Thema: Google

 

Alle 146 Artikel zum Thema Google auf neuerdings:

Ausprobiert:
Googles neue Kamera-App mit “Lytro-Feature”

Google hat seine Kamera-App um interessante neue Features erweitert und sie für alle frei verfügbar in den Play Store eingestellt. Unter anderem versteht sie sich auf eine Art „Lytro-Feature“, bei der man die unscharfen Bereiche des Bildes im Nachhinein verändern kann. Klingt gut, hat aber seine Grenzen.

Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.

Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.

Wir testen hier nur selten Apps, aber Googles neue Kamera-App ist in vielerlei Hinsicht interessant. Zum einen stellt Google sie erstmals über den Play Store zur Verfügung. Zum anderen wurde sie erweitert und verbessert. Dabei hat Google erneut die Benutzeroberfläche überarbeitet – offenbar in der Hoffnung, sowohl die Übersichtlichkeit zu erhöhen als auch Funktionen leichter verfügbar zu machen. Die interessanteste Neuerung ist aber sicherlich „Lens Blur“.

Googles Kamera-App ausprobiert
Dieses Bild ist mit der Standard-Kamerafunktion innerhalb der App ohne jede Effekte und Erweiterungen entstanden.Vordergrund scharfgestellt, Effekt verstärkt.Vordergrund scharfgestellt.Hintergrund scharfgestellt.
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PANO_20140416_142621Beispielfotos von Google für den „Lens Blur“-Effekt.
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Project Ara:
Das modulare Smartphone bekommt Gesicht

Letztes Jahr noch war ein Smartphone mit modularer Hardware nicht mehr als die Phantasie eines Designers. Google aber arbeitet fleißig an „Projekt Ara“ und jetzt wurden weitere Details bekannt. Noch im April startet zudem die erste von mehreren Konferenzen für Entwickler. Die große Frage: Welche Chance kann die Idee haben?

Designstudie zu Project Ara

Designstudie zu Project Ara

Google verdient bergeweise Geld und eines ist klar: Sie sind sehr motiviert, es in die Zukunft des Unternehmens zu investieren. Nur wie diese Zukunft aussehen soll, ist noch nicht so ganz klar. Deshalb kauft man mit Nest einen Anbieter für Home Automation. Diverse Robotik-Firmen gehören inzwischen zu Google. Und nicht zuletzt gibt es Unterabteilungen wie Google X oder die Gruppe „Advanced Technologies and Projects“: Selbstfahrende Autos oder auch die Datenbrille Google Glass entstehen hier. Dazu gehört ebenfalls das modulare Smartphone „Project Ara“. Ein neues Video zeigt den aktuellen Stand der Dinge und stellt dabei zugleich einige der Personen vor, die an dem Vorhaben arbeiten:

Project Ara, Googles modulares Smartphone
project-ara-01project-ara-02Designstudie zu Project Araproject-ara-04
project-ara-05project-ara-06project-ara-07project-ara-08
Versuchsaufbau mit steckbaren Modulen.project-ara-10project-ara-11Drei verschiedene Größen sind aktuell offenbar vorgesehen.
Verschiedene Kombinationen für die Front.project-ara-14project-ara-15project-ara-16
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Android TV:
Das ist Googles neuer Vorstoß ins Wohnzimmer

Beim Kampf ums Wohnzimmer hatte Google bereits Flops (Google TV, Nexus Q) und einen Hit (Chromecast) und arbeitet nun offensichtlich am nächsten großen Ding: Android TV. Damit will man endgültig den Sprung auf den großen Bildschirm schaffen.

Startbildschirm von Android TV (Quelle: The Verge)

Startbildschirm von Android TV (Quelle: The Verge)

Den Kollegen von The Verge wurde offenbar exklusives Material zu Android TV zugespielt. Es soll sich dabei um interne Dokumente handeln. Was man darin lesen kann, klingt sinnvoll und vielversprechend. Wie es scheint, soll Android TV dabei vor allem das erfolglose Google TV ersetzen, während der Streamingstick Chromecast weiterhin im Programm bleibt.

Android TV und seine Vorläufer
Startbildschirm von Android TV (Quelle: The Verge)android-tv-02Apps gibt es zwar, sie treten bei Android TV aber in den Hintergrund. (Quelle: The Verge)Google TV
Google TVGoogle TV kann zwar viel, wird aber als zu komplex kritisiert.Google TVDie Streamingkugel Nexus Q wurde mit viel Getöse vorgestellt, kam dann aber nie auf den Markt.
Nexus QNexus QChromecastChromecast
ChromecastChromecastSimple Bedienung und geringer Preis: Chromecast fand schnell seine Fans.
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Android Wear:
Alles, was du über Googles Smartwatches wissen musst

Die Techwelt ist in Aufregung, denn nun hat Google “Android Wear” vorgestellt, seinen Vorstoß in den vieldiskutierten Markt der “Wearables”. Erste Produkte sollen zwei Smartwatches von LG und Motorola werden, die im Sommer auf den Markt kommen. Das Konzept klingt interessant, aber es bleiben noch viele entscheidende Fragen offen.

Beispiel für einen Anwendungsfall: Die Uhr erinnert an einen Termin.

Beispiel für einen Anwendungsfall: Die Uhr erinnert an einen Termin.

Google hat es nicht so mit Geheimnissen und so ist schon seit einer Woche bekannt, dass das Unternehmen tatsächlich etwas für den Wearable-Markt und speziell für Smartwatches vorstellen würde. Die Gerüchte dazu gab es natürlich schon wesentlich länger und wie sich zeigt, waren einige davon sehr treffsicher. Im Oktober hatte ich hier über das damals noch als “Google Gem” bezeichnete Projekt einer Smartwatch geschrieben, die vor allem Googles digitalen Assistenten Google Now in den Vordergrund rückt. Und genau das sehen wir in dem Konzeptvideo, mit dem Google sein Android Wear vorgestellt hat:

Android Wear
BeispielscreensEs ist kein Zufall, wenn ein Gerät in einem PR-Foto fast nicht zu sehen ist...motorola-360-01motorola-360-02
motorola-360-03motorola-360-04motorola-360-05Beispiel für einen Anwendungsfall: Die Uhr erinnert an einen Termin.
motorola-360-07360-Grad-Ansicht der Motorola 360.
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Apple CarPlay:
So will Apple unsere Autos erobern

Mit einem Paukenschlag hat Apple sein System “CarPlay” vorgestellt. Etliche große Automarken sind mit im Boot und Konkurrenten wie Microsoft oder Android schauen staunend zu. Wir zeigen euch, was CarPlay kann und erklären, warum es für Apples Zukunft ein so spannendes Projekt ist.

CarPlay am Beispiel von Honda. (Bild: Apple)

CarPlay am Beispiel von Honda. (Bild: Apple)

Apples Timing könnte mal wieder perfekt sein: In-Car-Electronics sowie -Entertainment waren schon auf der Elektronikmesse CES zu Beginn des Jahres überraschend groß vertreten: Neun der zehn größten Autohersteller waren vor Ort. Es zeigt sich: Nach Jahren des Anlaufs tut sich in diesem Bereich nun endlich etwas. Mit dem “CarPlay” genannten System will Apple ganz groß mitmischen und es könnte gar nur eine Vorschau auf das sein, was das Unternehmen noch vorhat. Ferrari, Honda, Hyundai, Jaguar, Mercedes-Benz und Volvo stellen noch dieses Jahr Modelle mit CarPlay vor. BMW/Mini, Chevrolet, Ford, Kia, Land Rover, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot/Citroen, Subaru, Suzuki und Toyota sind ebenfalls mit an Bord. So kündigte es Apple im Rahmen der Genfer Autoausstellung an.

Apple CarPlay
carplay-01CarPlay am Beispiel von Honda. (Bild: Apple)carplay-03carplay-teilnehmer
Beispiel Ford SyncBeispiel Ford SyncBeispiel Ford SyncBeispiel Ford Sync
Inzwischen überholte Werbeseite für die iPod-Integration in diverse Autos.
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Der Parasit:
Wie gut funktioniert Chrome OS unter Windows 8 – ein Selbstversuch

Google simuliert in der neuen Version seines Chrome-Browsers für Windows 8 das eigene Cloud-Betriebssystem Chrome OS. Wer Windows nicht mag, kann damit im Prinzip ohne Virtualisierung sein eigenes System im System betreiben. Bei uns im Test zeigt sich: Ein vollwertiger Ersatz ist das freilich nicht, aber ein angenehmer Rückzugsort.

Chrome im Windows-8-Modus - Googles Chrome OS Simulation für Windows 8

Chrome im Windows-8-Modus - Googles Chrome OS Simulation für Windows 8

Stellt euch vor, ihr hättet ein Betriebssystem, das ihr nicht mögt. Was tut ihr? Etwas Neues installieren? Ein anderes virtualisieren? Nicht immer möglich und auch selten so komfortabel wie eine Originalinstallation. Aber was wäre, wenn ihr mit nur einem Klick im laufenden Betriebssystem ein anderes direkt benutzen könntet?

Etwas in der Art bietet Google seit der Version 32 seines Chrome-Browsers für Windows 8 an: Mit einem einmaligen Klick in den Einstellungen wechselt ihr dort in den so genannten Windows-8-Modus und verfügt dann im Browser über eine Taskleiste, einen Window-Manager, einen App-Store und ein Start-Menü. Es ist ein simuliertes Chrome OS, ein System im System. Wir haben getestet, wie gut man damit arbeiten kann und wie weit es ein vollwertiges Betriebssystem ersetzt.

Chrome im Windows-8-Modus im Test
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Blick in den Chrome Web StoreApp Launcher und TaskleisteScreenshot (19)Screenshot (14)
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Chrome im Windows-8-Modus - Googles Chrome OS Simulation für Windows 8Screenshot (6)Fehlermeldung: Google Drive lässt sich offline nicht aufrufen.Die quietschbunte Oberfläche von Windows 8 polarisiert. Die andere Hälfte sucht Alternativen.
WeVideo: Mächtige Videoschnitt-Software (allerdings nicht nur) für Chrome.
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Google verkauft Motorola an Lenovo:
Alle Seiten gewinnen

Es klingt nach einem Verlustgeschäft: Für 2,9 Milliarden US-Dollar verkauft Google Motorola an Lenovo. Einst hatte man die Sparte für 12,5 Milliarden Dollar übernommen. Aber Google behält die Patente, Lenovo kann mit Smartphones auf dem Weltmarkt einsteigen und Motorola erhält die Chance auf einen Eigner, der noch hoch hinaus will.

Neues Motorola-Phone Moto X. Bild: Motorola

Neues Motorola-Phone Moto X. Bild: Motorola

Die große Liebe war es nie: Als Google Motorola vor gut zwei Jahren für 12,5 Milliarden US-Dollar übernahm, da sahen nicht wenige das als direkten Angriff auf Apple. Jahre später zeigt sich: Viel hat Google aus Motorola nicht gemacht. Mit Nexus-Geräten sorgten Asus, Samsung und LG für Aufsehen. Motorolas Marktanteil schrumpfte in vielen Märkten auf unter 1 Prozent.

Dass Google Motorola jetzt verkauft, gleichzeitig aber die Patente behält, klingt konsequent. Zumal alle Seiten profitieren. Und noch ein Vierter könnte damit zufrieden sein, an den in erster Linie noch niemand denkt.
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Schlaue Kontaktlinse:
Google kämpft gegen Diabetes und schlechte Publicity

Google arbeitet an einer vernetzten Kontaktlinse, um gegen Diabetes zu kämpfen. Diese gute Nachricht kommt sicher nicht zufällig jetzt. Mitten in eine Zeit der Datenschutzskandale, in der auch Google zunehmend in die Kritik gerät, lautet die frohe Botschaft: Seht her, mit den Daten, die wir täglich sammeln, lässt sich auch etwas Gutes anstellen.

Smarte Technik soll Diabetikern helfen. Bild: Google

Smarte Technik soll Diabetikern helfen. Bild: Google

Erst die schlaue Brille, jetzt eine vernetzte Kontaktlinse. Google hat es unser Sehapparat offenbar angetan. Der Hintergrund der neu vorgestellten smarten Kontaktlinse ist allerdings nicht die Kommunikation mit sozialen Netzwerken oder die Aufnahme von Bildern. Die Linse soll den Blutzuckerspiegel sekündlich überwachen und den Träger über eine LED bei Auffälligkeiten warnen.
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Gadgetszene:
Google kauft Smart-Home-Spezialisten Nest für 2,3 Mrd. Euro

Google hat mit dem Unternehmen Nest einen vielgelobten Spezialisten für das Trendthema Smart Home gekauft und holt sich damit zugleich Tony Fadell ins Haus, einen der “iPod-Väter”. Zu der Frage, ob nun künftig die Nest-Nutzerdaten an Google gehen, gibt es bislang nur vage Antworten.

Nest Rauchmelder "Protect". Alle Fotos: Nest

Nest Rauchmelder “Protect”. Alle Fotos: Nest

Die Idee von Nest: Man nehme alltägliche, unauffällige Gerätschaften eines Haushalts und hole sie ins 21. Jahrhundert. Erster Streich war der Thermostat, zweites Produkt der Rauchmelder namens Protect. Es klingt unspektakulär und ist dennoch enorm erfolgreich. Das Erfolgsrezept kommt einem dabei bekannt vor: Nest kombiniert moderne Technik mit schönem Design und simpler Bedienung. Die Geräte können viel, aber sie geben sich nach außen unauffällig und elegant. Man könnte bei Nest das Logo gegen den angebissenen Apfel austauschen und es würde passen.

Dieser Style von Nest dürfte dabei vom ehemaligen Apple-Manager Tony Fadell kommen, der als einer der Väter des iPod gilt. Und nun hat Google ihn übernommen, selbstredend inklusive der kompletten Firma, den Kunden und den Projekten in den Labors, über die man nur spekulieren kann. Auf die Frage, ob die Nest-Nutzerdaten nun ans allwissende Google weitergereicht werden, gibt es keine klare Antwort. Man erhebe Nutzerdaten nur, um seine Dienste anbieten und verbessern zu können, heißt es dort ausweichend. Man nehme Datenschutz ernst und das bleibe auch so. Ein klares “Nein” wird aber nicht geäußert. Darauf kann sich nun jeder seinen eigenen Reim machen.

Nest und seine Produkte
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thermostat-and-protect-with-familyNest Rauchmelder "Protect". Alle Fotos: Nestprotect-app-ipad-miniprotect-black-pathlight
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Es fährt ein Zug nach irgendwo:
Google verschläft den Griff nach der Weltherrschaft

Wer Angst vor Google hat, der könnte jetzt alarmiert sein: Die Systeme des Datenstaubsaugers sind nach Tablets, Smartphones und Laptops künftig auch auf PCs, Fernsehern und Autos zu finden. Er könnte sich aber auch entspannt zurücklehnen, denn einige Trendthemen hat Google nahezu sträflich verschlafen. Ein anderer Technikriese ist dafür aufgewacht.

War einmal: Google TV. Alle Bilder: Hersteller, Robert Scoble

War einmal: Google TV. Alle Bilder: Hersteller, Robert Scoble

Was man derzeit auf der CES sieht, könnten Google-Kritiker als heimlichen Griff nach der Weltherrschaft interpretieren: Googles Open Automotive Alliance (OAA) will Android ins Auto katapultieren. TP Vision will die Fernseher seiner altgedienten Marke Philips mit Hilfe von Android und Google Play zu besseren Smart TVs machen. Asus hat einen neuen Tablet-Laptop-Hybriden mit Dual-Boot vorgestellt. Es ist das erste mit Intels neuem Dual OS, das sowohl Windows als auch Android auf einem Laptop oder Tablet ermöglichen soll.

Intel-Konkurrent AMD wollte sich da nicht lumpen lassen und hat eine weiter reichende Unterstützung von Bluestacks vorgestellt, die es ermöglicht, ein vollwertiges Android in einer Windows-Umgebung laufen zu lassen. HP hat einen weiteren All-in-One-PC für Business-Nutzer mit Android vorgestellt. Und rechnet man noch hinzu, dass Googles Chromebooks sich immer besser verkaufen und auch Hersteller Toshiba auf der CES seinen ersten Laptop mit Googles Cloud-Betriebssystem vorgestellt hat, dann wird langsam klar: Google will nach dem Mobilfunkmarkt auch andere Felder erobern, möglichst alle, die unseren Alltag betreffen. Oder?

Google everywhere
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Robert Scoble mit Google GlassToshibaChromebookFitness-Tracker wie LGs Lifeband Touch sind ein Trend der diesjährigen CES.Intels Brian Krzanich mit dem Mini-Computer Edison
War einmal: Google TV. Alle Bilder: Hersteller, Robert Scoble

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