Alle 14 Artikel zum Thema Gitarre auf neuerdings:
Seit 1957 ist Vox vor allem bekannt für seine Verstärker. Aber das Unternehmen baut auch interessante E-Gitarren. Die Reisegitarren Apache I und Apache II zum Beispiel besitzen einen eingebauten Verstärker mit Lautsprecher sowie eine Rhythmusmaschine.

Vox Apache I Gitarre mit Verstärker (Quelle: Voxamps)
Die Vox Apache I und Apache II sind technisch identisch und unterscheiden sich nur in der Form. Der Korpus der Apache I ist in der legendären Vox Teardrop-Form gehalten, die Apache II sieht aus wie die kultigen Vox Phantom-Gitarren. Bei beiden Modellen besteht der Body aus amerikanischer Linde, der Hals aus Ahorn und das Griffbrett aus Palisander. Die Vox Apache haben 22 Bünde und eine Mensur von 610 mm.
Das eigentlich interessante der Vox Apache-Gitarren ist jedoch nicht ihre Form, sondern das Innenleben. Sie sind mit einem internen Verstärker und zwei dreizölligen Lautsprechern ausgestattet, besitzen einen Overdrive-Schalter, Regler für die Lautstärke, Klangfarbe und Pegelanhebung.
Darüber hinaus ist eine Rhythmusmaschine mit insgesamt 66 Rhythmen integriert. Diese teilen sich auf in 10 Genres x 6 Muster + 6 Song-Muster. Das Tempo lässt sich von 40–240 BPM variieren. Der folgende Clip zeigt die Vox Apache II in Aktion.
Vox Apache I und Vox Apache II
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Vox ist berühmt für seine Gitarren- und Bassverstärker, jetzt bringt das Unternehmen Kopfhörer heraus, die mit einem eingebauten Gitarren- oder Bassverstärker aufwarten. Vier Modelle wurden vorgestellt.

Vox amPhones (Quelle: VOX)
Gitarrenverstärker für die Hosentasche bietet Vox mit seinen
amPlugs schon lange. Jetzt hat das Unternehmen seine amPlug-Technik in Kopfhörer eingebaut, die es amPhones nennt.
Diese Kopfhörer werden von Audio Technica gefertigt und liefern einen laut Vox “fetten Gitarren- bzw. Bass-Sound”, wenn man sein Instrument einstöpselt. Vier Modelle sind zum Start der amPhones-Serie erhältlich:
- Das Modell „AC30“ simuliert natürlich den Klassiker von Vox, den legendären Vox AC30.
- Das Modell „Twin“ soll dementsprechend den Sond des klassischen amerikanischen 2 x 12 Zoll Combo-Verstärkers imitieren.
- Das Modell „Lead“ ist etwas für die Freunde britischer Gitarrenverstärker, die es gerne etwas angezerrt lieben.
- Und das amPhone-Modell „Bass“ mit seiner Bassilator-Schaltung soll die Resonanzen des Lautsprechers und Fußbodens simulieren.
Alle Modelle lassen sich auch als ganz normale Kopfhörer nutzen, die man an seinen mp3-Player anschließt. Dazu schraubt man den Gitarrenstecker ab, und es kommt ein herkömmlicher 3,5-mm-Klinkenstecker zum Vorschein.
Der folgende Clip zeigt, wie ein Tag mit amPhones aussehen könnte.
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Zound Industries hat auf der IFA 2012 den ersten Marshall-Verstärker vorgestellt, der nicht für aktive Musiker, sondern für Musikhörer gedacht ist. Der Marshall Hanwell Verstärker hat seinen Namen vom Londoner Stadteil Hanwell, wo Jim Marshall 1962 seinen ersten Amp zusammenschraubte.
Wer schon immer mal zum Sound eines Marshall-Verstärker abrocken wollte, muss nicht unbedingt Gitarre lernen. Ab jetzt reicht auch
Luftgitarre. Denn in den neuen Marshall Hanwell stöpselt man keine
Lucille,
Paula oder
Strat ein, sondern ein Smartphone oder einen MP3-Player.
Der Marshall Hanwell wurde anlässlich des Fünzigjährigen Jubiläums der Marshall-Verstärker entwickelt. Und er sieht aus, wie ein Marshall eben auszusehen hat: komplett mit Holzgehäuse, das mit schwarzem Vinyl überzogen ist. Goldfarbene Paspeln sollen den Jubiläums-Aspekt betonen. Den ebenfalls goldfarbenen Schriftzug und die Textilabdeckung über den Lautsprechern hat man sich laut Pressemitteilung von früheren Marshall-Verstärkern geborgt.
Zound Industries Marshall Hanwell
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Jeder kann Gitarre spielen – das ist die Grundidee der “gTar”, einer E-Gitarre der besonderen Art. Bei ihr steckt man sein iPhone in das integrierte Dock und eine App führt den Nutzer durch mehrere Schwierigkeitsgrade zum Erfolg. Auf der Plattform Kickstarter ist die gTar schon jetzt ein großer Hit.
Ob am Lagerfeuer oder auf der Bühne: Gitarristen umweht dieses besondere Flair. Das Greifen der Akkorde, das Anschlagen der richtigen Saiten und dann auch noch alles im Takt zu spielen, erfordert allerdings wie so oft im Leben vor allem drei Dinge: üben, üben und üben. Wege dahin gibt es einige. Ganz klassisch geht man zur Lehrerin oder zum Lehrer, man versucht es mit Lehrbüchern und -videos oder aber man greift sich sein iPhone und kauft sich eine “gTar”. Die nämlich leitet einen nicht nur an, sondern sorgt vor allem für schnelle Erfolgserlebnisse: Fehlgriffe werden im einfachsten Spielmodus schlichtweg ignoriert. Das folgende Video stellt die Idee hinter der iPhone-Lerngitarre vor.
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Das Stimmen der Gitarre stellt besonders Anfänger oft vor große Herausforderungen. Bei Fortgeschrittenen Spielern ist es dann eher nervig, wenn auf der Bühne nachgestimmt werden muss oder wenn man häufig zwischen verschiedenen Stimmungen wechselt. In solchen (und anderen) Situationen soll die neue E-Gitarre Peavey AT-200 sehr hilfreich sein.

Peavey AT-200 mit Auto-tune (Quelle: pd Peavey)
Auto-Tune ist ein etwas belasteter Begriff in der Musikwelt. Die Software zur nachträglichen Tonhöhenkorrektur bei nicht ganz korrekt gesungenen Tönen ist auch als
Cher-Effekt bekannt (und berüchtigt), seit die Sängerin Auto-Tune als Klangeffekt in ihrem Lied
Believe einsetzte.
Peavey hat jetzt in Zusammenarbeit mit Antares, den Entwickern von Auto-Tune, eine Gitarre auf der Musikmesse Frankfurt vorgestellt, die mit Auto-Tune ausgestattet ist.
Selbst wenn die Gitarre total verstimmt ist, soll der in die Gitarre integrierte Digitale Signalprozessor in Verbindung mit der Software korrekte Töne hervorzaubern. Das ist allerdings nur einer der Einsatzzwecke, und nicht unbedingt der Grund, sich eine Gitarre mit Auto-Tune zuzulegen. Viel beeindruckender sind die anderen Möglichkeiten. Die folgenden Clips zeigen einige davon.
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Fender springt auf den Retro-Zug auf und stellt die Verstärker-Reihe Pawn Shop Special. Die Verstärker sehen aus, als seien sie per Zeitmaschine direkt aus den Sechzigerjahren ins Heute gebeamt worden. Das Modell Greta zum Beispiel erinnert stark an ein nostalgisches Tischradio.

Fender Pawn Shop Special Greta (Quelle: Fender)
Fender selbst schreibt, Greta sei «wahrscheinlich der ungewöhnlichste Röhrenverstärker, den Fender je produziert hat». Und tatsächlich ist Greta noch deutlich stärker in Richtung Vergangenheit gestaltet als zum Beispiel der neue Yamaha THR 5. Die Vorder- und Rückseite von Greta ziert eine knallig-rote Holztäfelung, die Oberseite ist mit einer goldfarbenen Metallabdeckung versehen, die für einen guten Schutz sorgen soll.
Zwei ebenfalls goldfarbene Knöpfe für Lautstärke und Ton sowie ein analoges Anzeigeinstrument für die Aussteuerung runden das Retro-Bild ab. Im Inneren arbeiten zwei Röhren, eine 12AT7 als Endstufenröhre und eine 12AX7-Vorstufenröhre. Wie sich das anhört, zeigt der kleine Clip nach dem Klick.
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Trash Amps sind selbstgebaute kleine Verstärker mit Lautsprecher (für Mp3-Player und E-Gitarre), die aussehen wie Bier- oder Getränkedosen.

Trash Amps - Getränkedosen zu Verstärkern
Die spinnen, die Kalifornier. Angefangen hat die Trash Amps-Sache mit ein paar College-Studenten, die einen tragbaren Gitarrenverstärker in eine Getränkedose einbauten.
Mittlerweile ist das daraus eine Gemeinschaft geworden, die unter dem Motto „reuse it for music“ einen Shop betreibt, der eine umfangreiche Auswahl an Trash Amps bietet.
Herzstück ist das sogenannte Insert, der Einsatz, der 3 AAA-Batterien enthält, die für 20 Stunden Betrieb ausreichen, sowie den Verstärker, den Lautsprecher, eine magnetisch gehaltene Abdeckung, hinter der sich die Bedienelemente verbergen und ein Kabel für den Anschluss an Gitarre oder mp3-Player.
Das alles lässt man in eine (oben aufgeschnittene) Dose seiner Wahl gleiten – oder in eine handbemalte Fast-Food-Box, wie man sie beim Chinesen erhält. Hört sich verrückt an? Der folgende Film macht alles etwas klarer.
Trash Amp - Bierdosen zu Verstärkern
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Designer Jamie McMahon hat einen Wecker entworfen, der den Schläfer nicht mit elektronischem Gepiepse aus den Träumen reißt, sondern mit dem Zupfen von 4 Saiten weckt.

Acoustic Alarm Gitarrenwecker
Dieser Wecker könnte mir als langjährigem Stümper auf der Gitarre auch gefallen. Zwar gibt es individuell konfigurierbare Wecker wie den Chumby 8, der z.B. mit elektronischen Westminsterklängen auch schon schön sanft weckt, aber so ein echter gezupfter Vierklang von einem Stahlsaiten-Quartett hat doch einen ganz eigenen Reiz.
Der Produkt-Designer Jamie McMahon hat so eine betont analoge Weckapparatur als Studie entworfen und einen Prototypen gebaut.
The Acoustic Alarm Gitarrenwecker
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Soundspezialist IK Multimedia ist bekannt für seine Gitarren- und Bass-Adapter iRig, mit dem man sein Instrument an seinen iPod Touch, sein iPhone oder iPad anschließen kann. Wir haben den iRig-Adapter mit den virtuellen Gitarrenverstärkern “Amplitube” und “Amplitube Fender” sowie Garageband getestet.

IK Multimedia iRig
Eigentlich ist ja nicht viel dran an dem iRig. Einfach ein kleiner Kunststoffadapter mit einer 6,3-mm-Klinkenbuchse für Gitarrenkabel und Kopfhörer an einem Ende und einem 3,5 mm Klinkenstecker am anderen.
Aber in Kombination mit der richtigen App verwandelt der iRig Adapter von IK Multimedia einen iPod Touch, ein ipad oder iPhone in einen Verstärker für Bass oder Gitarre – inklusive einer ganze Reihe von Effektgeräten und plus Mehrspurrekorder.
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Verstärkerhersteller Orange stellt jetzt auch Rechner her. Das Besondere daran: Diese sehen aus wie ein klassischer Orange Amp und können auch so verwendet werden.

Orange OPC - Rechner mit Verstärker
Apple ist nicht der einzige legendäre Hersteller, der sich neu erfinden kann. Verstärkerhersteller Orange macht jetzt auch in Rechnern und stellt mit dem Orange OPC einen Computer vor, bei dem jeder Gitarrist große Augen macht. Auf den ersten Blick sieht der Orange OPC aus wie ein klassischer kleiner Gitarrencombo, auf den zweiten Blick auch.
Dabei handelt es sich bei dem Orange OPC um das erste Produkt der neuen Sparte Orange Personal Computers. Der erste Rechner aus dem Hause Orange ist gleichzeitig der erste, der auch als Gitarrenverstärker verwendet werden kann und mit seinem eingebauten Lautsprecher sowohl die HiFi-Sound liefert als auch – mit eingestöpselter Gitarre – den amtlichen Sound, für den Orange berühmt ist. » weiterlesen