Alle 137 Artikel zum Thema Fortbewegung auf neuerdings.com:
Segway-Verkäufe nehmen zu. Die Käuferschaft besteht aus frustrierten amerikanischen Autopendlern – und chinesischen Sicherheitsbehörden.
Die Segway-Polizei (Keystone)
Wer 20 Stundenkilometer schnell läuft, kann diesen Beamten entkommen, die während der olympischen Spiele in China für Ordnung sorgen sollen – es sei denn, die Polizei hat die elektrischen Zweiräder frisiert. Dagegen spricht der Frust des chinesischen Segway-Hauptimporteurs, Schauspieler Jacky Chan:
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Der “QuadZeppCopter” soll eine Kreuzung aus Luftschiff und Hubschrauber werden – manövierfähiger als ein Luftschiff, weniger herumzappelnd als ein Helikopter.
Um die Funktionsfähigkeit der GPS-Alternative Galileo am Boden zu testen und den späteren Satellitenbetrieb zu simulieren, waren Hubschrauber ungeeignet – nur ein Zeppelin konnte ruhig genug am Himmel stehen.
Die wiederum sind aber bei allem anderen als schönem Wetter schwer zu steuern. Elektronikstudenten der Hochschule Aalen haben nun Luftschiff und Hubschruber gekreuzt:
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Bladestar ist ein volldrehender Fernsteuer-Heli von Robot-Spielzeughersteller Wowwee. Das Modell weicht Hindernissen selbsttätig aus.

Selbst die tollkühnsten Männer würden wohl nicht in diese fliegende Kiste steigen, wenn es sie im humanen Maßstab gäbe:
Der Bladestar ist ein dem Hubschrauber abgegucktes Flugkonzept mit einem maßgeblichen Fehler. Statt des Rotors dreht sich das ganze Gerät (inklusive allfälliger Insassen). Der Flugkreisel ist aber dennoch sehr agil und weicht dank Sensoren Wänden und Decken, aber auch Händen aus (siehe Video):
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Alternative Energiequellen sind gesucht. Toyota präsentiert nun das Tretauto, das aber nicht von den Fahrern selbst, sondern Hamstern im Rad angetrieben wird.

Schaut eher aus wie ein Käfer, läuft aber mit Hamster-Antrieb: Toyota “Hampster Car”.
Toyota hat nicht nur den sparsamen Prius, man macht sich dort durchaus auch Gedanken um zukünftige Märkte ganz ohne Benzin. Nachdem bei uns die Benzinpreise nun den Level erreichen, den Markus einst in seinem schwachsinnigen Lied “Ich will Spaß, ich geb Gas” beschwor (“Und kost’s Benzin auch 3 Mark 10, scheißegal, es wird schon gehn”), sind Bio-Antriebe gefragt:
In einem Wettbewerb von Traumautos für Schulen und Universitäten, in denen auch einige andere kuriose Fahrzeuge Preise erhielten, gewann ein bonbonrosa Vehikel mit vielen Gucklöchern und – Hamsterantrieb (Videos weiter unten:
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Die Briefpost wird ja gerne als “Snail Mail” bezeichnet, als Schneckenpost, seitdem es E-Mail gibt. Doch nun kann auch E-Mail schneckenlangsam werden…

Es gab ja bereits Versuche, E-Mail auf Flash-Speichern per Brieftaube zu transportieren – was wider Erwarten bei größeren Attachments sogar effektver war, als normal per DSL.
Dieses Problem der zu großen Effizienz dürfte dem neuesten Projekt von Vicky Isley & Paul Smith, normalerweise in Sachen Computeranimationskunst am National Centre for Computer Animation, Bournemouth University UK tätig, fremd sein. Sie haben nämlich einen besonders unzuverlässigen Webmaildienst…nun, “auf die Beine gestellt” kann man es eigentlich nicht nennen:
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Ein seltsames Konzept für die Straße: Mit den Armen rudert man durch die Stadt.
Regimantas Vegele hat dieses ungewöhnliche Fortbewegungsobjekt entworfen. Mit Kraft der Arme bewegt man ich auf einem Rad und zwei Rollen durch urbane Straßen und Gehwege. Bildgalerie
Selbst steht man mit den Beinen auf zwei Trittflächen, die ihrerseits auf Rollen gelagert sind. Der Antrieb kommt durch die Bewegung der Armruder, die ein großes Rad in der Mitte antreiben. Etwas ungewöhnlich zwar, aber das Fahhrad wurde ja auch irgendwann erfunden.
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Ein holländischer Designer löst mit “Take A Seat” das Lesesaal-Problem: Nie ist ein Stuhl da, wenn man einen braucht. Sein Robot-Hocker folgt dem Bibliotheks-Besucher überall hin.
Versklavung des Stuhls durch RFID-Chip Im Bibliotheks-Ausweis.
In der Schweiz kennt man das System von der Auto-Sharing-Firma Mobility: Mit einer Ausweiskarte lassen sich die überall in der Eidgenossenschaft herumstehenden Fahrzeuge kontaktlos öffnen (wenn der Ausweisinhaber eine Reservation hat, andernfalls muss er per Telefon-Buchung schnell eine auslösen).
Etwas weiter gehen, respektive rollen (Video unten) diese Bibliotheks-Hocker des niederländischen Designers Jelte van Geest:
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Warum rollen, wenn man laufen kann? Gigantische, spinnenartige Fortbewegungsmittel gibt es tatsächlich schon einige.

Gigantisch, schwer und sehr beeindruckend! Video weiter unten.
Das Burning Man Festival in der Wüste Nevadas hat einige seltsame Auswüchse zu bieten. Es gibt es auf der Welt vermutlich keinen Ort, an dem mehr nerdige Freaks und hoffnunglos Verrückte ihrem Spiel- und Basteltrieb vollen Dampfschub geben können.
Wie ich beim Websurfen nun bemerkt habe, gibt es quasi ein neues “Genre” an Fortbewegungsmitteln. Mechanische Spinnen. Reinsetzen und sich langsam durch den urbanen Wüstendschungel schütteln lassen. Drei Modelle stellen wir vor. Nach dem Klick…
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Eine japanische Firma will eine Brennstoffzelle gebaut haben, die mit Wasser und Luft funktioniert. Kleiner Schönheitsfehler: Das Ganze klingt mal wieder nach Perpetuum Mobile.

Natürlich verrät die japanische Firma Genepax keine Details darüber, wie das als “Treibstoff” verwendete Wasser in ihrer Brennstoffzelle in Energie verwandelt wird. Sie spricht von “membrane electrode assembly” (oder MEA), die “länger als jede andere Technologie” Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten kann. Und das – und hier liegt der Hase im Pfeffer – ohne jede weitere Energie- oder Stoffzufuhr:
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Das Faltflugzeug Icon A5 wird in drei Jahren für neue Staus sorgen – in der Luft und auf dem Wasser. Der Zweiplätzer ist faltbar und kostet nur 140.000 Dollar.




Icon A5 soll den Privattransport revolutionieren. Den der minderen Hollywoodstars, jedenfalls. Paris, lern fliegen! Zur Bildgalerie
Jezt kann bald jeder Robbi, Tobbi und das Fliwatüüt nachspielen – mit dem Icon A5, dem Faltflugzeug für die Vermögenderen unter uns, die den Osterstau am Gotthard leid sind:
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