Alle 9 Artikel zum Thema Gestensteuerung auf neuerdings:
Tatschen oder Winken? Wenn es darum geht, wie wir künftig Computer bedienen, konkurrieren derzeit mehrere Ideen und Produkte um die besten Plätze. Mittendrin: Microsoft Kinect. Zwei sinnvollen Erweiterungen des Entwicklerkits von Kinect for Windows zeigte das Unternehmen jetzt in San Francisco.

Gesten wie eine geballte Faust, um Gegenstände “anzufassen” und zu bewegen, sind nun Teil des SDK.
“Minority Report” dürfte zu den einflussreichsten Filmen gehören, wenn es darum geht, wie wir uns die Bedienung von Computern in der Zukunft vorstellen. Kein Wunder: Die futuristische Benutzeroberfläche, die auf zahlreiche Handgesten reagiert, wurde von Fachleuten erdacht und inzwischen haben dieselben Personen eine passende Firma dazu gegründet. Viele andere versuchen ebenfalls, diese Zukunft in unsere Gegenwart zu holen. Man denke an den Leap Motion Controller, das Myo Armband oder auch die etwas unelegante Gesture Glove Mouse. Ganz vorn dabei: Microsoft mit Kinect. Und das Unternehmen lässt keinen Zweifel daran, dass sie (auch) auf Kinect setzen, wenn es um die Zukunft von Windows geht. Vor gut einem Jahr hatten sie das SDK von Kinect for Windows veröffentlicht und nun wurde es um zwei interessante Features ergänzt.
Microsoft Kinect for Windows auf der Engadget Expand
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Ein dezentes Armband namens Myo will möglich machen, was wir vor bald zehn Jahren im Film “Minority Report” gesehen haben: Computer und andere Geräte einfach mit Hand- und Fingergesten steuern. Man kann es ab sofort vorbestellen.

Anhand der Muskelbewegungen im Arm soll das Myo-Armband 20 Gesten erkennen können.
Die Gestensteuerung im Film “Minority Report” von 2002 hat die Fantasie vieler Computer-Enthusiasten angeregt. Und wäre es nicht tatsächlich eine einfache und natürliche Art, mit Computern umzugehen? Der neueste Kandidat, der uns dieses futuristische Nutzungserlebnis bringen will, ist das “Myo”-Armband. Es will per Bewegungssensor und Elektroden erkennen, was der Nutzer gerade mit seinem Arm, seiner Hand und den einzelnen Fingern macht. 20 Gesten soll das Armband in der ersten Generation erkennen können und noch dieses Jahr für gerade einmal 149 US-Dollar (umgerechnet etwa 115 Euro) auf den Markt kommen.
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Wer zum Steuern seines Computers oder Smart-TV schon immer nur lässig mit einer Hand in der Luft herumwedeln wollte, wird jetzt mit der Gesture Glove Mouse fündig. So richtig elegant sieht der Handschuh allerdings nicht aus.

Nicht elegant, aber preisgünstig und funktional.
Wie Tom Cruise im Film “Minority Report” seinen Computer mit wedelnden Händen bedient, beeindruckt noch immer und beflügelt die Phantasie. Da scheint es fast schon naheliegend, dass wir Geräte künftig zumindest teilweise auch mit Handgesten steuern. Microsofts Kinect passte da vielen Bastlern und Entwicklern gut und brachte einen ersten Hauch “Minority Report”-Style. Zuletzt hatte
das kleine Kästchen “The Leap” auf sich aufmerksam gemacht, mit dem man schon bald jeden Rechner per Fingerzeig steuern können soll. Mit der “Gesture Glove Mouse” kehrt nun etwas zurück, was man schon vor etlichen Jahren gesehen hat, als das Internet noch “Cyberspace” genannt wurde und man von “Virtual Reality” träumte: ein Steuerhandschuh.
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Ein unscheinbares, grau-schwarzes Kästchen von der Größe einer Kaugummipackung soll die Art und Weise revolutionieren, wie wir mit unseren Computer agieren: “The Leap” nennt es sich, wird per USB angeschlossen und schon kann man seinen Rechner per Fingergesten bedienen. Hinter der Erfindung steckt ein Mathegenie.
Was das amerikanische Unternehmen Leap Motion in einem jetzt hochgeladenen Video zeigt (siehe unten), wirkt wie pure Science Fiction, soll aber schon im Dezember 2012 auf dem Markt kommen und ist ab sofort vorbestellbar: Mit dem Kästchen “The Leap” bedient man einen Mac oder PC per Hand- und Fingergesten. Es ist dabei um ein Vielfaches präziser als Kinect.
Der Kopf hinter “The Leap” ist David Holz, den die Financial Times in ihrem Bericht als ein Mathegenie bezeichnet. Und tatsächlich basieren die besonderen Fähigkeiten des neuen Geräts offenbar vor allem auf Algorithmen und weniger auf revolutionärer Hardware. Chris Nuttall, Redakteur der Financial Times, hatte eine Vorabdemo von “The Leap” bekommen und war von dessen Möglichkeiten verblüfft. Insofern ist das Werbevideo wahrscheinlich gestellt, aber es könnte dem sehr nahe kommen, was im Dezember veröffentlicht wird.
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Die auf der CES 2012 neu vorgestellten neuen Samsung Smart TVs lassen sich besonders einfach bedienen, nämlich per Gesten- oder Sprachsteuerung.

Samsung ES 8090 mit Aufsatz für die Gesten/Kommandosteuerung (Quelle: pd Samsung)
Nachdem Samsung seine Fernseher bereits so smart gemacht hat, dass man mit Ihnen fast über Religion oder Politik diskutieren könnte, gibt es in diesem Jahr als Neuerung die Steuerung per Winken oder Sprachkommando.
So kann man den Fernseher per gesprochenem Befehl einschalten oder per Winken den Sender wechseln oder die Lautstärke ändern. Auch dieser Fernseher ist ein «Smart TV», und auch die hierin enthaltenen «Apps» lassen sich so kontrollieren – ganz ohne Fernbedienung (ich hoffe, es liegt trotzdem eine dabei für alle, die lieber klassisch zappen).
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Apple bringt neue iMac-Modelle mit 16:9, eine Multitouch-Mouse und möbelt auch das MacBook mit Multitouch auf.

Die neuen iMacs von Apple: mit 21.7 oder 27 Zoll Bildschirmdiagonale im 16:9-Format (Bilder Apple)
Apples iMac ist zweifellos der beliebteste All-In-One-PC der Welt – und jetzt dürfte er auch der grösste sein: Das neue 27-Zoll-Modell mit einer Bildschirmauflösung von 2560 x 1440 Pixeln hat wie das 21-Zoll-Modell einen 16:9-Monitor, LED-Hintergrundbeleuchtung und Intel Core 2 Duo Prozessoren ab 3,06 GHz sowie Core i5 und i7 Quad-Core Prozessoren – und damit laut Apple die doppelte Leistung der bisherigen Modelle.
Apple mit neuen iMacs, Maus und MacBook
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Die schnurlose Pearl GeneralKeys Multimedia-Funktastatur “Navigator” bietet jetzt Gestenerkennung. Damit lässt sich jeder Windows-PC mit zehn Fingerbewegungen steuern.

Mit dem zweiten gehts besser: Funktastatur mit Gestensteuerung (Bild: Pearl)
Pearl übeträgt den besonderen Bedienkomfort eines Touchscreen-Handys jetzt auf PCs mit Windows. Mit dem “Navigator” auf der neuen GeneralKeys-Multimedia-Tastatur scrollt oder zoomt man mit nur einer Handbewegung durch die Dokumente oder bedient “im Handstreich” den Computer. Das Touchpad mit Gestenerkennung lässt sich bei Bedarf einfach auf eine Nummernblock-Funktion umschalten. Da das Touchpad sogar eine Mausfunktion bietet, kann man es sich mit der Tastatur auch auf dem Sofa bequem machen, denn es stellt die Verbindung zum Computer via (mitgeliefertem) Funkmodul her.
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Mit dem Philips Tapster SHB 7110 Kopfhörer versucht Philips einen neuen Weg einzuschlagen. Es ist ein Headset und ein Kopfhörer mit einem besonderen Dreh.

Philips Tapster SHB 7110 - Bluetooth mit Gestensteuerung
Schon seit einigen Jahren arbeiten Designer daran, wie man Kopfhörer dazu bringt, enger mit den Geräten verbunden zu sein. Bisher hat man sich mit Schaltern beholfen, die irgendwo am Kabel untergebracht waren, aber das Problem ist eben das Kabel. Philips hat sich jetzt etwas sehr interessantes einfallen lassen, in dem sie einen Kopfhörer gebaut haben, der mittels Gestensteuerung funktioniert:
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Handy-Hersteller Samsung hat ein Verfahren zum Patent eingereicht, das die Bedienung eines Mobiltelefons durch Gesten möglich machen soll.

Gebärdensprache fürs Handy (Grafik: Samsung)
Wenn Euch in absehbarer Zukunft in der U-Bahn jemand auffallen sollte, der heftig gestikuliert, ruft nicht gleich die Sanitäter. Es könnte sein, dass die Person nur eines der neuen Handys testet, die Samsung momentan entwickelt:
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