Der früher für die Produktion des Computertreffs bekannte Fachautor Rolf-Dieter Klein hat eine App für Apple- und Android-Hardware entwickelt, die die eingebauten Kameras als Radioaktivitätsmesser missbraucht.
Seit dem (bislang) letzten Atomunglück in Fukushima sind Geigerzähler wieder gefragt. Doch nur für die Möglichkeit, in Notfällen messen zu können, will niemand viel Geld ausgeben. Daher wurden auch Modelle entwickelt, die ein iPhone als Anzeigeelektronik benutzen und so günstiger sind.
Doch auch normale Digitalkameras können – im Dunkeln oder aber mit einer lichtundurchlässigen, doch sonst möglichst dünnen Abdeckung versehen – als Radioaktivitätssensoren missbraucht werden. Es verhält sich ähnlich, wie bei unbelichteten Filmen, die ja auch von radioaktiven Partikeln belichtet werden.
Zu sehen ist dies beispielsweise auf diesenVideos der in Sachen Radioaktivität ziemlich furchtlosen Youtube-Userin Bionerd23:
Weil Geigerzähler im Lande knapp und unbezahlbar wurden, hat der Japaner Yuichiro Saito nun ein eigenes, preisgünstiges Modell konstruiert, das es auch als reinen Sensor zum Anschluss an ein iPhone gibt.
Manchmal macht es wenig Freude, Recht zu behalten: Der Eingangssatz meines 2009 kaum beachteten, weil 23 Jahre nach Tschernobyl zu abseitigen scheinenden Geigerzählertests wurde im März 2011 plötzlich makaber aktuell; so makaber gar, dass neuerdings.com ihn aus dem Posting strich. Doch, diese Bemerkung sei mir gestattet, nicht Zynismus hatte diesem Satz zugrunde gelegen, sondern mangelndes Vertrauen in die Herrschaft der Menschen über Dinosaurier-Technik. Dieses Misstrauen hatte mich schon viel früher dazu veranlasst, selbst einen Geigerzähler zu basteln. Diese allerdings wollte irgendwann nicht mehr funktionieren und durch etwas Moderneres ersetzt werden. Und so kam es, dass ich das Gerät von Dr. Mirow erwarb.
Wer sich erst nach einem Atomunglück nach Geigerzählern umsieht, wird feststellen, dass diese sonst kaum gefragte Ware auf einmal vom Markt verschwunden ist. Weil es offenbar in Japan ohnehin keinen Hersteller solcher Produkte gab, liess Yuichiro Saito, Präsident der Sanwa Corp., den «Geiger Fukushima» entwickeln:
The Owl 360 ist eine nach hinten gerichtete Kamera, die an der Sattelstange des Fahrrads befestigt wird. Der dazugehörige LCD-Monitor am Lenker zeigt dem Fahrer an, was sich hinter ihm abspielt, ohne dass er ständig den Kopf drehen muss. » weiterlesen
Der Jabra Clipper von GN Netcom macht fast alles richtig. Guter Klang und robuster Aufbau wissen zu überzeugen. Lediglich der Verzicht auf eine extra Hörertaste ist unglücklich. » weiterlesen