziehen, die mithilfe eines Smartphones sichtbar gemacht werden kann. Heute funktioniert das mit Google Goggles beispielsweise so: Ein Nutzer fotografiert mit seinem Smartphone den Eiffelturm und erhält sogleich die Ergebnisse, welche die Google-Suche zum Stichwort «Eiffel Tower» ausgibt: Bilder des Turms, die offizielle Homepage, tour-eiffel.fr, den Eintrag in Google Maps, et cetera. Das Video zeigt, wie Googles funktioniert.
Nun berichtet 9 to 5 Google Report, dass der Internetgigant an einem Gadget arbeite, welches Namen «Goggles» gerechter wird: eine Brille, die mit Googles AR-Technologie arbeitet. » weiterlesen
Canon hat die Cloud entdeckt: Scanner und Kameras sollen ohne Kabel und über die Grenzen lokaler Netzwerke hinweg Daten an Drucker senden können. Wozu soll das gut sein? Wir wollten das ausprobieren…
Canon MG6250, noch nicht ganz in der Cloud angekommen (Quelle: pd Canon)
Egal, wo ich gerade bin, ich kann jederzeit ein Bild mit dem Multifunktionsdrucker/-Scanner Canon MG6250 drucken, der in meinem Büro steht. «Schon toll, irgendwie, aber für mich doch eigentlich überflüssig» dachte ich mir, während ich mich durch den Setup-Prozess tippte, was im konkreten Fall bedeutet: den MG6250 mit meinem Picasa- und meinem Google-Docs-Account verknüpfen.
Warum sollte ich ein Bild oder einen Brief an meinen Drucker senden wollen, während ich beispielsweise in der Wüste von Arizona den Meteor Crater bewundere? Nur weil dies beeindruckend schnell und einfach funktioniert? Das reicht mir nicht aus. Will ich mit jemandem ad hoc ein Bild oder ein paar Worte teilen, sende ich diese per Email, Facebook-Messaging, Twitter, Skype oder WhatsApp (Affiliate-Link) – das geht noch schneller und noch einfacher. Es sei denn…
…tja, es sei denn, der Empfänger lebt noch im Papierzeitalter und mag nicht auf flimmernde Bildschirme oder kleine Displays starren, um meine Grüsse zu empfangen. Wie zum Beispiel meine Grossmutter. Voilà, und schon haben wir einen praktischen Einsatz für die Cloud, den ich direkt ausprobiert habe: » weiterlesen
Die kostenlose Anwendung AirDroid des Entwicklerteams Sand Studio ermöglicht es, über den Browser auf die wichtigsten Funktionen von Android-Smartphones zuzugreifen.
Mit der von Sand Studio entwickelten Anwendung AirDroid kann man über das eigene WLAN-Netzwerk direkt im Browser die wichtigsten Funktionen des Android-Smartphones steuern. Dabei können auch Daten in beide Richtungen übertragen werden, ohne dass das Smartphone zuerst per Kabel mit dem PC verbunden werden muss.
Die unterstützten Funktionen umfassen dabei das Schreiben von SMS-Nachrichten, die Verwaltung der installierten Anwendungen sowie der auf dem Smartphone enthaltenen Dateien. Weiterhin können Fotos direkt im Browser betrachtet werden und die enthaltene Musik und Klingeltöne abgespielt werden. Auch das Erstellen von Kontakten sowie das Anzeigen der getätigten und empfangenen Anrufe ist möglich. Dabei können auch mehrere «Anwendungen» parallel verwendet werden, diese werden wie bei Windows in einer Taskleiste dargestellt.
AirDroid
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Für mich stellt sich die Frage nicht, ob ich auf Dauer mit einem Chromebook arbeiten könnte. Ich bin zu sehr auf Windows und seine Werkzeuge angewiesen. Wer davon aber unabhängig sein will oder muss, wer sich bewusst lösen will von den Restriktionen des Lokalen (alle Dateien immer nur auf einem Computer und damit gefährdet, falls der ausfällt), für den bietet das Chromebook beste Voraussetzungen. Google bietet genügend Platz für die eigenen Dateien in den (vermeintlich?) ausfallsicheren Wolken.
Wie aber kommt man an die Daten in der Wolke? Entweder per W-LAN (bis zu 300 MBit schnell) oder über das UMTS-Modul. Dank preiswerter Internet-Flatrates von Anbietern wie simyo, die uns das Chromebook zur Verfügung stellten, sollte unterwegs immer eine Verbindung verfügbar sein. Die Betonung liegt hierbei auf sollte.
Google Samsung Chromebook im Test
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Google hat eine neue Version seiner Übersetzungssoftware für Android veröffentlicht. Diese ermöglicht eine Unterhaltung zwischen zwei Leuten, die verschiedene Sprachen sprechen. Das Smartphone agiert dabei als Dolmetscher.
Den Konversationsmodus für die Android-Version von Google Translate hat das amerikanische Unternehmen bereits Anfang dieses Jahres vorgestellt, jedoch war dieser bisher auf die Sprachen Englisch und Spanisch begrenzt. In der neusten Version sind mit Deutsch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Holländisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch, Russisch, Japanisch, Chinesisch und Koreanisch nun zwölf weitere Sprachen dazugekommen.
Im Konversationsmodus übernimmt das Smartphone die Funktion eines Dolmetschers, womit zwei verschiedensprachige Personen eine Unterhaltung führen können. Mithilfe der Spracherkennung wird das Gesprochene der jeweiligen Person dabei automatisch übersetzt und über den Lausprecher des Smartphones in der Sprache der anderen Person wiedergegeben. » weiterlesen
Gerade wurde eine neue Generation der "Chromebooks" vorgestellt – Laptops mit Googles Chrome OS. Das Besondere: Sie setzen ganz aufs Internet, alles befindet sich in der Cloud. Aber wie bewährt sich das im Alltag? Davon handelt der folgende Gastbeitrag von Martin Thielecke. » weiterlesen
Braucht man für ein Touch-gesteuertes Device wie dem iPhone Gaming-Zubehör? Nein, eigentlich nicht. Aber kann man andererseits zu einem günstigen Mini-Arcade-Kasten mit Joystick und Button-Action wirklich nein sagen? » weiterlesen