Thema: Google

 

Alle 155 Artikel zum Thema Google auf neuerdings:

Smartwatches mit Android Wear:
Was die Uhrzeit-Androiden können

Zur Elektronikmesse IFA 2014 in Berlin stellen etliche weitere Hersteller ihre Smartwatches mit Googles Android Wear vor. Ein guter Zeitpunkt, sich die Sinnfrage bei diesen schlauen Armbanduhren zu stellen. Ist ihre Zeit gekommen? Und falls ja: Warum sollte mich das überhaupt interessieren?

Sorgte für den Fall der Berliner Mauer und nutzt schon seit den 80ern Smartwatches: David Hasselhoff.

Sorgte für den Fall der Berliner Mauer und nutzt schon seit den 80ern Smartwatches: David Hasselhoff.

Wenn von Smartwatches die Rede ist, geht es im Prinzip um den Urenkel der Taschenrechner-Armbanduhr: Wir haben etwas am Handgelenk, das auch die Uhrzeit anzeigen kann – so wie man mit einem Smartphone eben auch telefonieren kann. Hauptmerkmal einer Smartwatch: Was die Uhr kann, lässt sich per Apps erweitern. Wie man sie nutzt, legt man also selbst fest.

Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Stoßrichtungen: Erstens Smartwatches als Zubehör zu einem Smartphone oder Tablet. Sie sind als zweiter Bildschirm des Hauptgeräts gedacht, den man am Handgelenk trägt. Zweitens gibt es Smartwatches wie beispielsweise die gerade vorgestellt Gear S von Samsung, die ein kleines Smartphone sind. Ich würde sie am ehesten als Zweithandy ansehen – eben für alle Situationen, in denen man zwar erreichbar sein möchte, aber nicht zwingend sein komplettes Hauptgerät braucht. Beispiele: Man ertüchtigt sich beim Sport oder ist am Samstag Abend auf der Suche nach dem Sinn des Lebens auf den Tanzflächen der Stadt.

Bislang gab es für Smartwatches aber kein einheitliches System, auf das alle interessierten Hersteller setzen konnten. Das hat sich mit Googles Android Wear nun geändert.

Smartwatches mit Android Wear
Motorola Moto 360Motorola Moto 360Motorola Moto 360Motorola Moto 360
Motorola Moto 360Motorola Moto 360Motorola Moto 360Samsung Gear Live
Samsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear Live
Samsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear Live
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Samsung Gear LiveLG G WatchLG G WatchLG G Watch
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LG G Watch RSony SmartWatch 3Sony SmartWatch 3Sony SmartWatch 3
Sony SmartWatch 3Sony SmartWatch 3Asus ZenWatchAsus ZenWatch
Asus ZenWatch
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Google nimmt den Markt auseinander:
Ein absichtlich verfrühter Nachruf auf alles, was nicht Android ist

Laut jüngsten Zahlen der Marktforscher von IDC vereint Android bei den mobilen Betriebssystemen 85 Prozent Marktanteil auf sich; bis auf Apple fällt der Rest unter ferner liefen. Einige Alternativen dürften bald vom Markt verschwinden. Um ihre Innovationen ist es schade. Ein Nachruf, teilweise absichtlich verfrüht.

Android L: Google hat den Kampf gewonnen. Alle Bilder: Anbieter

Android L: Google hat den Kampf gewonnen. Alle Bilder: Anbieter

Wie viele Anbieter können langfristig auf einem Markt nebeneinander existieren? Schaut man sich die Zahl der Netzbetreiber des deutschen Mobilfunksektors an, dann lautet die Antwort hier: vier, bald nur noch drei. Bei den Brauseherstellern zwei große und viele kleine. Und bei den mobilen Betriebssystemen?

Hier ist Marktführer Android laut neuesten Zahlen von IDC im 2. Quartal bei 84,7 Prozent angelangt (vor einem Jahr: 79,6 Prozent) und damit allen enteilt. Apples iOS fällt von 13 auf 11,7 Prozent. Sogar für Windows Phone geht es trotz allen Bemühungen runter von 3,4 auf 2,5 Prozent, für Blackberry von 2,5 auf 0,5 Prozent. Der Rest: 0,6 Prozent.

Wichtig ist: Es geht hierbei um Neuverkäufe, die Verteilung der aktiven Geräte stellt sich anders dar, deutlich besser etwa zu Apples Gunsten. Trotzdem messen Anbieter ihren Erfolg natürlich an Neuverkäufen und viele werden angesichts dieser Zahlen ernüchtert sein und überlegen, ihre Systeme einzustellen. Schade ist das, weil deswegen einige Innovationen bald vom Markt verschwinden dürften. Andere sind es schon.

Mobile Betriebssystem: Android und dann lange nichts
Android auf allen Geräten heißt auch: Apps für alle Systeme anpassen. Entwickler haben dann weniger Zeit, andere Systeme zu bedienen.Android_PhonesBlackberry10Scheuer Fuchs: Firefox OS hat die Nische bisher nicht verlassen. Für immer wird Mozilla das Projekt nicht aufrecht erhalten wollen.
Noch immer online: HPs WebOS-Seite, obwohl das System längst verkauft bzw. Open Source gestellt wurde.Anders sein reicht nicht: Jolla Sailfish OSNokia X, ein völlig anderer Ansatz, Android zu genießen.Alles, aber wo zu finden? Samsungs Tizen OS
Ubuntu on Phones, bislang auf keinem Gerät exklusiv erschienen.Lebt und kämpft: Windows PhoneAndroid L: Google hat den Kampf gewonnen.
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Hilfe für Millionen Diabetiker könnte teuer werden:
Schweizer Pharmariese Novartis stellt Googles schlaue Kontaktlinse her

Der Basler Pharmariese Novartis hat bekannt gegeben, dass er Googles smarte Kontaktlinse bauen wird. Diese soll Diabetikern die Last abnehmen, ständig den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Doch Novartis hat sich den Ruf eingehandelt, ein Preistreiber zu sein.

Googles smarte Kontaktlinse - bald hergestellt von Novartis. Alle Bilder: Google

Googles smarte Kontaktlinse - bald hergestellt von Novartis. Alle Bilder: Google

Im Januar haben wir an dieser Stelle – noch unter dem Eindruck von Googles Datensammelwut – die vernetzte Kontaktlinse für Diabetiker vorgestellt. Die soll sekündlich den Blutzuckerspiegel über die Tränenflüssigkeit messen und diesen dank einer kleinen Antenne an einen Glukosemonitor oder ein Smart Device, zum Beispiel ein Mobiltelefon, übermitteln.

Nun hat sich der Bau dieser Linse ein wenig konkretisiert: Finalisiert werden soll sie in der Schweiz vom Basler Medizintechnik- und Pharmariesen Novartis. Dass es ausgerechnet der wird, dürfte nicht jedem gefallen.

Novartis baut Googles Diabetiker-Kontaktlinse
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Hand holding
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Google Cardboard:
Papp dir deine Oculus Rift

So ist das eben manchmal: Da arbeitet Google an etlichen Fronten an Zukunftstechniken und das, was am meisten Presse bekommt ist ein Stück Pappe. Na, okay: Cardboard ist ein bisschen mehr. Es ist eine Art Billig-Version der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift – und dabei erstaunlich gut.

Google Cardboard fertig zusammengebaut.

Google Cardboard fertig zusammengebaut.

Wie zu erwarten, habe ich mir ja neulich ein bisschen Haue eingefangen, als ich wagte, Googles I/O-Keynote zu kritisieren. Wo wir doch alle wissen, dass die Rollen in der Tech-Berichterstattung klar vergeben sind: Google = toll, freundlich und innovativ, Apple = doof, zugeknöpft und auf dem absteigenden Ast. Aber auch nach einigen Tagen bleibe ich dabei: Was Google dort gezeigt hat, waren jede Menge alte Hüte, langweilig verpackt. Larry Pages Leute sollten wirklich einmal darüber nachdenken, diese Keynote auf ein Drittel der Zeit einzudampfen und dann zugleich sicherzustellen, dass die Demos tatsächlich funktionieren… Ach, Mensch, jetzt kriege ich schon wieder Haue von den Google-Fanboys. Ich Lästermaul. Wechseln wir doch schnell das Thema: Cardboard, das aus meiner Sicht Sinnvollste und Innovativste, was Google seit Langem vorgestellt hat. Und im Gegensatz zu vielen Luftschlössern wie selbstfahrenden Autos oder modularen Smartphones funktioniert es schon heute! Ach, jetzt lästere ich schon wieder über Google. Ich kann es wohl nicht lassen. Sorry, Fandroids…

Wie man Google Cardboard zusammenbaut
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5460Google Cardboard fertig zusammengebaut.68
Inhalte des Cardboard-Bausatzes
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Google I/O:
Auffällige Abwesenheit innovativer Ideen

Die Keynote zu Googles-Entwicklerkonferenz I/O war voller Dinge, bei denen das Unternehmen zur Konkurrenz aufschließen will oder muss und bei denen verpasste Chancen der Vergangenheit deutlich wurden. Sie bestach zugleich durch die komplette Abwesenheit eines einstiges Prestigeprojekts: Google Glass.

Android Wear, aber sonst wenig Grund zum Jubeln

Android Wear, aber sonst wenig Grund zum Jubeln

Es gab Zeiten, in denen Google nur so strotzte vor innovativen und zukunftsweisenden Ideen. Die Keynote der Google I/O 2014 war kein solcher Moment. Stattdessen versucht das Unternehmen an diversen Fronten mit der Konkurrenz mitzuhalten oder aufzuholen. Drängende Probleme wie die schleppenden Android-Updates werden nur halbherzig angegangen. Immerhin: Nutzer sollen nun wenigstens Sicherheitsupdates direkt über die Google Play Services bekommen und damit vorbei an störrischen Mobilfunkanbietern und Handyherstellern. Grund zum Jubeln oder gar für Häme gegenüber der Konkurrenz gibt das aber beim besten Willen nicht.

So scheint jetzt schon klar, dass die nächste Android-Version wieder nur schleichend langsam in den Markt tröpfeln wird. Aber so richtig viel gibt es darüber auch nicht zu berichten. Google nannte beispielsweise Notifications auf dem Sperrbildschirm als eine Neuerung – da können iOS-Nutzer nur milde schmunzeln. Ebenso ist die Möglichkeit, dass ein gestohlenes Gerät nicht wieder neu aufgesetzt werden kann, schon längst in iOS zu finden – und hier Dank der ungehinderten Updates auch für alle Nutzer mit kompatiblen Geräten verfügbar.

Android Wear, Android TV, Android Auto
Android AutoAndroid AutoAndroid AutoAndroid Auto
Android AutoAndroid AutoAndroid AutoAndroid TV
Android TVAndroid TVmeet2-1600phonetab1-1600
Android WearAndroid WearAndroid WearAndroid Wear, aber sonst wenig Grund zum Jubeln
Das waren noch Zeiten: Sergej Brin mit Google Glass auf der I/O 2012.
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Google Selfdriving Car Prototyp:
Knuddellook gegen schlechte Presse

Kürzlich stellte Google den Prototypen eines Autos vor, das nicht nur wie seine Vorgänger ohne Fahrer auskommt, sondern auch komplett auf Eingriffsmöglichkeiten seitens des Fahrers verzichtet. Ein Lenkrad fehlt dem Auto. Der Fahrer ist nur noch Mitfahrer. Das Design des Prototypen wurde aber mit Bedacht gewählt: Es ist nicht nur praktisch, sondern vermittelt auch unterschwellig eine Botschaft.

Google Self-Driving Car Project

Ist dieses Design Zufall oder ein geglückter PR-Stunt?

Ein Projekt wie das Selfdriving Car weckt in der Öffentlichkeit gemischte Gefühle. Die Idee, dass der Mensch nicht nur von Maschinen und Computern unterstützt, sondern sogar abgelöst wird, ist gleichermaßen die große Angst vieler Menschen und das große Ziel der technischen Entwicklung. Vor allem einfache Arbeiten werden heute bereits durch Maschinen schneller und kostengünstiger erledigt. Dass die Entwicklung aber schon so weit ist, einen Menschen mit einer fachlichen Qualifikation – in diesem Fall einem Führerschein – zu ersetzen und dabei sogar noch besser als der Mensch zu sein, lässt nur erahnen, was uns wirklich erwartet. Während sich bislang vornehmlich Science-Fiction-Geschichten mit diesem Thema beschäftigten, präsentiert uns Google ein reales Projekt, das von einer Fertigstellung nicht mehr weit entfernt scheint.

Das nette, selbstfahrende Auto
Google Self-Driving Car Project - Google Plus 2Image 5 - Prototypeteamlogoselfdrive
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Datenbrille in schick:
Mode-Ikone Diane von Fürstenberg soll Google Glass schöner machen

Es scheint Ewigkeiten her, dass Google seine Datenbrille Glass das erste Mal angekündigt hat noch immer ist sie nicht endgültig auf dem Markt. Vor allem kämpft sie gegen das Nerd-Image. In Zusammenarbeit mit Designern wie Diane von Fürstenberg soll das nun alles besser werden – zum Premiumpreis.

Diane von Fürstenberg mit einem ihrer Modelle.

Diane von Fürstenberg mit einem ihrer Entwürfe.

Jetzt musste ich doch direkt einmal nachsehen: Vor über zwei Jahren hatte Google erstmals einen Ausblick auf „Project Glass“ gegeben. Seitdem hat sich für den interessierten Normalsterblichen nicht viel getan – außer, dass die anfängliche Begeisterung doch stark abgeflaut ist und unfeine Begriffe wie „Glasshole“ in die Welt gesetzt wurden. Und ehrlich: Auch nach zwei Jahren habe ich mich nicht wirklich daran gewöhnt, jemanden mit Google Glass im Gesicht zu sehen. Allerdings gibt es ja weiterhin nur die 1.500 Dollar kostende „Explorer-Edition“ – die darf immerhin nun jeder kaufen, der so viel Geld dafür übrig hat.

Schnell wurde aber klar: Einigermaßen annehmbar sieht Google Glass aus, wenn man es mit einer Brille kombiniert. Dann hat man schließlich eh schon etwas im Gesicht. In Zusammenarbeit mit Designern wie Diane von Fürstenberg will Google nun das Image seines Langzeitprojekts wieder aufpolieren und zielt damit nicht zuletzt auf Frauen als Kundschaft.

Diane von Fürstenbergs Designs für Google Glass
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dvf-google-glass-02Diane von Fürstenberg mit einem ihrer Entwürfe.dvf-google-glass-08dvf-google-glass-09
dvf-google-glass-10Google Glass auf einer Modenschau von Diane von Fürstenberg 2012.Google Glass auf einer Modenschau von Diane von Fürstenberg 2012.Google Glass auf einer Modenschau von Diane von Fürstenberg 2012.
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Google Nest:
“Wir können mit euren Daten auch Geld verdienen, ohne böse zu sein”

Der Internetkonzern hat genug vom Negativimage und will das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen. Deswegen stellte Google auf der Internetkonferenz re:publica 14 in Berlin neue, sichere Datenservices wie Google Trust vor. Die persönliche Drohne Google Bee soll das Leben der Nutzer einfacher machen. Moment – ist das wirklich Google?

Schöne bunte Welt: Google Nest.

Schöne bunte Welt: Google Nest.

„Herhören, herhören“, ertönte es kurz vor 15 Uhr im Foyer der „Station“ in Berlin, Austragungsort der diesjährigen re:publica, sinngemäß von einem Podium. „Gleich werden wir spannende neue Projekte von Google Nest vorstellen. Sicherheit und Datenschutz neu definiert. Kommt vorbei, es wird großartig.“

Google? Nest? Datenschutz. Ein wichtiges Thema für neuerdings, in Zeiten, in denen das Thema Big Data auch für Hardware wie das von Google übernommene, “intelligente” Thermostat Nest immer wichtiger wird. Ich folgte dem Lockruf und begab mich in den Saal mit der größten Bühne und erfuhr über Google Nests neueste Produkte wie Google Trust, Google Hug und Google Bee.

Google Nest
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googletrustSchöne bunte Welt: Google Nest.
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Laptops:
Intel und Google bringen 20 neue Chromebooks heraus

Den Chromebooks wollen Intel und Google eine glänzende Zukunft bescheren: Gleich 20 neue Modelle sollen noch in diesem Jahr erscheinen. Ob unter den vielen Neuvorstellungen aber ein Bestseller sein wird, bleibt zweifelhaft.

Acer C720: Chromebook mit Core i3 „Haswell“.

Acer C720: Chromebook mit Core i3 „Haswell“.

Mit dem Event am gestrigen Dienstag wollten offenbar sowohl Intel als auch Google ein Achtungszeichen setzen. Intel will sich schließlich mit aller Kraft im lukrativen Mobilmarkt behaupten und Google gibt sein Betriebssystem Chrome OS offenbar noch nicht so schnell auf. Bislang hatte man den Eindruck, dass die Idee eines Internet-Laptops zwar so manchen einleuchtet, aber sich das nicht in entsprechenden Verkaufszahlen ausdrückt. Vielleicht kann hier nun der Schwung neuer Modelle für mehr Interesse sorgen.

20 neue Intel-Chromebooks
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Acer_c720_Corei3_3Acer C720: Chromebook mit Core i3 „Haswell“.Acer_c720_Corei3_2N20p_Chrome_Standard_02
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Chromebook 11 Notebook
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Ausprobiert:
Googles neue Kamera-App mit “Lytro-Feature”

Google hat seine Kamera-App um interessante neue Features erweitert und sie für alle frei verfügbar in den Play Store eingestellt. Unter anderem versteht sie sich auf eine Art „Lytro-Feature“, bei der man die unscharfen Bereiche des Bildes im Nachhinein verändern kann. Klingt gut, hat aber seine Grenzen.

Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.

Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.

Wir testen hier nur selten Apps, aber Googles neue Kamera-App ist in vielerlei Hinsicht interessant. Zum einen stellt Google sie erstmals über den Play Store zur Verfügung. Zum anderen wurde sie erweitert und verbessert. Dabei hat Google erneut die Benutzeroberfläche überarbeitet – offenbar in der Hoffnung, sowohl die Übersichtlichkeit zu erhöhen als auch Funktionen leichter verfügbar zu machen. Die interessanteste Neuerung ist aber sicherlich „Lens Blur“.

Googles Kamera-App ausprobiert
Dieses Bild ist mit der Standard-Kamerafunktion innerhalb der App ohne jede Effekte und Erweiterungen entstanden.Vordergrund scharfgestellt, Effekt verstärkt.Vordergrund scharfgestellt.Hintergrund scharfgestellt.
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PANO_20140416_142621Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.
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